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Fanfiction

Die Tochter des Kriegers - Die Hochzeit von Lily und James

von ChantalMoody

Die Hochzeit von Lily und James

Auch mein Geburtstag war nicht wie sonst in den vorherigen Schuljahren. Zwar erhielt ich Briefe und Geschenke, und am Abend fand wie immer meine kleine Party mit den Mädchen aus meinem Schlafsaal statt, aber die Feier mit meinen Freunden fehlte mir doch sehr, genau wie mir meine Freunde an allen Ecken und Enden fehlten. Es machte überhaupt keinen Spaß mehr, etwas anzustellen, und so kam es, dass ich mein letztes Schuljahr sogar als einigermaßen brave Schülerin verbrachte. Wäre nicht der Unterricht, die vielen Hausaufgaben und meine Pflichten als Vertrauensschülerin gewesen, dann hätte ich vor Langeweile nicht ein noch aus gewusst. Um so mehr sehnte ich mich danach, dass ich nach dem Ende des Schuljahres viel häufiger mit Fabian zusammen sein konnte und auch meine alten Freunde häufig sehen würde, denn es stand außer Frage, dass auch ich für den Phoenixorden arbeiten würde, so weit wie ich neben meiner Ausbildung dafür Zeit haben würde. Und natürlich freute ich mich auch schon auf die Aurorenschule, denn ich war inzwischen ziemlich zuversichtlich, dass ich aufgenommen würde.


Weiterhin wurde ich über das, was sich außerhalb von Hogwarts ereignete, durch die Briefe, die ich weiterhin erhielt, auf dem Laufenden gehalten. Von Remus erhielt ich gute Nachrichten. Er nahm inzwischen regelmäßig vor den Vollmondnächten den Wolfsbanntrank. Wenn er sich verwandelte, wurde er lediglich zu einem völlig friedlichen Wolf, und als solcher konnte er sich in sein Zimmer zurückziehen und in Ruhe seine Rückverwandlung abwarten.

Die Briefe von James handelten fast ausschließlich von der bevorstehenden Hochzeit. Zu meiner Überraschung erhielt ich auch von Lily einen Brief. „Anfangs konnte ich dich nicht leiden“, schrieb sie. „Weißt du, ich war schlicht und einfach eifersüchtig auf dich, weil ich dachte, du wärest hinter James her. Immer stecktet ihr zusammen, du und die anderen Jungen, und James hat mich anfangs kaum beachtet. Mit dir dagegen machte er Flugübungen, und das, obwohl du noch nicht einmal Interesse an Quidditch hast.“

Ich war überrascht. Das war also der Grund gewesen, weshalb Lily in der ersten Zeit kaum ein Wort mit mir gesprochen und mich bei der ersten Party bei Slughorn sogar ganz offen ignoriert hatte! Ich konnte es einfach nicht fassen. Ich hatte in James nie etwas anderes gesehen als einen Kumpel, und auf den Gedanken, mit ihm zu gehen, wäre ich nie gekommen. Ganz abgesehen davon, dass es während unserer Schulzeit sogar Dinge gegeben hatte, die mich an James ausgesprochen gestört hatten.

Auf jeden Fall war die Hochzeit etwas, worauf ich mich freuen konnte. Zwar musste Pa diesmal auch während meiner Weihnachtsferien arbeiten, da Kriegszustand herrschte und die Aurorenzentrale unterbesetzt war, aber Pa wollte zusehen, dass er und Fabian wenigstens zur Hochzeit einen Tag frei haben würden. „Schließlich haben wir mehr als genug Überstunden abgeleistet“, schrieb Pa. „Von unzähligen Übernachtungen in der Zentrale mal ganz abzusehen. Schließlich sind die Potters alte Freunde von mir, und einen freien Tag haben wir uns mehr als verdient.“

Schließlich kam der Tag, an dem ich über die Weihnachtstage nach Hause fuhr. Diesmal holte Pa mich alleine vom Bahnhof ab. „Fabian und ich konnten uns nicht beide frei nehmen“, erklärte Pa, als er mein enttäuschtes Gesicht sah. „Aber Fabian will nach seinem Dienst noch bei uns vorbeikommen, wenn nicht wieder etwas Unvorhergesehenes passiert. Hoffen wir das Beste. Leider nehmen die Todesser keine Rücksicht auf das Familienleben der Auroren. Und auch nicht auf Weihnachten.“ Ich sah Pa an. Er wirkte, als wenn er schon seit längerer Zeit wenig Schlaf abbekommen hätte. „Ist ja okay“, antwortete ich. „Ich sehe es ja ein, dass der Dienst vorgeht.“

Wir apparierten also nach Hause. „Was gibt es Neues?“, fragte ich zunächst. „Heute war es mal relativ ruhig“, meinte Pa. „Wenn das mal nicht die Ruhe vor dem Sturm ist.“ – „Stimmt das, dass mittlerweile auch Zaubererfamilien angegriffen werden, und nicht nur Muggels und Muggelstämmige?“, fragte ich. „Ich habe vor ein paar Tagen von einer Familie gehört, die überfallen wurde, und das war eine reinblütige Familie.“ Pas Gesicht wurde finster. „Ja, die Meadowes“, erwiderte er. „In diesem Fall war es ein Racheakt. Dorcas Meadowes ist eine unserer fähigsten Aurorinnen. In der letzten Zeit hat sie einige Todesser im Kampf getötet. Und aus Rache wurden ihre Mutter und ihr Bruder umgebracht.“

