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Fanfiction

Die Tochter des Kriegers - Heimkehr

von ChantalMoody

Heimkehr

Am Bahnhof wartete schon ein ganzer Trupp Leute auf mich: Fabian, Pa, James, Lily, Sirius, Remus und Peter. Sofort stürzte ich mich in Fabians Arme. „Endlich!“, rief er. „Jetzt haben diese monatelangen Trennungen ein Ende.“ – „Na, wer weiß“, scherzte ich. „Vielleicht wird es dir irgendwann sogar zuviel, mich so häufig sehen zu können.“ Fabian lachte. „Darauf kannst du lange warten, Liebes.“

Vor lauter Wiedersehensfreude vergaßen wir die Welt um uns herum, bis Pa rief: „Hallo, Chantal, hast du ganz vergessen, dass dich hier noch ein paar Leute begrüßen wollen?“

Ich machte mich behutsam von Fabian los und umarmte Pa. „Natürlich habe ich euch nicht vergessen“, antwortete ich. „Und ich freue mich, wieder bei euch zu sein.“ Meine Freunde kamen auch hinzu und begrüßten mich. Ich sah sie alle an. Sie wirkten ernster als früher, ganz besonders James. Der Überfall auf die Potters hatte bei ihnen ihre Spuren hinterlassen, besonders natürlich bei James und bei Sirius, dem die Potters im Laufe der Jahre näher gestanden hatten als die eigenen Eltern.

Zu Hause feierten wir meinen Schulabschluss natürlich ausgiebig, und wir hatten uns viel zu erzählen. Lily ging vollkommen auf in ihrer Ausbildung als Heilerin. In einem Jahr würde sie ihren Abschluss machen. James und Sirius, die beide finanziell unabhängig waren, widmeten ihre ganze Zeit dem Orden des Phönix und hatten ihre Pläne, Quidditchspieler zu werden, vollkommen aufgegeben. Peter und Remus schlugen sich mit Gelegenheitsarbeiten durch. Peter hatte keinen besonders guten Schulabschluss gemacht, so dass er keine gute Stelle finden konnte. Remus hingegen gelang es trotz seines guten Schulabschlusses nicht, eine richtige Arbeit zu finden, denn kaum jemand wollte einen Werwolf einstellen. Darüber hinaus machte er sich Sorgen um seinen Vater, denn Onkel Malcolm kränkelte in der letzten Zeit häufig.

„Was fehlt ihm denn?“, fragte ich Remus besorgt. „Es liegt wohl in erster Linie daran, dass er langsam alt wird“, erwiderte Remus. „Und außerdem arbeitet er einfach schon seit Jahren viel zu viel. Häufig genug macht er Doppelschichten, weil auch seine Abteilung angesichts dessen, was momentan alles passiert, vollkommen unterbesetzt ist. Und außerdem ist mein Vater von Seiten des Ministeriums auch ziemlichem Druck ausgesetzt, weil er und meine Mutter all die Jahre zu mir gehalten haben, anstatt mich einfach abzuschieben, wie es die Eltern von vielen anderen Werwölfen tun. Er hat schlicht und einfach Angst um seine Stelle, und deshalb arbeitet er mehr als manch anderer.“

„Das darf doch einfach nicht wahr sein!“, rief ich aus. „Du kannst doch am Allerwenigsten dafür, was passiert ist. Schließlich hast du es dir ganz bestimmt nicht ausgesucht, von diesem Werwolf gebissen zu werden.“ Ich sah, dass Remus´ Gesichtsausdruck bitter wurde. „Vielleicht wäre es wirklich besser gewesen, wenn meine Eltern mich wirklich meinem Schicksal überlassen hätten“, meinte er. „Mein Vater hätte es dann mit Sicherheit leichter. Erst vor kurzem wurde er wieder bei einer Beförderung übergangen. Angeblich war sein in letzter zeit schlechter Gesundheitszustand schuld, aber er selber ist sich ziemlich sicher, dass es meinetwegen ist. Und, abgesehen davon, was hat es mir wirklich gebracht, dass ich nach Hogwarts gehen und eine gute Ausbildung machen konnte? Ich schlage mich mit Gelegenheitsarbeiten herum und bin niemandem zu irgend etwas nütze.“ – „Moony, jetzt hör endlich auf, so daherzureden!“, rief Sirius aus. „Du weißt ganz genau, dass das so nicht stimmt. Immerhin hast du uns alle hier als deine Freunde, und niemand von uns würde dich jemals als unnütz bezeichnen. Und dem Phönixorden warst du bisher mehr als nützlich.“

