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Fanfiction

Die Tochter des Kriegers - Väterliche Eifersucht

von ChantalMoody

In der nächsten Zeit kamen die Prewett-Brüder noch einige Male zu Besuch. Obwohl sie in erster Linie Besucher meines Vaters waren, ergaben sich doch immer wieder nette und interessante Unterhaltungen. Besonders Fabian interessierte sich für mich zu. Ich wusste inzwischen, dass Fabian zwanzig Jahre alt war, sein Bruder Gideon war zweiundzwanzig. Obwohl sie also älter waren als ich, benahmen sie sich mir gegenüber nicht überheblich, wie ich es sonst häufig bei älteren Jungen erlebt hatte.

Fabian erzählte mir vieles von der Aurorenschule. „Es ist natürlich nicht wie in Hogwarts“, sagte er. „Und es wird sehr streng auf Disziplin geachtet. Streiche spielen und sich herumtreiben gibt es dort natürlich nicht. Ich habe gehört, in Hogwarts hast du einige Male Ärger gehabt.“ Wieder einmal verfluchte ich Pas Taktlosigkeiten, denn über meine Streiche konnte nur er etwas erzählt haben. „Na ja, stimmt“, gab ich zu. „Eine brave Schülerin bin ich wohl eher nicht.“ „Nun ja, das Blödsinnmachen wirst du dir abgewöhnen müssen“, meinte Fabian. „Aber ich schätze, die vielen praktischen Übungen werden dir Spaß machen. Ich habe gehört, du bist gut im Duellieren.“ „Ja, Verteidigung gegen die dunklen Künste ist mein Lieblingsfach“, erzählte ich. „Und ich habe auch Zauberkunst und Zaubertränke sehr gerne.“ „Das habe ich mir schon gedacht“, antwortete Fabian. „Wie ich gehört habe, hast du die Talente deines Vaters im vollen Umfang geerbt. Mit Sicherheit wirst du einmal eine sehr gute Aurorin werden.“ „Ich werde mir jedenfalls alle Mühe geben“, sagte ich.

Mit der Zeit bemerkte ich, dass ich begann, mich immer mehr auf Fabians Besuche zu freuen, und ich bemerkte, dass es Fabian genauso erging. Unsere Gespräche drehten sich inzwischen nicht mehr nur um schulische Dinge, sondern wurden persönlicher. Pa jedoch betrachtete meine wachsende Freundschaft mit Fabian ziemlich misstrauisch. „Meinst du, ich hätte keine Augen im Kopf, um zu sehen, wie ihr verliebte Blicke tauscht, wenn ihr denkt, dass es keiner sieht? Und glaubst du, ich würde es nicht sehen, wie du dich jedes Mal herausputzt, wenn du weißt, dass er zu Besuch kommt? Findest du nicht, dass du für eine Freundschaft mit einem Jungen dieses Alters viel zu jung bist?“ knurrte er. „Jungen in diesem Alter haben bei Mädchen nur eines im Kopf, und meine Tochter ist viel zu schade, um als Spielzeug zu dienen. Ich weiß es genau, denn ich war im Alter von diesem jungen Burschen nicht besser.“ „Was soll das denn jetzt?“ schimpfte ich zurück. „Zwischen Fabian und mir ist nichts passiert, was dritte Personen nicht mitbekommen dürften. Und außerdem werde ich bald 16, und in dem Alter haben andere Mädchen in auch Freunde, ich wäre in meiner Klasse nicht die erste.“
. „Ich sage dir nur eines, wenn dieser junge Mann dich unglücklich macht, werde ich ihm sämtliche Knochen brechen, das kannst du mir glauben“, polterte Pa. „Ich werde mit ihm auch noch ein ernsthaftes Gespräch führen, und wenn ich merke, dass er ein Spielchen mit dir treibt, dann kann er sich auf etwas gefasst machen.“

Mir war gar nicht wohl zumute, denn ich wusste, Pa konnte ziemlich aufbrausend sein. Am Ende würde Fabian noch Angst haben, überhaupt noch mit mir zu reden, geschweige denn, unsere Freundschaft fortzusetzen. Ich hatte jedenfalls Angst vor dem nächsten Tag, an dem Pa vorhatte, mit Fabian zu reden.

Den ganzen nächsten Tag saß ich zu Hause und hatte Angst, wie das Gespräch verlaufen würde. Es gelang mir kaum, mich abzulenken. Zu der Zeit, zu der Pa üblicherweise von der Arbeit kam, sah ich die ganze Zeit aus dem Küchenfenster, bis ich Pa und Fabian gemeinsam in unseren Vorgarten apparieren sah. Pas Gesicht war noch immer grimmig, als er das Haus betrat, Fabian jedoch lächelte mich an. Pa war der erste, der etwas sagte. „So, ich habe mit deinem jungen Mann ein langes Gespräch geführt“, sagte er. „Und ganz offensichtlich meint er es ernst mit dir. Ich habe ja auch gar nichts gegen ihn. Aber ich habe ihm gesagt, wenn er dich unglücklich macht, dann bekommt er es mit mir zu tun.“ Mit diesen Worten ging Pa in sein Arbeitszimmer, so dass Fabian und ich miteinander allein waren. Fabian nahm mich in die Arme. „Deinen Vater würde ich nie zum Feind haben wollen“, meinte Fabian. „Als Vorgesetzter ist er schon unangenehm, wenn jemand Fehler macht. Aber so wie heute habe ich ihn noch nie erlebt. Ich war überzeugt, er würde mir jeden Augenblick einen Fluch auf den Hals jagen. Aber ich konnte ihn schließlich überzeugen, dass ich es ernst mit dir meine.“ Und dann kamen wir endlich dazu, uns zu küssen.


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Ich war völlig panisch. Meine Eltern tanzen beide sehr gut, haben mir das aber anscheinend nicht vererbt. Alle Kids hatten etwa drei Wochen Zeit, um die Tänze einzuüben, aber weil ich so viele andere Szenen drehen musste, blieben mir nur ganze vier Tage. Sobald ich die Schritte halbwegs kapiert hatte, kam ich völlig aus dem Takt. Zum Glück soll Harry gar kein toller Tänzer sein.
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