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Fanfiction

Hogwarts im Krieg - Meadow fordert Massoud heraus

von ChantalMoody

Meadow fordert Massoud heraus

Wenig später begab sich Fabienne wieder in den Gemeinschaftsraum. Dort traf sie nur Meadow an, die sie begrüßte: „Hallo, Fabienne, da bin ich wieder! Irgendwelche Neuigkeiten?“ Fabienne war noch immer fassungslos über Anitas Verhalten. „Na ja, wir wissen jetzt, wer diese grüne Mamba in den Kerkergängen losgelassen hat. Snapes Tochter. Ist das nicht einfach krank, so was? Wenn die nun einen Schüler gebissen hätte, ich darf gar nicht dran denken. Und außerdem will sie petzen, dass du gestern nicht bei deiner Strafarbeit bei Madame Pomfrey warst.“ Meadow war entsetzt. „Snapes Tochter war es, das darf nicht wahr sein.Oh die Strafarbeit, hatte ich total vergessen. Sie wird es wohl Professor Snape melden, dessen bin ich mir ganz sicher.“ Fabienne meinte: „Hoffentlich kriegt die mal eine Strafarbeit für Petzen, hat sie einmal von Professor McGonagall bekommen. Das wurde sogar der zuviel, und sie ist doch auch wirklich sehr streng. Und, ich finde, allmählich werden ihre Streiche wirklich gemeingefährlich. Ich mache ja auch ziemlich viel Unfug, und meine Mutter war auch nicht gerade ein Unschuldslamm, aber wir hätten nie irgendwas gemacht, womit wir andere in Lebensgefahr gebracht hätten.“

Meadow stimmte zu: „Ja, Fabienne, das hätte sie sich wirklich mal verdient, auch härter bestraft zu werden. Möchtest Du ein Butterbier?“ Sie hielt zwei Flaschen in der Hand. „Ja, danke, gerne“ , antwortete Fabienne. „Ehrlich gesagt, ich bin immer noch am Zittern deswegen, was hätte passieren können durch so einen Wahnsinn. Gut, dass Jessika das Biest gefunden und eingefangen hat, bevor es einen Schüler gebissen hat.“ Meadow wollte am liebsten gar nicht darüber nachdenken. „Wenn die Schlange wirklich gebissen hätte, hätte Madame Pomfrey wahrscheinlich auch nicht helfen können. So etwas hat Massoud auch erwähnt, als ich bei den Klapperschlangen eingesperrt war.Dann wäre wohl jede Hilfe zu spät gekommen.“ Fabienne schüttelte sich. „Stimmt, schwarze und grüne Mambas sind somit die gefährlichsten Giftschlangen der Welt, ihr Gift tötet innerhalb von Minuten.Klapperschlangen sind auch ziemlich giftig, aber bei denen kann man zumindest mit einem Gegenmittel noch etwas machen, sofern es rechtzeitig gegeben wird.“ Meadow gruselte es nun richtig.“ Ja, so genau wollte ich es eigentlich nicht wissen. Dann bin ich ja froh, dass ich da heil heraus gekommen bin. Oh je, das hätte ins Auge gehen können, wenn ich mich bewegt hätte.“ Fabienne bestätigte: „Stimmt, das ist das beste, wenn man unbewaffnet auf eine Schlange trifft, ruhig stehen bleiben und nicht bewegen.“ Mit Schaudern erinnerte sich Meadow an das Horrorerlebnis in Massouds Gemächern. „Das ist richtig, aber auch noch Taranteln, die überall herumkrabbeln. Das ist wirklich zu viel.“ Da Chantal diese Art Tiere auch nicht mochte, obwohl sie eigentlich tierlieb war, konnte ihr nur zustimmen. „Ja, echt, das ist einfach zuviel, speziell wenn man noch nicht einmal seinen Zauberstab hat, um sich zu wehren.“ Meadow erwiderte: „Nein meinen Zauberstab hatte ich nicht, den hatte mir Massoud weggenommen. Ich glaube, ich sollte jetzt lieber meinen Mund halten, und über Massoud jetzt nichts mehr sagen. Nicht dass er nochmals hier erscheint.“

