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Fanfiction

Die Tochter des Kriegers - Geständnisse

von ChantalMoody

Fabian und ich sahen uns in der nächsten Zeit fast täglich, denn wir wussten beide, dass wir uns, wenn ich nach Hogwarts zurückfahren würde, monatelang nicht sehen, sondern uns nur schreiben würden. Auch Molly freute sich darüber, dass Fabian und ich miteinander gingen. Molly war für mich inzwischen trotz des Altersunterschieds eine gute Freundin geworden.

Inzwischen wurde es Zeit, wieder alles für Remus´ Besuch bei uns vorzubereiten. Allmählich begann ich doch wieder, mich zu freuen. Vielleicht hatte Pa ja recht, und wir hatten einfach nach dem Streit ein bisschen Abstand gebraucht. Trotzdem, die unschöne Szene mit Snape ging mir einfach nicht aus dem Kopf. Aber ich wechselte mit Remus, James und Sirius bereits wieder Briefe, wie auch in den Jahren davor. Zu meiner Überraschung erfuhr ich, dass Sirius endgültig nach einem schweren Streit mit seiner Mutter zu den Potters gezogen war. Da er von einem Onkel einiges an Geld geerbt hatte, war er finanziell einigermaßen unabhängig.

Remus schrieb auch regelmäßig. Aber im Gegensatz zu den Briefen von James und Sirius, die sich gaben, als wenn es den Streit nie gegeben hätte, wirkten die Briefe von Remus, als wenn er mit irgend etwas zurückhalten würde. Dies machte mir etwas Angst. Waren etwa noch mehr Dinge vorgefallen, von denen ich nichts wusste? Ich machte mir inzwischen ernsthafte Sorgen.

Ich hatte Fabian auch von meinen Freunden und besonders natürlich von Remus erzählt, wobei ich natürlich Remus´ Geheimnis nicht erwähnte. „Scheint ja ein netter Junge zu sein, dein Cousin“, meinte Fabian. „Ich bin ja gespannt, ihn kennen zu lernen.“ „Ja, übermorgen kommt er. Er wird dann den Rest der Ferien hier verbringen“, antwortete ich. „Das heißt natürlich, dass ich mich auch um ihn kümmern muss. Vielleicht können wir ja hier und da was zu dritt unternehmen.“ „Ist doch kein Problem“, erwiderte Fabian. „Ich sehe das durchaus ein, dass du Remus nicht links liegen lassen kannst. Obwohl ich zugeben muss, dass ich dich lieber für mich allein hätte, nachdem wir uns jetzt bald monatelang nicht sehen werden.“ „Für dich werde ich immer genug Zeit haben“, versprach ich.

Zwei Tage später kam Remus gemeinsam mit Onkel Malcolm und Tante Viola bei uns an. Remus schien sich zwar aufrichtig zu freuen, wieder bei uns zu Besuch zu sein, aber so ganz wie früher schien er noch immer nicht. Onkel Malcolm und Tante Viola waren auch bedrückt, da sie sich große Sorgen um die Geschehnisse in der Zaubererwelt machten. Wiederholt hatte es in der letzten Zeit wieder Angriffe auf Muggel und Muggelstämmige gegeben, und da auch Tante Viola selbst muggelstämmig war, waren ihre Sorgen berechtigt. Onkel Malcolm berichtete, dass seine Abteilung wiederholt Einsätze in der Muggelwelt gehabt hätte, bei denen es darum gegangen war, die Erinnerung der Muggel zu verändern. Dies erinnerte mich sehr an das, was Pa mir erzählt hatte.

Nachdem Onkel Malcolm und Tante Viola sich verabschiedet hatten, kamen Remus und ich endlich dazu, uns ungestört zu unterhalten. Remus fragte sofort: „Was ist los? Irgendwie hast du dich verändert.“ „Ja, es ist etwas Schönes passiert. Ich habe jemanden kennen gelernt“, antwortete ich und erzählte ihm gleich von Fabian. „Das freut mich für dich“, meinte Remus. „Ich werde wohl keine Freundin haben können.“ „Aber wieso denn nicht?“ fragte ich. „Du bist doch ein netter Junge, und du müsstest doch bestimmt ein Mädchen finden können.“ „Du weißt doch ganz genau, warum es nicht geht, Chantal“, antwortete Remus verzweifelt. „Jedes Mädchen würde es doch mit der Angst bekommen, wenn sie von meinem Problem erfahren würde. Ich bin doch viel zu gefährlich.“

