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Fanfiction

Die Tochter des Kriegers - Prolog

von ChantalMoody

PROLOG

Ein langer Tag im Zaubereiministerium lag hinter mir, als ich nach Hause kam. Wie üblich hatte es für mich wieder viel zu tun gegeben, aber es war ausschließlich Papierkram gewesen, den auch ein Anfänger hätte erledigen können. Nach wie vor war ich beim Zaubereiministerium in Ungnade, nachdem ich Cornelius Fudge meine Meinung gesagt hatte, als der Zeitungsartikel von Rita Kimmkorn im Tagespropheten erschienen war, der das Gerücht aufbrachte, dass mein Vater nicht so sehr wegen seiner Verletzungen in den Ruhestand geschickt worden wäre, sondern weil es Zweifel an seiner geistigen Zurechnungsfähigkeit gäbe. Bei der Auseinandersetzung mit Fudge hatte ich, zum ersten Mal nach so vielen Jahren, meiner Wut freien Lauf gelassen, und es war plötzlich ein dicker Aktenordner durch Fudges Büro geflogen, der Fudges Kopf knapp verfehlte. Zwar war inzwischen, nach den Vorfällen im Ministerium, Fudge selber in Ungnade gefallen, dennoch wurde ich weiterhin mit eher nebensächlichen Aufgaben beschäftigt.

Es gab natürlich Arbeit genug, nicht nur all die Fälle von verschwundenen Personen und Todesfällen, es wurde auch noch immer wegen der Vorfälle in Hogwarts ermittelt. Hier und da gab es zwar Verhaftungen, aber es sah eher so aus, als wären diese Verhaftungen eher durchgeführt worden, um zu zeigen, dass das Zaubereiministerium nicht untätig war. Mehrere der als Todesser bekannten Personen waren noch auf freiem Fuß, und wo sich Lord Voldemort selbst versteckte, hatte man auch noch nicht herausfinden können. Ebenso wenig hatte man herausfinden können, wohin sich Severus Snape, Lehrer an der Hogwarts-Schule und offensichtlich Professor Dumbledores Mörder, hingeflüchtet hatte.

Ich seufzte. Severus. Konnte ich mich so sehr in ihm getäuscht haben? Ich hatte ihn bereits in der Schule kennen gelernt, allerdings waren wir damals alles andere als Freunde. Vielmehr zogen wir es vor, uns aus dem Weg zu gehen, nachdem es einige Streitigkeiten gegeben hatte, an denen aber eher meine Freunde schuld waren. Und nachdem Severus seinen Abschluss gemacht hatte, verloren wir uns für mehrere Jahre aus den Augen. Ein Jahr später machte ich dann ebenfalls meinen Abschluss und anschließend meine Ausbildung an der Aurorenschule. Und später, als wir bereits Mitglieder im Orden des Phoenix waren, trafen wir uns wieder und begannen eine Beziehung.

Meinem Vater war diese Beziehung nie recht gewesen, weil Severus vor seiner Tätigkeit als Lehrer Todesser gewesen war. „Einmal Todesser, immer Todesser“, pflegte er zu sagen. Dies war der einzige Punkt, der das gute Verhältnis das zwischen meinen Vater und mir bestand, immer wieder trübte. Erst am Tag vorher hatte es heftigen Streit gegeben. Er warf mir vor, dass ich trotz allem, was passiert wäre, immer noch Gedanken an Severus verschwenden würde. Es gäbe doch viele nette Zauberer, unter denen ich nur zu wählen brauchte. Ich wiederum schimpfte zurück, er solle sich aus meinem Privatleben heraushalten. Harte Worte flogen hin und her, und schließlich flog ich nach Hause, ohne dass wir uns versöhnt hätten, und das war vorher noch nie vorgekommen.

Mir war sehr unwohl in meiner Haut. Vieles von dem, was ich gesagt hatte, tat mir inzwischen leid, insbesondere, da es so aussah, als hätte mein Vater recht gehabt. Gerade wollte ich meinen Besen nehmen und zu ihm hinfliegen, als ich plötzlich vom Küchenfenster aus Remus und Bill in meinem Vorgarten apparieren sah. Beide machten sehr ernste Gesichter. Ich lief sofort zu ihnen hinaus.

