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Fanfiction

Die Tochter des Kriegers - Ein GesprÀch

von ChantalMoody

Als Pa mich am Bahnhof abholte, merkte er mir sofort an, dass etwas nicht in Ordnung war. „Was ist los, Kleines?“ fragte er. „Hast du wieder was angestellt?“ „Nein“, antwortete ich. Dann bemerkte er, dass ich mich von den Jungs sehr kĂŒhl verabschiedete. „Aha, ihr habt euch wohl gezankt“, meinte er. „Willst du darĂŒber reden?“ Ich schĂŒttelte den Kopf. Es war mir einfach zu unangenehm. Und außerdem wĂ€re es mir doch zu sehr wie Petzen vorgekommen. Und ich petzte grundsĂ€tzlich nicht.

„Ist ja gut“, meinte Pa. „Bestimmt renkt sich das wieder ein. Jetzt sind ja erst einmal Ferien, und wenn ihr erst mal ein bisschen Abstand voneinander hattet, kommt das sicher wieder in Ordnung. Wenn deine Schule wieder anfĂ€ngt, werdet ihr wahrscheinlich sogar darĂŒber lachen.“ „Ja, sicher“, meinte ich, obwohl ich keineswegs so ĂŒberzeugt davon war. Zu sehr hatte ich noch da Bild vor Augen, wie Severus kopfĂŒber durch die Luft flog und jeder seine Unterhose sehen konnte und wie all die SchĂŒler darĂŒber gelacht hatten. Aber ich machte mir auch Gedanken um Remus, denn ich hatte nach wie vor das GefĂŒhl, dass er mir irgend etwas verschwiegen hatte.

Als wenn Pa meine Gedanken erraten hĂ€tte, sagte er: “Wenn mir nicht noch kurzfristig irgend etwas Berufliches dazwischen kommt, kann Remus wieder ein paar Wochen bei uns verbringen. Ich habe mit Malcolm und Viola bereits gesprochen.“ „Das wĂ€re ja super!“ meinte ich. In Wirklichkeit war mir jedoch nicht so ganz wohl dabei, denn ĂŒber Remus und sein Verhalten hatte ich mich schließlich nicht viel weniger geĂ€rgert. Aber vielleicht wĂŒrde ich dann endlich erfahren, was ihn bedrĂŒckte.

ZunĂ€chst einmal war ich jedoch von den Gedanken an diesen Vorfall tatsĂ€chlich etwas abgelenkt, als ich wieder zu Hause war. Wir bekamen diesmal hĂ€ufig Besuch. Vor allem die Weasleys waren mehrmals bei uns. Die beiden kleinen Rotschöpfe Bill und Charlie waren grĂ¶ĂŸer geworden, und Molly erwartete wieder ein Baby. „Ich hoffe, diesmal wird es ein MĂ€dchen“, meinte sie. „Wir haben ja schon zwei Jungen.“ „Das wĂŒrde mich fĂŒr dich freuen“, versicherte ich ihr.

In der Zeit, in der ich mich mit Molly unterhielt, hatte sich mein Vater mit Arthur Weasley in sein Arbeitszimmer zurĂŒckgezogen. Sie blieben eine ganze Weile dort. Was sie dort besprachen, erzĂ€hlte Pa mir nicht, und das war etwas ganz Neues, denn er hielt sonst wenig von dem ungeschriebenen Gesetz, dass bestimmte Dinge nichts fĂŒr Kinderohren wĂ€ren. Diesmal jedoch sagte er: „Ich kann dir jetzt noch nicht viel dazu sagen. SpĂ€ter vielleicht. Aber es ist im Moment noch zu frĂŒh dazu.“ „Geht es wieder um Voldemort und seine Leute?“ fragte ich. „Auch“, erwiderte Pa. „Aber tu mir einen Gefallen: Vor anderen solltest du diesen Namen besser nicht nennen. Die Leute sind aberglĂ€ubisch und meinen, es bringt UnglĂŒck, seinen Namen zu nennen. NatĂŒrlich Unsinn, Angst vor einem Namen zu haben. Aber man muss den Leuten nicht noch zusĂ€tzlich Angst machen.“

