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Fanfiction

Hogwarts im Krieg - Djaffar Massoud Teil 4: Ein Gespräch mit vielen Störungen

von ChantalMoody

Djaffar Massoud Teil 4: Nach dem Ball
Kapitel 13 - Djaffar Massoud Teil 4: Ein Gespräch mit vielen Störungen

Meadow nutzte die Zeit, während die anderen beim Ball waren, um einen Trank der Lebenden Toten zu brauen, denn sie heckte bereits einen neuen Streich aus. Sie schnitt die Zutaten klein und setzte den Kessel auf. Dann verließ sie für kurze Zeit den Zaubertrankraum. In der Zwischenzeit brannte ihr Zaubertrank an. Zwischenzeitlich kam Anita relativ früh vom Ball zurück. Sie war schon ziemlich müde und war froh, wieder ihre Ruhe zu haben. Sie murmelte vor sich hin: „Viele Menschen auf einem Haufen konnte ich noch nie ertragen... und ein Schulball ist eine solche Situation.“ Sie schaute jedoch zunächst noch ins Zaubertrank-Klassenzimmer hinein. Dort nahm sie den Kessel mit dem inzwischen angebranntem Inhalt vom Feuer und machte ihn mit einem Ratzeputz-Zauber sauber.Sie dachte sich: „Was denkt sich Meadow hierbei nur; will sie den Kerker in Brand stecken?“ Dann hinterließ sie noch eine Notiz für ihren Vater und Massoud:
Guten Abend Papa und Djaffar.
Ich entschuldige mich für mein Fehlverhalten; der Katze von Filch ist nichts geschehen... sie ist jetzt nur viel kleiner und kann so nicht mehr hier rumstreunen.
Bitte nicht so hart bestrafen.
Liebe Grüsse
Tochter

Anschließend verließ sie den Klassenraum und ging zu Bett.

Kurze Zeit später schlich Meadow wieder in den Kerker hinein. Sie fragte sich: „Wer hat denn mein Feuer ausgemacht und was liegt da auf dem Tisch für eine Notiz.
Ah von Snapes Tochter, die hat wohl mein Feuer ausgemacht. Jetzt kann ich wieder von vorn beginnen.“ Sie stellte erneut den Kessel auf den Tisch, schnitt Zutaten klein und gab sie hinein. In diesem Moment betrat Massoud das Klassenzimmer. Er brüllte sofort los: „Miss Malfoy!! Schluss jetzt mit der Bastlerei hier!! Feierabend für sie und 50 Punkte Abzug!! Wenn ich Sie heute Abend noch mal erwische, hagelt es Strafarbeit, die sich gewaschen hat!!!
Ich brauche dieses Zimmer nun für das Gespräch mit Professor Snape! Also, zum letzten Mal; raus hier jetzt!“

Er zauberte Meadows Utensilien weg und versiegelte die Tür. Dann legte er einen Teppich aus, verteilte Kissen und zauberte Gläser und Flaschen mit Dattelwein herbei. In diesem Monent klopfte es an der Tür. Massoud dachte, Professor Snape sei angekommen, statt dessen flitzte Jessika an ihm vorbei. „Es tut mir jetzt echt leid, aber ich habe mein Täschchen hier liegen lassen.“ Jessika nahm schnell ihr Täschchen, das sie mit voller Absicht liegen gelassemn hatte, und rannte wieder aus dem Klassenraum. Kaum war Jessika draußen, kam Meadow, noch bevor Massoud Gelegenheit hatte, die Tür erneut zu versiegeln, in den Raum gelaufen, diesmal um ein Buch zu holen. Massoud begann wieder zu brüllen: „50 Punkte Abzug auch für sie, Miss Jessika, und eine Meldung an Professor Snape. Wenn Miss Malfoy nicht bald in ihr Schlafsaal verschwindet, wird sie in Käfig von Klapperschlange übernachten!“

