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Fanfiction

Die Tochter des Kriegers - Meine Rache

von ChantalMoody

Am nächsten Morgen war ich immer noch wütend über diese Ungerechtigkeit. So oft hatte ich schon was angestellt und es geschafft, mich dabei nicht erwischen zu lassen, und jetzt wurde ich gleich zweimal bestraft, obwohl ich gar nichts Böses getan hatte. Das war doch zu gemein. Schließlich war ich doch an der Prügelei überhaupt nicht beteiligt gewesen! Und dass ich zu Slughorn zu spät gekommen war, das war schließlich Filchs Schuld und nicht meine! Irgendwie verdiente das doch eine Rache! Aber es musste schon ein bisschen was Besseres sein, als nur Stinkbomben in Filchs Büro loszulassen. Ich überlegte eine kleine Weile. Schließlich kam mir eine Idee. Ja, daran würde Filch erst mal ein Weilchen zu rätseln haben, denn es war mittlerweile ein offenes Geheimnis, dass es nicht weit her war mit Filchs Zauberkünsten.

Am Nachmittag konnte man Filch in der Eingangshalle vor seinem Büro ganz entsetzlich fluchen hören. Er stand hilflos vor der Tür, und irgendwie schien er sie nicht auf zu bekommen. Ich kam gerade mit meinen Klassenkameraden vom Unterricht für Kräuterkunde und war auf dem Weg zum Gemeinschaftsraum. Dabei beobachtete ich ihn. Er schimpfte vor sich hin und versuchte weiterhin, in sein Büro hineinzukommen, aber die Tür ließ sich weiterhin nicht öffnen. Filch stampfte grimmig in seinen Abstellraum und kam kurze Zeit später mit einem Werkzeugkasten zurück. Eine ganze Weile versuchte er vergeblich, seine vermutlich klemmende Tür aufzubekommen. Ich verdrückte mich auf dem schnellsten Weg, denn ich konnte das Lachen kaum noch zurückhalten. Wahrscheinlich würde es noch eine ganze Weile dauern, bis Filch endlich dahinter kam, dass seine Bürotür nicht etwa klemmte, sondern dass ein netter kleiner Schutzzauber Filchs Büro vor ihm selber schützte. Und eine weitere Zeit würde vergehen, bis Filch auf die Idee kommen würde, einen Lehrer um Hilfe zu bitten.

Ich war kaum im Gemeinschaftsraum angekommen, als ich auch schon anfing zu lachen. Jennifer und Arabella sahen mich fassungslos an. Arabella fragte schließlich: „Was gibt es denn zu lachen, Chantal?“ „Sah Filch nicht komisch aus, vorhin, als er mit seiner Tür zugange war?“ fragte ich zurück. „er war ja ganz schön am Toben.“ „Ja, der war enorm sauer“, meinte Jennifer und kicherte. „Bestimmt lässt er das wieder an den Schülern aus.“ „Was können die armen Schüler denn dafür, wenn Filch zu ungeschickt ist, seine Bürotür aufzukriegen?“ fragte ich. „Oder irgend jemand hat ihm wieder einen Streich gespielt“, überlegte Arabella. „Wie war das doch letzte Woche mit dem Niffler? Hat ein ziemliches Chaos in seinem Büro angerichtet, wie ich gehört habe.“ „Haben deine Freunde zufällig was damit zu tun?“ fragte Jennifer. „Nein, nicht dass ich wüsste“, antwortete ich wahrheitsgemäß.

Später, als wir zum Abendessen in die Große Halle gingen, sahen wir Filch noch immer vor seinem Büro stehen. Er unterhielt sich mit Hagrid, und die Unterhaltung war laut genug, dass vorbeigehende Schüler alles mit anhören konnten. „Tja, Mr. Filch, ich schätze mal, da hat jemand Ihre Tür verhext“, hörte ich Hagrid gerade sagen. „Da wird Ihnen wohl einer der Lehrer helfen müssen.“ Ich beeilte mich, an den beiden vorbeizukommen, um mich nicht durch Lachen zu verraten. Als ich auf James und Sirius traf, flüsterte James mir zu: „Hast du irgend was damit zu tun, Chantal? Wir waren es nämlich diesmal nicht.“ „Na klar, wer denn sonst“, flüsterte ich zurück. „Oder meinst du, ich lasse es mir gefallen, zweimal bestraft zu werden, wenn ich gar nichts angestellt habe.“ „Wie hast du das denn gemacht?“ fragte Sirius. „Ach, nur so ein kleiner Schutzzauber“, antwortete ich. „Nicht mal was besonders Aufregendes, aber anscheinend für Filch schon zu schwierig.“ Damit ging ich zu meinem Haustisch. Nur wenige Minuten später kam Filch in die Große Halle und ging zum Lehrertisch. Er begann sofort herumzuschreien: “Ich bin heute schon den ganzen Nachmittag nicht in mein Büro reingekommen. Wie es aussieht, hat wohl irgendein Schüler meine Tür verhext. Wenn ich denjenigen erwische, der kann sich auf was gefasst machen.“ „Nur mal mit der Ruhe, Mr. Filch“, entgegnete Professor McGonagall. „Wir werden uns darum kümmern. Aber bitte erstnach dem Abendessen. Filius, könntest du gleich mal danach sehen?“ „Natürlich, Minerva“, quiekte Professor Flitwick. „Und ich verlange, dass der Schuldige gefunden und hart bestraft wird!“ schrie Mr. Filch. „Selbstverständlich,wir werden unser Möglichstes tun“, erewiderte Professor McGonagall gelassen. Hiermit musste Mr. Filch sich zunächst zufrieden geben.

Nach dem Abendessen ging Professor Flitwick zu Mr. Filchs Büro hinüber. „Ganz klarer Fall“, quiekte Flitwick. Er murmelte einen Zauberspruch, und kurz danach konnte Filch sein Büro wieder betreten. „Ich verstehe nur eines nicht“, meinte Flitwick. „Das ist ein Zauber, der eigentlich das Können der meisten Schüler überfordert und daher auch erst in der siebten Klasse unterrichtet wird. Und in diesem Schuljahr wurde er noch gar nicht durchgenommen.“ „Aber irgend jemand muss das doch gewesen sein!“ motzte Filch. „Keine Sorge, Mr. Filch, wir werden den Schuldigen schon finden“, meinte Professor McGonagall, die hinzugekommen war. Filch knurrte etwas vor sich hin, das nach „Auspeitschen“, und „An den Daumen aufhängen“ klang , und verzog sich in sein Büro.
Zwar wurden am nächsten Tag etliche älteren Schüler befragt, aber letztendlich kam nichts dabei herum. Da James und Sirius an dem Nachmittag beim Quidditch-Training gewesen waren, standen sie für diese Tat außer Verdacht. Und merkwürdigerweise kam niemand auf die Idee, mich zu verdächtigen. So hatte ich also meine Rache für die völlig ungerechten Strafarbeiten bekommen.


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