Forum | Chat | Galerie
 
Startseite | Favoriten
Harry Potter Xperts
Harry Potter Xperts
Startseite
Newsarchiv
Link us
Sitemap
Specials
Shop
Buch 7
Buch 6
Buch 5
Buch 4
Buch 3
Buch 2
Buch 1
Lexikon
Lustige Zitate
Gurkensalat
Hörbücher
Harry, A History
Steckbrief
Biographie
Werke
Erfolgsgeschichte
Interviews
Bilder
Harry Potter & Ich
JKRowling.com
Film 7, Teil 1 & 2
Film 6
Film 5
Film 4
Film 3
Film 2
Film 1
Schauspieler
Autogramme
Galerie
Musik
Videospiele
Downloads
Lesetipps
eBay-Auktionen
Webmaster
RSS-Feed
Geburtstage
Gewinnspiele
Twitter
Fanart
Fanfiction
User-CP
Quiz
Währungsrechner
Forum
F.A.Q.
Über uns
Geschichte
Impressum

Fanfiction

Die Tochter des Kriegers - Die Aufnahmeprüfung

von ChantalMoody

Die Aufnahmeprüfung

Als Pa am Abend nach Hause kam, begann er zu lachen, kaum dass er das Haus betreten hatte. „Diese Dolores Umbridge lief den ganzen Tag mit einem Gesicht herum, als wenn ihr etwas den Zauberstab verknotet hätte“, erzählte er. „Aber Rufus hast du ganz schön beeindruckt, Kleines.“ „Inwiefern?“, fragte ich. „Weil du überhaupt keine Angst gezeigt hast, und das ist er nicht gewohnt. Die meisten Bewerber, die er zu sehen bekommt, kriegen den Mund kaum auf, aber du hast ihm, so wie er gesagt hat, ganz schön die Stirn geboten. Rufus meinte, daran könnte man gut erkennen, wessen Kind du bist“, erwiderte Pa, und man konnte ihm seinen Stolz auf mich anmerken. „Diese Umbridge schien anderer Meinung zu sein“, meinte ich. „ Sie meinte, ich wäre vollkommen undiszipliniert.“

Pa lachte wieder. „Was Dolores angeht, die würde jeden undiszipliniert nennen, der nicht zu allem ja und amen sagt“, erklärte er. „Ich kann dir nur eines sagen, Rufus geht sie ziemlich auf die Nerven, und er wäre froh, wenn er sie lieber heute als morgen los würde. Er hat sie bereits von seinem Vorgänger übernommen. Das Problem ist nur, dass niemand sonst sie sich antun will. Sie ist zwar tüchtig, das kann niemand abstreiten, aber ihre affektierte Art und ihr albernes Lachen will niemand ständig um sich haben. Aber sei beruhigt, allzu viel wirst du mit ihr nicht zu tun haben. Sie bleibt meistens in ihrem Büro und hält sich nie länger als möglich im Aurorenbüro auf, weil sie genau weiß, dass die Kollegen sich hinter ihrem Rücken über sie lustig machen.“ „Das kann ich mir gut vorstellen“, erwiderte ich. „Ihr Kleidergeschmack ist absolut unmöglich.“ Über diese Bemerkung von mir konnte Pa sich gar nicht mehr einkriegen vor Lachen.

Am nächsten Tag apparierten wir wieder gemeinsam zum Ministerium. Diesmal hielt sich die Sicherheitshexe nicht allzu lange mit der Kontrolle bei mir auf, sondern registrierte nur meinen Zauberstab und händigte mir eine Plakette mit der Aufschrift „Chantal Moody, Aufnahmeprüfung in der Aurorenzentrale“ aus. Wir fuhren wieder mit dem Aufzug und gelangten über den mir mittlerweile bekannten Weg zum Aurorenbüro. In mehreren Bürozellen, die am Vortag leer gewesen waren, saßen nun junge Männer und Frauen, die den Eindruck machten, als könnten sie nicht viel älter sein als ich selber. „Das sind die Schüler, die gerade ihr zweites Jahr angefangen haben“, erklärte Pa mir. „Sie müssen sich neben den regelmäßig stattfindenden Feldübungen mit dem anfallenden Papierkram vertraut machen.“

