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Fanfiction

Rückkehr - Kapitel 5

von lia

Am Morgen wurde Hermine von der Sonne auf ihrem Gesicht geweckt.
Das erste was sie spürte war, das jemand sie festhielt und das sie unheimlich gut geschlafen hatte.
Dann kam die Erinnerung an den gestrigen Tag zurück. Das erstaunen über das auftauchen Rons, der Streit und die Aussprache, die anschließende Freude, dass er da war und der wundervolle Abend den sie miteinander verbrachte hatten.
Und anschließen auch, dass sie ihn gebeten hatte bei ihr zu bleiben und er zugestimmt hatte. Sie spürte wie Ron sich bewegte und schloss die Augen, sie wollte seine Nähe noch eine kleine Weile genießen.
Ron drückte sie leicht an sich und murmelte kaum hörbar ihren Namen.
Hermine lächelte leicht und ihre Gedanken schweiften zu Rons Worten vom Vorabend. Aber das werden sie dir selbst erzählen, wenn du wieder zurück bist.
Zurück gehen? Wollte sie das überhaupt? Was würde sie ihm antworten wenn er sie fragte? War sie bereit ihren Eltern gegenüber zu treten? Oder Harry und den Weasleys? Sie alle mussten sauer auf sie sein, verletzt und wütend das sie gegangen war ohne ein Wort zu irgendjemandem.
Ihre Eltern waren früher immer für sie da gewesen, ebenso wie Harry, Ginny und die restlichen Weasleys. Konnte sie ihnen überhaupt je wieder unter die Augen treten? Hermine kannte sich so gar nicht, seit wann hatte sie vor allem Angst? Sie konnte es sich nicht erklären.
Sie wurde in ihren Gedanken unterbrochen, als Ron ihre ein „Morgen“ ins Ohr flüsterte.
„Morgen“ erwiderte sie und musste lächeln. Das war die einzige wahre Art wie es sich lohnte aufzuwachen, dachte sie.
„Wir sollten aufstehen. Sonst verschlafen wir noch den ganzen Tag.“ sagte Ron nach einer ganzen Weile.
Hermine musste ihm zustimmen, es war zwar unendlich schön einfach da zu liegen, aber der Tag war zu wundervoll um ihn zu verschlafen.
Hermine ging als erste duschen, Ron bestand darauf. Als sie fertig war, ging Ron ins Badezimmer und Hermine beschloss Frühstück zu machen.
Kochen war nie Hermines Stärke gewesen, schmunzelnd erinnerte sie sich an die Zeit die sie mit Harry und Ron auf der Suche nach den Hocruxen verbracht hatte und wie sie sich mit Ron wegen ihrer Kochkünste gestritten hatte.
Von ihrer Mutter konnte sie sich nie irgendwelche Tricks abgucken, da sie selbst auch keine gute Köchin war.
Mrs. Weasley war die einzige die ihr etwas hätte beibringen können, aber sie hatte sie nie um Hilfe diesbezüglich gebeten.
Wie Hermine diesen Gedanken nachhing vergas sie völlig das sie das Rührei in die Pfanne gegeben hatte, das schon anfing zu qualmen. Als ihr der Geruch von verbranntem in die Nase stieg, schaute sie erschrocken auf die Pfanne.
„Mist.“ Hermine zog die Pfanne von der Kochstelle, öffnete das Fenster und fluchte weiter, während sie versuchte die Rauschschwaden aus dem Fenster zu wedeln.
„Ist was passiert?“ Ron stand in der Tür, nur in Jeans und schaute erschrocken zu Hermine. Er hatte ihren Schrei gehört und war sofort nach unten geeilt.
„Ja, ich hab das Rührei verbrennen lassen.“ in diesem Moment sprang der Toast aus dem Toaster und war ebenfalls verkohlt.
„Und den Toast. Na toll, ich denke das Frühstück können wir vergessen.“ sagte sie sarkastisch, Hermine war den Tränen nahe.
Ron sah sie schmunzelnd an und musste sich beherrschen nicht los zu lachen.
„Du hast wieder versucht Frühstück zu machen?“ fragte Ron, offensichtlich hatten ihn auch die Erinnerung an Hermines Kochkünste eingeholt.
Hermine sah ihn an, ihr blieb zuerst der Atmen weg. Ron stand da ohne Shirt. Sie brauchte einen Moment um den Blick von seinem Oberkörper abzuwenden.
Als sie sein grinsen sah, fühlte sie sich schlecht, sie hatte es vermasselt, mal wieder.
„Lach du nur.“ sie versuchte die Fassung zu wahren und nicht einfach nach oben zu laufen.
„Hermine, das meine ich nicht böse.“ er hatte bemerkt das sie den Tränen nahe war und er wollte nicht das sie weinte. Also ging er auf sie zu und umarmte sie. Nachdem Hermine sich etwas beruhigt hatte räusperte Ron sich.
„Also, ich zieh mir jetzt ein Shirt an und dann machen wir zusammen Frühstück, okay?“ Hermine nickte und löste sich von Ron.
„Okay. Und ich schütte in der Zwischenzeit das Zeug hier weg.“ sie zeigte auf die Panne.
Fünf Minuten später stand Ron wieder in der Küche. Er zeigte Hermine wie man Rührei macht, ohne das etwas anbrannte.
„Weißt du was das Geheimnis von Rührei ist?“ fragte er sie. Hermine wusste nicht wie er das meinte und schüttelte den Kopf.
Er beugte sich zu ihr. „Man rührt es. Damit es nicht anbrennt.“
Hermine musste bei diesem Satz lachen und schlug Ron leicht auf den Arm. So bereiteten sie das Frühstück zu und hatten ihren Spaß dabei.