Meadow protestierte: „Nein dazu haben Sie kein Recht Meister Massoud!!!“ Massoud entgegnete: „Sie werden sich noch wundern wie viele Rechte ich hier habe... har.har-har-har!!!“ Mittlerweile stand auch Nymphadora vor der Kerkertür und fragte: „Was ist denn hier los?“ Meadow begann, zu motzen: „Das denken Sie wohl, aber unser Professor hat da auch noch ein Wörtchen mitzureden!!!“ Massoud ignorierte Meadows Motzen und sagte zu Nymphadora: „Keine Sorge, Miss Nymphadora, das betrifft sie nicht.Und wenn der Professor nicht in 15 Minuten hier erscheint, werde ich mich in mein Gemach zurückziehen. Das ist besser als auf ungehorsame Kinder aufzupassen.“ Hexchen, die auch hinzugekommen war, meinte zu Jessika: „Ach, ich gehe mal lieber wieder. Komm, Jessika.“ Jessika hatte aber noch eine Frage an Massoud: „Meister Massoud, ich habe nun wirklich nichts Schlimmes gemacht... wieso dieser Punkteabzug?“ Massoud gab ihr gar keine Antwort.

In diesem Moment betrat Professor Snape den Klassenraum. ,,Ich bin da, Mr. Massoud." Dieser begrüßte den Professor: „Ahhh... Effendi, aber bitte setzen Sie sich doch! Ich musste mich gerade wegen ein paar Schülern ärgern, die nachts hier im Kerker herumrennen und Unfug anstellen. Darf ich Ihnen etwas aus meiner Heimat zum Trinken anbieten?“ Nymphadora trat den Rückzug an: „Nun... Natürlich, Herr Massoud...Ich gehe dann mal und lasse die Herren alleine.“ Professor Snape setzte sich und nahm ein Weinglas.
,,Ich möchte mich noch mal für die Einladung bedanken und mich für meine Verspätung entschuldigen. Das mit den Schülern werde ich ihnen später erklären...." Damit versiegelte er die Tür. Massoud sagte: „Abedr Effendi... sie waren doch gar nicht zu spät. Und bitte; nennen sie mich Djaffar. Tja, Severus; hier fehlt es an Disziplin. Meine Schüler habe ich schon in der ersten Klasse zum Gehorsam erzogen. Aber ich unterrichte auch in einem fernen Land.“

Meadow blieb hartnäckig. Sie klopfte an die Tür und rief: „Professor Snape, Sir, kann ich Sie kurz sprechen?“ Massoud wurde inzwischen ungehalten: „Ist dieses unmögliche Kind noch nicht im Bett?“ Professor Snape sagte: „,,Mr Massoud ich habe hier ein paar Vorschläge zu machen und wäre erfreut wenn sie diese annehmen würden:
1. Sie helfen meinen Schülern nicht mit den Hausaufgaben.
2.Sie haben während meiner Abwesenheit die volle Befugnis, Strafen zu erteilen...
3.Schüler dürfen nachts im Kerker sein und auch zaubern....Ich habe es ihnen für Verteidigung gegen die Dunklen Künste erlaubt....
4.Vielen Dank, dass Sie das mit dem Schrumpftrank herausfanden....Sie bestrafen meine Tochter, ich halte mich in diesem Fall raus....
Ich freue mich auf eine kollegiale Zusammenarbeit mit Ihnen. Djaffar, dann nennen Sie mich Severus.Und, werter Djaffar, ich lege ebenfalls viel Wert auf Disziplin.“ Darauf ging er zur Tür und sagte: „Miss Malfoy ich werde nach dem Gespräch mit Ihnen reden. Warten Sie draußen.“

Massoud antwortete: „Ihre Vorschläge begrüße ich sehr. Was das Zaubern hier unten angeht... damit sollte um 21:00 Schluss sein. Und was Ihre Tochter betrifft; eigentlich sollte man ihr von ihrer eigenen Schrumpflösung etwas einflößen... aber gut; der Katze ist ja nicht wirklich etwas geschehen, und Allah verzeiht auch viele Fehler.Ich werde jedoch ein Auge auf Ihre Tochter haben! Mögen Sie noch ein Gläschen?“