„Da hast du schon recht“, antwortete ich. „In Hogwarts flĂŒstern sie auch schon ĂŒber Voldemort und seine Untaten, aber den Namen nennen sie alle nicht. Als ich es einmal getan habe, waren sie ganz erschrocken.“ „Eben, das meine ich“, sagte Pa. „Und zu dem worĂŒber wir vorhin gesprochen haben, kann ich dir nur soviel sagen, als dass es Leute gibt, die sich mit der Haltung des Zaubereiministeriums Voldemort und seiner Todesser gegenĂŒber nicht abfinden wollen. Professor Dumbledore zum Beispiel gehört zu diesen Menschen. Auch noch andere Hogwarts-Lehrer. Einige aus dem Zaubereiministerium, die einfach nicht ertragen können, wie wenig von offizieller Seite unternommen wird. Wie Arthur beispielsweise. Und auch noch andere. Im Moment tragen wir Informationen zusammen und suchen nach Wegen, diesem schwarzmagischen Fachidioten und seinen Helfershelfern das Handwerk zu legen. Du hast doch sicher im Geschichtsunterricht schon von Dumbledores Sieg ĂŒber Grindelwald gehört, nehme ich an?“

Ich dachte an den Geschichtsunterricht bei Professor Binns, bei dem ich regelmĂ€ĂŸig einzunicken pflegte. Aber ich hatte natĂŒrlich darĂŒber in einem Buch nachgelesen. „Ja, natĂŒrlich habe ich davon gehört“, antwortete ich. Pa musste meinen Gesichtsausdruck wohl bemerkt haben. Er lachte ein bisschen. „Ich gebe dir ja recht, Cuthbert BinnsÂŽ Unterricht war sogar schon langweilig, als der gute Mann noch lebte“, erzĂ€hlte er. „Schon damals sind die SchĂŒler in Scharen eingeschlafen, und Binns hat es nicht mal gemerkt. Aber trotzdem, ein bisschen Wissen um die Geschichte der Zauberei solltest du schon beherrschen. Jedenfalls, Grindelwald, der seinerzeit als der mĂ€chtigste schwarze Magier gegolten und auch eine Menge Verbrechen begangen hat, konnte letztendlich besiegt werden. Er sitzt seitdem in Nurmengard, das ist ein ZauberergefĂ€ngnis Ă€hnlich wie Askaban. Und wir sind der Meinung, was damals möglich war, mĂŒsste auch diesmal möglich sein. Irgendeinen Weg muss es einfach geben, diesem ĂŒblen Haufen beizukommen.“

„Und daran arbeitet ihr?“ fragte ich erstaunt. „Ja, aber wir stehen ganz am Anfang“, erwiderte Pa. „Wir haben erst wenige Leute gefunden, die mitmachen wollen. Einerseits hat natĂŒrlich jeder Angst vor Voldemort und seinen Todessern, andererseits glauben die meisten die LĂŒgen, die das Ministerium erzĂ€hlt, nĂ€mlich dass von dieser Seite her alles getan wĂŒrde, um dieses Pack hinter Schloss und Riegel zu bringen. Dabei ist es innerhalb des Ministeriums lĂ€ngst ein offenes Geheimnis, dass sie einfach auf der Stelle treten, insbesondere da die undichten Stellen noch immer nicht gefunden worden sind. Und offenbar gibt man sich auch keine große MĂŒhe, sie zu finden. Wahrscheinlich hat der Zaubereiminister sogar Angst davor, herauszufinden, was dabei herumkommt, wenn allzu genau ermittelt wird, denn es ist so gut wie sicher, dass mindestens ein Spion an allerhöchster Stelle sitzt. Und an so was denken die hohen Herren nicht gerne.“ „Ja, ich weiß“, antwortete ich. „Und in der Zwischenzeit sterben weiterhin Menschen. Im Tagespropheten sind fast jeden Tag neue Nachrichten von ÜberfĂ€llen auf Muggels und Muggelgeborene. Und dabei habe ich den Eindruck, dass nicht einmal ĂŒber alles berichtet wird, sondern auch noch vieles verschwiegen wird. Wie kommt es eigentlich, dass die Muggels nicht merken, dass es sich nicht um normale ÜberfĂ€lle und Morde handelt?“

