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Fanfiction

Hogwarts im Krieg - Der Gemeinschaftsraum

von ChantalMoody

Der Gemeinschaftsraum


In der Nähe des Klassenzimmers für Zaubertränke befand sich ein Gemeinschaftsraum, der im Gegensatz zu den zu ihren Häusern gehörenden Gemeinschaftsraum häuserübergreifend war. Dorthin gingen Meadow, Nymphadora, Jessika und Fabienne nach dem Abendessen. Es gab etliche Schüler, die ihre Freizeit lieber dort als im Gemeinschaftsraum ihres jeweiligen Hauses verbrachten, denn es gab mittlerweile gar nicht mehr so selten häuserübergreifende Freundschaften, obwohl es immer noch genug Slytherins gab, die besonders die Gryffindors hassten und umgekehrt. Zu ihrer Überraschung fanden sie dort Hexchen vor. Fabienne fragte sie: „Wieso warst du nicht in der Zaubertrank-Stunde? Ich nehme an, du weißt, dass dir gewaltiger Ärger mit Herrn Professor Snape bevorsteht.“ - „Die Stunde ist schon vorbei?“, fragte Hexchen erstaunt. „Ups, wo war ich denn da eigentlich? Gelten hier Erklärungen wie wurde vom Hippogreif gebissen oder so?“ Fabienne konnte nur mit Mühe ein Lachen unterdrücken. Wie es aussah, hatte Hexchen vor lauter Träumerei die Unterrichtsstunde einfach vergessen und suchte nun nach Ausreden, die sie Professor Snape vortragen konnte.

Die Schülerinnen hexten sich Butterbier und Kekse herbei und setzten sich in dem gemütlichen Raum hin. Sie unterhielten sich über ihre Familien. Meadow beklagte sich, dass ihr Bruder Draco voll nervte. Wie die anderen Mädchen vermutet hatten, gebärdete er sich bereits wie so ein kleiner Todesser. Meadow fühlte sich in ihrer eigenen Familie wie ein Fremdkörper, denn sie hatte absolut nichts gegen Muggels, Muggelstämmige oder Halbblütige. Hexchen wurde in ihrer Familie, in der es über Generationen nur Gryffindors gegeben hatte, ein wenig schief angesehen, denn sie war die erste Hufflepuff. Außerdem gab es häufig Streit zwischen ihrer Mutter und ihrer Großtante. Es ging dabei ständig um ein und dieselben Themen: Hexchens Erziehung und der Lebenswandel von Hexchens Mutter Claire, denn Hexchens Mutter hatte keinen guten Ruf.

Fabienne hatte nie viel um die Hauszusammengehörigkeit ihrer Mitschüler gegeben. Sie wusste, dass bereits ihre Mutter eine Slytherin gewesen war und dass auch sie sich wenig darum gekümmert hatte, denn die besten Freunde ihrer Mutter waren Gryffindors gewesen. Und selbstverständlich hatte ihre Mutter auch niemals etwas mit der dunklen Seite zu tun gehabt. Ganz im Gegenteil, Chantal Moody war eine der angesehensten Aurorinnen, die es gab. Auch für Fabienne war es selbstverständlich, dass sie nach ihrer Hogwarts-Ausbildung auf die Aurorenschule gehen würde.