Meadow ließ nicht locker. Sie hämmerte stärker an die Tür und rief: „Sir, ich möchte mich beschweren wegen Meister Massoud!!“ Professor Snape ging noch einmal zur Tür und versprach Meadow: „,,Miss Malfoy, Sie können mit mir nachher darüber sprechen. Ich werde Sie nachher empfangen.“ Er schloss die Tür wieder und wandte sich an Djaffar: „Entschuldigen Sie, Djaffar....Ich nehme gerne noch ein Glas, danke. Und was das Zaubern angeht: Es ist notwendig, da die Schüler weit zurück in Verteidigung gegen die Dunklen Künste sind und ich viel verlange.Ich hätte da eine Frage: Wie kommt es, dass offensichtlich keiner der Schülerinnen Sie mag?" Massoud entgegnete: „Miss Malfoy hat durch ihre Unerfahrenheit fast dieses Zimmer in Brand gesteckt... wenn wir noch einen Ton von ihr hören, soll sie Strafdienst verrichten.“

,,Ja Zaubertränke sind nicht ihre Stärke“, erwiderte Professor Snape. Dann fragte er noch einmal: ,,Und Djaffar: Ich will nicht unhöflich sein, aber können Sie mir Ihre Sicht der Dinge erläutern, warum keine der Schülerinnen Sie mag? Ich habe bisher nur Schlechtes über Sie gehört." Massoud erklärte, nicht ganz wahrheitsgemäß: „Ihre Schüler waren zu lange ohne Aufsicht hier und daher hatte ich ihnen bei meinem letzten Besuch in Europa eine Zaubertrankstunde nach Orientalischem Standart unterrichtet. Aber sie waren damit hoffnungslos überfordert, worauf ich die Zutaten zusammenpackte und zurück in meine Heimat flog.“ Professor Snape erwiderte: ,,Ja das hätte ich mir gleich denken können....Orientalischer Standard im Zaubertrankbrauen ist in Europa kaum möglich....
Ich weiß das, Djaffar: Ich habe einen Teil meiner Ausbildung im Orient erlangt....."

Inzwischen waren auch einige der anderen Schülerinnen wieder vor der verschlossenen Tür. Jessika fragte Meadow: „Hey Meadow... was machst du denn hier draußen ?? Die Tür ist wieder mal zu... und ich habe dort drin meinen Zauberstab liegen lassen.“ Meadow rief: „Meister Massoud: Ich habe kein Zimmer in Brand gesetzt und auch nicht beinahe.“

Professor Snape wurde ärgerlich: „,,Wenn auch nur noch eine Person dieses Gespräch stört, sitzt diese sehr, sehr lange nach.“ Massoud musste auch gleich seinen Senf dazugeben: „Um 23:00 Abends brauchen Schüler keinen Zauberstab mehr... das ist eine faule Ausrede, und Sie, Severus, fallen womöglich darauf herein.Und was hat die ganze Schülerschar hier an der Tür zu lauschen... ich habe vorhin viele Eulen hier rumfliegen sehen... sie planen bestimmt einen Aufstand.“

Nymphadora zog Jessika und Meadow von der Tür weg und lieh Jessika ihren Zauberstab. Hexchen meinte: „Ja, lasst uns gehen. Hab echt keinen Bock auf Nachsitzen. Und wofür auch?“ Jessika maulte: „Nympha, das ist wirklich sehr lieb von dir, aber ich will deinen Zauberstab nicht... ich will meinen.“ Hexchen versuchte, Jessika zu beschwichtigen. „Was brüten die da drin nur aus? Mist, wenn ich mich an der Tür vergreife, fällt es bloß auf. Kommt, wir hauen ab. Du kriegst deinen Zauberstab schon wieder, Jessika. Da drin liegen auch meine Bücher, dann kann ich eben nicht lernen, das tut mir aber leid.“

Professor Snape sprach inzwischen weiter mit Massoud. ..Ja das ist wahr Djaffar, sie sind sehr, sehr aufsässig. Aber ich werde sie noch bändigen, keine Angst. Meine Methode hat bisher immer funktioniert.Und ich gebe nicht auf, wer bin ich denn.Und Djaffar, meine Schülerinnen kriegen so viele praktische Hausaufgaben, dass sie einen Zauberstab brauchen....
aber ich finde es gut, dass Sie mir helfen wollen, für Disziplin zu sorgen. Etwas mehr orientalischer Eifer kann nicht schaden. Eine Frage, Djafffar: Sind sie ein guter Duellant?"