„Über dieses Thema könnte dir vermutlich dein Onkel Malcolm mehr erzĂ€hlen als ich. Du weißt ja, er arbeitet in der Abteilung fĂŒr magische UnfĂ€lle. Ihre Hauptaufgabe ist es, dafĂŒr zu sorgen, dass die Muggel es nicht merken, wenn bei bestimmten VorfĂ€llen Zauberei im Spiel ist. Dann werden die GedĂ€chtnisse der Muggel so verĂ€ndert, dass sie glauben, es hĂ€tte sich etwas ereignet, das in das VerstĂ€ndnis der Muggel passt. Wenn zum Beispiel ein Explosionszauber durchgefĂŒhrt wurde, wird dafĂŒr gesorgt, dass die Muggel glauben, es hĂ€tte sich eine Gasexplosion ereignet. Schwieriger ist es, irgendeine ErklĂ€rung fĂŒr die TodesfĂ€lle zu finden, die durch den Todesfluch hervorgerufen worden sind. Ich habe dir ja schon frĂŒher davon erzĂ€hlt. FĂŒr die Muggel lĂ€sst sich in diesen FĂ€llen keine Todesursache finden. Wie ich dir schon mal erklĂ€rt habe, hinterlĂ€sst der Avada Kedavra keinerlei Verletzungen, und trotzdem sind die Opfer tot. Hier in der Zaubererwelt weiß man natĂŒrlich darĂŒber Bescheid, aber die Muggelheiler, oder Ärzte, wie die Muggel sie nennen, stehen vor einem RĂ€tsel, besonders, wenn die Gesichter der Opfer aussehen, als wenn sie gerade furchtbare Angst ausgestanden hĂ€tten. In diesen FĂ€llen erklĂ€ren die Muggelheiler den Tod dieser Opfer dann mit AllerweltsgrĂŒnden wie Herzversagen, nur um nicht zuzugeben, dass sie nicht weiterwissen.“

„Und das funktioniert immer? Irgendwie kann ich mir das gar nicht vorstellen. Und wozu ĂŒberhaupt der ganze Aufwand?“ fragte ich. „Kleines, ein bisschen mehr hĂ€ttest du schon im Geschichtsunterricht aufpassen sollen“, tadelte Pa mich. „Auch wenn ich zugeben muss, dass es bei Binns schwierig sein muss. Bestimmt hast du doch von den ganzen Prozessen gegen Hexen und Zauberern mit den anschließenden sogenannten Hexenverbrennungen gehört. Die waren schließlich der Hauptgrund dafĂŒr, dass wir unsere Welt endgĂŒltig mit großem Aufwand vor den Muggeln verschlossen haben. Muggel haben Angst vor allem, was sie nicht mit ihren fĂŒnf Sinnen begreifen können. Und Zauberei steht dabei an oberster Stelle. Sie leugnen mit allen Mitteln, dass es Zauberei ĂŒberhaupt gibt und versuchen, fĂŒr alles, was sie nicht begreifen, eine ErklĂ€rung zu finden. Du hast ja am eigenen Leib erfahren, wie Muggel auf solche Dinge reagieren.“ „Na und ob“, seufzte ich. „Damals hatte ich schon Angst vor mir selber. Ich habe es ja nicht einmal gewusst, dass es wirklich Zauberer und Hexen gibt, sondern geglaubt, so etwas gĂ€be es nur in MĂ€rchen.“