Die Mädchen überlegten sich, ob sie nicht mal langsam wieder irgend jemandem einen Streich spielen sollten. Zwischendurch musste allerdings noch Mrs. Norris aus dem Raum gescheucht werden. Diese Katze nervte echt, schnüffelte überall herum und haarte darüber hinaus auch noch stark, was besonders für Anita unangenehm war, da diese gegen Katzenhaare allergisch war. Allerdings mussten sie ihr Gerede über Streiche bald wieder aufgeben, denn Professor Snape tauchte im Raum auf. Er war recht ärgerlich, denn er hatte gerade seine Tochter bei einem Versuch ertappt, ihn zu linken und sich um ihre Strafarbeit zu drücken. Sie war zu Mr. Filch hingegangen und hatte ihm erzählt, dass Professor Snape angeordnet hätte, dass die Toiletten geputzt werden müssten. Auf diese Art und Weise hatte sie gehofft, dass sie, und somit auch Fabienne, um ihre Strafarbeit herumkämen. Damit hatte Anita jedoch die Rechnung ohne ihren Vater gemacht, denn er hatte selber noch mit Mr. Filch gesprochen und klargestellt, dass nicht Mr. Filch, sondern Anita und Fabienne die Toiletten schrubben sollten. Professor Snape hatte Anita noch auf dem Gang gesehen und ihr nachgerufen: „Tochter: 30 Punkte Abzug für diesen jämmerlichen Täuschungsversuch! Und wenn du das noch mal abziehst, setzt es 6 Monate jeden Tag Nachsitzen! Verstanden?“
Danach setzte sich Professor Snape in den Gemeinschaftsraum und begann, ein Buch zu lesen. Er war in diesem Raum öfter anzutreffen, und häufig unterhielt er sich dort mit den Schülern. Er war dort wesentlich umgänglicher als im Unterricht. Die Schülerinnen begannen schließlich, an ihren Hausaufgaben zu schreiben. Alle gaben sich große Mühe damit, denn Professor Snape hatte bereits die Trankproben bewertet, und es hatte sich herausgestellt, dass nur eine einzige Trankprobe ein A bekommen hatte. So mussten wenigstens die Aufsätze vernünftig ausfallen, denn sonst würde es wieder Punktabzüge geben.

Professor Snape hatte inzwischen Hexchen erblickt und nahm sie sich wegen ihrem Fehlens in der Zaubertranksstunde vor: ,,Ah, bevor ich es vergesse. Miss Hexchen, Sie haben heute unentschuldigt gefehlt. Das dulde ich in keinster Weise! 50 Punkte Abzug. Und seien Sie froh, dass es nicht mehr ist." Hexchen versuchte, sich herauszureden, und stammelte: „Aber Professor Snape, der Hippogreif......... der ist Schuld... ich war bewusstlos. Auch wenn böse Zungen behaupten, das käme vom Butterbier....“ Fabienne war geschockt. Hexchen hatte also nicht durch Träumerei die Stunde verpasst, sondern hatte wieder einmal getrunken. Leider kam dies häufig vor, denn ihre Mutter trank selber sehr stark, wie Fabienne von Augusta Longbottom wusste, die eine alte Bekannte von Fabiennes Großvater war.

Hexchens Gestammel jedoch machte Professor Snape erst richtig wütend. Er begann sofort loszubrüllen: „Aha! Sie lügen. Da ich Legilimentik beherrsche, merke ich, wenn mich jemand belügt. Ich kann es gar nicht leiden, wenn Leute, die zu spät kommen, mich auch noch so frech anlügen. Noch mal 30 Punkte Abzug für diese unverschämte Lüge. Ich hoffe, Sie sind in Zaubertränke besser als in Lügen!“ Hexchen versuchte es noch einmal mit Frechheit, sie hatte mitunter genau so ein freches Mundwerk wie ihre Mutter. Sie sah Professor Snape mit einem Unschuldsblick an und fragte: „Können denn diese blauen Augen lügen?“ Um so ärgerlicher wurde jedoch Professor Snape. Er diskutierte jedoch nicht lange, sondern sagte nur: „,,Ja, Sie haben gelogen.“

Die anderen Schülerinnen waren inzwischen wieder damit zugange, zu versuchen, Mrs. Norris zu verscheuchen, es geschafft hatte, wieder einmal in den Gemeinschaftsraum hereinzugelangen. Anita gab ihr einen Tritt. Dennoch blieb dieses Katzenbiest im Raum. Fabienne war ebenfalls sauer, denn sie hatte den Raum kurz vorher noch geputzt, da Filch mal wieder zu faul dazu gewesen war. Und jetzt war schon wieder alles voller Katzenhaare. Professor Snape hatte es bereits mit einem Zauberbann auf die Tür versucht, aber dennoch gelangte Mrs. Norris immer wieder hinein. Professor Snape beobachtete die Bemühungen seiner Schülerinnen und sagte: ,,Meine Damen, ich sehe gerade, dass Mrs. Norris es wider Erwarten durch meinen Zauberbann schafft und Sie verfolgt. Machen Sie also Folgendes: Wedeln sie einfach so mit dem Zauberstab und sagen sie:,,Serpensortia". Mrs Norris hat tierische Angst vor Schlangen,hat mir Mr Filch selber gesagt. Und wenn sie dann verschwunden ist,richten Sie ihren Zauberstab auf die Schlange und sagen:,,Vipera Evanesco“. Falls das rauskommt, Sie haben es nicht von mir. Wenn mich irgendjemand verrät, wird die betreffende Person das bereuen.“ Er machte dies den Mädchen vor.