Massoud beantwortete die Frage nicht. Statt dessen sagte er: „Miss Hexchen und Miss Nymphadora scheinen die einzigen vernünftigen Schüler hier zu sein. Die Anderen prügeln sich sogar während des Unterrichts.“ Professor Snape entgegnete: „,,Djaffar, ich denke, Miss Fabienne hat ein enormes Potenzial. Sie ist aufsässig, aber in Verteidigung gegen die Dunklen Künste enorm talentiert. Sie beherrscht Magie, die ich so noch nie bei Schülerinnen gesehen habe.Haben sie in ihrem Leben schon Duellerfahrungen sammeln dürfen, Djaffar?" Dann nahm er Hexchens Bücher und Jessikas Zauberstab, sperrte die Tür auf und warf beides in den Gang. Anschließend versiegelte er die Tür wieder.

Massoud antwortete: „Möchten sie das gerne einmal ausprobieren? Ich denke wir beide haben unsere Kenntnisse so gut im Griff, dass niemand Schaden nehmen würde. Noch ein Gläschen?“ Professor Snape antwortete: „,,Hmmh Djaffar, ja Sie sind es. Ich spüre eine mächtige Aura um Sie rum... Vielleicht ein anderes Mal, aber Sie werden noch in den Genuss kommen. Vielen Dank, ich nehme natürlich noch ein glas. Wie finden sie eigentlich Miss Moody?"

Währenddessen war das Theater vor der Tür weitergegangen. Jessika, die Beste der Klasse in Zaubertränke, protestierte: „Meister Massoud, ich habe mich noch nie im Unterricht geprügelt.“ Meadow begann wieder an der Tür zu hämmern: „Herr Professor, bitte, kann ich Sie nur für 3 Minuten sprechen, Sir?“ Nymphadora versuchte wiederum, ihre Kameradinnen zur Einsicht zu bringen: „Meadow, Jessika hört auf, ihr handelt euch nur Ärger ein...“ Professor Snape kam noch einmal an die Tür und sagte leise zu Meadow: „:,,Warten sie noch kurz, es ist zu Ihrem eigenen Besten, ich versichere es ihnen." Lauter sagte er: „80 Punkte Abzug wegen Störens. Es tut mir sehr leid Djaffar."

Hexchen flüsterte den anderen zu: „Sollen wir nicht noch lieber zum tropfenden Kessel gehen? Wer kommt mit?“

Währenddessen sagte Massoud: „Es wäre mir eine Freude, wenn ich Ihrer nächsten Verteidigungsstunde beiwohnen dürfte. Selbstverständlich werde ich mich nicht einmischen wenn mich keiner angreift. Aber wie ich hier so mitbekommen habe, denken einige der Mädchen, sie könnten es mit dem großen Djaffar tatsächlich aufnehmen. Ich zweifle nicht am Können von Miss Fabienne, aber die Schülerin ist aufsässig und frech. So was würde ich bei mir niemals dulden. Ich hoffe, sie haben ihre Schüler im Griff?...und sie lungern ja noch immer an der Tür herum!“

Professor Snape erwiderte: ,,Ja, ich denke, ich habe sie im Griff. Natürlich erlaube ich Ihnen, der nächsten Stunde beizuwohnen, aber nur, wenn Sie sich wirklich nicht einmischen. Ich weiß wie ich meinen Unterricht zu führen habe. Wenn Sie eine der Damen angreift, erlaube ich Ihnen, entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Was ich aber keinesfalls dulde, sind Misshandlungen." Massoud antwortete: „Selbstverständlich, verehrter Effendi; ich denke wir verstehen uns schon.“ Darauf fragte Professor Snape: „,,Ja wir verstehen uns...Waren Sie eigentlich auch schon Lehrer im Orient? Ich habe eine Flasche meines besten Whiskeys dabei. Wollen Sie ein Glas trinken?" „Ja, aber gerne, verehrter Severus“, antwortete Massoud. „Ich besitze eine Burg in der Wüste von Matmata, und dort unterrichte ich Zaubertränke genau so wie Sie hier.“