„Ja, dass das Wissen darĂŒber, dass es wirkliche Hexen und Zauberer gibt, in der Muggelwelt verlorengegangen ist, ist auch eine Folge der Geheimhaltung, zu der wir ĂŒbergegangen sind. Reste darĂŒber findet man noch in manchen MĂ€rchen der Muggels, und da auch stark ĂŒbertrieben. In der Regel werden Zauberer und Hexen dort als böse dargestellt. Na, du weißt es ja jetzt selber, Gute und Böse gibt es in beiden Welten. Aber worauf ich zurĂŒckkommen wollte, das Problem, das es immer noch gibt, was die Geheimhaltung anbetrifft, das sind die HalbblĂŒtigen und die sogenannten Muggelgeborenen, die es immer mal wieder in der Muggelwelt gibt. Hast du dich eigentlich nie gefragt, wie es möglich ist, dass die in der Muggelwelt lebenden HalbblĂŒtigen und die sogenannten Muggelgeborenen gefunden werden und ihren Brief erhalten?“

„Ich habe irgendwann einmal gehört, das hĂ€tte irgend etwas mit der sogenannten Spur zu tun, durch die auch festgestellt werden kann, ob MinderjĂ€hrige in Gegenwart von Muggeln zaubern“, antwortete ich. „Genau das. Und so kann dann festgestellt werden, wenn in Gegenden, in denen keine registrierten Zauberer leben, plötzlich gezaubert wird. In der Regel handelt es sich dann um Kinder, bei denen die magischen KrĂ€fte erwachen. Bei dem einen Kind mehr, bei dem anderen weniger. Das ist ganz normal, und in Zaubererfamilien ist man darauf vorbereitet. Aber du hast es ja selber miterlebt, ahnungslose Muggel kriegen dann Angst, weil es wiederum etwas ist, was sie mit Worten nicht erklĂ€ren können. Und ganz abgesehen davon, wenn junge Hexen und Zauberer nicht lernen, ihre FĂ€higkeiten zu kontrollieren, können sie zu einer Gefahr fĂŒr sich selbst und andere werden. Bei dir zum Beispiel hĂ€tte es leicht dahin kommen können, da sich dein wildes Talent schon ziemlich weit fortentwickelt hatte. Die Muggel, die fĂŒr alles, was sie sich nicht erklĂ€ren können, einen Namen finden mĂŒssen, bezeichnen so etwas, was du im Arbeitszimmer deines Stiefvaters gemacht hast ĂŒbrigens als ein Poltergeist-PhĂ€nomen.“ „Poltergeist-PhĂ€nomen?“ fragte ich verblĂŒfft. „Aber Poltergeister sind doch etwas völlig anderes.“ Ich dachte dabei an Peeves und daran, welchen Unfug er in Hogwarts sehr zum Leidwesen von Filch zu machen pflegte, und musste lachen.

„Ja, wir wissen das“, antwortete Pa. „Irgendwie haben die Muggel wohl auch schon von Poltergeistern gehört, aber ich bezweifle, dass jemals ein Muggel wirklich einen gesehen hat. Aber nun zu dem zurĂŒck, was ich dir erklĂ€ren wollte. Dadurch, dass wir diese MinderjĂ€hrigen-Zauberei aufspĂŒren können, ist es uns möglich, diese Kinder zu finden, zu beobachten und sie, wenn sie alt genug sind, ihrer Ausbildung zufĂŒhren zu können. Ansonsten hĂ€tte ich dich niemals gefunden. Und ich wĂŒrde sagen, das wĂ€re doch sehr schade gewesen.“ Er lĂ€chelte mich liebevoll an. „FĂŒr mich war der Gedanke zuerst so fremd, plötzlich Vater zu sein, das gebe ich zu. Ich hatte nie irgend etwas mit Familienleben im Sinn, und ich habe es auf meine gefĂ€hrliche Arbeit geschoben. Aber in Wirklichkeit war mir wohl einfach meine Freiheit zu wichtig. Klar, es gab Frauen, aber es war einfach keine dabei, die mir wichtig genug gewesen wĂ€re, dass ich fĂŒr sie meine Ungebundenheit aufgegeben hĂ€tte. Obwohl es Momente gegeben hat, wo ich es bereut habe. Zum Beispiel, wenn ich Kollegen ĂŒber ihre Familien reden gehört habe. Oder wenn ich nach meinen Reisen in mein leeres Haus zurĂŒckkehren musste. Und dann erfuhr ich von dir. Es stand fĂŒr mich außer Frage, dass ich mich um dich kĂŒmmern wĂŒrde, etwas anderes hĂ€tte fĂŒr mich nie zur Debatte gestanden. Und ich bin froh, dass ich es getan habe. Ohne dich wĂŒrde mir heute etwas Wichtiges fehlen.“