„Also wirklich Ron. Du bist ein guter Koch.“ musste Hermine feststellen.
„Naja, ein besserer als du.“ er musste wieder lachen. Hermine lächelte, das er sie aber auch immer wieder aufziehen musste.
„Woher kannst du eigentlich kochen?“
„Oh, Mum hat es mir beigebracht. Sie hat drauf bestanden das alle ihre Kinder kochen können. Wenn mal was ist und sie nicht da ist bzw. wenn wir erwachsen sind. Nicht das wir verhungern.“ er zwinkerte ihr zu. „Und sie hatte Recht, wie du siehst.“
„Deine Mum ist ja auch eine gute Köchin, vielleicht hätte sie mir auch ein paar Trick verraten wenn ich sie gefragt hätte.“
„Sicher, sie mag dich sehr und als sie gehört hatte was in dem Jahr war, als wir unterwegs waren, hat sie sich auch vorgenommen dir kochen beizubringen, aber dann...“ Ron sprach nicht weiter, er wollte Hermine nicht schon wieder vorhalten das sie weg gelaufen ist.
„Bin ich abgehauen, sag es doch.“ Hermine war leicht wütend, warum sprach er es denn nicht aus.
„Tschuldigung, ich wollte es dir nicht schon wieder vorhalten. Immer hin kann ich jetzt verstehen warum du weg bist.“
„Wirklich?“
„Ja. Hermine und es ist Vergangenheit, lass uns nicht mehr darüber diskutieren, okay!“
„Okay. Also was wollen wir heute machen?“ fragte sie um das Thema endgültig zu beenden.
„Keine Ahnung, du lebst seit 2 Jahren hier, also sag mir was man hier so anstellen kann.“
„Gute Frage, also wir könnten nach New York fahren, es ist nicht weit, ansonsten ist auf der Insel nicht viel los. Aber bei dem schönen Wetter? Wie wäre es mit schwimmen?“ Hermine sah ihn fragend an.
„Gute Idee, ein bisschen Entspannung kann ich gut gebrauchen.“
Damit beendeten sie ihr Gespräch und frühstückten fertig. Danach gingen sie nach oben um sich ihre Badesachen anzuziehen.

Ron hatte jedoch keinerlei Badesachen dabei, er hatte ja nicht gedacht das er hier jetzt eine Art Urlaub machen würde, also zog er anstatt einer Badehose hilfsweise Boxershorts an. Er war wieder schneller fertig als Hermine und so wartete er auf der Terrasse auf sie, es war wunderbar den Strand direkt vor der Tür zu haben.
Dann sah er wie eine Eule auf das Haus zuflog und zu einem Fenster im Obergeschoss steuerte, genauer zu dem Fenster das zu Hermines Schlafzimmer gehörte, kurz darauf flog die Eule wieder davon und Hermine kam schließlich die Treppe herunter.
„Sorry das es so lang gedauert hat, hab noch einen Brief weg geschickt.“ Hermine stand in einem schwarzen Bikini vor ihm. So hatte er Hermine noch nicht gesehen. Er konnte seinen Blicke nur schwer von ihr lösen.
„Wow, du siehst toll aus.“ Diese Worte waren ihm herausgerutscht, ohne das er genau nachgedacht hatte.
Als er dann sah wie Hermine rosa im Gesicht wurde, schaute er verlegen zum Boden, dann wieder in ihr Gesicht und sah das sie lächelte.
„Danke Ron. Wollen wir?“ sie zeigte in Richtung Strand.
Ron nickte.
„An wen hast du denn geschrieben?“ fragte er und versuchte es beiläufig klingen zu lassen.
„Oh, an Grace aber das ist jetzt nicht wichtig.“
„Was hast du ihr denn geschrieben?“ hakte er nach.
„Das erfährst du schon früh genug, Ron. Sei nicht so neugierig.“ Hermine würde ihm später davon erzählen, jetzt wollte sie nur den Tag genießen.
Und das taten sie auch, sie tollten im Wasser herum wie Teenager und lachten viel. Dann lagen sie in der Sonne und jeder der an ihnen vorbei ging, sah sie erst verwundert an, lächelten dann aber über das junge Paar und einige grüßten sie freundlich. Hermine war das völlig neu, sonst tauschten die Leute hier eher argwöhnische Blicke aus wenn sie in der Nähe war, andererseits hatte sie sich nie lang genug am Strand aufgehalten um mit den Leuten hier ins Gespräch zu kommen.