Fabienne stimmte ihr zu, denn Massoud lauschte manchmal auch an Türen. „Stimmt, man muss wissen, wann man besser den Mund hält. Aber ich stelle mir gerade vor, was für einen Kulturschock Massoud bekäme, wenn er mal eine Frau wie Mama sehen würde. Eine weniger demütige Frau hat er mit Sicherheit in seinem ganzen Leben noch nicht gesehen.“ Sie lächelte, als sie ihre Mutter vor sich sah und sich vorstellte, wie diese auf solch einen Macho wie Massoud reagieren würde. Meadow, die Chantal Moody bisher nur auf dem Bahnhof gesehen hatte, wenn sie ihre Tochter zum Hogwarts-Express brachte oder abholte, erwiderte: „Ich kenne zwar Deine Mutter nicht wirklich, aber ich kann sie mir gut vorstellen wie sie reagieren würde. Also von meiner Mutter kann ich so etwas nicht behaupten, die hört auf meinen Vater wie wir anderen auch.“
Fabienne erzählte und begann richtig dabei zu schwärmen: „Mama bildet immerhin Aurorenschüler im Duellieren und in Flüchen aus, und das bedeutet, dass sie sich gegen die jungen Männer und Frauen auch durchsetzen muss. Sie ist zwar eine kleine Frau, aber sie wird respektiert. Und ich sage dir eines, sie kann farbenfroher fluchen als mancher Mann. Solange man sie beim Fluchen übrigens versteht, ist alles halb so schlimm. Wenn sie allerdings anfängt, auf Französisch zu fluchen, dann ist sie wirklich ernsthaft böse.“ Meadow erwiderte: „Ja das glaube ich dir gerne, ich würde deine Mutter auch mal gerne kennen lernen. Aber ich glaube nicht das dies möglich ist.“ Fabienne seufzte: „Ich glaube nicht, dass deine Familie zulassen würde, dass du ausgerechnet mit meiner Familie in Kontakt kommst.“ Das konnte Meadow nur bestätigen. „Fabienne, so ist es auch, meine Mutter hätte da wohl nichts dagegen, aber mein Vater würde es nie dulden. Aber wie wäre es wenn Du mich mal besuchen würdest?“

Fabienne, die die Einstellung ihrer Mutter und besonders ihres Großvaters zu Familien wie den Malfoys nur zu gut kannte, erwiderte: „Du glaubst ja wohl nicht, dass deine Familie eine Moody empfangen würde? Dein Vater hat meine Mutter einmal 'Moodys kleine Bastard-Tochter' genannt. Und sie reagiert noch immer sehr allergisch auf das Wort Bastard.“ Meadow überlegte: „Wenn mein Vater nicht da wäre, dann würde es schon gehen, meine Mutter würde Dich schon empfangen. Dessen bin ich mir ganz sicher. Und dass mein Vater deine Mutter so genannt hat, tut mir echt leid.“ Fabienne sagte: „Dafür hat Mama ihm auch eine geklebt, sie kann nämlich auch ganz gute Backpfeifen austeilen.“ Meadow musste bei der Vorstellung lachen. „Ja so eine Backpfeife hat er wirklich verdient. Du hast doch nicht etwa Angst, zu uns zu kommen oder?“ Fabienne erklärte: „Angst nicht gerade, ich bin nicht gerade das, was man ein ängstliches Mädchen nennen würde. Nur weiß ich offen und ehrlich nicht, was meine Familie sagen würde. Der Name Malfoy ist für meine Mutter und vor allem meinen Großvater so was wie ein rotes Tuch.“ Dies konnte sich Meadow an sich schon denken, denn die Einstellung von Fabiennes Großvater bezüglich der freigelassenen Verdächtigen nach dem Krieg war bekannt.

