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Fanfiction

Briefe an Niemanden - Vergangenheit

von *Amira*

Hallo meine lieben Leser :)
Eure Antworten findet ihr diesmal im FF-Thread, aber nur dieses eine Mal, ich beantworte sie das nächste Mal wieder hier...
Viel Spaß mit dem neuen Kapitel und krümelt nicht so auf den Sitzen xD

Hier findet ihr eure Re-Kommis

http://forum.harrypotter-xperts.de/thread.php?threadid=27405

_________________________________


VERGANGENHEIT


Es war nach dem Abendessen.
Seit gestern war sie wieder aus dem Krankenflügel entlassen und schritt alleine durch einen der Korridore.
In letzter Zeit lief sie ohnehin fast nur alleine durch die Schule.

Rachel hatte sich dazu schon mehr als deutlich geäußert und auch Josie hatte erwähnt, dass sie sich zurzeit Sorgen machen müsse.
Sie hielt inne, als sie jemanden in den unbenutzten Klassenzimmern stehen sah.
Severus.

Er lehnte an einem der Tische mit dem Rücken zu ihr und sah aus dem Fenster.
Zögernd legte sie ihm ihre Hand auf die Schulter.
Erschrocken fuhr er herum.
„Lily, was tust du hier?“
Sie strich ihm mit der Fingerspitze über die Wange und drückte ihm einen Kuss auf die Lippen.
Sie waren eiskalt.
„Was tust du da?“
Er stolperte zurück.
„Vergessen. Wer wir sind, was wir sind. Und Abschied nehmen.“
„Was? Aber-…Moment mal- Abschied?“ Er fuhr zurück und starrte sie mit weitaufgerissenen Augen an.
„Ja.“
„Aber- warum?“
„Warum? Mmh, vielleicht weil ich dafür Schläge einstecken muss, dass du mit mir befreundet bist? Oder vielleicht, weil du mich liebst, ich aber eine Gryffindor bin und deine Freunde das wissen und mich schlagen?“

„Lily, es ist nicht so-.“
„Wie ich denke? Doch.“
„Aber…“
„Ich will dich nicht als Freund verlieren. Aber du lässt es zu, dass ich geschlagen werde, weil ich ein… ein… Schlammblut bin“, presste sie die letzte Worte hervor.
„Ich dachte, wir wären Freunde.“ Ihre Stimme wurde leiser.
Severus seufzte leise.
„Sind wir auch.“
„Und warum lässt du dann sowas zu?“
Er warf ihr einen schnellen Blick zu, schürzte die Lippen und schritt an ihr vorbei zur Tür.
„Severus! Severus, komm zurück!“
Er ließ die Tür hinter sich ins Schloss fallen.
Fassungslos und enttäuscht sah sie ihm hinterher.

Severus eilte den Gang entlang, schlug die Tür zu einem der leerstehenden Räume im Kerker zu und ließ sich auf den Boden sinken.
Er starrte vor sich hin, während er mit dem Fuß kleine Kreise auf dem staubbedeckten Steinboden zog.
Dass er so mit Lily auseinander gegangen war, machte ihn traurig. Ohnehin hatte er das Gefühl, sie würden sich immer weiter auseinander leben. Nicht das es einer von ihnen gewollt hatte, es passierte einfach so.
Nach einer Weile hörte er draußen Schritte.
Hoffnungsvoll sah er auf, doch die Schritte entfernten sich wieder.

Hoffnungsvoll- Hoffnung.
Sich nur noch an einem einzigen Gedanken festhalten und bittend, nicht loszulassen und zu fallen.
Er war schon oft gefallen.
Sooft wie er gehofft hatte, gefleht.
Gehofft hatte, dass Lily und er nach Slytherin kamen.
Gehofft, dass keiner merken würde, dass er nur ein Halbblut war.
Gehofft, dass die anderen ihn akzeptieren würden.
Er dachte an seine Mutter.
Ausgestoßen von der reinblütigen Prince-Familie, verheiratet mit einem gewalttätigen Muggel, Mutter eines Halbbluts.
Sie hatte ihn nie wirklich geliebt, ihren Sohn.
Einzig und allein die Flüche die er von ihr gelernt hatte, zeigten ein Minimum an Aufmerksamkeit.
Aufmerksamkeit? Oder einfach nur aus Mitleid?
Aus Mitleid, weil die reinblütige Prince-Familie ihn verstoßen würde? Aus Mitleid, um ihm wenigstens etwas beizubringen, um sich zu wehren?
Einfach bloß erbärmliches Mitleid?
Er zog die Beine an und stütze den Kopf auf seine Knie.
Natürlich hatte ihn die reinblütige Prince-Familie verstoßen.
Ein Halbblut.

Verdarb es nicht noch mehr die Blutlinie als ein Schlammblut?
Eine Familienschande, die man einfach ausradiert, totschweigt.
Ein Wunder, dass sie sich nicht von ihnen abgewandt hatte und zurück zu ihrer reinblütigen Familie gegangen war.
Ein Wunder? Oder einfach nur die Angst? Aus Angst vor ihrem eigenen Mann.

Der einzige Lichtblick war wohl, dass der sprechende Hut ihn in das Haus der Reinblüter geschickt hatte.
Das Haus, aus dem machtvolle Zauberer heraustraten.

„Severus?“
Hinter ihm hörte er eine schnarrende Stimme.
Mulcibar.
Er nickte leicht, als Zeichen ihn gehört zu haben.
„Wir sind auf der Suche nach der kleinen Hufflepuff. Justine. Sie ist dir nicht zufällig über den Weg gelaufen?“
Er schüttelte den Kopf, verbarg das Gesicht weiter hinter seinem schwarzen Haar.
Mulcibar grunzte, knackte mit den Fingerknöcheln und schlug die Tür hinter sich zu.
Jetzt würde er sich auf die Suche mach nach Justine um sie auseinander zu nehmen, zusammen mit seinen Freunden.
Mit seiner Gang.

Severus war nicht oft bei ihnen. Er verbrachte Zeit mit ihnen, aber er vertraute ihnen nichts an. Er war ein Einzelgänger und verschloss seine Geheimnisse vor den anderen.
Etwas, das er im Laufe der Jahre immer besser gelernt hatte.
Einzig Lily war es, die vieles von ihm wusste.
Vieles. Aber nicht alles.

Die Tatsache, dass er überhaupt mit den anderen zusammen sein durfte, lag nur an seinen Fähigkeiten.
Nur so wurde er von den anderen respektiert.
Die Fähigkeit, ohne den Mund zu bewegen, Flüche auszusprechen. Die Fähigkeit, seinen Geist zu verschließen.

Erneut hörte er Schritte auf dem Gang.
Potter und Black.
Zwei eingebildete Reinblüter, die nie etwas anderes erlebt hatten, als Wohlstand.
Er verzog verächtlich das Gesicht.
Die vier entfernten sich, er schnappte ein paar ein paar Wörter ihres Gespräches auf.
„… Natürlich. Evans… rechts… Prongs, das wird nie… Schniefelus… nicht gesehen… kreiertes Shampoo…“
Er wartete, bis sie nicht mehr zu hören waren.
Dann stand er auf, griff nach dem Bücherstapel und schlich in die Bibliothek.
Er würde es nicht zulassen, seine beste Freundin zu verlieren.
Schon gar nicht an Potter.


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Daniel ist total nett. Er ist klasse. Er spielte mir gute Musik vor. Ich hatte immer noch Beatles gehört bis ich hierher kam. Er ist sehr leidenschaftlich. Für sein Alter hat er einen guten Geschmack.
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