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Fanfiction

Die Tochter des Kriegers - Beauxhavre

von ChantalMoody

Nachdem Fabian heimgegangen war, fragte Pa: „Ich habe mitbekommen, Remus hat eine Freundin. Weiß sie Bescheid über ihn?“ „Nein“, antwortete ich. „Ich habe ihm geraten, Milena nichts davon zu sagen. Jedenfalls vorerst noch nicht.“ „Na, ob das lange gut geht, wage ich zu bezweifeln“, meinte Pa. „Aber wenn sie ihn wirklich liebt, wird sie es doch mit Sicherheit akzeptieren“, sagte ich. „Es hat doch auch an unserer guten Freundschaft nichts geändert.“ „Kleines, du musst noch einiges lernen über unsere Welt“, seufzte Pa. „Ich habe dir ja schon von einigen der Probleme erzählt, die Werwölfe in unserer Welt haben. Zum Beispiel, dass es für sie sehr schwierig sein würde, eine Stelle zu finden. Und denk doch mal an die Vorurteile, denen sie in unserer Welt ausgesetzt sind. Was glaubst du, was Milenas Eltern sagen würden, wenn sie die Wahrheit erfahren würden? Wahrscheinlich wären sie alles andere als begeistert und würden ihr den Umgang mit Remus verbieten. Es wird jedenfalls alles andere als leicht für die beiden werden, selbst wenn Milena Remus so akzeptiert, wie er ist.“ „Ja, da hast du schon recht“, meinte ich. „Aber ich habe mich so für Remus gefreut, dass er eine nette Freundin gefunden hat.“ Ich dachte dabei an das lange Gespräch, das ich in den letzten Ferien mit Remus geführt hatte. Schließlich war ich es gewesen, die ihn dazu ermutigt hatte, mit Milena zu gehen. War das nun ein Fehler gewesen? „Mach dir nicht zu viele Gedanken, Kleines“, sagte Pa. „Das wird sich mit der Zeit entscheiden, was aus den beiden wird. Lass uns erst einmal an andere Dinge denken. An unsere Reise beispielsweise.“


Die wenigen Tage, die uns noch bis zu unserer Abreise blieben, sahen Fabian und ich uns täglich. Einerseits war ich zwar traurig, dass wir uns nun wieder für kurze Zeit trennen mussten, andererseits war ich doch aufgeregt von der Aussicht, nach all den Jahren meine alte Heimat noch einmal zu sehen. Wie mochte das Zaubererdorf aussehen? Ähnlich wie Hogsmeade oder doch völlig anders? Ich konnte es kaum abwarten, es zu sehen. Pa hatte mir erzählt, dass wir diesmal mit einem Portschlüssel reisen würden, denn apparieren konnte ich noch nicht, und zum Fliegen war die Strecke zu weit. So kam es, dass ich bereits wenige Tage nach meiner Heimkehr von Hogwarts wieder dabei war, meine Sachen zu packen. „Nimm keine allzu warmen Sachen mit“, riet Pa mir. „In Südfrankreich ist es im Sommer wärmer als hier in England. Aber das weißt du ja selber. Bist dort schließlich aufgewachsen.“ Ich überlegte, ob ich auch meine Schulbücher einpacken sollte, da ich normalerweise auch in den Ferien regelmäßig für die Schule lernte, aber zuletzt entschied ich mich doch dagegen. Einige Tage konnte ich es wohl ohne Lernen aushalten, und schließlich war es bis zu meinen nächsten Prüfungen noch lange hin.


Schließlich war unser Reisetag herangekommen. Wir hatten unser Gepäck bei uns und standen in unserem Vorgarten. Pa hatte mir das Reisen mit einem Portschlüssel bereits erklärt. Dennoch war mir ein bisschen bange zumute, denn auf diese Art und Weise war ich bisher noch nicht gereist. Pa hatte mir erklärt, dass wir in Les Saintes-Maries-de-la-Mer landen würden, und zwar unmittelbar bei dem Grenzhaus, das den Durchgang nach Beauxhavre darstellte. Ähnlich wie beispielsweise der Tropfende Kessel in London, der den Durchgang zur Winkelgasse darstellte, war dies ein Gebäude, das für Muggels zwar nicht wirklich unsichtbar war, aber nicht wahrgenommen wurde.


Pa hatte inzwischen den Portschlüssel aktiviert. Gemeinsam berührten wir ihn, und im gleichen Moment fühlte ich mich von einer unvorstellbaren Kraft vorwärts gezogen und ich flog in einem atemberaubenden Tempo dahin. Dennoch erschien mir der Flug endlos, bis ich schließlich auf allen Vieren landete. Pa war neben mir im Stehen gelandet und half mir beim Aufstehen.
Ich sah mich um. Wir waren in einem Teil von Les Saintes-Maries-de-la-Mer gelandet, in dem es nur Felder, besonders Lavendelfelder, gab, fern von bewohnten Häusern. Ich erkannte weit und breit nur ein einziges Gebäude, ein Haus, das so aussah, als würde es seit langem leerstehen. Pa sagte: „Ja, das ist das Grenzhaus, durch das wir nach Beauxhavre kommen.“ Wir gingen zu dem Haus hin. Pa erklärte mir: „Selbst wenn Muggels versuchen würden, dieses Haus zu betreten, sie kämen nicht hinein. Nur Zauberer können hier hinein.“ Mit diesen Worten berührte Pa die Tür des Hauses mit einem Zauberstab, und die Tür öffnete sich. Ich sah mich um. Das Haus war völlig leer. Pa erklärte: „Dies ist nur als Durchgang gedacht.“ Wir gingen weiter, bis wir zu einer weiteren Tür kamen. Pa öffnete diese, und wir gingen hinaus.