Fabienne wechselte derweil das Thema: “ Komisch, dass von den anderen keiner reinschaut. Sind die alle in Hogsmeade?“ Es war nämlich Hogsmeade-Wochenende, und die meisten Schüler ab der dritten Klasse nutzten die Gelegenheit, einzukaufen oder in die Drei Besen zu gehen. Meadow antwortete: „Ich denke schon, dass sie noch in Hogsmeade sind. Ich hoffe, Jessika vergisst das Naschzeug nicht, das sie mir mitbringen sollte.“ Fabienne erklärte: „Ich werde nachher auch mal nach Hogsmeade gehen. Ich habe auch noch ein paar Einkäufe zu machen.“ Meadow meinte: “ Und ich werde weiter Flüche lernen.“ „Ja, mach das“, erwiderte Fabienne. Wenigstens eine, die auch den Willen hat, etwas zu lernen. Also, ich habe mit der Einstellung von manchen hier wirklich ein Problem. Klar, die allerwenigsten hier haben so wie ich eine Aurorenlaufbahn im Sinn, aber man muss sich doch schützen können. Es kann jederzeit wieder zu einem Krieg kommen. Und der letzte war heftig genug. Was ich in der letzten Zeit zu Hause so höre, ist alles andere als beruhigend, und im Ministerium stecken sie wieder den Kopf in den Sand, wie das letzte Mal schon.Und auch manche hier glauben, ich mache übertriebenes Geschrei.“

„Genau so denke ich auch darüber, Fabienne“, bestätigte Meadow. „Wir müssen uns ja auch schützen können, wenn es wieder zum Krieg kommt. Also ist es unbedingt nötig, dass wir Verteidigung lernen. Fabienne, weißt du, mit wem ich mich gerne einmal duellieren würde. Mit Meister Massoud höchstpersöhnlich.“ Fabienne staunte. Damit hätte sie wirklich nicht gerechnet. „Hui, da hast du dir aber was vorgenommen. Hättest du da keine Angst?“ Meadow erwiderte leichthin: „Eigentlich nicht, ich muss es sowieso lernen. Meister Massoud, kommen Sie heraus, wo immer Sie auch sind!“ „Meinst du, er schleicht hier wieder irgendwo herum und belauscht uns?“, fragte Fabienne. „Er ist hier sicher irgendwo“, antwortete Meadow. Dann rief sie noch einmal: „Meister Massoud, ich fordere Sie zum Duell!“ Nichts geschah. Fabienne verabschiedete sich schließlich von Meadow und ging nach Hogsmeade. Meadow ging derweil ins Zaubertrank-Klassenzimmer und legte für Massoud eine Notiz hin:

Guten Tag Meister Massoud!
Ich würde mich gerne mit Ihnen duellieren.
Ich bin mir sicher, dass ich Ihnen gewachsen bin.

Mit freundlichen Grüßen Meadow Malfoy


Als Fabienne später aus Hogsmeade zurückkam, fand sie den Gemeinschaftsraum leer vor. Meadow hatte ihr eine Notiz zurückgelassen:

Bin bald wieder da, ich glaube, Massoud kommt nicht.
Er hat wohl Angst, sich mit mir zu duellieren.
Ich glaube, er ist doch nur ein kleiner Feigling.
Schülerinnen zu Schlangen sperren, das kann er gut.
Aber sich mir zu stellen, das kann er nicht.

Einige Zeit später kam Meadow zurück. Massoud hatte sich, wie sie Fabienne auf deren Frage geantwortet hatte, noch nicht gemeldet. Diese meinte: „Also vermutlich wirklich feige. Kann sich nur mit seinem Viehzeug wehren.“ Dieser Verdacht war ihr nämlich gekommen. Vielleicht war dieser Araber wirklich nur das, was sie als „heißer Luft“ bezeichnete.

