
von *Amira*
So bevor ich in den Urlaub fahre, noch schnell ein neues chap, damit ihr etwas zu lesen habt ;D und noch einmal mache ich werbung für meine neue FF :D
also wenn ihr lust und zeit habt, lily/James fan seid, dann schaut doch mal rein ;) etwas anders dieses mal :D
so noch schnell euer feedback...
@GinnyNic: Ja und Lily wusste es auch. Henry mal wieder...tztztz. vielen dank :)
@*~Sonnenwind~*: Aber echt *lach* und wie könnte ich dein feedback vergessen?^^
klar les ich deinen OS :) oder hab ihn schon gelesen... muss mal gleich gucken.
klar sind diese Hoffnungen umsont, du kennst mich doch *fg* du kannst dir ja aussuchen, wer als näcshtes in der erde landen wird... ;) ob ich diesen wunsch erfülle, ist allerdings eine andere frage *lol*
Ja aber echt -.- Typisch Dumbledore^^
ich weiß, ich weiß... aber wer stirbt kann ich mir LEIDER nicht Aussuchen *fies lach*
Ist auch gut, das James keinen Anfall gekriegt hat :D Sonst hätte der Haussegen wieder schief gehangen... aber wer weiß, wann er wieder schief hängt... *hahahahahahahaaaa* so dann wünsch ich dir mal viel spaß beim lesen und sage: Bis bald! *wink* und danke vielen vielen dank für deine hinreißenden kommis :)
@Ginny1990: Ja aber echt *lach* Ja, das ist auch echt schön. Auch da es Tristan im Moment nicht so gut geht und wenn er kaum jemanden kennt...
Also jetzt kommen nochmal eher "miese" chaps, traurig ist so meine spezialität *gg* Aber für dich kann ich natürlich eine Ausnahme machen und ein wunderbar lustiges schreiben ;)
Ja, man kann Kenny leider nicht mehr zurückholen...
Îch habe mein Praktikum in der Bücherei gemacht, war total lustig :D und ich musste immer an euch denken, wenn ich die Harry-Potter-Bücher einsortiert habe, oder daran vorbei gelaufen bin *lach*
Raumausstatter? macht es Spaß? Klingt interessant!
danke für dein kommi :)
@Dr.Butterbier: Ja, Henri ist echt ne Person für sich *lach*
Ja da hat Tristan echt Glück gehabt :) Und die Potters mit ihm auch... aber wer weiß wie lange diese Freundschaft noch "hält"... spätestens bis halloweeen :(
Jahaa war sie :) cooli ne? *gg*
danke für dein kommi :)
@LasVegas: Ja stimmt iwie ;D Ja Tristan tut mir auch Leid, auch wenn ich ja iwie den Mist verbockt habe... *unschuldig pfeif*
Jaa Henrials SChwiegermutter... *lach* Ja, James nennt sie auch Henri, ich denke, weil sie nicht so "alt" klingen will... wenn er "Mutter" oder "Mum" zu ihr sagen würde, hört sich das wieder so alt an ;D danke für dein kommi :)
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Es ist schrecklich zurückgelassen zu werden. Ich warte auf James, weiß nicht, wo er ist, was er gerade tut und hoffe es geht im gut.
Ich sorge dafür, dass ich ständig beschäftigt bin, meist mit Harry. So vergeht die Zeit schneller.
Trotzdem habe ich das Gefühl, das alles erlahmt.
Und dann ist endlich Abend. Alleine gehe ich ins Bett, alleine stehe ich wieder auf. Ein neuer Tag. Eine neuer Tag und eine neue Aufgabe, die Zeit irgendwie herumzukriegen.
Jeder Augenblick erscheint wie eine Ewigkeit.
Wo ist er hin? Warum kann ich nicht mit? Ist er alleine? Geht es ihm gut?
Die Fragen stauen sich in meinem Kopf.
Der fünfte Tag bricht an. Immer noch nichts von James.
Und auch Sirius scheint verschwunden zu sein.
Ich suche nach Aufgaben, doch alles scheint schon beendet zu sein.
Die Küche ist aufgeräumt, ebenso die anderen Zimmer. Alles ist geputzt. Die Fenster, der Boden.
Der Garten ist frisch gehakt, neuer Schnee ist gefallen und bedeckt die frisch aufgeräumten Beete.
Gelangweilt stehe ich im Wohnzimmer am großen Fenster und blicke hinaus. Sogar der Schnee scheint langsamer zu fallen.
Dann geht alles ganz schnell.
Dunkle Wolken ziehen auf, und das Gartentor quietscht im Wind.
Als ich mich ruckartig aufrichte, beginnt das Blut in meinem Kopf zu pochen, die Hände und Füße kribbeln und mein Blick verschleiert, als würde ich aus einer schwindelerregenden Höhe fallen.
Dann fliegt die Haustür auf.
Lachen erfüllt den dunklen Raum.
Zwei dicke schwarze Mäntel, ein braungestrickter Schal, schwarzes zerzaustes Haar.
