
von *Amira*
So, ganz schnell eure Antworten, dann könnt ihr nämlich sofort mein einigermaßen langes chap lesen... hab mir echt mühe gegeben xD
@Mrs.Black: Ja, es tat mir auch total Leid.. auch wenn ich es ja so hab kommen lassen... *unschuldig pfeif* Danke! :-)
@Dr. Butterbier: Oh das tut mir Leid! *Taschentuchpaket zu dir rüberreich* Nein, ich glaubs auch nicht... Ja, langsam krieg ich schon Panik, die Monate gehen so schnell rum... Harrys Geburtstag schon bald und dann... *Gänsehaut krieg und vor Entsetzen Hände von der Tastatur reiß* ;D Danke für dein Kommi *knuddel*
@Enim-Reh: *Dr. Butterbier Taschentuchpackung entreiß und dir hinhalt* Jep :) Das hoffe ich auch. Danke für dein Kommi & viel Spaß hierbei.
@anna molly: *Enim-Reh Taschentuchpackung entreiß und dir hinhalt* oh leer... *losflitz und neue hol* :D bitteschön xD
Dieses Chap ist nicht so traurig, zumindest keiner verletzt oder stirbt :-) ich geb mir mühe ;D Danke :*
@Schwesterherz: JUHU :-) Du bist hier :D wir sehen uns dann demnächst, wenn du hier angelangt bist :P xD
Danke für dein Kompliment & Kommi :)
@LasVegas: *kleinlaut dreinschau* Tut mir Leid... Aber das hier ;D ich versprechs... *Dir die Taschentuchpackung reich*
JUHU :-) Dann warte ich gespannt :-) danke :*
@GinnyNic: Nein, Lily Marleen ist auch tot :'-( Dankeschön :-) Im Moment läuft es gut, darum nun auch ein schnelles & einigermaßen langes chap^^ Aber dann wohl erstmal kleine Pause... xD
Viel Glück bei deinem Vortrag ;-) Dankeschön :*
@Ginny1990: Ja, tut mir leid *kleinlaut vor sich hinmurmel* Aber das hier verspricht Besserung! ;-D Danke für dein Kommi :*
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STECKENPFERD
Es war Anfang Februar.
Draußen im Garten blühten die ersten kleinen Krokusse und Harry saß begeistert am Fenster um den schmelzenden Schnee zu beobachten.
James hatte das Foto von Isabella neben das seiner Eltern gestellt.
Scherzhaft hatte er gesagt, wir müssten bald schon ein neues Regal kaufen, für die ganzen Bilder.
Ich wollte gar nicht daran denken, wer als nächstes dort stand.
Vielleicht sogar wir selbst…
James hatte die Idee, den Dachboden gleich mit zu entrümpeln, jetzt wo wir schon in den alten Erinnerungen rund um Hogwarts kramten.
Also stiegen wir am 4. Februar die kleine Stiege hoch und öffneten die knarrende Falltür.
Sonnenlicht fiel durch die zusammengenagelten Fenster und man sah den tanzenden Staub.
Kisten und alte Möbel standen an den Seiten und James strich begeistert über den alten Mahagonischreibtisch seiner Eltern.
Ich entdeckte die Kiste aus meiner Kindheit und öffnete sie.
Als erstes kam der buntgeringelte Pappkarton zum Vorschein.
Ich hatte ihn zum 5. Weihnachtsfest geschenkt gekriegt.
Vorsichtig öffnete ich den Deckel.
Im Innern der Schachtel, die mit rubinrotem Samt ausgeschlagen war, lag ein hölzernes Steckenpferd.
Es hatte einen weißperlmuttschimmernden Kopf, eine pechschwarze Mähne und große schwarze Augen, mit langen Wimpern.
Der Stock war schwarz, die kleinen Räder quietschten leise, als ich es aufhob und über den Boden rollte.
James sah von einer der Kisten auf und lachte auf, als ich die Henkel fasste und durch den Raum lief; die Räder quietschten auf dem alten Holzboden.
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Sie war viereinhalb.
Draußen fiel leise der Schnee; sie, ihre Schwester und ihre Mutter saßen auf dem kleinen Sofa und sangen Weihnachtslieder, während der Vater auf dem Klavier spielte.
Sie hatte nur Blicke für die kleinen säuberlich aufgestapelten Päckchen auf dem Boden unter den duftenden Tannenzweigen.
Manche waren klein und schmal, andere mit bräunlichem Papier umwickelt und schon ein wenig zerdrückt.
„Das liegt an dem Sack, den der Weihnachtsmann trägt“, hatte Petunia leise geflüstert, als sie ehrfürchtig vor dem Stapel Päckchen gestanden hatten.
Petunia‘s Stapel war, wenn sie sich nicht täuschte, sogar um ein Päckchen größer.
Doch so geizig würde sie nicht sein.
Besonders angetan hatten es ihr die beiden großen Päckchen. Eins eingepackt mit einem quietschgelben Papier, das andere war ein großer buntgeringelter Pappkarton.
Die letzten Töne des Klaviers verstummten.