Sie verbrachten den ganzen Tag am Strand und nach dem Abendessen, das Ron zubereitet hatte, saßen sie noch bis zur Dunkelheit auf der Terrasse.
Langsam zogen Wolken auf und Donner in weiter Entfernung kündigte ein Gewitter an.
Schließlich gingen sie ins Haus und verschlossen alles Sorgfältig.
Hermine hatte ihre Erfahrung mit Unwettern hier draußen und die konnten sehr heftig werden.
„Also guten Nacht Hermine.“ Ron gab ihr einen Kuss auf die Wange und wollte gerade in sein Zimmer gehen als Hermine nach seiner Hand griff.
„Ron, würdest du heute Nacht wieder...“ sie zeigte auf die Tür ihres Schlafzimmers.
„Wenn du willst.“ Ron hatte irgendwie gehofft, dass sie ihn das fragte, er lächelte sie an.
Er ging in sein Zimmer, zog seinen Pyjama an und ging dann in ihre Schlafzimmer, Hermine lag schon im Bett und er legte sich zu ihr.
Draußen donnerte es nun heftig und es begann ebenso heftig zu blitzte.
Hermine zitterte, Gewitter konnte sie noch nie leiden. Ron bemerkte ihr zittern und schlag einen Arm um sie, sie sah ihn dankbar an.
„Danke Ron, ich mag Gewitter nicht besonders.“ gestand sie ihm.
„Wieso, so schlimm ist es doch nicht, oder?“
„Für mich schon, ich verbinde Gewitter immer mit etwas schlimmen, schon seit meiner Kindheit. Keine Ahnung warum es für mich so schrecklich ist, es war eben schon immer so.“ erklärte sie ihm. Er sah sie fragend an.
„Weißt du einmal waren meine Eltern zu einer Tagung. Meine Großmutter hat auf mich aufgepasst, ich war 4 Jahre alt. Bei Gewittern bin ich immer zu meinen Eltern die mich getröstet haben und mir immer wieder gesagt haben, dass mir nichts passieren kann. In der Nacht war ein schreckliches Unwetter, meine Großmutter hatte kein Verständnis für meine Angst. Sie hat mich allein in meinem Zimmer gelassen und die Tür verschlossen. Es war schrecklich. Sie verstand einfach nicht, das es für mich der wahre Horror war, seit dem mag ich sie noch wenigen als schon vor dieser Nacht. “
„Und du hast du mal versucht etwas gutes mit einem Gewitter verbinden?“
„Was soll den daran gut sein? Es ist laut und unheimlich.“
„Nun ja, Mum hat früher zu mir immer gesagt ich soll bei Gewittern an etwas schönes denken, eine Erinnerung oder so. Und es hat geholfen. Ob du es glaubst oder nicht.“
„Ja, aber das ist leichter gesagt als getan.“ Hermine erschrak als ein heftiger Donnerschlag den Himmel durchdrang.
Ron zog sie noch fester an sich. So kannte er Hermine gar nicht, sie war immer so stark gewesen. Trotzdem war es für ihn schön, sie so nah bei sich zu haben.
Hermine wirkte noch verängstigter und in dem Moment konnte er nicht anders, er hob mit seiner Hand ihr Kinn und küsste sie.
Hermine war zu erst leicht erschrocken, erwiderte dann aber den Kuss. Sie hatte schon fast vergessen wie gut Ron küssen konnte. Auch wenn sie es bisher nur einmal getan hatten. Ron löste sich nach einer halben Ewigkeit von Hermines Lippen und sah sie an, Gott wie schön sie doch war.
„Ich liebe dich.“ wieder hatte er die Worte gesagt, ohne vorher darüber nachgedacht zu haben.
Hermine sah ihn an. Hatte er das gerade gesagt? Ihr gesagt das er sie liebte?Rons Augen hatten sich vor Schreck geweitet, er hatte Angst vor ihrer Reaktion.
„Ich liebe dich auch.“ sagte Hermine schließlich leise.
„Wirklich?“ er war ein wenig überrascht.
„Wirklich!“ Hermine lächelte ihn an und Ron lächelte sie breit an, küsste sie wieder und wieder.
Sie erkundeten den Körper des anderen, nach einer kleinen Ewigkeit, so schien es ihnen, lösten sie sich von einander, beide rangen nach Atem und sahen sich tief in die Augen.
Erst jetzt wurde beiden bewusst was gerade geschehen war und sie wussten ebenso zu was es führen würde, wenn sie jetzt weiter machten.
Aber es war ihnen egal. Sie liebten sich, den nächsten Schritt würden und wollten sie gehen, jetzt oder später.
Und während draußen eines der schlimmsten Unwetter tobte, gaben sich Hermine und Ron ihrer Leidenschaft hin.


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