
von MissMalfoy_84
@DarkMoonlight:
Vielen vielen Dank für deinen Kommi! Und nun extra für dich ein Kapitel!
Ich hoffe es liest noch jemand anders diese Geschichte...
Falls ja, so hinterlasst mir doch bitte einen Kommi!
Eure Miss Malfoy
So schnell sie konnte ging sie hoch in ihr Zimmer wo sie aufgewühlt hin und her lief und versuchte sich einen Reim auf die kurzen Gedankenfetzen von Voldemort zu machen.
Sie hatte ihre Mutter gesehen wie sie zusammen spazieren gegangen waren, Arm in Arm, sie sahen sogar recht glücklich aus.
Wer lügte hier nun also und wer erzählte die Wahrheit? Das war wohl die Masterfrage in diesem Spiel. Sie wusste allerdings nicht, dass ihre bereits die Zeit davon lief um eine Antwort zu finden.
„Diese Haare und diesen Tupfer sofort zur Analyse. Snape möge mich bitte nicht all zu lange warten lassen.“, sagte Voldemort barsch zu einer Hauselfe und ließ sich dann in seinen Lehnensessel fallen. Nagini legte sich zu ihrem Meister auf die Schultern und redete mit ihm.
„Das Mädchen, es hatte etwas sonderbares an sich.“, zischelte Nagini.
„Ich weis, nur ich komme nicht dahinter was es war.“, antwortete Voldemort seiner Schlange und schaute zum Fenster hinaus. Regen peitschte über das Land und ein gewaltiger Sturm zog am Horizont auf.
Von alle dem blieb Snape unberührt in seinem Labor tief im Keller. Er köchelte und mischte unentwegt Ingredienzien zusammen. Es stank bestialisch in seinem Labor. Eine übel riechende Flüssigkeit wurde auf drei Erlenmyerkolben verteilt. Die Haarproben von Keeliha und Rookwood wurden in die ersten beiden gegeben und die Speichelprobe vom dunklen Lord in den dritten Kolben. Zur Übereinstimmung der DNA dient ein Farbnachweis, schoss es Snape noch kurz durch den Kopf.
Keelihas Kolben verfärbte sich schwarz, Voldemorts war eine unkenntliche Brühe, die sich nicht so wirklich für eine Farbe entscheiden konnte…
„Das kann nicht sein!“, waren Snapes Worte. Er merkte nicht wie hinter ihm ein Vermummter auftauchte, ein Messer an seine Kehle setzte und… Es muss sich angefühlt haben wie der Streich einer Feder. Die Klinge war wohl aus mehrfach gefalteten Stahl…sie glitt durch sein Fleisch wie durch Butter. Das Blut lief aus der offenen Wunde und wo einst seine Halsschlagader war, befand sich nun ein Springbrunnen aus Blut.
„Verräter“, keuchte Snape und dann verdrehten sich seine Augen.
Die Grimasse unter der Kapuze grinste höhnisch und warf die Kolben vom Tisch.
Ein Schluck auf einer kleinen Flasche und der Vermummte verschwand.
„Keeliha!! Hexchen! Wo bist du? In drei Tagen ist das Konzert und wir müssen noch Proben!“, schrie Eddy quer durchs haus und lief dabei laut polternd zu ihrem Zimmer hoch.
„Drei Tage nur noch? Ist das vorverlegt worden?“, sie sprang von ihrem Bett hoch und stolperte über ein Buch auf dem Boden.
Eddy fing sie noch gerade rechtzeitig auf.
„Keine Ahnung, aber wir müssen anfangen.“, drängte er.
Zusammen trampelten sie die Treppe runter ins Erdgeschoss um dann runter ind en Keller zu trampeln.
„Die Elefantenherde ist wieder unterwegs, oder?“, rief Judy aus der Küche.
„Ja und sie wird verfolgt von einer Gruppe Wilderer!“, rief Bono ihr zu, der ebenfalls nicht weniger laut in den Keller trampelte.
Bonni war am Rande eines Nervenzusammenbruchs, Eddy drehte sich wie ein Brummkreisel und Thor sprang wie ein wilder Affe hin und her und alle redeten wild durcheinander.
„Was ist das hier? Ein Zoo??“, fragte Keeliha mehr sich selbst, als die anderen die ihr eh nicht zuhörten.
Sie griff ihren Zauberstab und hielt ihn sich an den Hals und rief laut: „Sonorus“ und plötzlich waren alle ruhig und hielten sich die Ohren zu.
„Das war gemein!“, sagte Bonni schmollend.
