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Fanfiction

Die Tochter des Kriegers - Der Beginn meines letzten Hogwarts-Jahres

von ChantalMoody

Natürlich gab viel zu reden, nun, da wir alle wieder zusammen waren. James erzählte, dass Lily ihre Ausbildung zur Heilerin im St. Mungo´s begonnen hätte. „Sie ist fleißiger als wir“, sagte er. James und Sirius hatten es nicht besonders eilig damit, eine Beschäftigung zu finden. Sie wollten zunächst einmal ausgiebig Urlaub machen. „Und wenn wir nebenher noch ein paar Abenteuer erleben können, ist das auch nicht schlecht“, meinte Sirius. „Schade, dass ich nicht auch mitmachen kann“, maulte ich. „Dann wären wir wieder alle zusammen.“ „Du machst besser zuerst deine Schule zu Ende!“, sagte Pa. „Und wenn du wirklich einen guten Abschluss machen willst, dann wirst du keine Zeit haben für irgendwelche anderen Aktivitäten.“ Ich musste vor mir selber schon zugeben, in diesem Punkt hatte Pa recht. Immerhin wollte ich mein Ziel erreichen, und mit weniger war ich einfach nicht bereit, mich zufrieden zu geben. Dennoch schmollte ich insgeheim ein bisschen, als die Gruppe sich in Pas Arbeitszimmer zurückzog, denn ich kam mir ausgeschlossen vor.


Später sprach ich mit Remus darüber. „Ein Schuljahr wird auch schnell vorbeigehen“, meinte er. „Und danach werden wir noch oft genug zusammentreffen. Schließlich willst du ja unbedingt in die Aurorenschule. Wir können die letzten Ferienwochen gut nutzen, um zu trainieren. Und du hast alle Ruhe, dich auf die UTZ vorzubereiten.“– „Du hast ja recht, Remus“, antwortete ich. „Im Grunde genommen ist mir mein Schulabschluss immer noch das Wichtigste. Es hängt für mich eine Menge davon ab.“ So nutzten wir also die Zeit, die wir gemeinsam verbrachten, überwiegend zum Lernen.


Ein Problem war für mich, dass Fabian sehr wenig Zeit für mich hatte, denn genau wie Pa musste er häufig Überstunden machen. Hinzu kam noch die Arbeit für den Phoenixorden. Als ich mich einmal darüber beklagte, sagte er: „Mir geht es auch gegen den Strich, dass wir so wenig zusammen sein können. Aber es wird auch wieder andere Zeiten geben. Schließlich haben wir noch unser ganzes Leben vor uns. Und in einem Jahr hast du Hogwarts hinter dir, so dass wir dann nicht mehr monatelang getrennt sein werden.“ – „Ich weiß“, seufzte ich. „Aber ein Jahr kann sich auch lange hinziehen. Die Jungs können jetzt Abenteuer erleben, und ich muss bald wieder in die Schule.“


„Ja, deine Freunde sehen die Arbeit für den Orden als ein einziges großes Abenteuer an“, meinte Fabian. „James und Sirius sind nette Jungen, aber sie scheinen das Leben als einen einzigen großen Spaß anzusehen. Peter wiederum scheint nur mitzumachen, weil er nicht hinter seinen Freunden, die er bewundert, zurückstehen will. Irgendwie passt er nicht zu den anderen, und ich vermute sehr stark, dass sie sich mit Peter nur angefreundet haben, um ihr Publikum zu haben. Remus allerdings ist anders. Viel ernsthafter als die anderen drei. Aber er verheimlicht irgend etwas. Weißt du mehr darüber?“ – „Nein, nicht dass ich wüsste“, antwortete ich, denn ich fühlte mich nach wie vor an das Versprechen, das ich vor vielen Jahren gegeben hatte, gebunden. Sofern Remus nicht selber über sein Problem redete, würde ich es ganz bestimmt nicht tun.