Meadow schlug schließlich vor: „Komm Fabienne, wollen wir uns mal duellieren?“ Fabienne erwiderte: „Warum eigentlich nicht? Aber denk dran, Unverzeihliche benutzen wir nicht.“ Die beiden stellten sich in Position, und das Duell begann. Fabienne jedoch gelang es schon nach kurzer Zeit, Meadow mit einem Expelliarmus zu entwaffnen. Fabienne sagte daraufhin: „Meadow, du musst noch viel üben, aber du wirst das schon schaffen.“ Sie machten einen zweiten Versuch, der viel besser klappte. Während sich die Mädchen noch duellierten, kamen Hexchen und Jessika hinzu. Als sie sahen, dass sich Fabienne und Meadow duellierten, beschlossen sie, ebenfalls zu üben. Fabienne schaffte es schließlich, Meadow mit einem Levicorpus zum Schweben zu bringen. Sie ließ sie jedoch sofort wieder mit einem Liberacorpus herunter. Hexchen bekam durch einen Zauber von Jessika plötzlich starkes Nasenbluten, so dass sie ihr Duell abbrachen.

Kurze Zeit später betrat Professor Snape den Raum. Sein Gesicht war wütend. Fabienne sprach ihn an: „Guten Abend, Herr Professor. Was ist los? Sie sehen so wütend aus! War das nicht okay, dass wir hier ein bisschen trainiert haben?“ Professor Snape sagte: „Nein, gegen das Training habe ich nichts, machen Sie ruhig weiter. Meine Tochter treibt mich in den Wahnsinn.Habe große Angst, dass sie wegen ihrer mangelnden Ernsthaftigkeit im Unterricht mal wirklich bei einem Duell stirbt. Dann macht sie das mit der Schlange. Die ist echt übergeschnappt! Dass meine Tochter zu so was fähig ist, hätte ich nie gedacht. Eine Mamba freizulassen! Die ist ja verrückt geworden. Und dann auch noch diese Anschuldigungen." Professor Snape hatte nämlich während des Streits zwischen seiner Tochter und Fabienne in seinem Büro gesessen und jedes Wort mit angehört. Er begann, eine Notiz an Massoud zu verfassen:

Werter Freund,
meine liebe Tochter hat eine Ihrer Mambas geklaut und freigelassen. Das hätte fast zu einem Angriff auf eine Schülerin geführt.Bitte verstärken sie die Schutzzauber um die Käfige.
Hochachtungsvoll Severus Snape

Professor Snape sagte daraufhin: „Meine Tochter darf zwei Wochen nachsitzen, wenn sie aus dem Orient zurückkommt. „ Dann wandte er sich an Meadow: „Sie wollen sich wirklich mit Djaffar duellieren? Sie wissen, er ist mächtig." Denn er hatte den Zettel im Zabertrank-Klassenraum schon gesehen. Meadow antwortete: „Ja, das will ich.“ Hexchen warf ein: „Das schafft unsere Meadow locker.“ Fabienne erzählte: „Meadow und ich haben uns vorhin unterhalten, und irgendwie sind wir zu dem Schluss gekommen, dass er eigentlich nur ein großer Angeber sein kann.“