„Wenn ihr nicht ruhig sein könnt. Irgendwie muss ich mir ja Gehör verschaffen.“
„Also, wir brauchen noch unsere Kostüme und das Make-up.“
„Ja, hat einer ne Idee was wir anziehen?“, fragte Eddy.
„Wie wär's denn damit?“, Kelliha hatte sich einen schwarzen Umhang übergeworfen und eine silbern glänzenden Totenschädel als Maske vor dem Gesicht.
„Also vom Ku-Klux-Klan sind wir nun nicht!“, motzte Eddy.
Thor schlug ihm seine Drumsticks an den Hinterkopf. „Die haben auch weiße Kutten an, du Dussel!“
Eddy rieb sich den Hinterkopf und schaute verärgert zu seinem Bruder. „Besserwisser.“
„Was soll das denn darstellen?“, fragte Bonni.
„Das ist eine originale Todesserkluft. Mr. Malfoy hat sie mir ausgeliehen.“
„Ausgeliehen?“
„JA! Ist ja nun auch egal. Also, was sagt ihr?“
„Ausgehend davon, dass da nicht nur Muggel sein werden, hat das schon was ganz reizvolles. Passt zumindest zu den Liedern. Und was wollt ihr darunter anziehen?“, meldete sich Bono zu Wort.
„Also ich bin für alles außer einem Kleid. Behindert mich beim Gitarre spielen.“, warf Keeliha sofort ein.
„Den Einwand kennen wir ja schon. Du willst nur einfach nicht wie ein kleines Mädchen aussehen.“, stichelte Bono.
„Das überlasse ich anderen, den es eh viel besser steht.“, sagte sie ganz gelassen.
Sie diskutierten noch eine ganze Zeit, mit dem Entschluss, dass sie die Todesserkutten beim Einmarsch auf die Bühne trugen, Keeliha doch ein Kleid oder einen Rock, was noch nicht so ganz feststand, anziehen musste, sie wieder von Judy geschminkt wurden und eine unglaublich Pyroshow haben wollten mit einigen gruseligen Spezialeffekten…
Die eigentliche Probe ging erst zwei Stunden verspätet los.
Begonnen wurde mit „Bless the death“, dann Keelihas Eigenkompositionen, „Different World“ von Iron Maiden, „Cruel world“, ein Stück von Eddy und als krönender Abschluss, da ihr Auftritt nur eine Stunde mit sämtlichen Zugaben gehen durfte „Metal Heart“ zusammen mit Dimmu Borgir.
„Eine Stunde, mit Zugaben? Ist das nicht ein bisschen wenig?“, fragte Eddy skeptisch.
„Kann ich leider nichts für. Ich habe die Vorgabe auch nur von dem Veranstalter bekommen. Nach euch spielen dann Dimmu, Slayer, Cradle of Filth usw.“, erklärte ihnen Bono.
„Ach Keeliha, dass soll ich dir von Danny geben.“, Bono hielt ihr breit grinsend einen Umschlag hin und sie nahm ihm diesen Augen rollend aus der Hand.
„Danny? Doch nicht etwa Danny Filth?“
„Doch, Danny Filth. Er ist ganz scharf auf euer Schwesterlein.“
„Ha ha! Sehr witzig! Ich habe ihm glaube ich schon letztes Jahr gesagt, dass ich lieber meine Ruhe haben will und keinen Freund haben will, aber der scheint es irgendwie nicht zu kapieren.“, sie ließ den Brief in ihrer Hand in Flammen aufgehen und umschloss die Asche mit ihren Fingern, worauf diese verschwand.
„Können wir uns jetzt bitte wieder um das wesentliche kümmern?“, fragte sie leicht gereizt.
Ihren Geschwistern fiel es sichtlich schwer ihr Lachen hinter dem Berg zu halten, aber als sie zur Gitarre griff und die ersten Akkorde von „Bless the death“ anstimmte gaben sie alle wieder den Profi.
Voldemort lief unterdessen rastlos durch sein Haus und wartete auf eine Nachricht von Snape.
„Tabby!“, rief er nach einer Hauselfe.
„Der Meiser hat gerufen?“, die Elfe verneigte sich so tief, das ihre Nase am Boden entlang strich.
„Geh nachschauen was Snape treibt und bring mir ein Ergebnis mit!“, sagte er in einem strengen Ton.
Die Elfe tat wie ihre geheißen. Snape lag am Boden, doch es war zu düster um irgendwas zu erkennen. Ein kurzes Schnipsen der Elfe und Licht ging an. Mit dem Licht kam auch ein markerschütternder Schrei, der selbst im Zimmer des dunkeln Lords zu hören war…
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