In diesem Moment hörte ich einen Ruf: „Guten Morgen, Sir. Hallo, Chantal!“ Ich wandte mich um und erkannte Frank Longbottom. Auch Alice begrüßte uns aus der Bürozelle direkt neben der von Frank. „Aufgeregt, Chantal?“, fragte Alice mich. „Keine Sorge, die Prüfungen sind halb so wild. Die schaffst du ganz bestimmt.“ Da ich noch Zeit hatte, bis wir Prüflinge von Fenwick abgeholt werden sollten, blieb ich noch eine Weile bei Frank und Alice stehen und unterhielt mich mit den beiden. Pa ging inzwischen zu seinem Büro. Frank und Alice sahen ausgesprochen glücklich aus, denn am Samstag in der darauf folgenden Woche sollte ihre Hochzeit sein. Pa, Fabian, Gideon und ich hatten bereits Einladungen erhalten, und ich wusste, dass auch James, Lily, Sirius, Peter und Remus eingeladen waren, und ebenso die Weasleys. Ich freute mich schon sehr auf die Feier. Zwischendurch sah ich mich nach Fabian um, allerdings war seine Bürozelle leer, ebenso wie die von Gideon. Frank hatte meinen Blick bemerkt. „Die beiden mussten mit einer Gruppe zu einem Einsatz“, erklärte er mir. Sein Blick wurde ernst. „Es gab eine Meldung. Über einem Wohnhaus wurde das Dunkle Mal gesehen, und du weißt, was das bedeutet.“ - „Das weiß ich nur zu gut“, erwiderte ich, und auch meine gute Laune erhielt einen Dämpfer.

Nach und nach trafen die anderen Bewerber ein. Von den ursprünglich zwanzig waren noch sechzehn übrig, also waren noch zwei weitere beim gestrigen Vorstellungsgespräch durchgefallen. Gespannt warteten wir alle auf das, was uns nun bevorstand.

Um Punkt neun kam ein Mann von Anfang 40 durch die Doppeltür, durch die ich am Tag vorher Arthur auf dem Weg zu seinem Büro hatte hindurchgehen sehen. Er stellte sich als Benjamin Fenwick vor, der Ausbildungsleiter der Aurorenschule, und wies uns an, ihm zu folgen. Hinter der Doppeltür befand sich ein Korridor, von dem eine Menge Türen abgingen. „Das sind die Schulungsräume der Aurorenschule“, erklärte Fenwick uns. „Diejenigen, die nächste Woche Montag bei uns ihre Ausbildung anfangen, werden noch herumgeführt. Aber zunächst folgen Sie mir bitte alle hier hinein.“ Er öffnete eine Tür zu einem Raum, in dem sich Tische und Stühle befanden, und wies uns an, Platz zu nehmen. Nachdem alle saßen, begann Fenwick Fragebögen zu verteilen. Ich sah mir die Bögen an. Die ersten enthielten Wissensfragen, die ich relativ schnell ausgefüllt hatte. Auch die anderen schienen damit keine größeren Probleme zu haben, denn alle schrieben eifrig, wie ich bei einem kurzen Rundblick sehen konnte. Die nächsten Bögen waren schon etwas kniffliger. Es wurden uns Situationen geschildert, und wir mussten dazu schreiben, wie wir in diesen Momenten reagieren würden, und dies auch begründen. Eine Frage lautete beispielsweise: „Sie sehen über einem Gebäude das Dunkle Mal. Was tun Sie?“ Ich erinnerte mich nur zu gut an das, was mir Pa mehrfach eingebläut hatte: „Wenn du alleine unterwegs bist und das Dunkle Mal siehst, dann gibt es nur eines: Nichts wie wegapparieren in die Aurorenzentrale und Verstärkung holen! Versuch ja nicht, den Helden zu spielen und das Haus alleine zu betreten! Du weißt nie, was dich drinnen erwartet. Die Todesser könnten in dem Gebäude noch lauern, und es sind schon einige auf diese Art und Weise in einen Hinterhalt geraten.“ Dies schrieb ich genauso hin.

Insgesamt dauerten diese Aufnahmetests drei Stunden. Dann sammelte Fenwick die Bögen ein und erklärte: „Sie haben jetzt zwei Stunden Pause. In der Zwischenzeit werden wir die Aufnahmetests auswerten. Sie können in der Zwischenzeit in die Kantine im vierten Stock gehen und dort etwas essen und trinken. Ich erwarte Sie alle pünktlich um drei wieder hier drinnen.“ Mit diesen Worten verließ er den Raum.