Professor Snape reichte Djaffar ein Glas. Dann erzählte er: ,,Ich habe den größten Teil hier unterrichtet. Ich hatte aber die Gelegenheit, im Orient zu studieren, wo ich mir das Wissen von orientalischen Zaubertrankmeistern einholte. Ich unterrichtete dort auch ein paar mal vertretungsweise, und mir fiel auf, dass orientalische Kinder viel geschickter und disziplinierter sind. Dann war ich noch für ein Jahr auf einem deutsche Eliteinternat und musste den Schülern jede Grundlage zeigen. In Deutschland wird mehr wert auf Zaubern gelegt als auf Tränke. Deswegen sind ein paar der besten Duellanten Deutsche, aber Tränke müssen sie sich importieren. Mir ist aufgefallen, dass orientalische Schüler aber sehr wenig praktisches Zaubern lernen. Erteilen Sie in Ihrem Schloss auch Duellunterricht?" Massoud antwortete: „Ja das gibt es bei uns auch. Wobei einer meiner Neffen dieses Fach unterrichtet. Ich kann mich ja nicht um alles kümmern. Aber wir sind ein gutes Team.“ Er zeigte Professor Snape ein Foto und erklärte: „Das auf dem Bild ist ein Flügel meiner Burg. Danke, ihr Whiskey schmeckt vorzüglich! Sie haben eine interessant Laufbahn hinter sich, verehrter Severus.“ - ,,Eine schöne Burg haben Sie da.Danke, das kompliment kann ich nur erwidern“, erwiderte Professor Snape. Dann erzählte er weiter: „An dieser Schule musste ich verteidigungstechnisch bei 0 beginnen. Die Schüler hatten wenig Unterricht und daher auch keine besonders geschulten Fähigkeiten. Manche haben sogar Angst vorm Zaubern. Letzte Stunde war meine erste Stunde hier, und ich habe sie Schockzauber ausführen lassen. Das war ein Fiasko. Also habe ich ihnen Bücher gegeben und gesagt sie sollen üben .Bin mal gespannt wie gut sie in der nächsten Stunde sind." Massoud fragte: „Ihre nächste Stunde findet am Sonntag statt? Dann werde ich anwesend sein und ich verspreche ihnen, dass ich wirklich nur zuschauen werde. Jaaa... Severus; es hat mich wirklich sehr gefreut, mit Ihnen hier ein bisschen zu plaudern. Ich möchte mich jetzt gerne zurückziehen und wünsche ihnen angenehme Nachtruhe. Allah sei mit ihnen!“

Djaffar stand auf, verbeugte sich zum Gruß, entriegelte die Tür und verließ den Raum, ohne die Kinder eines Blickes zu würdigen. Kaum, dass er fortgegangen war, klopfte Meadow an die Tür und fragte: „Herr Professor, könnte ich jetzt mit Ihnen sprechen?“ Professor Snape ließ Meadow herein.,,Miss Malfoy, Sie können eintreten. Was möchten sie mir sagen?" Höflich antwortete Meadow: „Entschuldigen Sie bitte die späte Störung, Sir.Ich möchte mich beschweren über Meister Massoud!“ Professor Snape erwiderte: „,,Gut Miss Malfoy, ich will Ihnen die Gelegenheit dazu geben. Aber ich warne Sie: Stören Sie nie wieder ein Privatgespräch von mir! Für Djaffar sieht es jetzt aus, als würden Sie mir ständig auf der Nase rumtanzen!" -

„Meister Massoud wollte mich eine Nacht in einen Käfig mit Klapperschlangen sperren!“, rief Meadow empört aus. Professor Snape versuchte, Meadow zu beruhigen. ,,Miss Malfoy, haben Sie keine angst vor Djaffar. Ich hätte das verhindert. Aber Sie müssen verstehen, dass Djaffar aus dem Orient kommt. Dort ist er ganz andere Disziplin und Strafen gewohnt als in Europa. Wollen Sie mir noch etwas sagen?" Meadow erwiderte: „Und außerdem habe ich kein Feuer entfacht, und auch nicht nur beinahe, Sir.“ Inzwischen war auch Fabienne eingetreten. Sie erzählte: „Guten Abend, Herr Professor. Ja, ich kann das nur bestätigen, wir alle haben Angst vor den Strafen von Mr. Massoud, sogar ich, und ich bin normalerweise kein ängstliches Mädchen.“

