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Fanfiction

Das Leben der Todesser - Ein Job für Severus

von Coltrane

Es war bereits Nachmittag, als Severus verzweifelt und suchend durch die Gassen huschte.
Irgendwo musste es doch einen geeigneten Arbeitsplatz für ihn geben.
Dann, plötzlich, sah er ein Schild. Es lächelte ihn nur so an, es strahlte regelrecht und zog damit Severus' Aufmerksamkeit auf sich.
Aushilfe gesucht!
Das Schild hing an der Tür von einem...
"Was? Ein Schreibwarenladen?"
Severus' Kinnlade fiel herunter.
"Wie viel bekommt man denn da wohl, pro Stunde?"
"Geh doch rein und frag nach!"
"Ja, ja, ich mach ja schon!"
Die Tür ließ sich leicht öffnen und sprang mit einem klingelnden Geräusch auf.
Hinter der Theke stand ein Mann.
Seine grauen Haare sahen ziemlich ungepflegt aus, aber auch seine Klamotten ließen zu wünschen übrig.
In der rechten Hand hielt er einen Bleistift, in der linken eine Fernsehzeitung.
"Vermassel es bloß nicht!", meldete sich die Stimme in Severus' Kopf wieder. "Du weißt doch, dass hier im Moment wenige Stellen frei sind, das hier ist deine Chance! Und wehe, du machst irgendwas magisches! Dann fliegst du eh im hohen Bogen wieder raus und kannst weitersuchen gehen!"
"Guten Tag."
Severus reichte dem Mann mit einer ungewöhnlich freundlichen Miene seine Hand.
Dieser sah diese noch nicht einmal kurz an.
Stattdessen ging er um die Theke herum und klopfte Severus von hinten auf die Schulter.
"Was kann ich für sie tun?", fragte er mit rauer Stimme.
"Ich... habe gesehen, dass sie eine Aushilfe suchen?"
"Ja, so ist es."
"Ich würde mich gerne zur Verfügung stellen."
"Nein, wirklich? Es hat sich seit Monaten niemand gemeldet, ein Glück!"
Severus sah sich um.
"Kein Wunder!", sagte dabei die Stimme in seinem Kopf gehässig. "So wie's hier aussieht!"
Und es stimmte.
Der Laden machte einen ziemlich tristen Eindruck, auch lag Staub auf den Regalen.
Doch Severus wollte den Job trotzdem.
"Also, nur, damit sie bescheid wissen. Ich fahre morgen in den Urlaub. Wenn ich wiederkommen, sind hier ein paar Sachen verkauft worden, verstanden?"
Der Mann hörte sich auf einmal noch strenger als zuvor an.
"Ja. Verstanden."
"Gut, ich überlasse ihnen den Laden und somit auch die Verantwortung. Bis in einer Woche dann!"
Der Mann hatte den Laden schneller verlassen, als Severus schauen konnte.
Und nun war er alleine in diesem... konnte man es Geschäft nennen?
Alles war seltsam gewesen.
Sie hatten nicht einmal ein kurzes Gespräch geführt.
Severus wusste nicht, welchen Geldbetrag er am Ende seiner Arbeit bekommen würde und was überhaupt zutun war.
Und warum hatte der Mann ihm einfach so den Laden überlassen?
Das war schon ziemlich leichtfertig gewesen.
Schließlich hätte Severus ja auch genauso gut ein Dieb sein können.
Aber er musste das Beste aus der jetzigen Situation machen.
"Also, dann mache ich mich mal an's aufräumen."
Er sah sich um und entdeckte eine kleine Tür, die in eine Abstellkammer führte.
In dieser fand er dann auch einen Lappen, einen Besen und allerlei anderes.
Als er alles in den Laden transportiert hatte, fing er erstmal damit an, alle Waren auf den Boden zu räumen und die zahlreichen Regale abzuputzen, wobei er ziemlich viel Staub aufwirbelte und oft hustete.
Die Waren wurden auch abgestaubt und wieder an ihren Platz zurückgestellt.
Es wurde bereits dunkel, als Severus den ganzen heruntergefallenen Staub von Boden aufsaugte.
Vorher hatte er zwar noch nie einen Staubsauger in der Hand gehabt, doch zum Glück hatte er noch die Bedienungsanleitung gefunden.
Der Laden sah, als er fertig war, um einiges besser aus.
Auf der Theke fand Severus einen Plan, auf dem die Öffnungszeiten geschrieben standen.
Die Uhr hinter ihm verriet, dass es Zeit war, den Laden zu schließen und so ging Severus nach einem anstrengenden Nachmittag endlich wieder nach Hause.
Er wusste nicht, was noch auf ihn zukommen würde, aber er war sich sicher, dass es nicht mehr viel schlimmer werden konnte!

Währenddessen...
Bei Lucius und Narzissa war bis zum Abend endlich wieder Ruhe eingekehrt und so saßen die beiden gemütlich beim Abendessen.
Draco übernachtete bei Goyle und Lucius hatte für sich und seine Frau eine romantische Atmosphäre mit Kerzenschein auf die Beine gestellt.
Praktisch eine Art "Versöhnungsessen".
Narzissa betrat mit offenem Mund das Zimmer und fiel ihrem Mann sogleich um den Hals.
"Das ist aber lieb von dir, Schatz!", sagte sie und gab ihm einen Kuss.
"Ach, kein Thema.", meinte er dazu nur und schob wie immer einen Stuhl zur Seite.
Narzissa setzte sich und sie fingen an zu essen.
Es war nicht mehr so angespannt wie bei Frühstück und das war für die zwei auch gut so.
Doch trotz allem hatte sich Lucius vorgenommen, mal wieder ein Wörtchen mit seinem alten Freund Severus zu reden, was er nach dem Essen auch tat.
Severus nahm ziemlich schnell ab.
"Sag mal, sitzt du neben dem Telefon und hast den Finger bereits auf der richtigen Taste?", fragte Lucius als erstes.
Severus erkannte ihn sofort.
"Lucius! Das gibt es ja nicht! Was ist so los?"
"Nicht viel."
Lucius blieb trotz allem ernst.
"Ich wollte dich eigentlich mal auf etwas ansprechen."
"Worum geht's?"
"Um Narzissa."
"Was? Warum denn um Narzissa?"
"Ich will dich fragen, ob da irgendwas gelaufen ist, als sie bei dir war!"
"Um Merlins Willen, wie kommst du denn nur darauf?"
"Ich weiß es nicht."
"Nein, das kann ich dir versichern. Es war nichts."
"Ehrenwort?"
"Ja."
"Dann ist gut."
Lucius legte ohne ein Abschiedswörtchen auf und sank - genau wie Severus bei sich zu Hause - in den Sessel zurück.
Beide schlossen die Augen und atmeten tief durch.
"Wenn er die Wahrheit sagt, bin ich echt froh!", sagte Lucius zu sich selbst.
"Wenn er nichts von meinen Gefühlen zu Narzissa weiß, kann ich echt nur erleichtert sein!", sagte Severus zu sich selbst.
Dann gingen beide ins Bett.


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