Wir waren auf einer Straße gelandet, die auf den ersten Blick eine gewisse Ähnlichkeit mit der Winkelgasse und den Einkaufsstraßen in Hogsmeade hatte. Die Menschen, die an uns vorbeigingen, waren in Zaubererumhänge gekleidet. Diese Umhänge unterschieden sich jedoch von denen, die ich von England her gewohnt war. Sie waren nicht nur aus leichteren Stoffen, was natürlich mit dem wärmeren Klima zusammenhing, sondern auch farbenfroher. Hier und da hörte ich Wortfetzen in dem mir so vertrauten provenzalischen Dialekt.


Pa sagte schließlich: „Wir sollten zunächst in das Gasthaus gehen, in dem ich Zimmer für uns bestellt habe, und uns ein bisschen frisch machen und etwas essen. Danach können wir uns hier umsehen.“ Ich stimmte zu, denn auch ich wurde allmählich hungrig. Wir gingen also zu dem Gasthaus, das „Les Flamants“ hieß, und ich musste dabei an die Flamingoschwärme denken, die ich als Kind so häufig gesehen hatte und die wie rosa Wolken aussahen.


Wir bekamen zwei nebeneinander liegende Zimmer. Sofort machte ich mich daran, mich frisch zu machen, und ich säuberte auch gleich meine Kleidung, die bei meiner Landung auf allen Vieren mehr als nur ein wenig schmutzig geworden war. Danach gingen Pa und ich zum Essen. Das Gespräch mit der Kellnerin übernahm ich, da ich bemerkte, dass Pa doch ziemliche Mühe mit dem mir so vertrauten provenzalischen Dialekt hatte. „Das werde ich wohl nie richtig lernen, Kleines“, meinte er. „Im französischen Zaubereiministerium sprechen sie völlig anders.“


Nach dem Essen gingen wir dann durch Beauxhavre bummeln. Pa sagte: „Im Moment ist hier nicht so viel los, weil die Schulferien gerade begonnen haben. Weißt du, Beauxbatons, die französische Zaubererschule, liegt nicht weit von hier entfernt, und da kannst du dir vorstellen, wie es ist, wenn die Schüler hier ihre Schulsachen einkaufen oder während des Schuljahres ihre Wochenenden hier verbringen.“ Ja, das war mir bereits aufgefallen, dass relativ wenige Jugendliche zu sehen waren. Natürlich waren sie alle über die Ferien nach Hause gefahren. Es waren fast ausschließlich erwachsene Zauberer und Hexen zu sehen, die in die verschiedenen Geschäfte hineingingen oder in kleinen Gruppen herumstanden und sich unterhielten.


Ich sah mir die verschiedenen Geschäfte recht genau an, und dabei bemerkte ich, dass es bei den Waren, die dort angeboten wurden, doch einige Unterschiede gab zu den Sachen, die es in der Winkelgasse oder in Hogsmeade zu kaufen gab. Beispielsweise sah ich in einem Geschäft, in dem allerlei Kräuter angeboten wurden, neben den üblichen Kräutern, die für Zaubertränke aller Art benötigt wurden, auch jede Menge von den für diese Gegend typischen Kräutern, die Maman in ihrem Garten angebaut hatte. Vermutlich kauften die Hexen hier auch für ihre Küche ein. Und natürlich war auch hier der allgegenwärtige Lavendel zu finden.


Natürlich gab es auch einen Laden, in dem es Süßigkeiten zu kaufen gab. Und hier sah ich eine noch größere Auswahl als im Honigtopf. Natürlich konnte ich nicht widerstehen und kaufte gleich ein. Pa sah mir schmunzelnd zu.
Im einem weiteren Laden gab es Kleidung, ganz besonders Zaubererumhänge. Hier sah ich bestätigt, was mir bereits bei den Hexen und Zauberern aufgefallen war, die mir auf der Straße begegnet waren. Die Zaubererumhänge waren in helleren Farben als die, die ich bisher kannte, und aus leichteren Stoffen. Ich konnte nicht widerstehen, mir einen hübschen roten Umhang zu kaufen, obwohl ich wusste, dass ich ihn zu Hause höchstens im Sommer tragen konnte, da unser Klima für derart leichte Kleidung sonst zu feuchtkalt war. Es gab dort auch die Schuluniformen von Beauxbaton zu kaufen. Diese waren im Gegensatz zu den Hogwarts-Uniformen hellblau.


Ansonsten gab es Geschäfte, in denen es Tiere wie Eulen, Katzen und Kröten gab, einen Buchladen, einen Zauberstabmacher und auch einen Scherzartikelladen ähnlich wie Zonko´s. Ich überlegte schon, ob ich hineingehen sollte, als Pa fragte: „Na, überlegst du schon, was du im nächsten Schuljahr anstellen sollst? Sehr viel braver bist du wirklich nicht geworden.“ Ich schob den Besuch dieses Ladens zunächst auf, beschloss aber im Stillen, an einem der nächsten Tage noch einmal hierher zu kommen. Auch dem Buchladen wollte ich gerne einmal einen Besuch abstatten, denn ich wollte zu gerne einmal wieder das eine oder andere Buch in meiner eigenen Sprache lesen.


Später beim Abendessen erklärte Pa mir: „Morgen werde ich über Tag zu meiner ersten Besprechung mit dem Leiter des französischen Aurorenbüro müssen. Aber ich schätze mal, du wirst dich nicht langweilen. Hier im Dorf wirst du dich sicher zurechtfinden. Sprachlich kommst du ohnehin hier besser klar als ich.“ Wir mussten beide lachen, denn tatsächlich hatte auch in den Geschäften längst ich das Reden übernommen.


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