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Fanfiction

Die Tochter des Kriegers - Die Wartezeit

von ChantalMoody

Die Wartezeit

Die nächsten zwei Wochen vergingen, obwohl ich ungeduldig auf die Schuleule mit meinen UTZ-Ergebnissen wartete, wie im Flug. Ich nahm an den Trainingsstunden teil, die Pa und seine Kollegin Dorcas Meadowes durchführten, und ich lernte Dorcas auf diese Weise etwas besser kennen. Sie war eine hochgewachsene, schwarzhaarige Frau von Mitte 30, die einen sarkastischen Humor hatte und mitunter recht farbenfroh fluchen konnte. Als sie mich zum ersten Mal sah, musterte sie mich von oben bis unten, dass mir ganz unbehaglich zumute wurde. Nach wie vor fand ich mich zu klein. Pa und Fabian hatten zwar immer wieder betont, dass meine Körpergröße mit meiner Eignung zur Aurorin absolut nichts zu tun hätte, aber im Vergleich zu Dorcas kam ich mir geradezu winzig vor. Sie sagte allerdings nur: „Du willst dich also auch an der Aurorenschule bewerben? Dann mach dich schon einmal darauf gefasst, dass ich eine deiner Ausbilderinnen werde. Und mach dich darauf gefasst, das wird kein Zuckerlecken. Ich bin dafür bekannt, mit Schülern, die nicht spuren, den Fußboden zu wischen. Und dabei werde ich auch vor der Tochter meines ehemaligen Mentoren keine Ausnahme machen.“

„Sie waren Pas Schützling, Mrs. Meadowes?“, fragte ich. „Oh, ja, und ich sage dir, das ist eine Auszeichnung“, erwiderte Dorcas. „Allerdings verlangt er sehr viel von seinen Schützlingen, und er nimmt auch nicht in jedem Jahr einen Schüler. Aber du wirst es ja noch erleben, denn ich bin sicher, dass er dich selber nehmen wird, wenn du soweit bist. Ich wette, er hat bereits angefangen, dich zu trainieren, habe ich recht?“ Ich bejahte, und Dorcas meinte: „Na, wenigstens etwas. Die meisten Schüler, die wir bekommen, sind schauderhaft schlecht vorbereitet. Sie können nichts dafür, es ist einfach Tatsache, dass in Hogwarts vieles mit der Ausbildung in Verteidigung gegen die Dunklen Künste im Argen liegt. Ich nehme an, dass dein Vater dir auch die Geschichte mit dem Fluch erzählt hat.“ – „Ja, schon vor langer Zeit“, erwiderte ich. „Ein ausgesprochen geschickter Schachzug von Tommy-Boy“, sagte Dorcas. „Dieser Lehrerposten wird immer unbeliebter, und dementsprechend bewerben sich nur noch die wenigsten darum. Und wir haben dann die Arbeit damit, unseren Schülern die elementarsten Dinge beizubringen. Wir tun, was wir können, aber Rückstände von Jahren sind in der kurzen Zeit der Ausbildung nur schwer aufzuholen.“ - „Tommy-Boy?“, fragte ich erstaunt. „Meinen Sie etwa Voldemort damit?“ – „Wen sonst?“, erwiderte Dorcas. „Besonders gerne würde er das natürlich nicht hören.“ Sie lachte auf. „Aber glaube mir, wir haben einfach keine Zeit dazu, ihn mit Umschreibungen wie Ihn-dessen-Name-nicht-genannt-werden-darf oder Ähnliches zu nennen.“

Dorcas Meadowes erwies sich als ebenso harte Trainerin wie Pa, die uns auch nicht den allerkleinsten Fehler durchgehen ließ. Immer wieder bekamen wir zu hören, wie viel wir noch zu lernen hätten, um überhaupt einen Kampf überleben zu können. Bei Peters Ungeschicklichkeit verzweifelte sie nahezu. Leider wurde er immer unsicherer, je öfter sie ihn anbrüllte, und oft genug tat er mir leid, denn es war abzusehen, dass er wohl nie ein wirklich guter Kämpfer werden konnte. Wir anderen machten unter dem Training regelmäßige Fortschritte.

Nach wie vor sah Pa es nicht gerne, wenn ich alleine ausging. Die Zeiten wären einfach zu gefährlich geworden, erklärte er mir immer wieder. So wurde ich regelmäßig, wenn Pa und Fabian Dienst hatten, von einem meiner Freunde begleitet. Besonders häufig begleitete mich nach wie vor Remus, und wir besuchten auch wieder einmal die Weasleys.