Sirius Haar ist nass und mit Eiskristallen besetzt. Die grauen Augen huschen durch leuchtend durch den Raum und die Wärme lässt seine Wangen erröten.
James lacht immer noch. Dann wendet er den Blick. Seine Haare sind noch zerzauster als die von Sirius. An seinen dichten schwarzen Wimpern glitzert der Schnee. Die haselnussbraunen Augen strahlen, als er mich entdeckt.
Und dann erst scheint die Zeit zu merken, wie lange sie schon still steht. Sie macht einen riesengroßen Satz nach vorne, und James schließt mich plötzlich in seine Arme, wirbelt mich durch unser Wohnzimmer und lacht.
„Wo warst du?“, keuche ich.
„Wo ich war?“, fragt er verdutzt zurück.
„Wo warst du solange? Ich habe mir Sorgen gemacht!“
„Sorgen?“ James lacht leise.
„James du warst fünf Tage lang weg, hast mir keine Nachrichten zukommen lassen, hast dich nicht gemeldet. Keiner konnte mir sagen wo du bist, was du machst, wie es dir geht. Ich sitze seit fünf Tagen hier und starre hinaus in der Hoffnung das du endlich nach Hause kommst und du kommst und lachst.“
„Aber was hätte mir denn passieren können?“
„Was dir hätte PASSIEREN KÖNNEN?“ Ich höre meine eigene Stimme immer lauter werden.
„Dann überlegen wir mal. Es herrscht Krieg. Mmh. Was könnte denn da einem passieren? Du-weißt-schon.wer könnte plötzlich auftauchen, Todesser könnten sich mit dir duellieren oder dich überfallen, du könntest gefoltert werden oder eingesperrt. Aber nein, es ist alles okay. Ich brauche mir keine Sorgen zu machen!“
James Lachen verblasst.
Und auch Sirius, der immer noch im Flur steht, hat es das Grinsen aus dem Gesicht gewischt.
Dann fangen beide laut an zu lachen. Ungläubig sehe ich sie an.
James Gesichtszüge verblassen.
„Der dunkle Lord könnte uns finden“, kreischt Sirius und die schwarzen Haare wirbeln um ihn herum.
Sie sind lockig und sein Gesicht ist schmaler geworden. Die Augen werden schwarz, der Mund voller und die Wangenknochen stechen mehr heraus.
Und auch James hatte sich verändert. Die haselnussbraunen Augen wurden kalt. Wurde dunkler, dann heller.
Eisblaue Augen blitzten mich an, verdeckt von weißblondem Haar.
Ich spürte, wie meine Knie schwach wurden.
Dann hörte ich Harry Schreien. Ich riss mich hoch, suchte hastig nach meinem Zauberstab. Nur knapp wich ich den Flüchen aus, die an mir vorbeirasten.
Dann sah ich einen der grünen Blitze direkt auf mich zuschießen. Ich hörte das Lachen von den Todessern, spürte wie meine Knie nachgaben.
Dann durchbrach ein Schrei die Stille.
Als ich die Augen öffne, zucke ich zusammen.
Helles Sonnenlicht scheint durch das kleine Fenster in unser Schlafzimmer.
Blinzelnd richte ich mich auf.
„Lily?“
Jemand sitzt am äußersten Bettrand.
„Du warst am Schreien! Ist alles in Ordnung?“ Besorgnis schwankt in seiner Stimme mit.
„James?“
Ein Lächeln, das über sein Gesicht huscht.
„Seit wann bist du wieder da?“, schreie ich und springe aus dem Bett.
„Seit zwei Stunden“, antwortet er mir und umarmt mich.
„Hätte ich gewusst, dass du kommst, wäre ich eher wach gewesen“, sage ich bedauernd, doch er wehrt ab.
„Du sollst dir keinen Stress machen! Aber warum hast du denn so geschrien?“
Beruhigend streicht er mir das Haar aus der Stirn.
Angestrengt überlege ich, was ich geträumt habe. Mein Blick fällt auf die tickende Uhr an der Wand.
Wie bei einer Kassette, die zurückgespult wird, tauchen die Bilder vor meinen Augen wieder auf.
Das weißblonde Haar, das aus James schwarzen Haaren fällt. Sirius schwarze Augen und das hohe Lachen.
Das Schreien.
Und die laufende Zeit.
„Alptraum“, antworte ich James nur.
„Jetzt bin ich ja wieder da“, sagt James beruhigend und küsst mich auf die Stirn.
Ich werfe einen schnellen Blick zur Uhr. Doch die Zeit scheint wieder normal zu laufen.
~~~~~~ Zur Feier des Tages gleich noch ein zweites ~~~~~~~~~
Am Abend ließ ich mich in den Schaum der Badewanne gleiten.
Die Trauer und den Stress der letzten Tage spült von meinem Körper und als ich abtauchte, hatte ich das Gefühl endlich entspannt zu sein.
Bis James von unten rief.
„LILY? Harry ist am schreien, kannst du mal kurz kommen?“
Stöhnend zog ich mich aus dem warmen Wasser, schlüpfe in die Schuhe und in einen Bademantel und stürme die Treppe nach unten.