„Mir geht es genauso, Pa“, antwortete ich. „als Kind musste ich mir oft genug anhören, dass ich keinen Vater hĂ€tte. Und ich habe mir dann oft Geschichten ausgedacht, wer wohl mein Vater wĂ€re. Alles Mögliche habe ich mir vorgestellt. Aber, ganz ehrlich gesagt, auf die Idee, dass mein Vater ein Zauberer sein könnte, wĂ€re ich nie gekommen. Ich war schon schockiert genug, zu erfahren, dass ich eine Hexe bin. Aber als ich dann erfahren habe, dass es viele Zauberer und Hexen gibt, war ich froh. Und ich habe mich endlich akzeptiert gefĂŒhlt.“

„Ja, das ist der Unterschied zwischen den Kindern, die in einer Zaubererfamilie groß werden und denen, die unter Muggeln groß werden“, sagte Pa. „Die Zaubererkinder werden mit dem Wissen groß, dass es Zauberei gibt, diejenigen, die unter Muggeln großgeworden sind, hatten ja nie eine Möglichkeit, zu erfahren, dass es tatsĂ€chlich Zauberei gibt. Und dann haben sie hier in der Zaubererwelt hier und da noch Probleme mit diesen Fanatikern, die sogenannte Muggelgeborene nicht als vollwertig ansehen. Und dabei gibt es bereits Theorien, dass es gar keine wirklichen Muggelgeborenen gibt, sondern dass in solchen FĂ€llen ein Zauberer oder eine Hexe unter den Vorfahren gewesen ist. Die Möglichkeit, Magie MinderjĂ€hriger aufzuspĂŒren, ist noch relativ jung, es gibt sie erst seit ungefĂ€hr hundert Jahren. Davor hat es keine Möglichkeit gegeben, solche Kinder in der Muggelwelt aufzuspĂŒren. Sie haben also weiterhin unter den Muggeln gelebt, irgendwann geheiratet und Kinder bekommen, die diese Talente zum Teil geerbt haben, zum Teil auch nicht. Und irgendwann kommen dann bei den Nachfahren diese Eigenschaften wieder zum Vorschein. Nur mit dem Unterschied, dass wir diese Kinder jetzt aufspĂŒren können. Aber nach mehreren Generationen ist es natĂŒrlich nicht mehr möglich, die magischen Vorfahren noch herauszufinden. In unserem Fall war es einfacher.“ Er wurde ein wenig verlegen. „Es war ja bekannt, dass ich in der fraglichen Zeit mich in dieser Gegend aufgehalten habe. Ich wurde daher befragt, ob ich eine Martine Deveraux kennen gelernt hĂ€tte und ob es möglich wĂ€re, dass du meine Tochter bist. Und diese Möglichkeit bestand ja definitiv. Und daher wurdest du von Dumbledore angeschrieben, der zu dem Zeitpunkt nicht wusste, dass auch Madame Maxime bereits geschrieben hatte. Auf jeden Fall hĂ€tte ich Kontakt mit dir aufgenommen, um dich kennen zu lernen. Aber dann wurde ich von Dumbledore von dem hysterischen Brief deiner Mutter unterrichtet, und den Rest weißt du ja.
So, Kleines, jetzt haben wir aber genug erzĂ€hlt. Es wird Zeit, dass wir wieder ein bisschen trainieren. Und jetzt will ich deinen Patronus sehen.“
Und so machten wir uns an unser Training.


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