Anita konnte es wieder einmal nicht lassen, eine abfällige Bemerkung zu machen: „Ahhh... der Herr Professor bringt uns mal einen nützlichen Zauber bei... das ist noch besser als der Irrwicht!“ Dies war eine Anspielung auf das letzte Schuljahr. In diesem war Mrs. Norris häufig von den Schülerinnen in den Schrank gesperrt worden, in dem des Öfteren ein Irrwicht hauste. Fabienne hatte sogar einmal vergess4en, die Katze wieder hinauszulassen, und sie war dadurch zwei Tage lang in dem Schrank eingesperrt gewesen. Professor Snape hatte die Bemerkung seiner Tochter mitbekommen. Er antwortete ihr: ,,Tochter, ich bin ein erfahrener Duellant, wie du weißt. Lass diese unqualifizierten Bemerkungen. Alles, was ich Ihnen beibringe, ist nützlich.“ Meadow sagte ängstlich: „Ich habe aber Angst vor Schlangen, Herr Professor!“ Darauf antwortete Professor Snape: ,,Miss Malfoy, eine von Ihnen selbst herbeigezauberte Schlange können Sie selbst ohne Parsel kontrollieren. SIe müssen sich einfach vorstellen, was sie tun soll. Außerdem können Sie sie mit ;,Vipera Evanesco“ jederzeit zerstören.“

Meadow nickte, wirkte aber nicht sehr überzeugt. Sie fragte: Und wenn mir der Zauberspruch nicht mehr einfällt, was mache ich dann?“ Hexchen meinte: „Ich glaube, dann solltest du anfangen zu beten, Meadow.“ Fabienne sagte: „Du darfst den Spruch eben nicht vergessen, Meadow.“ Professor Snape meinte: Hmmh, Miss Malfoy. wenn Sie skrupellos genug sind, dann den Avada Kedavra, aber das würde der Schulleiter nicht gerne sehen. Ich mache Ihnen einmal etwas anderes vor.“ Professor Snape beschwor eine Schlange herauf. Dann richtete er auf diese seinen Zauberstab und schrie „Flamare“. Es erschien ein riesiger Feuerball, der die Schlange verbrannte. Professor Snape erklärte weiter: „,,Sie müssen aber so laut wie möglich schreien. Ihr Schrei bestimmt die Größe des Feuerballs. Aber ich würde Ihnen raten, Vipera Evanesco zu benutzen. Und noch was: Wenn Sie es wagen, einen dieser Zauber gegen mich einzusetzen, werde ich mich entsprechend wehren. Und das heißt nichts Gutes für Sie. Verstanden?“

Die Schülerinnen nickten, sehr beeindruckt von der Vorführung des Professors. Darauf fragte er: ,,Hat eine von Ihnen schon Duellerfahrungen? Keine Angst, interessiert mich nur mal.“ „Ja, ich“, antwortete Fabienne. „Ich habe manchmal mit meinem Großvater geübt. Ab und zu auch mit meiner Mutter.“ „Ich auch, aber unfreiwillig“, sagte Hexchen. Anita wandte ein: „Ähm... gehört das zu Zaubertränke?“ Fabienne erwiderte: „Zu Zaubertränke vielleicht nicht, aber unter Umständen zum Unterricht. Aber, Hexchen, wie kann man unfreiwillig Duellerfahrungen machen?“ Hexchen erwiderte: „Jaaa ähm mich hat jemand auf den Flur angegriffen,und es funktionierte einfach. Hatte keine Zeit zum Nachdenken.“ Meadow sagte: „Ich hatte noch kein Duell, zum Glück.“ Professor Snape erwiderte: „Miss Malfoy, Sie müssen mehr an sich glauben. In Zaubertränke und auch beim Zaubern. Ich gehe jetzt in meine Gemächer. Gute Nacht Ihnen allen . Und lernen Sie schön fleißig. Sie wissen,dass ich es merke, wenn Sie nicht gelernt haben. Und falls ich das merke, werden Sie es bereuen.“ Mit diesen Worten verließ er den Gemeinschaftsraum.