Harry sitzt schreiend auf dem Teppich. Dicke Tränen kullern seine Wangen hinab sein Gesicht ist ganz rot und schreiend schlägt er um sich.
ich nehme ihn schnell hoch, wiege ihn hin und her und sein Schreien verstummt. Weinend schlingt er seine kleinen Arme so gut es geht um meinen Hals und wimmert.
„Was habt ihr denn mit dem angestellt?“, frage ich an Sirius und James gewandt.
„Nichts“, sagen beide gleichzeitig und ziehen die Köpfe ein.
Ich drücke Harry an mich und verschwinde in der Küche.
„Was machst du?“, ruft James mir hinterher.
„Ich mache Harry etwas zu essen“, rufe ich zurück.
„Lass mich das doch machen!“
„Nein, lass mal. Du bist für das Kinder erziehen einfach noch zu jung.“
Ich knalle die Tür hinter mir zu, setzte mich mit Harry an den Tisch und krame nach seinem Brei.
Das Wasser perlt noch immer von meiner Haut und meine Haare hinterlassen eine feine Spur auf dem Holzboden.
Es sieht aus wie Tränen.
Kopf schüttelnd zaubere ich den Brei warm und krame nach einem Löffel, setzte mich zu Harry an den Tisch und beginne, ihn zu füttern.
Harry schmatzt laut und hat seinen Kummer anscheinend schon völlig vergessen.
Ich lächele ihn an, er grinst zurück und zieht die Nase kraus. Dann entreißt er mir das Glas, steckt einen Finger hinein und beginnt damit auf dem Tisch zu malen.
„HARRY!“, rufe ich entsetzt, greife einen Lappen und wische die Breispuren vom Tisch. Harry verzieht das Gesicht und beginnt zu schreien.
Seufzend lasse ich den Kopf auf die Tischplatte sinken.
Ein paar Minuten später taucht James auf.
„Harry schreit ja immer noch.“
„Sieht ganz danach aus.“
„Lass mich mal“, sagt er geschäftig, lässt sich an den Tisch fallen und bugsiert mich aus der Küche. Sirius huscht an mir vorbei und ich höre die Tür ins Schloss fallen.
Armer Harry.
Als ich nach einer halben Stunde angezogen und mit trockenen Haaren die Treppe hinunter komme, höre ich lautes Gelächter aus der Küche.
„Guck, und das bist du“, höre ich James.
„Quatsch, das sieht eher aus wie ein Elefant“, protestiert Sirius.
Ich möchte mir lieber nicht vorstellen, was die dort schon wieder treiben.
Ich drücke die Klinke herunter und öffne die Tür.
James und Sirius sitzen mit Harry am Tisch.
Das Breiglas liegt zerbrochen auf dem Boden, der ganze Tisch ist voller heller Spuren.
Harry schmiert gerade seine Finger an der Platte ab und sieht zu, wie Sirius gekonnt ein paar Linien Brei über den Tisch zieht.
„Sieht aus wie eine Eule“, sagte er an James gewandt.
„Sieht eher nach ganz viel Ärger aus“, sage ich wütend und die beiden fahren erschrocken zusammen.
„Lily“, sagt James nur und probiert, den Brei vom Tisch zu wischen.
„Mach dir keine Mühe, James“, antworte ich und greife nach dem Lappen.
„Harry hat es Spaß gemacht! Das sollte er öfters machen!“
„Ich verschwende doch nicht den Brei daran, das er ihn auf dem Tisch abschmiert!“
„Aber es macht ihm Spaß!“
„Mir machen auch so viele Dinge Spaß und ich mache es trotzdem nicht“, antworte ich gereizt und hebe das zerbrochene Glas auf.
„Was denn zum Beispiel?“, fragt Sirius grinsend.
„Dir und James mal ordentlich den Kopf waschen, und das am liebsten zehnmal die Woche.“
„Oh, Lily ist heute etwas gereizt“, höre ich Sirius flüstern.
Ich reiße die Pfanne vom Herd und lasse sie mit einem Scheppern auf seinen Kopf fallen.
„AUTSCH!“, heult er auf und fasst sich an den Kopf, an dem sich gerade eine dicke Beule bildet.
„Tschuldigung, bin abgerutscht“, sage ich zuckersüß, stelle die Pfanne zurück und werfe James den beschmierten Lappen ins Gesicht.
„Den Rest darfst du wegmachen.“
Und mit einem Türknallen bin ich aus dem Haus.
Laut aufatmend stecke ich die Hände in die Taschen des Mantels, hole weit aus und renne schon fast den Pfad des kleinen Feldstücks entlang.
Das im Leben auch immer alles schief gehen muss.
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So, am 7. bin ich wieder in Good old Germany, bis dahin erstmal nichts von mir... *trauermiene zieh*
Freue mich auf schöne viele Kommis :)
habt jetzt genügend Stoff zum Verarbeiten^^
Bis bald! *wink*
eure Amii
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