Professor Snape war davon nicht überzeugt. Er warnte Meadow: „Unterschätzen Sie Djaffar nicht! Der ist mächtig, ich kann es spüren! Außerdem hat er ein anderes Temperament als ich!“ Hexchen widersprach: „Er ist ein Macho Sir, und Meadow isst den glatt zum Frühstück. Puuuh, wir sind doch nicht mehr im Mittelalter weiß er das nicht?“ Jessika versuchte, Anita in Schutz zu nehmen. „Das mit der Schlange, Sir, ist alles noch mal gut gegangen, habe sie eingefangen und weggesperrt... warum sind Sie sich denn nur so sicher, dass es Ihre Tochter war und nicht Meister Massoud?“ Daraufhin erwiderte Fabienne: „Ich habe es von ihr selbst gehört, wie sie damit angegeben hat, und das nächste Mal eine Schwarze Mamba loslassen will. Das ist doch krank, so was. Was Massoud angeht: Ich jedenfalls finde es komisch, dass er ausgerechnet ein Mädchen quält, das wenig Selbstvertrauen hat und ängstlich ist. Warum versucht er es nicht beispielsweise bei mir?“ Hexchen erwiderte: „Weil du ihn platt machen würdest, deswegen.“ Professor Snape war sehr besorgt über die Art und Weise, wie leichtfertig seine Tochter die Kriegsgefahr unterschätzte. ,,Ja, und was soll ich tun, wenn meiner Tochter wirklich was passiert? Sie ist das einzige was ich noch an Familie habe. Soll sie mal arabische Flüche lernen. Sie muss ihre Einstellung dringendst ändern!" Er schrieb einen Brief an Anita:

Meine über alles geliebte Tochter,

Ich bitte dich, deine Einstellung zur Verteidigung zu ändern und von nun an zu lernen, dich zu verteidigen. Der zweite Krieg steht kurz bevor. Ich will nicht dass dir etwas passiert, denn du bist das einzigste, was mir von meiner Familie geblieben ist.Gleichwohl wirst du wegen der Mamba zwei Wochen Strafdienst leisten, wenn du zurück bist, weil das geht einfach nicht...
Ein Mensch der soviel vom Leben gesehen hat wie dein Vater, kann dir sicher was beibringen....

Dein dich über alles liebender Vater,
Severus Snape

P.s. Ich erwarte trotzdem, weiterhin während des Unterrichts mit Sir oder Professor angesprochen zu werden!

Währenddessen antwortete Fabienne auf Hexchens Einwurf: „Ich vermute das auch, vor mir hat er nämlich anscheinend Angst. Und außerdem kann er sich doch nur mit seinem Viehzeug wehren.“ Jessika sah erschrocken aus wegen der Geschichte mit der Schlange. Fabienne sagte zu ihr: „Ich war auch entsetzt, Jessika, das kannst du mir glauben. Wenn das Biest nun einen Schüler gebissen hätte?“ Hexchen versuchte wieder einmal, die Wogen zu glätten. „Sir, Ihre Tochter ist clever und ein schlaues Mädchen, die weiß immer, wie man durchkommt. Sie ist echt toll.“ Professor Snape zauberte Kuchen und Butterbier für alle herbei. Dann antwortete er: ,,Ja, ich glaube auch, dass meine Tochter klar kommt. Sie ist eine Snape. Ich hoffe zumindest, dass sie klar kommt! Sie ist toll, klar. Aber ihre laxe Einstellung kann sich rächen.....Es gibt da draußen genug skrupellose und eiskalte Menschen! Aber das mit der Mamba ging einfach nicht. Punkt. Ich bin schwer enttäuscht von ihr." Die Schülerinnen bedienten sich. Dann meinte Fabienne: „Wollen wir mal das Beste hoffen. Jedenfalls hat meine Mutter gesagt, dass man im Ministerium mal wieder ganz bewusst Anzeichen übersieht, die auf Gefahr hindeuten. Manchmal flucht sie wie ein Kerl über diese Ignoranten. Und das Schlimmste ist: In der letzten Zeit flucht sie auf Französisch, dann ist sie wirklich böse.“

