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Fanfiction

Chaos-WG im Weihnachtsstress - Willkommen in der Chaos-WG oder der Katastrophen erster Teil

von Alschain

Willkommen in der Chaos- WG

„Das ist nun also unsere neue Wohnung“, stellte Harry Potter mit einem geringschätzigen Blick fest und seine zwei schweren Koffer kurz entschlossen hinter der Schwelle der Wohnungstür ab. „Das hast du ganz richtig erkannt, Potter.“, antwortete Draco Malfoy hinter ihm mit schnarrender Stimme. „Und wenn du mal beiseite gehen könntest, das wäre sehr freundlich von dir“, fügte er hinzu.

Harry nahm seufzend seine Koffer wieder auf und ging weiter, den langen, gelb gestrichenen Flur entlang. Im Wohnzimmer ließ er sein Gepäck erneut zu Boden gleiten, sah sich um und rümpfte die Nase. „Wer zum Hippogreif hat sich diese Farben ausgesucht?“, fragte er missmutig.
„Potter, kannst du auch was anderes als nur rummeckern? Das ist doch hübsch!“, antwortete Blaise Zabini und besah sich die blauen Wände genauer. „Sicher!“, murrte Harry und ließ sich auf das Sofa nieder.

„Könnt ihr nun vielleicht alle mal aufhören zu meckern?“, mischte sich Adhara Cungeon ein und setzte sich neben Harry. Draco, der bis dato am Türrahmen gelehnt hatte, tat es ihr gleich. „Ich bin da mal ganz ihrer Meinung. Immerhin, wir haben eine Wohnung, sie ist billig und überhaupt…“ „Überhaupt frage ich mich, was du hier eigentlich willst, Malfoy.“, unterbrach ihn Harry. „War dir Malfoy Manor nicht gut genug?“ „Potter, ganz ehrlich mal, ich frage mich, wie du es bei solch einer Begriffsstutzigkeit geschafft hast, deine Prüfungen zu bestehen und als eine Ausbildung zum Auror machen kannst.“, erwiderte Draco süffisant lächelnd und beugte sich zu Harry hinunter, bis ihre Gesichter auf Augenhöhe waren. Harry wurde rot und drehte den Kopf weg, bemüht, Blaises und Adharas Gelächter zu ignorieren.

„So, und da wir das nun geklärt hätten werde ich nun nach oben gehen und mein Zimmer einrichten, wenn ihr gestattet.“ „Hier geblieben, Malfoy.“, rief Harry, der seine Fassung recht schnell wieder gefunden hatte. „Wir haben noch gar nicht entschieden, wer welches Zimmer bekommt.“ Draco seufzte. „Potter, ich dachte, es wäre klar, dass ich das Zimmer direkt unter dem Dach nehme. Ich bin ein Malfoy, ich brauche meine Privatsphäre.“ „Und ich dachte, du gibst nichts mehr auf deine Herkunft?! Also kommt das mal gar nicht in Frage.“

Harry stand auf und war schon im Begriff, nach oben zu gehen, als Draco nach seinem Arm griff um ihn daran zu hindern. Es dauerte nicht lange, bis das in eine kleine Rangelei ausartete, die Adhara und Blaise amüsiert beobachteten.
„Also wenn ihr euch nicht entscheiden könnt, wer das Zimmer nimmt, dann nehme ich es. Schließlich bin ich hier die Frau und damit diejenige, die die Privatsphäre am nötigsten hat.“
Draco und Harry riefen unisono: „Nein!“ Adhara lachte. „Wenn ihr euch das Zimmer nicht teilen wollt, dann muss einer nachgeben. Oder ihr lost es aus.“, schlug nun Blaise vor.
Endlich hörten Harry und Draco auf, sich zu kabbeln und sahen sich dann angewidert an. „Ich mir mit dem das Zimmer teilen? Ganz bestimmt nicht.“, rief Draco aus.
Blaise, bis über beide Ohren grinsend, beschwor vier kleine Zettelchen hervor, auf denen ihre Namen standen und zog dann das entscheidende Los.

