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Fanfiction

Die Tochter des Kriegers - Die Aurorenzentrale

von ChantalMoody

Die Aurorenzentrale

Dieses Mal schienen sich die Tage endlos dahinzuziehen. Pa hatte mir schon erzählt, dass sich in Zeiten, in denen Krieg herrschte, wesentlich mehr Kandidaten bewerben würden als in Friedenszeiten, und dementsprechend würde auch die Gruppe der Anwärter größer sein, die eine Einladung erhalten würden.

„Allerdings erweisen sich innerhalb des ersten Jahres oft schon einige als ungeeignet“, hatte Pa mir erklärt. „Einige geben auf, weil ihnen die Ausbildung zu schwer ist. Und andere haben einfach nicht die Nerven dafür. Natürlich gibt es auch hier und da mal welche, die wir rausschmeißen müssen, weil sie mit der Disziplin nicht zurecht kommen. Das habe ich dir ja schon erklärt. Leute, die nicht in der Lage sind, Befehle zu befolgen, können wir nicht brauchen.“ So wie Pa es mir erklärt hatte, schieden auf die Art und Weise von einem Dutzend Schülern bereits drei bis vier innerhalb der ersten zwei Jahre aus. Die restlichen gingen dann im dritten Jahr ins Mentorat. „Und dort wird noch heftiger ausgesiebt“, hatte Pa gesagt. Es hatte sehr bitter geklungen. Ích wusste genau, was Pa meinte, denn aus seinen und Fabians Erzählungen wusste ich, dass längst nicht alle Aurorenschüler ihr Mentoratsjahr überlebten. Und es lag weder an ihrer Unfähigkeit noch an fehlender Aufmerksamkeit der Mentoren, sondern oft genug an unglücklichen Zufällen. Immer noch war es offensichtlich, dass es im Zaubereiministerium undichte Stellen gab und dass diese immer noch nicht gefunden worden waren. Infolgedessen gerieten immer wieder Einsatzgruppen in einen Hinterhalt, was dazu führte, dass einige Auroren ihre Einsätze nicht überlebten oder schwer verletzt wurden.

Endlich kam die von mir ungeduldig erwartete Eule vom Ministerium, in der mir mitgeteilt wurde, dass ich mich drei Tage später zum Vorstellungsgespräch beim Leiter der Aurorenzentrale einzufinden hätte. Die Vorstellungsgespräche waren auf neun Uhr morgens festgesetzt worden. „Dann kannst du am besten mit mir kommen“, meinte Pa. „Dann brauchst du nicht den Besuchereingang zu nehmen, sondern kannst mit mir zusammen hinapparieren. Ich muss zwar schon um acht Uhr anfangen, aber du kannst bei mir im Büro warten. Das gibt mir Gelegenheit, dir zu zeigen, wo ich arbeite, und du kannst noch einige meiner Kollegen kennen lernen. Was hältst du davon?“ –„Sehr gerne“, antwortete ich. „Darauf freue ich mich.“ Natürlich wollten die drei Tage, die ich noch warten musste, überhaupt kein Ende nehmen.

Schließlich war der ersehnte Tag gekommen. Pa und ich apparierten kurz vor acht ins Zaubereiministerium. Wir fanden uns in einer großen, prächtigen Halle wieder. An den Seitenwänden befanden sich viele Kamine. Aus denen auf der linken Seite tauchten immer wieder Hexen und Zauberer auf, vor denen auf der rechten Seite standen Hexen und Zauberer in kleineren Schlangen. Das Auffälligste war jedoch ein Brunnen, der sich mitten in der Halle befand. Eine Gruppe großer goldener Figuren, ein Zauberer, eine Hexe, ein Kobold, ein Hauself und ein Zentaur, stand inmitten eines Wasserbeckens. Viele Hexen und Zauberer gingen durch die Halle, und die meisten eilten auf eine Reihe von goldenen Toren am anderen Ende der Halle zu.