Die Schülerinnen hatten jedoch noch keine Lust, schlafen zu gehen. Jessika schlug vor: „wie wäre es, wenn wir noch in den Kerker hinübergingen und einen Trank brauen würden?“ Fabienne begann zu kichern. Im vergangenen Schuljahr hatten sie schon des Öfteren Tränke gebraut, um ihren Mitschülern oder Filch einen Streich zu spielen. „Na klar doch, ich bin dabei!“, rief sie dann sofort. „Wen ärgern wir denn diesmal?“ - „Wie wäre es mit Potter?“, schlug Jessika vor. „Na, klar doch!“, stimmte Fabienne zu. „Und was brauen wir für ihn?“ „Wie wäre es mit dem Trank der Lebenden Toten?“, schlug Meadow vor. „Oh, das wäre nicht schlecht“, meinte Fabienne und kicherte. „Dann verschläft er den Unterricht und kriegt jede Menge Ärger von den Lehrern.“

Die Mädchen gingen hinüber zum Zaubertrank-Klassenzimmer. Die Tür war nicht besonders gesichert und ließ sich mit Alohomora öffnen. Jessika hatte inzwischen in ihrem Zaubertrank-Buch nach dem dazugehörigen Rezept gesucht:




Trank der lebenden Toten

Der Trank der lebenden Toten ist ein extrem starker Schlaftrunk. Wer ihn trinkt, schläft wie ein Toter und ist durch nichts zu wecken.

Die im Zaubertränkeunterricht genannten Zutaten sind:

* Affodillwurzel, fein gehackt;
* Wermut, als Sud zerkocht;
* Saft einer Schlafbohne
* Baldrianwurzel

Zubereitung:

Um den Trank richtig zuzubereiten, muss Affodillwurzel im Wermutsud gekocht werden. Anfangs steigt aus dem Gebräu ein bläulicher Dampf auf, im mittleren Stadium nimmt es einen brombeerähnlichen Farbton an, nach der Zugabe des Schlafbohnen-Safts hellt es sich auf und wird fliederfarben, nach weiterem vorschriftsmäßigen Umrühren verliert die Flüssigkeit ihre Färbung und wird klar, wie Wasser.

Meadow begann, in ihrer Tasche herumzukramen: „Schaut mal hier, lauter Zaubertrank-Zutaten! Habe ich alle zu Hause geklaut!“ - „Super!“, rief Fabienne aus. „Und alles dabei, was wir brauchen. Dann können wir ja loslegen. Eifrig begannen die Schülerinnen, die Zutaten für den Trank vorzubereiten. Jessika setzte den Kessel auf, und alle waren eifrig bei der Sache. Währenddessen unterhielten die Mädchen sich über den bevorstehenden Schulball. Der Trank gelang ihnen geradezu lehrbuchmäßig. Jessika füllte ihn in ein Fläschchen. Sie erklärte, dass sie beabsichtigte, ihn Harry in seinen Kürbissaft zu kippen, den er morgens beim Frühstück zu trinken pflegte.

Fabienne kriegte sich nicht mehr ein vor Lachen. Sie meinte: „Da wird der Büffel Ärger kriegen, wenn er mitten im Unterricht einschläft. Ich habe gehört, der schnarcht auch.“ Jessika meinte: „Sein Gesicht danach möchte ich zu gerne sehen.“ Meadow wollte wissen: „Fabienne, woher weißt du, dass Potter schnarcht?“ Fabienne erwiderte: „Ganz einfach. Weil Dean es mir erzählt hat.“ Sie kicherte wieder. „Na, da kann ich ja froh sein, dass der Mädchenschlafsaal der Slytherins so weit davon weg liegt.“ Auch sie begann zu lachen. Schließlich begannen die Mädchen, alles aufzuräumen und sauberzumachen, damit auf keinen Fall eine Spur ihrer nächtlichen Aktivität zu sehen war. Jessika fand noch einen Umhang von Professor Snape, den dieser im Zaubertrank-Klassenzimmer liegengelassen hatte. Sofort nahm sie ihn an sich, um ihn in den Schlafsaal mitzunehmen. Dann verließen alle den Klassenraum und gingen schlafen.


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