Es klopfte an die Tür. Nymphadora rief: „Darf ich reinkommen?“ Professor Snape bat Nymphadora, einzutreten. Dann erklärte er: „,,Ich versichere ihnen, dass keiner Angst vor Djaffar zu haben braucht. Und eine Ankündigung: Djaffar wird bei der nächsten Verteidigungsstunde beiwohnen, aber er hat mir versichert, dass er nicht eingreift. Falls aber jemand versucht, Djaffar anzugreifen, was jemand bei mir schon versucht hat, kann ich für nichts mehr garantieren. Djaffar ist ein mächtiger duellant, und keiner von ihnen ist gegen ihn gewachsen.Ich mache mir Sorgen um Sie . Also mein Rat: Versuchen sie ja nicht, Djaffar anzugreifen.“

Immer noch ängstlich sagte Meadow: „Ich habe aber Angst vor Meister Massoud, Sir.“ Wieder versuchte Professor Snape, Meadow zu beruhigen. ,, Sie brauchen vor ihm keine Angst zu haben. Miss Malfoy, Angst ist ein schlechter Berater. Sie müssen lernen, sich zu verteidigen. Und Sie brauchen mehr Selbstbewusstsein. Und eins sei Ihnen allen versichert: Ich würde für meine Schüler sogar mein eigenes Leben einsetzen." Nymphadora sagte: „Also, was ich bloß gesagt haben wollte: Ich habe keine Angst vor Krabbeltieren etc. Also haben nicht alle Angst vor den Strafen von Herr Massoud.“ In diesem Moment klopfte Jessika an. „Darf man denn wieder rein? Ich wollte wirklich bloß meinen Zauberstab holen, bitte nehmen Sie es mir nicht übel, Sir.“ Professor Snape bat Jessika herein.Fabienne sagte inzwischen zu Nympharora: „Na komm, du warst von diesen ganzen Käfern und Spinnen auch nicht gerade begeistert, wenn ich dich mal daran erinnern darf.“ Nymphadora erwiderte: „Ich war von den Spinnen bloß nicht begeistert, als sie sterben mussten.“

Professor Snape ermahnte die Schülerinnen noch einmal: ,,Also jedenfalls: Ich werde ein Auge auf Djaffar halten und ihn notfalls in die Schranken weisen. Aber: Stören Sie nie wieder ein Privatgespräch von mir, Djaffar denkt sowieso schon, ich hätte meine Schüler nicht im Griff." Fabienne zog eine Grimasse und meinte: „Der Typ hat noch nicht mal sich selber im Griff. Er trinkt, und das sogar während des Unterrichts.“ Professor Snape sagte: „Ich versichere ihnen noch mal: Djaffar hat auch das Recht, Ihnen Strafen zu verteilen, aber ich schaue, dass es in einem angemessen Rahmen bleibt. Mir hat er sich auch verborgen gehalten. Und dankt meiner Tochter: Sie hat Djaffar aus der Versenkung geholt.“ Fabienne rümpfte die Nase. „Ja, irgendwie hat Ihre Tochter an diesem Typen einen Narren gefressen. aber über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten.“

Meadow erkundigte sich: „Was verstehen Sie unter angemessen? Etwa Strafdienst bei Filch, Sir?“ - „Na ja, Strafdienst bei Filch ist jedenfalls erträglicher als Klapperschlangen“, meinte Fabienne. Sie schüttelte sich, denn Schlangen mochte sie ebenso wenig wie Insekten und Spinnen.

Schließlich kam Professor Snape noch auf ein weiteres Thema zu sprechen: ,,Ach übrigens: Djaffar hat das mit dem Schrumpftrank rausgefunden.Das warf auch ein sehr gutes Licht auf mich. Ich bin sehr enttäuscht von Ihnen. Habe rausgefunden, dass Töchterchen Haupttäterin war.Habe Djaffar erlaubt, die Strafe für Tochter zu bestimmen. Und jeder, der an dieser Aktion beteiligt war, und sei es noch so ein kleiner Beitrag, kriegt 50 Punkte Abzug und drei Abende Nachsitzen. Eigentlich wollte Djaffar Sie bestrafen .Aber ich bin der Lehrer und wähle die Strafen....Also jeden Tag 21:00Uhr bei Mr. Filch Pokalzimmer putzen."