Pa führte mich zu einem Pult unter einer Tafel mit der Aufschrift „Sicherheit“, an dem eine ältere Hexe mit gelangweilter Miene saß. Als sie Pa erkannte, wurde ihre Miene jedoch respektvoll. „Sir?“, fragte sie. „Meine Tochter hat ein Vorstellungsgespräch bei Scrimgeour“, erklärte Pa. Ich musste daraufhin meine Einladung vorzeigen. Dann wurde eine lange goldfarbene Rute an meiner Brust und meinem Rücken auf und abgeführt. Sodann musste ich meinen Zauberstab zur Registrierung abgeben, erhielt ihn aber sogleich wieder zurück. Gleichzeitig erhielt ich eine silberfarbene Plakette, auf der stand: „Chantal Moody, Vorstellungsgespräch bei Rufus Scrimgeour“. Ich steckte sie mir an, und Daraufhin gingen Pa und ich durch eines der Tore in eine kleinere Halle, in der sich hinter goldfarbenen Gittern eine Reihe von Fahrstühlen befanden. Vor einem davon stand eine Gruppe von Hexen und Zauberern. Unter ihnen erkannte ich Arthur Weasley. Er begrüßte Pa und mich sofort sehr freundlich. „Aufgeregt, Chantal?“, fragte er mich. Ich konnte nur „Ja, ziemlich“, sagen, denn in der Tat war ich mittlerweile ziemlich nervös. Ich bemerkte, dass mich die meisten der Hexen und Zauberer, die mit uns auf den Aufzug warteten, ziemlich neugierig musterten.

Der Aufzug kam, und wir stiegen alle ein. Gleichzeitig mit den Hexen und Zauberern flogen drei Eulen, jede davon mit einem Schriftstück am Bein, mit hinein. „Sie transportieren Botschaften zwischen den einzelnen Abteilungen“, sagte Pa leise, als er meinen erstaunten Blick bemerkte. „Allerdings suchen wir schon nach einer anderen Möglichkeit. Manchmal ist der Mist, den sie auf den Schreibtischen hinterlassen, unzumutbar.“ In diesem Moment hörte ich eine Frauenstimmung, die sagte: „Siebter Stock, Abteilung für magische Sportarten“. Der Aufzug hielt, zwei Zauberer stiegen aus, danach fuhr der Aufzug weiter. Kurz darauf hielt er wieder, und die Stimme sagte: „Sechster Stock, Abteilung für Magisches Transportwesen.“ Auch hier stiegen einige Leute aus. Eine der Eulen verließ ebenfalls den Aufzug, drei andere flogen jedoch hinein. Im fünften Stock befand sich nach Angabe der Stimme die Abteilung für Internationale Magische Zusammenarbeit, im vierten Stock die Abteilung zur Führung und Aufsicht magischer Geschöpfe, und im dritten Stock die Abteilung für Magische Unfälle und Katastrophen. „Hier arbeitet dein Onkel Malcolm“, sagte Pa leise zu mir.

Mittlerweile befanden sich im Aufzug außer Pa und mir nur noch Arthur und zwei Hexen, eine war ungefähr Anfang dreißig, die andere noch ziemlich jung. Die ältere der beiden war ganz in Rosa gekleidet, was ihr meiner Meinung nach überhaupt nicht stand. In ihren Haaren trug sie eine schwarze Haarschleife. Sie lächelte Pa auf eine ziemlich affektierte Art und Weise zu, beachtete jedoch weder mich noch die junge Hexe, die noch im Aufzug war. Pa nahm von ihr auch keinerlei Notiz.

Wieder war die Frauenstimme zu hören: „Zweiter Stock, Abteilung für Magische Strafverfolgung, mit dem Büro gegen Missbrauch der Magie, der Aurorenzentrale und dem Zaubergamot-Verwaltungsdienst“. „Wir sind da“, sagte Pa. Auch Arthur und die beiden Hexen stiegen aus. Wir gingen einen Korridor entlang, von dem viele Türen abgingen. Hinter einer davon verschwand die jüngere der beiden Hexen. Wir mussten bis zum Ende des Korridors gehen, dann um eine Ecke biegen und durch eine schwere Flügeltür, an der ein Schild hing, auf dem „Aurorenzentrale“ stand. Wir betraten einen riesigen Raum, der links und rechts in viele Bürozellen unterteilt war. Am Ende des Raumes befanden sich drei Türen und eine weitere Flügeltür.. Durch die Tür ganz links ging die Hexe in Rosa. Gleichzeitig mit uns flogen einige Eulen hinein und andere wieder aus dem Raum hinaus. Lebhaftes Stimmengewirr war zu hören.

Arthur verabschiedete sich von uns. „Viel Glück, Chantal!“, wünschte er mir noch. Dann ging er durch den großen Raum auf die Flügeltür zu und verließ das Aurorenbüro. Ich sah mich neugierig in dem großen Raum um. Die Bürozellen waren alle sehr einfach eingerichtet, aber die Männer und Frauen, die darin arbeiteten, hatten sie sich durch allerlei private Gegenstände etwas verschönt. Besonders die Wände in jeder einzelnen Zelle waren mit Bildern förmlich zugeklebt. Überwiegend Fahndungsbilder, aber auch Bilder von Quidditch-Mannschaften und solche, von denen ich annahm, dass sie Familienmitglieder der Auroren und Aurorinnen darstellten.