Ich sah Pa entsetzt an. „Wie furchtbar!“, rief ich. „Ja, aber es gibt auch andere Fälle“, erzählte Pa. „Familien, die Muggels oder Muggelstämmigen geholfen haben oder auch nur als Muggelfreunde bekannt sind, wurden in der letzten Zeit in üblen Drohbriefen als Blutsverräter beschimpft und mit dem Tod bedroht. Ich fürchte, es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis auch diese Familien überfallen werden. Und nachdem wir ohnehin unterbesetzt sind, ist es uns unmöglich, sie alle rund um die Uhr zu schützen.“ Ich konnte es kaum fassen. Zu den als muggelfreundlich bekannten Familien gehörten nicht nur wir, sondern auch viele gute Bekannte von uns, wie zum Beispiel die Weasleys, die Potters und die Longbottoms.

Zwei Stunden später kam Fabian zu uns. Nachdem Pa uns zunächst Zeit gelassen hatte, uns ausgiebig zu begrüßen, fragte er: „Irgendwelche besonderen Vorkommnisse?“ – „Zwei Fehlalarme“, antwortete Fabian. „Einmal eine alte Frau, die behauptete, dass ihre Nachbarn sich merkwürdig verhielten. Du weißt schon, diese Art von Alarmen, die wir immer wieder mal bekommen, seit das Ministerium das Merkblatt herausgegeben hat, dass gemeldet werden soll, wenn Bekannte sich sonderbar verhalten, weil sie unter dem Imperius-Fluch stehen könnten. Und das zweite Mal war es jemand, der sich einen Scherz daraus gemacht hat, zu melden, er hätte über einem Haus das Dunkle Mal gesehen. Natürlich wird das für diesen Witzbold noch Konsequenzen haben.“

„Das darf doch wohl nicht wahr sein!“, brüllte Pa. „“Und solche Leute kommen sich noch komisch vor dabei. Was wäre gewesen, wenn es in dieser Zeit, die unsere Leute auf so einen Fehlalarm verschwenden mussten, ein echter Notfall eingetreten wäre? Entschuldigung, Kleines“, fuhr er, in einigermaßen normaler Lautstärke fort. „Aber du hörst ja selber, womit wir es hier zu tun haben, seit diese Merkblätter verteilt worden sind. Wirklich von Nutzen waren sie bisher nicht. Statt dessen häufen sich nun solche Vorkommnisse.“ Ich konnte mich über solche Dinge nur wundern.

Zwei Tage nach Weihnachten fand die Hochzeit von Lily und James statt. Tatsächlich hatte Pa es erreicht, dass er und Fabian für diesen Tag freibekommen hatten. „Ich musste ein bisschen laut werden“, vertraute er mir an. „Habe mit Dienst nach Vorschrift gedroht, und du kannst dir vorstellen, was das angesichts unserer Unterbesetzung bedeuten würde.“ Fabian ergänzte: „Ja, dein Vater hat wieder einen glänzenden Auftritt hingelegt. Er war echt in Hochform. Aber das wirst du ja demnächst noch oft genug erleben.“

Wir apparierten gemeinsam festlich gekleidet zum Haus der Potters. Als wir im Vorgarten landeten, staunte ich. Im vergleich zu unserem Haus und sogar dem Fuchsbau der Weasleys war das haus der Potters riesig. Die Potters mussten wirklich vermögend sein. Pa bemerkte mein Staunen. „Ja, Charles hat in seiner Zeit als Quidditchspieler gut verdient. Ich möchte nicht wissen, wie viel Geld er bei Gringott´s liegen hat.“

Als wir das Haus der Potters betraten, wurden wir von einem Hauselfen in einen Raum geführt, der nicht viel kleiner war als die Große Halle in Hogwarts. Dort waren lange, schön dekorierte Tische für die Hochzeitsgäste gedeckt. James und Lily begrüßten uns freudig. James sah im Festumhang ungewohnt vornehm aus. Lily trug ein Gewand in einem Grün, das ihr ausgezeichnet stand. Auch Sirius, Remus und Peter waren schon anwesend, auch sie so festlich gekleidet, wie man es von ihnen nicht gewohnt war. Alle freuten sich darauf, mich zu sehen. Remus sah viel gesünder und auch fröhlicher aus, als wie ich ihn von den letzten gemeinsamen Ferien noch in Erinnerung hatte.

Ich sah mich um und erkannte weitere bekannte Gesichter. Die Weasleys waren mit all ihren Kindern gekommen. Fred und George krabbelten bereits, und Molly und Arthur hatten alle Hände voll zu tun, sie und die anderen drei kleinen Rotschöpfe zu bändigen. Molly strahlte, als sie Fabian und mich sah. Gideon hatte uns leider nicht begleiten können, da er nicht auch noch dienstfrei bekommen konnte.