Molly freute sich wie immer, mich zu sehen. Im Fuchsbau herrschte nach wie vor viel Leben und die mir bereits bekannte Unordnung. Fred und George, die Zwillinge, liefen überall herum, und Molly hatte kaum Augen genug, um auf sie aufzupassen, denn die beiden hatten nichts als Dummheiten im Kopf. Molly vertraute mir an, dass sie wieder ein Baby erwartete. „Diesmal muss es einfach ein Mädchen werden“, meinte sie. „Ich habe ja schon fünf Jungen.“ – „Hast du noch immer nicht genug Kinder, Molly?“, konnte ich mir nicht verkneifen zu sagen.

„Ich wollte immer eine große Familie“, erwiderte Molly. „Wir sind zwar nicht reich, aber satt geworden sind wir bisher alle. Aber du wirst es auch noch erfahren, wie schön es ist, Kinder aufwachsen zu sehen.“ Und wieder kam die unvermeidliche Frage: „Wollt ihr nicht auch bald heiraten, du und Fabian? Ihr seid doch jetzt schon so lange zusammen, und es wäre doch jetzt, nachdem du deine Hogwarts-Zeit beendet hast, ein guter Zeitpunkt.“ Mit Mühe unterdrückte ich meine Ungeduld. „Molly, Fabian und ich werden noch heiraten, und Kinder wollen wir auch haben“, erwiderte ich. „Aber ich habe meine Ausbildung noch nicht einmal angefangen, daher wäre es im Moment wirklich der allerungünstigste Zeitpunkt überhaupt.“

„Deine Ausbildung kannst du doch trotzdem machen“, meinte Molly. „Frank Longbottom und Alice werden im nächsten Monat auch heiraten, und sie wollen auch beide ihre Ausbildung fortsetzen. Sie kommen jetzt in ihr zweites Jahr. Das eine schließt doch das andere nicht aus.“ Ich hatte bereits von der bevorstehenden Hochzeit gehört, denn nach wie vor gehörten die Longbottoms zu unserem nächsten Bekanntenkreis.

„Molly, wir sind noch jung und haben das ganze Leben vor uns“, antwortete ich. „Ich möchte mich in erster Linie auf meine Ausbildung und auf nichts anderes konzentrieren. Weißt du, jetzt im Moment meint Alice zwar, sie schafft es, Ausbildung und eigenen Haushalt unter einen Hut zu bekommen, aber wer weiß, wie es am Ende dann in der Praxis aussieht? Die Aurorenausbildung ist nicht leicht, und ich habe nicht all die Jahre gelernt, um dann zu guter Letzt doch noch aufzugeben.“ – „Ich werde niemals begreifen, wozu du überhaupt so viel Wert darauf legst, einen Beruf zu haben. Fabian verdient doch genug, um eine Familie zu ernähren.“

„Molly, ich weiß selber, wie gut Auroren verdienen“, erwiderte ich. „Schließlich weiß ich selbst, dass Pa und ich unser gutes Auskommen haben und es uns an nichts fehlt. Das ist auch nicht der Grund, aus dem ich meine Ausbildung machen will. Ich würde mich einfach nicht wohl dabei fühlen, voll und ganz von einem Mann abhängig zu sein. Stell dir nur vor, ich wäre jetzt verheiratet und hätte vielleicht sogar ein Kind, und Fabian würde etwas zustoßen, und damit muss man in Zeiten wie diesen immer rechnen. Ohne Ausbildung würde ich da stehen und keine vernünftige Arbeit finden, während ich mit einer abgeschlossenen Ausbildung jederzeit arbeiten könnte. Ich möchte einfach in der Lage sein, notfalls auf eigenen Füßen stehen zu können.“ Ich sah Molly an, dass meine Erklärung ihr nicht behagte, und das konnte ich verstehen. Gerade sie mit ihrer Kinderschar würde wirklich arm dran sein, wenn Arthur etwas passieren würde.

Schließlich kam die langersehnte Schuleule mit meinen UTZ. Obwohl ich mir die ganze Zeit über sicher gewesen war, bei den Prüfungen gut abgeschnitten zu haben, zitterten meine Finger doch, als ich meinen Brief öffnete. Zu meiner Erleichterung las ich, dass ich mit drei Ohnegleichen und drei Erwartungen übertroffen abgeschlossen hatte und somit meiner Bewerbung an der Aurorenschule nichts mehr im Weg stand, und natürlich schickte ich meine Bewerbung auch sofort auf den Weg. Pa hatte mir bereits erklärt, dass es ungefähr eine Woche dauern würde, bis die Kandidaten, die in die engere Auswahl gekommen waren, ihre Einladung zum Vorstellungsgespräch beim Leiter der Aurorenzentrale erhalten würden. Also hieß es für mich wieder einmal warten.


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Mike ist Engländer, ein sehr englischer Engländer. Jeden Tag trug er seine Anzugweste, was mir gut gefällt – man erlebt es heute kaum mehr, dass jemand Westen trägt. Er hat ein unglaubliches Charisma und flößt uns großen Respekt ein. Doch er verinnerlicht den britischen Humor total und kann sich bestens in die Internats-Teenager hineinversetzen.
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