„Achtung, Achtung, nun wird's spannend. Das Zimmer bekommt…Draco!“ sagte Blaise und Draco setzte ein überhebliches Grinsen auf. „Soviel dazu, Potter.“, sagte er und verschwand dann die Treppe nach oben. Harry setzte sich missgelaunt aufs Sofa, wo ihm Blaise gespielt mitfühlend auf die Schulter klopfte, dann aufsprang und in heftigen Aktionismus ausbrach. Sich freudig die Hände reibend, fragte er ohne Luft zu holen: „So, wer nimmt nun welches Zimmer? Also ich hätte ja gerne das Zimmer am Ende des Gangs, da hat man die beste Aussicht und überhaupt, wenn ich dann ja Besuch, also Damenbesuch, bekomme, was sicherlich recht häufig sein wird, hört ihr das auch nicht so deutlich. Nicht, dass ihr euch daran stören würdet oder so, aber nur für den Fall…“
Schließlich unterbrach Adhara ihn: „Blaise, mach mal ne Pause. Ich hab nichts dagegen, wenn du das Zimmer nimmst, was ist mit dir Harry?“ Harry gab nur ein undefinierbares Geräusch von sich, das von Adhara sogleich als Ja interpretiert wurde. Blaise klatschte in die Hände. „Wunderbar. Dann wäre das ja geklärt.“, sprachs und verschwand ebenfalls die Treppe hoch ins Obergeschoss.

Aufmunternd zupfte Adhara an Harrys Ärmel. Nur zu deutlich merkte man ihr nun, wo Blaise und Draco nicht mehr im Raum waren an, wie sehr sie sich freute, hier zu sein, in dieser Wohnung, mit ihren Freunden. Es war ihre Idee gewesen, in eine WG zu ziehen und es hatte sie einige Überredungsarbeit gekostet, die drei Jungs davon zu überzeugen, dass das eine brillante Idee war. Besonders Draco hatte sich mit Händen und Füßen gewehrt, hielt er doch so was für unter seiner Würde. Erst als ihm endlich eingeleuchtet war, dass es keine bessere Möglichkeit gab, als diese, um sich endgültig von seinem Elternhaus loszusagen, was seit langem sein sehnlichster Wunsch gewesen war, hatte er eingelenkt und zugesagt.
Auch Harry hatte Bedenken angemeldet, mit zwei ehemaligen Slytherins und einem Mädchen, das eine bessere Slytherin hätte sein können als Draco Malfoy, zusammen zuziehen. Doch Adhara hatte ihn überzeugen können, dass das sicher problemlos funktionieren würde und schließlich hatte auch Harry eingesehen, dass Draco sich verändert hatte. Ob zum positiven oder zum negativen, dazu wollte Harry nichts sagen und hüllte sich in Schweigen.

„Also, Harry, zwei Zimmer sind noch über. Willst du das oben oder doch lieber das hier unten?“ „Mir egal. Entscheide du.“, murmelte er, noch immer missgelaunt, dass er seinen Willen nicht bekommen hatte. „Gut, dann nehme ich das Zimmer hier unten. Ich will nicht hören, wenn Blaise Sex hat, ehrlich mal.“, entschied Adhara. Harry blickte sie an. „Du glaubst, dass er so laut ist?“, fragte er ungläubig. „Mein Lieber, du hast ja keine Ahnung. Und glaub mir, du willst das auch gar nicht so genau wissen!“ Harrys Augen, sowieso schon weit aufgerissen, wurden nun so groß wie Untertassen. „Adhara, das hätte ich nie gedacht.“ „Du weißt einiges nicht. Und nun auf auf, wir haben noch eine Wohnung einzurichten.“, rief Adhara, schnappte sich ihre Sachen aus dem Wohnzimmer und verschwand in ihrem neuen Zimmer.

Seufzend machte sich nun auch Harry daran, sein Zimmer wohnlich einzurichten. Wieder einmal stellte er fest, welche Vorteile Zauberei doch bot. Mit einem eleganten Schwenker seines Zauberstabs waren die Möbel verteilt und die Kartons und Koffer ausgepackt und in die Schränke eingeräumt.