Ich sah auch die Longbottoms. Mrs.Longbottom war wieder so farbenfroh gekleidet, wie man es von ihr gewohnt war. Sie unterhielt sich pausenlos mit einigen Tischnachbarn, während ihr Mann neben ihr saß und kaum ein Wort redete. Frank und Alice saßen am gleichen Tisch. Frank hatte sich sehr verändert. Er wirkte selbstbewusster und weniger schüchtern, als wie ich ihn von der Schulzeit her kannte. Alice, die immer ziemlich rundlich gewesen war, hatte sichtbar abgenommen, vermutlich durch das Training in der Aurorenschule. Auch Onkel Malcolm und Tante Viola waren anwesend. Genau wie Pa und Fabian sah auch Onkel Malcolm aus, als wenn er in der letzten Zeit wenig Schlaf abbekommen hätte. Auf meine Frage hin erzählte er, dass auch seine Abteilung häufig Überstunden machen musste. „Zwar nicht ganz so viel wie die Auroren, aber an geregelte Arbeitszeiten ist bei uns momentan auch nicht zu denken“, erzählte Onkel Malcolm. „Aber es ist natürlich eine Erleichterung für uns, dass Remus nun ein viel normaleres Leben führen kann“, sagte Tante Viola. „Ja, ich freue mich auch für Remus“, erwiderte ich. „Er sieht so viel besser aus als früher.“

Lily stellte mich ihren Eltern vor, einem älteren, nach Muggelart gekleideten Ehepaar, das sich in der Gesellschaft von all den Hexen und Zauberern ganz offensichtlich nicht besonders wohl fühlte. „Meine Schwester Petunia hat sich geweigert, zu meiner Hochzeit zu kommen“, erzählte Lily. „Sie hat mir durch meine Eltern ausrichten lassen, dass sie keine Lust hätte, einen ganzen Tag mit so einer Sippschaft zu verbringen. Vielleicht ist es auch besser so. Ihr Mann Vernon ist einer der schlimmsten Spießer, die man sich nur vorstellen kann, und er hat sich in den letzten Ferien, die ich zu Hause verbracht habe, dazu hinreißen lassen, mich als eine Missgeburt zu bezeichnen, nur weil ich eine Hexe bin.“ – „Darüber brauchst du mir nichts zu erzählen“, erwiderte ich. „Die Einstellung der Muggels zu Hexen und Zauberern habe ich schon zur Genüge kennen gelernt.“ Dabei dachte ich an meine Kindheit in Saintes-Maries.

Schließlich begann die Hochzeitszeremonie. Sie unterschied sich kaum von den Trauungen der Muggels. James wurde von seiner Mutter, Lily von ihrem Vater, der sich recht unbehaglich zu fühlen schien, vor einen kleinen Zauberer geführt, der zuerst James, dann Lily fragte, ob sie miteinander die Ehe eingehen wollten, und sie gaben sich das Jawort. Anschließend gratulierten nach und nach alle Hochzeitsgäste dem Brautpaar.

Nach der Trauungszeremonie begann das Festessen. Wir saßen mit den Weasleys zusammen. Molly und Arthur hatten jeweils ein Baby auf dem Schoß sitzen und waren dabei zusätzlich damit beschäftigt, die drei anderen Kinder im Auge zu behalten. „Und wann heiratet ihr?“, fragte Molly Fabian und mich. „Wenn es nach mir ginge, am liebsten so schnell wie möglich“, antwortete Fabian. „Aber Chantal hat leider ihre eigenen Vorstellungen. Sie will unbedingt zuerst ihre Ausbildung machen. Das lässt sie sich nicht ausreden, und sie kann ziemlich stur sein.“ – „Ich fürchte, diesen Dickkopf hat sie von mir“, brummte Pa, mit einem Blick auf die kleinen Rotschöpfe. „Auf Enkelkinder werde ich wohl noch einige Jahre warten müssen.“

Nachdem das Festessen zu Ende war, verschwanden die Tische. Eine Band trat auf, und es wurde getanzt. Alle Hochzeitsgäste gaben sich nach außen hin fröhlich, wie es sich zu einem solchen Anlass gehörte, aber immer wieder konnte man Grüppchen von Personen sehen, die sich unterhielten und dabei ziemlich ernste Gesichter machten. Pa unterhielt sich mit den Potters, Arthur und Onkel Malcolm, und ich sah, dass Clarissa Potter Pa einen Brief zeigte. Vermutlich handelte es sich um einen dieser Drohbriefe, von denen Pa mir erzählt hatte.


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Manchmal ist es auch sehr schade, dass eine Figur verschwindet und im nächsten Band nicht mehr vorkommt. Dazu zählt beispielsweise Gilderoy Lockhart, den ich sehr mochte, weil er so furchtbar eitel war und ich mir einen Spaß daraus machte Leute aus dem Showbusiness mit seiner Charakterisierung zu veralbern.
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