Der Professor antwortete: ,,Ja, im Ministerium arbeitet echt nur Pack, und am Schlimmsten ist die Umbridge! Ich hasse sie!" Dem konnten die Schülerinnen nur zustimmen. Besonders Fabienne erinnerte sich voller Wut. „Die hasst wohl jeder! Wir hatten unter ihr in den paar Monaten genug zu leiden. Von wegen Schüler mit Ritzefedern und Unverzeihlichen Flüchen zu quälen und sie mit Veritaserum auszuhorchen! Beispielsweise hat sie versucht, mich unter den Imperius-Fluch zu setzen und mich dazu zu bringen, Lehrer zu bespitzeln. Ihr Pech war nur, dass sie ausgerechnet eine der wenigen Schülerinnen genommen hat, die dem Imperius widerstehen können. es gibt nicht viele, die das können. Da war sie vielleicht sauer! Und einer Schülerin hat sie was in den Tee getan, wohl Veritaserum, und davon zuviel, ihr ist jedenfalls schlecht davon geworden.“ Jessika ergänzte: „Diese pinke Kröte war nicht mehr zu ertragen, also haben wir ihr ein paar Tropfen dieses wunderbaren Tränkleins verabreicht.“

Auf diese Art und Weise erfuhr Professor Snape also, wer im vergangenen Schuljahr Professor Umbridge den Schrumpftrank verpasst hatte. Er konnte sich kaum noch ernst halten, während er zuhörte. „Sie hatten doch recht! Obwohl ich natürlich gegen diese Form der Strafe bin, aber sie hat es einfach verdient! Ich werde nun gehen. Gute Nacht Ihnen allen und lernen Sie fleißig für die nächste Verteidigungsstunde, die bald ist. Miss Malfoy, Sie waren gestern nicht beim Nachsitzen, das ist mir nicht entgangen. Sie werden einen sechs Fuß langen Aufsatz über das Abblocken von Flüchen schreiben! Klar?" Mit diesen Worten verließ Professor Snape den Raum.

Meadow hörte plötzlich leise Schritte im Raum, die zu keiner von ihnen gehören konnte, denn sie saßen alle. Sie wusste, dass Anita einen Tarnumhang besaß. ?Sie lauscht also mal wieder', dachte sie verärgert. Dan rief sie: „Anita, du kannst ruhig rauskommen.“ Auch Fabienne hörte inzwischen Geräusche und bestätigte: „Ja, hier lauscht wieder jemand. Vermutlich unter einem Tarnumhang.“ Sie und Meadow begannen, provozierende Sprüche abzulassen, um Anita dazu zu bringen, sich zu zeigen. Fabienne meinte: „die traut sich nicht.“ Prompt erwiderte Meadow: „Wohl ein kleiner Feigling.“ Hier setzte Fabienne noch eins drauf: „Das ist sie wohl. Nur nicht, wenn es ums Petzen geht.“ Meadow meinte wiederum: „Ja, dann ist sie ganz groß.“ Schließlich machte auch Hexchen mit: „Au wei. da fällt mir ein Lied ein“, und sie begann zu singen: „I got a Feeling could it be that somebody watching me....“ Schließlich wurde es Anita zu bunt. Sie warf ihren Tarnumhang ab und begann, zu jedem die ihrer Meinung nach passenden Worte zu sagen: „Fabienne, vor allem wiederholst du dich ständig und das langweilt gewisse Leute. Die Mamba war auf dich und Meadow dressiert. Sie hätte keinem sonst was getan. Meister Massoud hat seine Viecher im Griff, sonst würde Meadow schon lange nicht mehr leben. Meadow, wenn du dich mit Djaffar duellieren willst, das würde sich arrangieren lassen. Aber ich rate dir ab. Er müsste nicht mal den Mund aufmachen um dich wegzufegen, Meadow! Er hat aber schon gesagt, dass er heute keine Lust zum Duell hat.“ Dann las sie den Brief ihres Vaters. Auch hierzu gab sie einen Kommentar ab: „Mir kommen die Tränen! Du bist ein sehr führsorglicher Vater und zu lieber Lehrer! Und glaube mir, Papa; ich bin in der Lage mich zu verteidigen. Aber das seichte Gelaber hier langweilt mich; das ist der Grund weshalb ich mich dagegen sperre. Und ich verziehe mich jetzt in meine Gemächer... ich denke nun habt ihr genug Gesprächsstoff, damit ihr euch nicht ständig zu wiederholen braucht.“ Mit diesen Worten rauschte sie aus dem Raum.