Ein jüngerer ziemlich großer Schwarzer unterhielt sich über die Trennwand der Nachbarzelle mit einem anderen Mann. Dann erblickte er Pa und winkte ihm kurz zu. In einer anderen Zelle erblickte ich Fabian. Gideon hatte wiederum die Zelle daneben. Als wir an den Zellen der beiden vorbeikamen, sah Fabian mich, kam sofort auf mich zu und umarmte mich.
„Viel Erfolg!“, wünschte er mir und küsste mich. Ich bekam mit, dass uns aus den anderen Zellen einige neugierige Blicke folgten.

Ich bemerkte, dass nur ungefähr die Hälfte der Bürozellen besetzt waren. Pa hatte meinen Blick bemerkt. „Einige der Zellen sind für die Auszubildenden des zweiten Jahres“, erklärte er mir. „Schließlich müssen sie sich auch mit dem ganzen Papierkram vertraut machen, und ich sage dir, davon gibt es hier genug. Aber heute sind sie nicht hier, sondern mit Dorcas und Benjy auf einer Feldübung. Und Marlene McKinnon unterrichtet heute die Rekruten des ersten Jahres in Tarnung und Maskieren. Und einige Zellen stehen inzwischen komplett leer. Ihre Inhaber haben in diesem Krieg schon ihr Leben verloren.“ Er wies auf einige Zellen, die völlig leergeräumt waren.

„Und wo arbeitest du, Pa?“, fragte ich. Wir hatten den Raum inzwischen ganz durchquert. Pa wies auf die Tür, die unmittelbar neben der Flügeltür war, durch die Arthur gegangen war. „Hier“, antwortete er. „Und das Büro neben meinem ist das von Rufus Scrimgeour, dort musst du gleich hin. Und daneben ist das Büro seiner Sekretärin. Eine ziemlich alberne Gans übrigens.“

Wir betraten Pas Büro. Es war um einiges größer als die Bürozellen, an denen wir vorbeigekommen waren. Außer einem Schreibtisch, einigen Stühlen und einem Aktenschrank befand sich darin auch eine Couch. „Eine Notwendigkeit“, brummte Pa. „In der letzten Zeit kam es oft genug vor, dass ich hier übernachten musste.“ Ich sah mich in Pas Büro um. Alles war sehr ordentlich aufgeräumt, genau wie auch Pas Arbeitszimmer zu Hause. Auch er hatte Bilder an den Wänden, überwiegend Fahndungsbilder, aber ich sah auch mehrere Bilder von mir. Außerdem erblickte ich ein Bild von einem Paar, von dem ich wusste, dass es Pas Eltern, also meine Großeltern, darstellte, die bereits vor vielen Jahren im Grindelwald-Krieg ums Leben gekommen waren. Auf Pas Schreibtisch lagen einige Akten und ein Stapel Briefe. Pa verzog ein wenig das Gesicht, als er den Papierkram sah. „Wie ich schon sagte, Chantal, Papierkram gibt es auch hier mehr als genug, und auch damit müssen wir uns hier abgeben. Allerdings ist das noch wenig gegen das, was alles auf Scrimgeours Schreibtisch landet. Genaugenommen ist der Posten des Leiters der Aurorenzentrale mehr oder weniger ein reiner Schreibtischjob. Und dies ist auch der Grund, weshalb ich den Posten im vergangenen Jahr schon zum zweiten Mal abgelehnt habe und Zweiter geblieben bin, obwohl ich dienstälter bin als Scrimgeour. Kriege werden nicht am Schreibtisch gewonnen.“

Wir hatten noch eine ganze Weile Zeit, bis ich zu meinem Vorstellungsgespräch musste. Dies ließ uns Zeit, uns noch zu unterhalten, während Pa die Briefe auf seinem Schreibtisch durchsah. „Ich habe mittlerweile noch weitere Kollegen für unsere Sache gewinnen können“, erzählte Pa. „Kingsley Shacklebolt zum Beispiel, der Schwarze, den du vorhin gesehen hast, gehört zu uns. Und auch Caradoc Dearborn, mit dem Kingsley sich vorhin unterhalten hat. Und Benjy Fenwick. Du wirst sie alle noch kennen lernen.“

Kurz vor neun verließ ich Pas Büro, um auf mein Vorstellungsgespräch zu warten. Vor Scrimgeours Büro warteten schon zwei Schüler. Einer von ihnen war Charles Conroy, der im letzten Schuljahr Schulsprecher gewesen war, der andere war Joe Sheramy, ebenfalls ein Gryffindor. Sie unterhielten sich leise miteinander. Nach und nach kamen noch andere hinzu, bis ungefähr zwanzig Jungen und Mädchen anwesend waren. Ich war tatsächlich unter diesen die einzige Slytherin.


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