Fabienne diskutierte nicht lange. „Ja, ist okay, ich nehme die Strafe an. Aber dafür müssen wir dieses Katzenbiest hier wenigstens nicht mehr ertragen, in dieser Größe schafft sie die Treppe zum Kerker nicht mehr.“ Meadow hingegen wollte es wieder auf die Spitze treiben. „Noch mal drei Abende mehr, nein, das ist mir zuviel. Ich habe schon genug Strafdienst hinter mir.“ Jessika hatte noch eine Beschwerde vorzutragen: „Ich finde es nicht fair und die Aussagen von Djaffar einfach unmöglich.Zählt er mich jetzt auch schon zu denen, die sich stets prügeln?? Ich hatte mich noch nie im Unterricht daneben benommen., ganz im Gegenteil, ich habe immer fleißig gelernt.“ Professor Snape wurde über Meadows Aufsässigkeit allmählich sauer. Er antwortete nur: :,,Miss Malfoy, sie tun, was ich sage." Zu Jessika sagte er: ,,Da hat Djaffar unrecht. Sie sind eine der besten Schülerinnen und eine wichtige Stütze für den Unterricht.“

Fabienne versuchte Meadow Vernunft beizubringen: „Sei froh, dass du mit drei Tagen Strafdienst bei Filch davonkommst. Ich schätze, eine Strafe nach Art von Massoud wäre schlimmer. Anita tut mir fast schon leid. Aber ich hoffe, sie wird es sich zukünftig dreimal überlegen, diesen Typen noch mal einzuladen, je nachdem, was sie für eine Strafe bekommt.“
Meadow wollte jedoch keine Vernunft annehmen. Immer noch maulte sie: „Nein das ist mir wirklich zu viel, bin Hausarbeiten gar nicht gewöhnt!“ Professor Snape meinte daraufhin: ,,Ich kann das Bestrafen auch Djaffar überlassen, wenn Sie das wünschen...." anstatt endlich die Klappe zu halten und ihre Strafe anzunehmen, meckerte Meadow immer noch: „Bloß nicht, Sir, könnte ich nicht was anderes machen. Ich möchte mir meine Finger nicht mehr schmutzig machen.“ Noch einmal versuchte es Fabienne im Guten, denn man konnte Professor Snape ansehen, dass er mittlerweile wütend war. „Treib es lieber nicht auf die Spitze, Meadow!“ Und richtig, Professor Snape begann zu brüllen: ,,WENN SIE NICHT GLEICH STILL SIND , WERDE ICH SAUER! HABE ICH IHNEN GESAGT, SIE SOLLEN DIE REGELN BRECHEN? 100 PUNKTE ABZUG FÜR IHR STÄNDIGES WIDERSPRECHEN! ICH GLAUBE, DASS ICH MIT IHNEN ZU LASCH UMGEGANGEN BIN, MISS MALFOY! SIE MEINEN WOHL, SIE KÖNNEN MIR AUF DER NASE RUMTANZEN? BIN ICH HIER DER DEPP ODER WAS? NEIN, DAS LASSE ICH MIR NICHT GEFALLEN!" Dabei sah er Meadow mit dem bösestem und kältestem Blick, den man sich denken konnte, an. Fabienne konnte sich ein bisschen Schadenfreude nicht verkneifen: „Tja, Meadow, das hast du jetzt davon. Ich gebe ja zu, ich stelle auch gerne mal was an, aber dann stehe ich auch dazu. Herummeckern bringt nichts. Das macht es nur noch schlimmer.“ Meadow gab endlich nach: „Ist ja schon gut Sir, ich mach´s, wenn auch widerwillig.“