Fabienne rief ihr noch hinterher: „Wenn dich unsere Gespräche langweilen, warum belauschst du uns dann ständig? Nur, damit du wieder was zum Petzen findest?“ Wieder versuchte Hexchen, Frieden zu stiften: „Fabienne, sie meint es nicht so. Wir müssen doch zusammenhalten, Mädels. Das ist wichtiger als alles andere.“ Fabienne war jedoch jetzt richtig wütend, nachdem Anita sogar zugegeben hatte, dass der Anschlag mit der Giftschlange auf sie und Meadow gemünzt war: „Ich soll mit jemandem zusammenhalten, der Giftschlangen auf mich zu hetzen versucht???“ Hexchen versuchte es weiter im Guten: „Fabienne, ja ich habe die Ahnung dass es noch mal sehr wichtig sein wird, dass wir alle zusammen halten. Ich werde mit Anita reden, dass sie so etwas nicht wieder macht. Nun lassen wir uns vertragen, das ist wirklich sehr wichtig Chantal um den Kampf zu gewinnen. Und das willst du doch oder?“

Fabienne jedoch war noch immer unversöhnlich. „Ich werde mich ganz bestimmt mit niemandem vertragen, der solche Anschläge auf mich versucht. Schließlich wollte sie mich umbringen. Sie gibt ja selber zu, dass das Schlangenbiest für Meadow und mich bestimmt war.“ Auch Meadow war sehr wütend. „Hexchen genau so ist es, ich werde mich auch nicht mit ihr vertragen. Wie konnte sie nur so etwas machen?“ Hexchen macht einen weiteren Versuch: „Ich kann euch verstehen, aber lasst uns alle noch mal reden die Tage.“ Dies war die Art von Hexchen, sie glaubte wirklich daran, dass sich jede Art von Ärger mit einem Gespräch aus der Welt schaffen ließe.

Fabienne war jedoch noch immer wütend, und schließlich bekam sogar Hexchen einen Teil ihres Ärgers ab: „Zu wem hältst du eigentlich, Hexchen? Zu Anita etwa? Die wollte uns umbringen!“ Hexchen erwiderte: „Nein, Fabienne, ich halte zu uns. Der Angriff war nicht okay, das gebe ich zu. Aber der dunkle na du weißt schon wer hätte seine Freude daran, wenn wir uns streiten, darum müssen wir reden.“ Jessika stimmte zu: „Ich finde, Hexchen hat recht.Es war nicht o.k., was vorgefallen ist, aber vielleicht solltet ihr einfach noch mal über alles reden.“ Fabienne überlegte. So ganz unrecht hatte Hexchen nicht. „Stimmt. Voldemort liebt es, Zwietracht zu säen.“ Meadow zuckte zusammen, als Fabienne den Namen nannte. „Erinnere mich nur nicht an den, Fabienne!“ Diese jedoch antwortete: „Ich habe kein Problem damit, den Namen zu nennen. Mama sagt, Dorcas Meadowes hätte ihn sogar Tommy-Boy genannt.“ Dorcas Meadowes war eine große bekannte Aurorin und somit eine Kollegin von Fabiennes Großvater und ihrer Mutter gewesen, die wenige Wochen vor dem Ende des Krieges von Voldemort persönlich getötet worden war. Mit ihr war die Familie Meadowes, die mit Fabiennes eigener Familie verwandt war, ausgestorben, da Dorcas´ Mutter und ihr jüngerer Bruder schon vorher von Todessern getötet worden waren.