„Ach, Unsinn“, widersprach ich. Gefährlich bist du nur in der Vollmondnacht, und das weißt du genau. Dann musst du dich natürlich von deiner Freundin genauso fernhalten wie von allen anderen Menschen. Außer vor den Jungs. Die haben ja einen Weg gefunden, dir Gesellschaft zu leisten. Aber das ist ja nur eine Nacht im Monat. In der übrigen Zeit führst du doch ein genauso normales Leben, wie wir alle, und bist für niemanden gefährlich. Wir können die Wahrheit trotzdem für uns behalten und bei der Geschichte bleiben, dass du krank bist in den Zeiten, wenn du in die Reulende Hütte musst. Schließlich habe ich Papa und deinen Eltern geschworen, dass ich es niemandem erzähle, und bisher wissen ja auch nur die Jungs davon, und die haben die ganze Zeit dicht gehalten. Und das werden sie bestimmt weiterhin tun. Wie gesagt, du könntest ohne Probleme mit einem Mädchen zusammen sein, und dein Geheimnis trotzdem für dich behalten. Vorerst zumindest. Und wenn du es ihr später einmal sagst: Wenn sie dich wirklich lieb hat, wird sie dich trotzdem nicht weniger mögen." Ich sah Remus an. „Wer ist es überhaupt?“ fragte ich. „Du hast doch ein bestimmtes Mädchen im Sinn, oder nicht?“

Remus nickte. „Milena Frey. Ich weiß nicht, ob du sie kennst.“ „Ja, ich kenne sie“, antwortete ich. „Sie ist nett. Und du wirst es kaum glauben. Ein paar Tage vor den Ferien hat sie mich über dich ausgefragt. Ob du eine Freundin hättest und so. Sie scheint an dir sehr interessiert zu sein. An deiner Stelle würde ich mal mit ihr reden.“ „Das würde ich zu gerne“, seufzte Remus. „Aber es gibt noch etwas. Vor den Ferien ist noch etwas passiert, wovon du nichts weißt.“ „Was ist denn noch passiert?“ fragte ich.

„Du weißt doch, wie James und Sirius ständig Streit mit Severus haben“, begann Remus zu erzählen. Es fing ja in der ersten Klasse schon an. Und von Jahr zu Jahr wird es schlimmer. Aber das weißt du ja selber.“ „Ja, und ob“, antwortete ich. „Und oft genug hat Severus es dann an mir ausgelassen, wenn er von den beiden geärgert worden ist. Nach dieser Aktion, bei der Severus vor all diesen anderen Schülern derart blamiert worden ist, hat er ja keine Gelegenheit mehr ausgelassen, mir ein Bein zu stellen oder mich zu rempeln. Und ich hatte den Eindruck, als würde er hinter mir herschnüffeln, um wieder etwas zu finden, für das er mich verpetzen kann, wie damals nach der Geschichte in Hogsmeade.“

„Ja, das ist das Problem gewesen. Severus hat ständig hinter uns hergeschnüffelt. Er wollte herausfinden, wohin wir jedes Mal verschwinden, wenn die Vollmondnacht ist. Und Sirius hat ihn einmal beim Herumschnüffeln beobachtet. Und dann wollte er Severus eins auswischen und ging dabei zu weit.“ Remus hörte auf zu reden. „Was hat er denn gemacht?“ fragte ich.

„In der letzten Vollmondnacht, als ich mich bereits in der Heulenden Hütte befand, hat Sirius Severus gezeigt, wie man durch den Tunnel unter der Peitschenden Weide in die Heulende Hütte gelangt“, erzählte Remus. „Und wenn James nicht hinterhergelaufen wäre und Severus zurückgerissen hätte, wäre es um Severus geschehen gewesen.“ „Das ist ja entsetzlich!“ rief ich aus. „Und das ist nie herausgekommen?“ „Dumbledore hat davon erfahren“, antwortete Remus. „Er hat Severus befohlen, darüber zu schweigen. Aber seitdem hasst Severus mich genauso wie erSirius und James hasst.“

„Ich wundere mich darüber, dass Sirius nicht von der Schule geflogen ist“, sagte ich. „Dumbledore meinte, Sirius wäre wesentlich mehr damit gestraft, wenn er sowohl Severus als auch mir Tag für Tag unter die Augen treten muss“, meinte Remus. „Da hat Sirius wirklich noch einmal mehr Glück als Verstand gehabt“, schimpfte ich. „Das ist noch um einiges schlimmer, als das, was ich am See mit angesehen habe, und das fand ich schon heftig genug.“

„Ja, und seitdem habe ich Angst vor mir selber“, seufzte Remus. „Und es wäre Wahnsinn, wenn ich jetzt mit einem Mädchen gehen würde.“ „Was hat jetzt das eine mit dem anderen zu tun?“ fragte ich. „Es ist nur diese eine Nacht im Monat, in der du dich von Milena fernhalten musst, und ansonsten könnt ihr zusammen sein. Du solltest wirklich nach den Ferien mit Milena reden. Geh mit ihr, wenn sie dich will, und was daraus später dann wird, das wird sich dann noch ergeben. Uns hat dein Problem schließlich auch nicht daran gehindert, gute Freunde zu sein. Oder siehst du das anders?“ „Du hast ja recht, Chantal“, meinte Remus. „Ich werde also nach den Ferien mit Milena reden.“


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