
von *Amira*
huhu
sry leute, etwas im stress... das feedback hole ich nach, entweder per PN oder im nächsten chap... also hier das nächste... vs
bis bald
eure Amii
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Die Tage flogen dahin und es wurde immer kälter.
Als Lily eines Morgens fröstelnd am Gryffindortisch in der großen Halle saß, landete eine vom windzerzauste Eule knapp vor ihrer Müslischale und ließ einen Brief in den Honigtopf fallen.
Ärgerlich fischte Lily den Brief heraus, öffnete ihn und las.
Sehr geehrte Miss Evans, sehr geehrter Mister Potter,
Bitte finden sie sich morgen Abend in meinem BĂĽro fĂĽr ihr Nachsitzen ein.
Mit freundlichen GrĂĽĂźen
Minerva McGonagall (Stellvertretene Schulleitung)
„Quidditch“, rief James wütend, als er über Lily’s Schulter hinweg den Brief gelesen hatte.
„Quidditch.“ Lily schnaubte nur und wischte den Brief mit einem Tuch ab.
“Ja Quidditch”, sagte James, grinste gequält und schnappte sich seine Tasche. „Na los, Evans. Wir haben Alte Runen, schwingen deinen Hintern hoch“, rief er ihr dann noch zu und verschwand. Lily verdrehte die Augen und zeigte Mary ein gequältes Lächeln, die James grinsend hinterher sah.
Als sie den Klassenraum als Letzte betrat, sah sie bereits James, in der zweiten Reihe hilflos ĂĽber das Chaos blicken, das sich um seinen Tisch angesammelt hatte.
Drei Mädchen aus Ravenclaw stritten sich mit zwei aus Hufflepuff um den linken Platz neben James. Auf dem rechten saß bereits Remus, der gelangweilt in seinem Buch las.
„LILY!“, rief James laut und schenkte ihr einen hoffnungsvollen Blick. Sie seufzte und ließ sich neben ihn fallen, worauf ein großes Seufzen den Raum erfüllte und die fünf Mädchen Lily wütend mit ihren Blicken bewarfen. Lily grinste nur, zog ihre Bücher heraus und warf einen Blick zu James, der mit einem selbstbewussten Grinsen auf seinem Platz saß.
„Bild dir darauf ja nichts ein, Potter“, sagte sie grinsend und sein Lächeln verrutschte leicht. Allerdings strahlten seine Augen, er lächelte ihr unsicher zu und schlug sein Buch auf.
Lily grinste vor sich hin, rollte ihr Pergament mit den RunenĂĽbersetzungen auf und vertiefte sich in ihre Aufzeichnungen.
„Lily“, wisperte eine Stimme dicht an ihrem Ohr und jemand rüttelte sie leicht.
„Ja?“ Gähnend sah sie auf und blickte in James grinsendes Gesicht. Der Klassenraum war leer, die Sonne stand schon hoch am Himmel und der Staub leuchtete leicht im Licht ihrer Strahlen.
„Was ist los?“, fragte sie verwirrt.
„Du bist eingeschlafen“; sagte James mit einem Grinsen.
„Eingeschlafen?“, fragte sie geschockt und sah sich gehetzt um.
„Keine Panik, der Professor hat nichts bemerkt“, sagte James zwinkernd und klappte das Buch runter, das vor ihrem Gesicht stand. „Es sah aus, als würdest du in deine Aufzeichnungen vertieft sein.“
„Danke. Ist mir noch nie passiert“; sagte sie dann verdutzt.
„Einmal ist immer das erste Mal“, sagte James locker und warf seine Tasche über seine Schulter. „Bei mir gibt es aber sowas nicht“, fauchte Lily, murmelte aber schnell: „Tschuldigung, wollte dich nicht so anfauchen.“
Er hob kurz die Augenbrauen, schulterte aber dann seine Tasche und machte sich auf den Weg zur GroĂźen Halle.