Jetzt erst bemerkte er Draco, der schon seit fünf Minuten am Türrahmen lehnte und Harrys Tun beobachtete. „Stehst du da schon länger?“, blaffte Harry ihn an. „Fünf Minuten oder so.“, entgegnete Draco gelangweilt und besah sich seine Fingernägel. „Beobachtest du mich etwa, Malfoy?“, fragte Harry und regte sich immer mehr auf, während Draco immer ruhiger zu werden schien.

Draco stieß sich vom Türrahmen ab und kam langsam auf Harry zu. Dicht vor ihm blieb er stehen, sodass Harry seinen Atem auf seiner Haut fühlen konnte und unwillkürlich einen Schritt zurücktrat. „Vielleicht“, antwortete Draco wag und zupfte einen Fussel von Harrys Pullover. Angewidert schlug Harry Dracos Hand weg. „Lass das!“
Draco zuckte mit den Schultern. „Okay. Eigentlich soll ich dir nur sagen, dass wir heute Abend eine Einweihungsparty machen. Keine Ahnung, wie Cungeon immer auf diese dämlichen Ideen kommt.“ „Weil sie Adhara ist, deshalb.“, seufzte Harry, der Adharas seltsame Anwandlungen, die sie von Zeit zu Zeit ereilten, schon zur Genüge kannte. Immerhin waren sie in Hogwarts im selben Haus gewesen.
„Wer kommt alles?“, fragte Harry nun missgelaunt. Langsam aber sicher ging ihm Draco, wie er so dastand, auf die Nerven und er fragte sich, wieso er ausgerechnet seine erste Wohnung mit Draco, Blaise und Adhara teilen musste. Zwei ehemalige Slytherins und eine, die da vortrefflich hingepasst hätte! Wie hatte er sich nur zu dieser Schnapsidee überreden lassen können? Weil Hermine und Ron zusammenziehen und ihre Ruhe haben wollten, beantwortete er sich seine Frage selbst im Stillen.
„Nicht viele.“, antwortete Draco jetzt. „Nott, Crabbe, Goyle, diverse Schlammblüter und Blutsverräter…“, zählte er auf, kam aber nicht mehr dazu, seine Liste zu beenden, denn Harry hatte sich schon wutentbrannt auf ihn gestürzt. „Malfoy, benutze nie wieder diese Worte, wenn du in dieser Wohnung überleben willst!“, schrie er und versuchte Draco gegen die Brust zu boxen. Draco stolperte, verlor das Gleichgewicht und fiel nach hinten, wobei er sich schmerzhaft an Harry festzuhalten versuchte und ihn mit sich zu Boden zog, sodass sie unsanft aufeinander landeten.

Einen Moment blieben sie liegen, bis Harry bewusst wurde, auf wem er da eigentlich lag und er sprang auf, starrte Draco wütend an, als ob es seine Schuld gewesen wäre und rief: „Malfoy! Das ist einfach zu abartig!“ „Hey, ja, ich habe ja nicht angefangen. Es war deine Schuld, dass wir Bekanntschaft mit dem Boden geschlossen haben, ja? Was kann ich dafür, wenn du so scharf auf mich bist, dass du gleich über mich herfallen musst?“ „Urgh, Malfoy, du bist der Ekel! Und nun verschwinde gefälligst, bevor ich mich vergesse!“, brüllte Harry und komplimentierte Draco unmissverständlich aus der Tür. Das würde ja ein toller Abend werden!

Wie Recht er doch hatte! Es war eine Party, die ganz nach Adharas Geschmack war. Fröhliche Musik, Partyhütchen und allerhand mehr, was man nicht von einer Einweihungsparty von vier 18jährigen Zauberern erwartet hätte. Wenn man Adhara kannte, war daran allerdings nichts verwunderlich. Chronisch gut gelaunt, was bisweilen unerträglich werden konnte, sprang sie munter durch die Gegend und verbreitete im Alleingang Partystimmung, denn Harry und Draco hatten sich gleich zu Beginn unauffällig zum Getränketisch begeben, wo sie jetzt einen Feuerwhiskey nach dem nächsten tranken. Ihnen war klar, dass Adhara keinen Schluck Alkohol brauchte, um so drauf zu sein, was ihre Laune nicht gerade verbesserte.