Wir gingen zu den Aufzügen und fuhren in den vierten Stock. Die Kantine fanden wir schnell. Stimmengewirr empfing uns dort, denn viele der Angestellten des Ministeriums machten gerade ihre Mittagspause. Ich schloss mich so wie die anderen der Warteschlange an der Essensausgabe an und suchte danach einen Platz an einem der Tische. Als ich mich umschaute, sah ich an einem der Tische Onkel Malcolm sitzen. Er saß alleine. Ich setzte mich zu ihm und begrüßte ihn. „Hallo, Chantal!“, erwiderte er meinen Gruß. „Wie ist die Prüfung denn gelaufen?“ – „Recht gut“, schätze ich. Ich sah Onkel Malcolm an, und was ich sah, beunruhigte mich. Nicht nur, dass er anscheinend noch mehr gealtert war als bei unserem letzten Zusammentreffen, er wirkte auch traurig und verbittert. „Ist alles in Ordnung, Onkel Malcolm?“, fragte ich. „Geht es Tante Viola gut?“

Onkel Malcolm seufzte. „Viola ist vorgestern zu ihren Eltern gereist“, antwortete er. „Sie sind alt geworden und brauchen wohl Pflege. Viola meinte, sie müsste sich um die beiden kümmern. Remus wäre jetzt erwachsen und könnte selber zurecht kommen. Sie hätte all die Jahre nur seinetwegen durchgehalten. Sie wäre es leid, jeden Tag mit einem Todesser-Angriff zu rechnen. Wahrscheinlich wird sie nicht zurückkommen.“ – „Das ist ja furchtbar!“, rief ich aus. „Was sagt denn Remus dazu?“ – „Du kennst Remus gut genug. Er gibt sich die Schuld daran, dass Viola mich verlassen hat“, erwiderte Onkel Malcolm. „Und dabei, wenn überhaupt jemand die Schuld daran hat, war ich es. Was Remus zugestoßen ist, war seine Rache, weil ich Fenrir Greyback vor Jahren beleidigt habe.“ - „Weiß Pa schon davon?“, fragte ich. „Dein Vater hat momentan genug andere Sorgen“, antwortete Onkel Malcolm. „Da muss ich ihn nicht unbedingt mit meinen Problemen behelligen.“ Ich war zutiefst erschüttert. Onkel Malcolm und Remus taten mir von Herzen leid, und gleichzeitig wuchs mein Hass auf diesen Greyback und darauf, wie sehr er das Leben dieser Menschen, die ich im Verlauf der Jahre so lieb gewonnen hatte, in einem einzigen Moment zerstört hatte.

Kurz darauf musste Onkel Malcolm in sein Büro zurück. Charles, Joe und ein Mädchen namens Nancy Cullen setzten sich zu mir, und wir unterhielten uns über die vorausgegangene Prüfung. Alle waren wir ziemlich aufgeregt, denn nur zu bald würde die Entscheidung fallen. Die Zeit zog sich dahin wie Kaugummi. Zwischendurch besahen wir uns das Kommen und Gehen in der Kantine. Mir ging jedoch die ganze Zeit das traurige Gesicht meines Onkels nicht aus dem Kopf, und ich musste fortwährend an Remus denken und daran, wie er es wohl aufgenommen hatte, dass seine Mutter die Familie verlassen hatte.

Schließlich endete aber auch diese Wartezeit, und wir kehrten in den Schulungsraum zurück. Fenwick betrat kurz nach uns den Raum. Er machte nicht allzu viele Worte, sondern verlas die Namen derjenigen Bewerber, die die Tests bestanden hatten. Mein Name war dabei, und auch Joe, Charles und Nancy hatten bestanden. Vier Bewerber waren durchgefallen. Diese verließen den Raum mit enttäuschten Gesichtern. Fenwick gratulierte uns allen zu der bestandenen Prüfung und teilte uns mit, dass wir uns am darauf folgenden Montag wieder in diesem Raum versammeln sollten. Wir würden dann innerhalb der Schulungsräume herumgeführt und bekämen einen Überblick über unseren Unterricht im ersten Jahr. Danach waren wir für diesen Tag entlassen. Ich eilte sofort zum Büro meines Vaters. Leider fand ich es leer vor, denn Pa befand sich, wie Frank mir sagte, in einem Gespräch mit Mr. Crouch, dem Leiter der Magischen Strafverfolgung, und dort dürfte ich keinesfalls stören. Ich sah mich nach Fabian um, aber auch er war nicht anwesend. So apparierte ich also nach Hause.


Wenn Du Lob, Anmerkungen, Kritik etc. über dieses Kapitel loswerden möchtest, kannst Du einen Kommentar verfassen.

Zurück zur Übersicht - Weiter zum nächsten Kapitel

Top-News
Suche
Updates
Samstag, 01.07.
Neue FF von SarahGranger
Freitag, 02.06.
Neue FF von Laurien87
Mittwoch, 24.05.
Neue FF von Lily Potter
Zitat
Wie genau ich auf das Denkarium, eine Verbindung von "denken" und "Aquarium" gekommen bin, lässt sich schwer rekonstruieren, das geschieht nur zum Teil bewusst, manchmal muss man drüber schlafen. Aber in diesem Fall bin ich mit dem Ergebnis zufrieden.
Klaus Fritz