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Fanfiction

Hogwarts nach der Schlacht - Eine Lehrerin erzählt - Pläne

von ChantalMoody

Während des anschließenden Festmahls bemerkte ich, wie die Schüler immer wieder neugierig zu mir herübersahen. Schließlich war ich bekannt, und nicht nur das, es hatte aufgrund eines schlecht recherchierten Artikels im Tagespropheten einiges Gerede über mich gegeben, und dies nicht zum ersten Mal. Letztendlich hatte es, aufgrund der Intervention von Kings und zahlreicher Protestschreiben Beteiligter, eine Richtigstellung gegeben, aber einige Zweifel blieben in solchen Fällen immer zurück. Und dies hatte schließlich auch dazu geführt, dass ich mich im Ministerium nicht mehr wohlgefühlt hatte. Zwar hatte mir Kingsley Beförderungen bis hin zur Leitung der Aurorenzentrale in Aussicht gestellt, aber ich konnte mich nicht wirklich darüber freuen, denn ich bekam durchaus mit, dass immer noch über mich getuschelt wurde. Deswegen war mir Minervas Brief, in dem sie angefragt hatte, ob ich nicht als Lehrerin für Verteidigung gegen die dunklen Künste nach Hogwarts kommen wollte, durchaus eine Überlegung wert gewesen, und letztendlich hatte ich mich dafür entschieden.


Während des Essens unterhielt ich mich mit Minerva. „Es wird sich in absehbarer Zeit noch einiges ändern“, erklärte sie. „Ich habe zwar jetzt vorläufig die Leitung der Schule übernommen. Aber wir werden wohl entweder einen anderen Schulleiter bekommen, oder wir müssen noch einen anderen Lehrer für Verwandlung einstellen, denn beidem auf die Dauer gerecht zu werden, ist so gut wie unmöglich. Außerdem möchte Horace so bald wie möglich endgültig in den Ruhestand gehen, das bedeutet, dass wir einen Nachfolger für ihn suchen müssen. Und Pomona will in zwei Jahren in den Ruhestand gehen, aber, wenn alles gut geht, steht ihr Nachfolger bereits fest.“ „Wer denn?“ fragte ich. „Neville Longbottom“, antwortete Minerva. „Er hat sich in den letzten Jahren in seinen schulischen Leistungen bemerkenswert gut herausgemacht. Und gerade in Kräuterkunde war er immer der Beste. Wenn er also seinen Abschluss mit guten Noten macht, kann er ein Jahr später hierher zurückkommen und Pomonas Posten übernehmen.“ „Das ist ja wunderbar!“ erwiderte ich. „Das wäre genau das Richtige für Neville.“


Ich sah zu Neville hinüber, der am Gryffindor-Tisch saß und sich gerade mit Harry unterhielt. Ich kannte ihn schon von klein an. Über Nevilles Großmutter hatte ich mich insgeheim immer lustig gemacht, wegen ihrer unmöglichen Kleidung. Und oft genug hatte ich, als ich noch Hogwarts-Schülerin war, mitbekommen, wie sie ihren Sohn Frank heruntergeputzt hatte, weil sie mit seinen Noten nicht zufrieden war oder wegen seiner Schludrigkeit. Und später behandelte sie ihren Enkel nach der Tragödie mit seinen Eltern, die wohl den Rest ihres Lebens im St.Mungo´s verbringen würden, noch wesentlich schlimmer. Der arme Junge hatte keine Chance, Selbstvertrauen zu entwickeln, bis er dann ab der fünften Klasse wirklich über sich hinausgewachsen war. Und letztendlich hatte er während des entsetzlichen Krieges entscheidend mit zu unserem Sieg über Voldemort und seine üblen Kreaturen beigetragen. Ja, ich konnte nur zustimmen, dass er genau der Richtige wäre, Pomonas Nachfolger zu werden.
„Das sind natürlich eine ganze Menge Veränderungen, die uns bevorstehen, Minerva“, sagte ich. „Da hast du schon recht, Chantal“, antwortete Minerva. „Aber wir müssen jetzt vorausschauen und nicht zurück. Es wird natürlich sehr schwierig sein, einen solchen Schulleiter wie Albus zu ersetzen. Trotz allem, was im nachhinein über ihn herausgekommen ist, er war einer der besten, die wir jemals hatten.“ „Ja, das ist schon richtig“, sagte ich. „Aber das Leben geht weiter. Und wir müssen das Beste daraus machen.“