Professor Snape beruhigte sich langsam wieder. „,,Ich dulde keinen ´Widerspruch mehr! Miss Fabienne mag zwar was anstellen, aber sie hat den Mut und steht dazu! Das bewundere ich! Miss Malfoy, Sie müssen lernen zu kämpfen und Selbstbewusstsein aufbauen!“ Meadow meinte, schon wieder einen Kommentar abgeben zu müssen: „Ich bin selbstbewusst aber ich hasse Strafen!“ Professor Snape erwiderte:,,Miss Malfoy, dann wären Sie auch entschlossener in Verteidigung gegen die Dunklen Künste! Sie dürfen keine Angst vorm Zaubern haben. Sie müssen beim Duell einen kühlen Kopf bewahren. Außerdem was kann einem passieren :,Höchstens stirbt man. Ich finde diese Aussicht nicht so schlimm, wie Angst zu spüren." Jessika erwiderte ziemlich erschrocken: „Also... Professor Snape... Sie machen uns aber nicht besonders viel Mut, was Verteidigung gegen die Dunklen Künste angeht!“ Meadow war mittlerweile ziemlich kleinlaut: „Ich will aber noch nicht sterben!! Und wenn ich beim Duell vor Ihnen stehe, Sir, krieg ich vor Angst weiche Knie.“

Professor Snape versuchte, die Schülerinnen zu beruhigen: :,,Sie werden während meines Unterrichts nicht sterben, das garantiere ich ihnen. Aber bei echten Duellen kann das passieren, meine ich." Fabienne ergänzte: Dafür findet der Unterricht schließlich statt: Damit wir lernen, uns zu wehren. Also, ehrlich gesagt, Jessika, deinem Typen hätte ich heute am liebsten einen Fluch auf den Hals gehext.“ Meadow war immer noch skeptisch: „Aber Sie könnten uns verletzen Sir.“ Fabienne dachte an ihr eigenes Training, das sie wegen ihrer Ferien absolvierte. Ganz schmerzfrei war es dabei nicht immer ausgegangen. Daher sagte sie: „Logisch. Es gibt genug schlimme Dinge, die Zauberer einander antun können. Und genau dagegen sollen wir ja lernen, uns zu wehren.“

Professor Snape sagte: „Miss Malfoy, ich verletze Sie sicher nicht bewusst. Aber Sie müssen nicht kommen. Wenn Sie es auf die harte Tour lernen wollen, sind Sie vom Unterricht entschuldigt, aber ein Todesser ist nicht so gnädig wie ich." Fabienne ergänzte: „Da kannst du einen drauf lassen, Meadow. Das könnte dann im Ernstfall schlimm ausgehen, wenn du dich nicht verteidigen kannst.“ Meadow erklärte schließlich: „Doch ich komme auf jeden Fall! Nein, auf die harte Tour möchte ich das nicht lernen, Sir.“ Professor Snape erwiderte:,,Das will ich Ihnen auch geraten haben, Miss Malfoy. Sie brauchen nur Selbstbewusstsein. Wer in einem Duell Angst zulässt, hat schon verloren. Man muss bereit sein, wirklich alles für den Sieg zu geben, sogar das eigene Leben.“

Meadow fragte: „Waren Sie nicht auch mal ein Schüler, Sir, und hatten Angst zu kämpfen?“ „Natürlich hatte ich auch mal Angst, Miss Malfoy“, antwortete Professor snape wahrheitsgemäß. „ Aber man muss diese Ängste schnell verdrängen. Ich lernte, lernte und lernte. Außerdem war dieser dreckige James Potter ein guter ,,Übungspartner"....Ich habe relativ schnell gelernt, die Angst zu verdrängen....Es gab sogar eine Zeit, da war es mir egal, ob ich sterbe oder nicht. Ich werde mich nun in meine Gemächer zurückziehen! Angenehme Nachtruhe wünsche ich ihnen ! Und keine Angst vor Djaffar, der kocht auch nur mit Wasser. Bereiten sie sich auf die nächste Stunde in Verteidigung gegen die Dunklen Künste vor und lernen Sie fleißig. Lesen sie die Bücher die ich ihnen gab....
Nun gute Nacht." Damit verließ Professor Snape den Raum. Die Schülerinnen räumten noch rasch auf und gingen dann ebenfalls schlafen.


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Es gibt einen Grund dafür, warum alle großen Fantasy- und Science-Fiction-Filme im Gedächtnis der Leute geblieben sind. Sie haben eine große Tiefe und nicht nur eine oberflächliche Handlung. Und deswegen werden wir in 50 oder 100 Jahren auch immer noch die Harry-Potter-Bücher lesen und hoffentlich die Filme anschauen.
Michael Goldenberg