Der viele Alkohol war es auch, der sie, ob das nun Glück war oder nicht, nichts von den Geschehnissen mitbekamen, die schon fast beim Morgengrauen ihren Lauf nahmen. Blaise und Adhara, mittlerweile doch ziemlich angetrunken, waren in einen lautstarken Streit ausgebrochen über die Frage, wie sich Muggle auf Weihnachten vorbereiten. Immerhin war heute der 1. Advent und so langsam sollte sich auch die WG darüber Gedanken machen, fand Blaise. Allerdings nur solange, bis Adhara freudestrahlend und hellauf begeistert in die Hände klatschte und verkündete: „Wir machen unsere Weihnachtsvorbereitungen auf Muggleart. Plätzchenbacken, Dekorieren, den Tannebaum aussuchen und schmücken…“ „Spinnst du?“, rief Blaise entgeistert. „Niemand von uns hat Ahnung davon!“ „Na und? Das macht es nur noch lustiger.“, antwortete Adhara. „Das schaffst du nie!“, behauptete Blaise. Falsche Antwort, schallt er sich gleich darauf im Stillen, denn Adharas Augen wurden vor Ehrgeiz zu engen Schlitzen, als sie herausfordernd sagte: „Willst du wetten, Zabini?“ Und Blaise antwortete, beseelt vom Geiste des Alkohols wider besseren Wissens: „Worum wetten wir?“
Adhara fing an zu strahlen und erwiderte: „Deinen Körper in einem Bikini. Du wirst auf der Silvesterparty in dem Outfit den ganzen Abend verbringen.“ Fassungslos starrte Blaise sie an, aber er war so überzeugt, zu gewinnen, dass er Adharas Hand ergriff und damit die Wette besiegelte. Über einen Wetteinsatz von dem Mädchen dachte er gar nicht mehr nach.

Der nächste Morgen begann für Draco und Harry mit dem Schock ihres Lebens. Es war nicht der Kater, der ihre Köpfe brummen ließ, es war auch nicht Adhara, die schon um neun Uhr wieder mit verboten guter Laune über den Flur rannte. Nein, viel schlimmer!

Als Harry mühsam die verklebten Augen öffnete, geweckt vom hellen Licht der strahlenden Wintersonne, die ironischerweise direkt in sein Gesicht schien, taste er gleichzeitig fahrig nach seiner Brille, die er rechts neben sich auf dem Nachttisch vermutete. Statt seiner Brille fühlte er aber nur etwas warmes, weiches, menschliches neben sich. Menschlich? Harry setzte sich so ruckartig auf, dass er für einen Moment bunte Punkte vor den Augen tanzen sah und sich den unerfreulich stetig pochenden Kopf hielt. „Was zum…?“ Weiter kam er nicht, denn jetzt erst erkannte er den blonden Haarschopf, der neben ihm in seinem Bett lag, und so offenkundig nackt war, dass Harry beinahe in Ohnmacht gefallen wäre. „Wah, Malfoy, was machst du denn hier??“, schrie er.

Verschlafen richtete Draco sich auf. „Hä? Potter, was machst du in meinem Bett?“, murmelte Draco und glaubte schon an eine Halluzination, als Harrys Stimme schrill und panisch wieder an sein Ohr drang. „Das wollte ich dich auch gerade fragen. Was tust du hier? Und du bist…“ Er konnte es gar nicht aussprechen, denn gerade überkam ihn das unschöne Gefühl sich jeden Moment übergeben zu müssen. Draco schreckte hoch. Jetzt erst hatte er das ganze Ausmaß der Situation erkannt. Er sprang so schnell aus dem Bett, dass er fast über seine eigenen Füße gestolpert wäre, angelte sich seine Boxershorts, die auf einem nahen Stuhl hing(auch wenn er sich nicht erinnerte, wie sie dort hin gekommen war) und verließ fluchartig das Zimmer. Bevor die Tür hinter ihm ins Schloss fiel, rief er noch: „Darüber sprechen wir noch, Potter!“, dann war er weg und Harry allein mit seinen fürchterlichen Kopfschmerzen und den panischen Überlegungen daran, ob und was passiert war.


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