Das Abendessen ging zu Ende. Lehrer und Schüler erhoben sich und verließen die Große Halle. Ich beobachtete, wie die Vertrauensschüler der vier Häuser sich um die Erstklässler kümmerten. Alles wirkte auf den ersten Blick so normal, als wenn es nicht gerade erst wenige Monate her gewesen wäre, dass Hogwarts keine Schule, sondern Schauplatz des schlimmsten Krieges gewesen war, den es in der Welt der Zauberer je gegeben hatte. Dass wir jedoch noch ziemlich weit von der Normalität entfernt waren, stellte sich jedoch heraus, als eine Gruppe von Schülern auf mich zukam. Es waren mehrere von den Siebtklässlern, die zurückgekommen waren, um ihren Schulabschluss nachzuholen, nämlich Harry, Ron, Hermine und Neville.


„Chantal, eh, Professor Moody?“ sprach mich schließlich Harry an. „Sie hier als Lehrerin in Hogwarts?“ „Ja, Minerva hat mich darum gebeten“, antwortete ich. „Ich dachte, du, eh, Sie sollten Leiterin der Aurorenzentrale werden“, ergänzte Ron. „So hat jedenfalls mein Vater erzählt.“ „Ja, Kingsley hat mir den Posten angeboten“, antwortete ich. „Aber ich habe mich letztendlich dagegen entschieden. Es ist eine längere Geschichte. Wenn ihr wollt, kann ich sie euch gerne erzählen. Aber nicht hier mitten auf dem Korridor. Kommt morgen nach dem Nachmittagsunterricht in mein Büro. Dort können wir reden.“ Ja, gut, wir kommen gerne“ ,sagte Harry. „Aber es wird noch ungewohnt sein, Sie jetzt plötzlich Professor Moody zu nennen.“ „Klar, wir waren Kampfgefährten“, erwiderte ich. „Und in dieser Situation waren Förmlichkeiten nicht angebracht. Aber ich fürchte, im Klassenzimmer werde ich wohl darauf bestehen müssen. Wegen der anderen Schüler. Aber, ehrlich gesagt, ich muss mich auch erst daran gewöhnen. Wir sehen uns dann zuerst mal morgen früh in der zweiten Stunde zum Unterricht.“


Nach diesen Worten ging ich in meine Räume, um meine Lehrpläne für die verschiedenen Klassen auszuarbeiten. Hier gab es eine ganze Menge zu tun. Ich hatte mir die Unterlagen angesehen, um mir ein Bild davon zu machen, was in vergangenen Schuljahr durchgenommen worden war, und was ich dort zu lesen bekam, überstieg meine allerschlimmsten Befürchtungen. Der gesamte Unterricht hatte nicht nur in der Anwendung der Unverzeihlichen Flüche bestanden, nein, ganz offensichtlich war, ganz besonders in den oberen Klassen, allerübelste Schwarze Magie praktiziert worden. Bei einigen dieser Zauber, die angewandt worden waren, sträubten sich mir die Haare. Dagegen hatten die Schüler überhaupt nichts von den Dingen gelernt, die in dem Fach Verteidigung gegen die dunklen Künste normalerweise gelehrt wurden. Es gab also, wie es aussah, noch ein hartes Stück Arbeit für mich, vor allen Dingen natürlich bei den Klassen, die auf ihre Prüfungen vorbereitet werden mussten. Und außerdem würde ich mit den Schülern noch ein paar ernste Worte darüber reden müssen, dass sie alle diese schrecklichen Dinge, die sie im vergangenen Schuljahr auf keinen Fall wieder anwenden durften.


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