Meadow erklärte: „Den Namen auszusprechen, damit habe ich auch keine Probleme.
Ich bin ihm schon mal begegnet, bei so einem Irrentreffen. Habe ich Dir eigentlich schon erzählt, dass ich mit meinem Vater schon auf mehreren Treffen war? Aber alles nicht freiwillig.“ Fabienne antwortete: „Nee, das hast du noch nicht erzählt. Klingt ja gruselig. Was geht denn da ab?“ Meadow begann zu reden. „Na gut,dann erzähl ich halt mal.
Also als erstes warten wir auf Lord Voldemort, bis er endlich mal erscheint. Alle, die auf das Treffen kommen, tragen Masken. Dann gibt es so ein dummes Gerede, dass man alle Blutsverräter töten sollte, und auch alle Muggel. Und meistens bringt Lord Voldemort Gefangene mit, die gefoltert und getötet werden. Wenn sie so etwas Schreckliches
machen, schaue ich immer unbemerkt weg. Ich finde es grausam, einen Menschen zu foltern und ihn dann zu töten. Aber Voldemort darf das natürlich nicht wissen, dass ich so denke.
Sonst wäre ich ja eine Blutsverräterin. Die sind doch total durchgeknallt.“

Fabienne war schockiert, obwohl sie natürlich schon genug über die Machenschaften von Voldemort und seinen Todessern gehört hatte. Sie erzählte ihrerseits: „Da sagst du mir nichts Neues. Was ich zu Hause alles über den ersten Krieg gehört habe, das muss auch der reine Wahnsinn gewesen sein. Mein Vater ist kurz vor Ende des Krieges gefallen, zusammen mit seinem Bruder, dadurch habe ich ihn nie kennen gelernt. Er und Mama wollten heiraten, wenn Mama mit ihrer Ausbildung fertig gewesen wäre, und das wäre nicht mehr lange gewesen, sie war in ihrem dritten Jahr.“ Meadow erwiderte: „Ja das ist ja wirklich schade, dass er im Krieg gefallen ist. Ich glaube, auf jeden Fall es wird einen neuen Krieg geben. Voldemort rekrutiert seine Truppen, daß habe ich schon mitbekommen.“

Fabienne bestätigte: „Davon habe ich auch gehört. Aber es werden ja von Seiten des Ministeriums wieder einmal die Zeichen übersehen, genau wie bei dem ersten Krieg. Und man hat ja Harry und Dumbledore nicht geglaubt und sogar versucht, sie für verrückt zu erklären. Genauso wie sie es ein paar Jahre davor mit meinem Großvater gemacht haben. Nur weil er einige Male zu oft gesagt hat, dass die Gefahr noch lange nicht vorbei ist.“ Meadow erwiderte: „Sie hätten mal lieber auf sie hören sollen, als sich einfach der Tatsache zu verschließen. So, Fabienne, so langsam muss ich auch in den Schlafsaal verschwinden. Muss heute früh raus. Ich muss meinen Vater auf das nächste Treffen der Todesser begleiten.“ Fabienne war schockiert. „Du willst doch wohl nicht wirklich dorthin gehen?“ Meadow erwiderte resigniert: „Doch ich muss, Fabienne, sonst bringt er meine Mutter um.“ Fabienne war mehr als entsetzt, als sie dies hörte. Die beiden Mädchen gingen schließlich in ihren Schlafsaal. Fabienne wunderte sich nach dem Gehörten gar nicht mehr darüber, dass Meadow nachts so schlecht schlief, dass sie manchmal mitten im Unterricht einschlief. Von so etwas musste man doch einfach Albträume bekommen!























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Manchmal ist es auch sehr schade, dass eine Figur verschwindet und im nächsten Band nicht mehr vorkommt. Dazu zählt beispielsweise Gilderoy Lockhart, den ich sehr mochte, weil er so furchtbar eitel war und ich mir einen Spaß daraus machte Leute aus dem Showbusiness mit seiner Charakterisierung zu veralbern.
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