„Wo willst du hin?“, fragte Lily verwirrt. „Mittagessen“, rief er zurück und verschwand.
„Guten Abend, Miss Evans, Mister Potter.“ Professor McGonagall sah die beiden durchdringend über ihre Brille an. „Guten Abend“, sagte Lily höflich, James nickte nur,
„sie werden heute Abend die Strafregister von Potter und Black sortieren“, sagte sie mit einem Lächeln und ließ zwei schwere Ordner und drei Karteikästen vor ihnen auf den Tisch fallen.
Lily warf James einen alarmierten Blick zu, der zog den Kopf ein und grinste.
„Viel Spaß, ich muss noch kurz zu den anderen beiden Sträflingen.“ Und sie rauschte davon.
Stöhnend ließ Lily sich auf einen der harten Holzstühle fallen und schnappte sich einen der dicken Ordnern.
„James William Potter“, las sie, grinste und schlug ihn auf. Eine Reihe Pergamente flatterten ihr entgegen und das erste eingeheftete zeigte das Datum drei Tage nach ihrer „Einschulung“.
„Du hast so früh schon angefangen?“ „Womit?“ „Mit deinen Streichen“, sagte sie und zog die Stirn kraus. „Klar“, sagte er grinsend, schnippte mit den Fingern und ließ den zweiten der dicken Ordner zu sich herüber schweben. „Dann darf ich mir mal die lieben Straftaten von Pad ansehen…“ Er vertiefte sich in eines der Pergamente.
„Auf so einen Kindergartenkram wäre ich nie gekommen“, sagte Lily plötzlich lachend und wedelte mit eines der Pergamente.
„Was?“ Verwirrt sah James auf.
„Stinkbomben vor dem Büro von McGonagall, Drachenmist vor dem Klassenraum für Verteidigung gegen die dunklen Künste“, las Lily laut vor und schmunzelte.
James lachte leise. „Nichts gegen Stinkbomben und Drachenmist! Du hättest das Gesicht von McGonagall sehen sollen!“ Er lachte laut und zwinkerte ihr kurz zu.
„Pad’s Ordner ist eh interessanter“, sagte er dann und las: „Black und Johnson auf einem nächtlichen Ausflug durch das Schloss erwischt.“ „Ja und?“ „Mensch Evans, denk doch mal nach“, stöhnte James und las noch einmal. „Black und JOHNSON!“
„Moment mal… AMY??“, fragte Lily geschockt und ließ den Ordner fallen.
„Na endlich“, grinste James.
„Die war auf einem nächtlichen Ausflug mit Black?“ „Nicht nur das“, sagte James leise.
„Moment mal“, schrie Lily plötzlich und riss ihm das Pergament aus den Händen.
Gebannt las sie.
„Amy, Kathleen aus Ravenclaw, Mary, Mailen…“ Lily sah ihn entsetzt an. „Mit den allen?“ „Das ist nur ein Zehntel davon“; antwortete James locker.
Lily sah ihn entsetzt an.
„Mensch Lily, du Pflaume, überleg doch mal“, sagte James lachend.
„Du hast doch nicht geglaubt, Sirius wäre die Unschuld vom Lande, oder?“
„Ich weiß sehr wohl, dass ihr beide zu den Mädchenschwärmen gehört. Und ich weiß auch, dass Sirius die Hälfte seines bisherigen Lebens mit einer Frau im Bett verbracht hat. Aber ich bin eher geschockt davon, dass Amy und Mary mir nie erzählt haben, dass er mal was mit den beiden hatte“, sagte sie leicht eingeschnappt.
„Na dann Püppchen“; grinste James, klappte den Ordner auf und begann wieder zu sortieren. „Nenn mich nicht Püppchen, Potter!“ James zwinkerte nur und heftete einen Stapel Pergamente um.
„James?“
„Ja?“
Lily ergriff nach ein paar Minuten wieder das Wort.
„Kann ich dich mal etwas fragen?“
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