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Fanfiction

Hogwarts nach der Schlacht - Eine Lehrerin erzählt - Meine erste Unterrichtsstunde

von ChantalMoody

Als erstes hatte ich am nächsten Morgen meine erste Unterrichtsstunde mit den Siebtklässlern, die zurückgekommen waren, um ihren Schulabschluss nachzuholen. Da dies insgesamt weniger Schüler als normalerweise in einer Klasse waren, wurden diese Schüler, unabhängig davon, in welchem Haus sie waren, zusammen unterrichtet. Im Stillen hoffte ich, dass es nicht zu allzu großen Feindseligkeiten kommen würde, denn die Stimmung beim Empfang der neuen Schüler hatte mir gar nicht gefallen. Ich nahm mir vor, zumindest in meiner Gegenwart Hetzereien und Feindseligkeiten nicht zu dulden.

Ich betrat das Klassenzimmer. Die Schüler blickten mir schon erwartungsvoll entgegen. „Guten Morgen!“ rief ich. „Die meisten von euch kennen mich ja schon. In diesem Fall werden sich lange Erklärungen wohl erübrigen. Wir wollen deshalb auch gleich zur Sache kommen. Professor McGonagall hat mich gefragt, ob ich bereit wäre, als Lehrerin für Verteidigung gegen die Dunklen Künste nach Hogwarts zu kommen, und ich habe mich letztendlich dafür entschieden. Und, wie es aussieht, werde ich wohl nach vielen Jahren die erste sein, die eine reelle Chance hat, länger als ein Jahr zu bleiben.

Kurz und gut, jahrelang ist in diesem Fach bemerkenswert viel im Argen geblieben. Über die Gründe brauchen wir uns nicht lange zu unterhalten, mittlerweile ist die Geschichte von dem Fluch, die jahrelang nur als Gerücht gehandelt wurde, allgemein bekannt. Und demzufolge seid ihr mit dem, was ihr als Siebtklässler eigentlich schon können müsstet, doch sehr im Rückstand. Daran müssen wir dringend arbeiten. Und dies nicht nur, weil ihr eure UTZ machen müsst, sondern auch für euer weiteres Leben. Dieser letzte Krieg ist zwar vorbei, aber weiß man im voraus, ob nicht irgendwann eine neue Katastrophe auf unsere Welt zukommt? Und für einen solchen Fall müsst ihr gewappnet sein. Viele von denen, die in den beiden Kriegen ums Leben gekommen sind, könnten vielleicht noch leben, wenn sie beizeiten ausreichend gelernt hätten, sich zu schützen.

Noch ein Wort zum letzten Schuljahr. Einige von euch waren in diesem Schuljahr gar nicht hier, und was die anderen hier gelernt haben, das kann man kaum als Verteidigung gegen die Dunklen Künste bezeichnen. Was diese Dunklen Künste angeht, die hier im letzten Schuljahr unterrichtet wurden, einige von euch haben ja bereits die Erfahrung gemacht, dass dieses Zeug sehr leicht auf diejenigen zurückschlägt, die es anwenden. Wenn ich mir vorstelle, dass jemand tatsächlich Dämonsfeuer beschworen hat, und das auch noch in einem Haus voller Menschen, dann kommt mir die Galle hoch. Wisst ihr, dass wir alle haarscharf an einer ganz großen Katastrophe vorbeigekommen sind?“

Ich blickte zu Draco Malfoy hin. Er war sehr blass geworden. „Ja, Frau Professor“, murmelte er kleinlaut. „Dieses Dämonsfeuer hat die üble Eigenschaft, dass es, wenn es außer Kontrolle gerät, immer weiterbrennt, bis dass es den Verursacher verbrannt hat“, erklärte ich. „So hart es jetzt klingen mag, es war ein Glück, dass es nicht gelungen ist, diesen Crabbe aus dem Raum der Wünsche herauszuholen. Wer weiß, was sonst noch passiert wäre. Kurz und gut, wenn ich irgend jemanden dabei erwischen sollte, dass er oder sie irgendwelche schwarzmagischen Zauber anwendet, werde ich höchstpersönlich dafür sorgen, dass der- oder diejenige die Schule verlassen muss. Und dasselbe gilt für die Anwendung von Unverzeihlichen Flüchen an Menschen. Ihr wisst, was diese Flüche anrichten können, und dass sie auch aus diesem Grund unverzeihlich sind. Es ist schlimm genug, dass wir in dieser Schlacht dazu gezwungen waren, sie anzuwenden, aber hier ging es darum, uns selber oder andere zu retten. Aber Unverzeihliche Flüche sind nichts, womit man herumspielt. Noch irgendwelche Fragen?“ Ich blickte mich in der Klasse um. Keine Hand hob sich, aber einige Schüler waren sehr blass geworden.

„So, und jetzt zum Unterricht in der nächsten Zeit“, fuhr ich fort. „Den letzten planmäßigen Unterricht hattet ihr in der sechsten Klasse bei dem Kollegen Snape. Er hat mit euch die ungesagten Zauber durchgenommen, wie ich aus seinen Unterlagen entnehmen konnte, und so wie es aussieht, hatten damit einige Schüler noch ihre Schwierigkeiten. Wir werden uns also noch einmal damit befassen. Aber zunächst mal: Kann mir jemand sagen, was der Vorteil eines ungesagten Zaubers gegenüber eines gesagten Zaubers ist?“ Ich blickte meine Schüler an. Mehrere hoben die Hand. „Ja, Mr. Weasley?“, fragte ich. „Bei den ungesagten Zaubern hat man den Vorteil, dass der Gegner nicht weiß, was für einen Zauber man anwenden will“, antwortete Ron. „Und das kann einem einen zeitlichen Vorteil einbringen.“ „Richtig“, sagte ich. „Und dieser Vorteil kann entscheidend sein. Manchmal entscheidend über Leben und Tod. Mir wurde schon kaum dass ich in der Lage war, einen Zauberstab zu benutzen, beigebracht, dass ich mich immer bemühen müsste, dem Gegner eben um genau diesen Bruchteil von Sekunden voraus zu sein. Und dabei können ungesagte Zauber eine Hilfe sein. Die Technik als solche hat Kollege Snape euch ja schon erklärt. Die Kraft eurer Gedanken immer nach vorne auf den Zauberstab richten und nicht versuchen, irgend etwas zu murmeln. Bildet jetzt Paare und versucht es.“

Ich wartete ab, bis alle Schüler sich einen Partner gesucht und sich einander gegenüber aufgestellt hatten. Dann ging ich die Reihe ab und beobachtete die Schüler. Einige, wie beispielsweise Hermine, machten ihre Sache gut, aber bei einigen sah ich noch, dass sie versuchten, ihre Zauber leise auszusprechen, so dass ich ihnen die Technik noch einmal erklären musste. Am Ende der Stunde hatten dann einige weitere Schüler den Trick heraus.

„Na, also“, sagte ich. „Aber ich schätze mal, einige von euch werden das noch gründlich üben müssen. Dafür werden wir noch die eine oder andere Unterrichtsstunde dransetzen müssen. Und jetzt macht, dass ihr in eure nächste Stunde kommt.“ Die Schüler verließen die Klasse. Harry, Ron, Hermine und Neville blieben noch bei mir stehen. „Also, bis heute Nachmittag, Professor Moody“, sagte Harry. „Ja“, antwortete ich. „In meinem Büro.“


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