Daraufhin wandte sich das Gespräch Themen zu, die den Phoenixorden betrafen. Pa hielt in der knappen Freizeit, die er hatte, tatsächlich noch Trainingsstunden ab, um meine Freunde und noch einige andere auf den Kampf vorzubereiten, ebenso eine Kollegin von ihm, Dorcas Meadowes, die sich ebenfalls dem Orden angeschlossen hatte. Pas Meinung nach waren die meisten der neuen Ordensmitglieder aufgrund des ständigen Lehrerwechsels in Verteidigung gegen die Dunklen Künste und die zum Teil schlecht qualifizierten Lehrkräfte weit zurück in zu vielen Dingen, die sie seiner Meinung nach beherrschen mussten, um in einem Kampf gegen die Todesser, geschweige denn gegen Voldemort selber, eine reelle Chance zu haben. Auch ich würde an diesem Training teilnehmen, um in Übung zu bleiben, bis dass ich meine Ausbildung an der Aurorenschule beginnen würde, denn inzwischen war ich mir ziemlich sicher, aufgenommen zu werden. Da wir uns im Krieg befanden, wurden wesentlich mehr Auroren ausgebildet als in Friedenszeiten, und Pa hatte mir schon erzählt, dass sogar schon Schüler aufgenommen worden waren, die weit weniger dafür qualifiziert waren als ich und die unter normalen Umständen gar nicht in Betracht gekommen wären. Und dies bedeutete natürlich, dass ich mich auch auf die Aufnahmeprüfungen für die Aurorenschule vorbereiten musste, denn sobald der Brief von Hogwarts mit meinen UTZ eingetroffen war, wollte ich mich bewerben.

Pa und Fabian hatten mir bereits vorher einiges über die Aufnahmeprüfungen erzählt. Alle Bewerber würden zunächst zu einem Gespräch mit dem Leiter der Aurorenzentrale eingeladen, und hierbei würde bereits eine Vorauswahl getroffen. Diejenigen, die für geeignet befunden worden waren, würden dann zu den Aufnahmeprüfungen bestellt werden. Es handelte sich hier weniger um Prüfungen, mit denen unser Wissen getestet werden sollte, sondern um Charakter- und Fähigkeitstests. Die Bewerber mussten im Wesentlichen Ausdauer, Engagement und die Fähigkeit, unter Druck geschickt zu handeln, unter Beweis stellen.

Pa meinte: „ Um diese Charakterprüfungen brauchst du dir mit Sicherheit keine Sorgen zu machen. Du hast alles, was du brauchst. Es steckt in dir drin. Und angesichts dessen, was momentan abläuft, wirst du auch jede einzelne dieser Fähigkeiten brauchen, um diesen Wahnsinn zu überleben.“

Fabian fragte: „Besteht wirklich keine Chance, dass du es dir nicht noch anders überlegst? Glaube es mir, ich will in keiner Weise anzweifeln, dass du die notwendigen Fähigkeiten besitzt, denn daran kann kein Zweifel bestehen. Ich habe nur schlicht und einfach Angst um dich, und ich hoffe, das wirst du verstehen. Von den letzten acht Schülern im Mentorenjahr haben nur drei ihre Ausbildung überlebt, und das lag weder an ihrer Unfähigkeit noch an der ihrer Mentoren.“

Ich blieb diesmal ruhig, als ich Fabian antwortete, denn ich wusste, dass er sich wirklich Sorgen um mich machte und dass es auch Grund genug dazu gab. „Nein, Fabian, glaube mir, ich habe mir das sehr gut überlegt, und ich hatte einige Jahre Zeit dazu. Ich wusste schon sehr früh, dass ich Aurorin werden will, und ich habe nie etwas anderes werden wollen. Tatsache ist außerdem, dass Auroren nötig gebraucht werden. Du und Pa erzählt mir schließlich oft genug, wie unterbesetzt die Aurorenzentrale ist. Schon allein deswegen könnte ich mir selber nicht mehr in die Augen sehen, wenn ich jetzt im letzten Moment, und das auch noch mit dem Wissen um meine Fähigkeiten, einen Rückzieher machen würde. Schließlich muss irgendwann diesem Wahnsinn, wie ihr es nennt, einmal ein Ende bereitet werden. Und ein Ende wird es nie geben, wenn es irgendwann keine Auroren mehr gibt, weil niemand mehr die Ausbildung machen will.“

„Liebes, ich weiß ja, dass du recht hast“, erwiderte Fabian. „Und ich kann es nicht abstreiten, wir brauchen wirklich Schüler mit deinen Talenten und Fähigkeiten. Ich werde jetzt auch nicht mehr versuchen, es dir auszureden. Statt dessen sollten wir uns lieber freuen, dass wir uns jetzt so häufig sehen können.“ – „Ich freue mich auch darüber“, antwortete ich. „Endlich keine monatelangen Trennungen mehr.“ Und ich gab ihm einen langen Kuss.


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