„Bill, Remus!“ rief ich aus. „Was ist passiert? Wo ist Pa?“ Remus legte den Arm um mich. „Chantal“, begann er. „Es ist etwas Schreckliches passiert. Es ist alles schiefgegangen, als wir Harry vom Ligusterweg abgeholt haben. Anscheinend ist unser Plan verraten worden. Wir wurden von Todessern überfallen. Und dein Vater ist tot. Lord Voldemort hat ihn getötet.“ Ich glaubte nicht richtig zu hören. „Pa? Tot?“, stammelte ich. „Was ist passiert?“ „Dein Vater hatte bestimmte Vorbereitungen getroffen, um Harry zum Fuchsbau zu bringen“, begann Bill zu erzählen. „Vielleicht hat er dir ja davon erzählt. Zunächst wurde im Ministerium verbreitet, dass Harry nicht vor dem 30. Juli abgeholt würde. Und dann wurden zwölf Häuser mit allen möglichen Schutzzaubern versehen, damit niemand herauskriegt, wohin Harry gebracht wird. Ferner sollten sich sechs Personen mit Hilfe von Vielsafttrank in Harry verwandeln, so dass sieben Harrys mit jeweils einem Aufpasser fliegen sollten. Schließlich hätte selbst Lord Voldemort nicht sieben Harrys gleichzeitig folgen können. Harry sollte mit Hagrid im Beiwagen von Sirius´ Motorrad fliegen, die anderen jeweils zu zweit auf einem Besen oder einem Thestral. Dein Vater flog mit Mundungus auf einem Besen. Plötzlich sind dann wie aus dem Nichts ungefähr dreißig Todesser aufgetaucht, und wir wurden alle verfolgt. Auch Lord Voldemort selbst tauchte auf. Er konnte ohne Besen oder Thestral fliegen. Er verfolgte zuerst den Besen, mit dem Mundungus und dein Vater geflogen sind. Mundungus bekam wohl Panik und ist disappariert. Dein Vater war nur für den Bruchteil einer Sekunde abgelenkt, da traf ihn Voldemorts Todesfluch mitten ins Gesicht. Er war schon tot, bevor er vom Besen gefallen ist. Wir konnten nichts, absolut nichts tun.“

Fassungslos sah ich Bill und Remus an. Ich konnte es einfach nicht fassen. Mein Vater tot? Das konnte doch nicht sein. In so vielen Kämpfen hatte er sich schon geschlagen, und er war einige Male verletzt worden, aber er hatte doch immer wieder überlebt. „Wo ist er?“ fragte ich. „Kann ich ihn noch einmal sehen?“ Remus seufzte. „Da haben wir eine weitere schlechte Nachricht für dich“, antwortete er. „Bill und ich haben versucht ihn zu finden, bevor ihn die Todesser finden. Es war zu spät. Wir haben ihn nicht gefunden.“ Ich war so schockiert, dass ich nicht einmal weinen konnte. Remus hielt mich immer noch im Arm. „Können wir irgend etwas für dich tun? Sollen wir noch bei dir bleiben?“ fragte er leise. „Nein“, antwortete ich. „Ich möchte jetzt alleine sein.“ Remus und Bill zögerten. Offenbar wollten sie mich nicht allein lassen. „geht schon“, sagte ich. „Ich komme schon zurecht.“ Remus sah mich traurig an. „Wenn du Hilfe brauchst, weißt du, wo du uns findest.“ „Ich weiß“, antwortete ich. Beide umarmten mich noch einmal, dann gingen sie fort.

Kaum war ich alleine, kamen mir die Tränen, die ich bis dahin zurückgehalten hatte. Besonders schmerzte mich die Tatsache, dass es nun zu dem Versöhnungsgespräch, das ich mit meinem Vater führen wollte, nicht mehr kommen würde. In meinen Gedanken zogen die ganzen Jahre vorbei seit jenen Tagen, in denen mein Vater in mein Leben trat und sich mein ganzes Leben plötzlich vollständig änderte.


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Als Voldemort jagt uns Ralph wirklich Angst ein. Man spürt, dass er wahnsinnig ist – seine Augen verraten das. Wenn er auf der Leinwand erscheint, bin ich jedes Mal starr vor Schreck.
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