Sie sah den belustigten Ausdruck ihres Vaters, der über seine Noten zu ihr herüber spähte.
Sie hatte das Klavier spielen schon immer geliebt.
Selber konnte sie nur eine einfache kleine Sonatine; und es klang auch immer sehr holprig und wackelig.
Ihr Vater dennoch spielte wunderbar.
Fließend und ohne Noten.
Manchmal sang er mit ihrer Mutter zusammen dazu.
Petunia war neben ihr vom Sofa gerutscht und ließ sich neben ihren Stapel Päckchen fallen.
„Lilyschatz, willst du nicht nach deinen Geschenken gucken?“
Ihre Mutter lächelte freundlich.
Sie nickte, ließ sich neben Petunia auf den Boden sinken und griff nach dem buntgeringelten Karton.
Petunia war schon mit der Hälfte des Auspackens fertig.
Ein riesiger Haufen Geschenkpapier lag neben ihr und im Arm hielt sie eine Puppe mit blassem Gesicht und strohblonden Locken.
Vorsichtig öffnete Lily das Päckchen.
Sie hob den Deckel an und zog den dicken roten Samt beiseite.
Ein dunkles Auge sah sie an.
Erschrocken fuhr sie zurück.
Ihr Vater lachte herzlich, und ihre Mutter zog ein Stück des Samtes weg.
Perlmuttfarbig schimmerte der Kopf des Pferdes im Licht der Kerzen.
Die langen schwarzen Wimpern rahmten die schwarzen Augen ein, die Lily ansahen und es zwinkerte ihr zu.
Vorsichtig strich sie mit den Fingern über den Kopf, über die schwarze Mähne und zog es schließlich aus dem Karton.
Es war wie ihr kostbarster Schatz.
Das Holz war ganz glatt und sie griff nach den runden Henkeln, klemmte sich den schwarzen Stock zwischen die Beine und stieß sich ab.
Lachend hopste sie durch denn Raum, die Räder klapperten leise, als würden unter ihr die Pferdehufe galoppieren.
Sie sah den neidischen Blick von Petunia, die ein Spitzenkleid in der Hand hielt und einen Blick zu Lily’s Pferd warf; die glücklichen Gesichter ihrer Eltern, die zusammen auf dem Sofa saßen und der leise fallende Schnee vor dem Fenster.
Als sie eine Runde um den kleinen Baum drehte, der mit bunten Kugeln geschmückt war, warf sie einen Blick zum Spiegelbild im eiskristallbesetzten Fenster.
Das Pferd glänzte gespenstig im flackernden Licht der Kerze; ihre Augen strahlten in einem tiefen Grün und ihre Haare sahen aus wie die dunklen Flammen im Kamin.
Sie kniff die Augen zusammen und wenn sie den Kopf ein wenig hin und her wiegte-
Erschrocken fuhr sie zusammen.
Auf dem Fenster spiegelte sich ein Bild.
Ein helles kleines Pony, das über eine gelbe Wiese lief, auf dem Rücken ein Mädchen mit großen grünen Augen und lockigen dunkelroten Haaren in einem buntgeringelten Kleid.
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„Kann das gar nichts?“
James Stimme riss mich zurück aus meiner Erinnerung.
„Wie?“
„Kann das gar nichts?“
„Das ist ein Muggel-Steckpferd.“ Stolz hielt ich ihm mein Pony unter die Nase.
„Aber mein Spielzeug konnte immer etwas. Fliegen, Surren, Singen, Summen, Verwandeln,…“
James zog eine Kiste aus dem Schrank und öffnete sie.
Ein kleiner Kreisel kam zum Vorschein.
„Schau mal!“
James legte ihn auf den Boden und gab dem Kreisel einen Stoß.
Der Kreisel begann sich zu drehen, wurde schneller und schneller und begann leise zu surren.
Gespannt beugten James und ich mich über den kleinen Kreisel.
Es gab einen leisen Knall und anstatt des Kreisels, drehte sich ein kleiner Gnom auf derselben Stelle.
„Oh nein! Pass auf, der haut immer ab. Wir mussten den früher sogar im Garten suchen.“
James packte den kleinen Gnom am Kragen, setzte ihn zurück und berührte die kleine gelbe Zipfelmütze.
Wieder begann der Gnom wie der Kreisel gerade sich zu drehen.
Diesmal wurde er zu einem kleinen Besen, der bis zu zwei Meter hoch fliegen konnte.
Ich wandte mich wieder meinem Muggelspielzeug zu.
Auch ich besaß einen Kreisel, allerdings konnte der nur ein Kinderlied spielen und sich auch nicht verwandeln.
Ich drehte den kleinen giftgrünen Kreisel, der sich schneller zu drehen begann.
Und in diesem Moment kam mir der philosophische Gedanke, dass der Kreisel wie ein Leben eines Menschen war.
Mal holprig, mal gleichmäßig drehend.
Und am Ende langsamer werdend und schließlich still stehend.
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Habt ihr auch ein paar philosophische Gedanken? Dann nichts rein damit in ein Kommi ;D
Bis zum nächsten Mal!
Amii
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