So vergingen die letzten Ferientage. Und schließlich kam der Tag, an dem ich zum letzten Mal mit dem Hogwarts-Express fuhr. Sowohl Pa, als auch Fabian und die Rumtreiber begleiteten mich zum Zug, ich hatte also eine richtige kleine Eskorte. „Das ist endlich das letzte Mal, dass wir uns so lange trennen müssen“, sagte Fabian, während er mich zum Abschied umarmte. „Ich freue mich auch schon darauf, wenn wir uns bald nicht mehr für Monate trennen müssen“, antwortete ich. „Wir werden dir alle schreiben und dich auf dem Laufenden halten“, versprach Remus. „Ja, damit du dich nicht zu sehr ohne uns langweilst“, lachte Sirius. „Ihr habt gut reden“, motzte ich. „Ihr habt euren Spaß, und ich muss für die UTZ pauken.“ – „Du wirst das schon großartig machen“, meinte Pa. „Schließlich hast du dich während deiner Ferien gut vorbereitet. Solange du dir sagst, dass du es schaffen willst, kann gar nichts passieren.“ – „Ich weiß, Pa“, antwortete ich. „Und ich werde es schaffen.“


Ich betrat schließlich, nachdem ich mich von allen ausgiebig verabschiedet hatte, zum letzten Mal das Abteil der Vertrauensschüler. Die Schulsprecher, Charles Conroy, ein Gryffindor, und Patty Brent, eine Ravenclaw, erwarteten mich schon. „Hallo, Chantal!“, begrüßte mich Charles. „Kannst du dich wieder um die neuen Erstklässler kümmern, die Fragen haben oder Hilfe brauchen, um sich zurechtzufinden? Avery ist dafür ungeeignet, du kennst ja seine Einstellung zu den Muggelstämmigen.“ Ja, Averys Ansichten kannte ich nur zur Genüge. Ich hatte ihn bereits auf dem Gang gesehen, wo er auf seine arrogante Art und Weise herumstolzierte und bereits dabei war, jüngere Schüler zu schikanieren. „Ja, okay, mache ich“, erwiderte ich. Somit ging ich also wieder zu den Abteilen, in denen die Erstklässler saßen, und beantwortete ihre Fragen.


Als wir schließlich auf dem Bahnhof in Hogsmeade angekommen waren und ich zusammen mit den anderen Vertrauensschülern die Erstklässler zu Hagrid führte, sprach er mich gleich an: „Ah, die kleine Chantal! Ist ja dein letztes Jahr hier. Es wird viel ruhiger in Hogwarts sein ohne deine Freunde, sie werden mir fehlen.“ – „Mir fehlen sie jetzt schon“, erwiderte ich.
Dann sah ich zu, wie die Erstklässler in die Boote stiegen, und unwillkürlich musste ich daran denken, dass ich auch dies zum letzten Mal sah. Mir wurde bewusst, wie sehr ich meine Zeit in Hogwarts doch genossen hatte. So oft ich mich während der Ferien auch darüber geärgert hatte, dass vor mir noch ein Jahr Schule lag, ich wusste doch, Hogwarts war für mich während meiner Schulzeit ein Zuhause gewesen, das ich immer in guter Erinnerung halten würde. Dieser Gedanke verfolgte mich auch während der Einteilung der neuen Erstklässler und dem anschließenden Festmahl. Und ganz bestimmt war ich nicht die einzige Siebtklässlerin, die sich darüber Gedanken machte, denn Jennifer, die auch in diesem Jahr wieder neben mir saß, sprach mich an: „Irgendwie kann ich mir gar nicht vorstellen, dass wir nächstes Jahr um diese Zeit gar nicht mehr hier sein werden. Ich werde Hogwarts schrecklich vermissen.“ Ähnlich äußerten sich auch die anderen Siebtklässler, sogar die hochnäsige Evalina, die sich sonst zu fein war, mit uns zu reden.


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