
von lia
Als Hermine und Ron das Haus betraten, kam Grace gerade aus der KĂĽche.
„Also Kinder,“ Grace konnte sich das nicht verkneifen, weil sie wusste das Hermine es es nicht mochte wenn sie sie so ansprach, „Wo wollen wir heute zum Abend essen? Edward und ich wollte euch beide einladen, zum Chinesen, wenn ihr wollte.“
Hermine blickte zu Ron und dann wieder zu Grace.
„Grace, wir würden gern, aber wir wollten heute noch zurück nach England.“
Hermine hatte erwartet das Grace enttäuscht war.
„Heute schon?“
Hermine nickte und erwartete das Grace enttäuscht war das es so schnell ging, aber diese lächelte sie an und umarmte sie.
Hermine wusste das sie Grace vermissen würde, sie hatte selten eine Frau getroffen mit der sie sich so gut verstand. Hermine erwiderte ihre Umarmung Arme aber sie wusste das sie beim endgültigen Abschied ihre Tränen nicht zurück halten konnte, dennoch freute sie sich auf zu Hause.
„Ich denke Ron und ich gehen jetzt packen, aber wir können doch noch zusammen zu Mittagessen? Oder Ron.“
„Sicher, warum bestellen wir uns nicht was? Hermine sagte der Chinese liefert auch nach Hause.“
„Gut, dann suche ich mal die Karte von denen .“ damit verschwand Grace wieder in Richtung Küche, man konnte ihr ansehen, das es auch ihr nicht leicht fallen würde, auch sie hatte Angst vor dem Abschied.
Ron bemerkte, das Hermine auch die aufsteigenden Tränen in Graces Augen gesehen hatte. Er legte seinen Arm um ihre Schulten und zog sie sanft in Richtung Treppe.
In Hermines Zimmer angekommen, nahm er sie in die Arme. Hermine fing an zu weinen, sie hatte nicht gedacht das ihr der Abschied so schwer fallen wĂĽrde.
„Es ist okay, Hermine.“ versuchte er sie zu beruhigen und strich ihr sanft über den Rücken.
Nachdem sie sich ein wenig beruhigt hatte, löste sie sich von Ron.
„Ron, bitte denk jetzt nicht das ich nicht gehen will, aber...“
„Hey, ich versteh dich doch. Das hier war zwei Jahre lang dein Leben und ich kenne Grace jetzt nicht wirklich lang, aber von den paar Stunden und deinen Erzählungen. Sie muss ein toller Mensch sein. Ich verstehe das du sie und das alles hier vermissen wirst.“
„Ich werde sie vermissen und ich will nicht das sie denkt, ich bin ihr nicht dankbar dafür, was sie für mich die letzten zwei Jahre getan hat. Sie ist jetzt nicht wie eine Mutter, aber eine sehr gute Freundin für mich geworden.“
„Ich weiß.“ Ron und Hermine saßen schweigen auf dem Bett. Bevor Ron weiter sprach: „Aber sie kann uns doch mal besuchen. Wenn du dich wieder eingelebt hast. Und wir können sicher auch hierher kommen. Sie werden bestimmt nichts dagegen haben.“
„Ja, das ist eine gute Idee Ron. Und sie hat ja Edward, er wird sich um sie kümmern. Wenn ich sie allein lassen müsste, wäre es schlimmer.“ nun brachte auch Hermine ein kleines Lächeln zu stande. Dann stand sie entschlossen auf.
„So, aber jetzt wird gepackt. Los Ron.“ sagte sie ebenso entschlossen.
„Jawohl, Sir.“ Ron stand auf und duckte sich gerade noch als Hermine ein Kissen nach im warf. Sie lachten beide und machten sich dann daran ihre Sache zu packen.
Eine gute Stunde später hatte Hermine alles gepackt, sie wollte es auf Muggleweise tun, es hatte dann aber doch seine Vorteile zaubern zu können, die Sache dauerte nicht halb so lang. Und so hatten sie noch einen Moment für sich.
Grace war während ihrer Packerei bei ihnen gewesen und hatte sie gefragt was sie essen wollten. Dabei hatte sie ihnen gleich mitgeteilt das Edward einen Portschlüssel für sie beantragt hatte, so das sie am Nachmittag direkt los konnten und somit spät Abends nach Londoner Zeit ankamen.
„Hermine, ich geh schon mal nach unten.“ Ron spürte das Hermine Zeit für sich brauchte um Abschied zu nehme. Damit verschwand er aus den Tür und ging nach unten.
Unten angekommen, sah er das Grace in der KĂĽche schon das gelieferte Essen auspackte.
„Kann ich dir helfen?“
„Oh, Ron. Wenn du bitte Teller aus dem Schrank holen könntest?“
„Klar.“ Ron ging zum Schrank und nahm die Teller heraus und stellte sie auf den Tisch.
„Du wirst Hermine vermissen, oder?“ Ron konnte sich nicht helfen, er musste ihr diese Frage stellen, auch wenn er die Antwort schon kannte.
„Ja, das werde ich.“ sie sah Ron zuerst nicht an, dann aber sah sie auf.
„Hermine ist eine gute Freundin für mich geworden. Ich hätte das nie gedacht, als ich sie kennen gelernt habe. Ich weiß nicht was sie dir von mir erzählt hat, aber ich habe hier lange Zeit allein gelebt und schließe nicht besonders schnell Freundschaften, aber bei Hermine war das anders, sie hat mich an mich selbst erinnert, als ich jünger war.“
Ron sah sie verwundert an. Grace sprach weiter „Ja, als ich jung war, war ich wie Hermine. Habe nur gelernt und das leben kaum genossen. Und ich hatte nicht zwei so gute Freunde, wie sie, die versucht haben mich die Sachen etwas lockerer angehen zu lassen. Sie hat mir gezeigt, das es noch Sachen außerhalb meines Hauses gibt. Um ehrlich zu sein hab ich nach meiner Ausbildung an der Zauberschule meinen Zauberstab an den Nagel gehängt. Die Leute fanden mich immer komisch und ich dachte so wird es besser. Aber so war es nicht. Später habe ich mich doch wieder am Zaubereiministerium in New York beworben und hab dort eine Ausbildung in der Abteilung für Magische Strafverfolgung gemacht und auch später da gearbeitet. Hat Hermine dir eigentlich erzählt, wie wir uns kennen gelernt haben?“
Ron schüttelte den Kopf. „Nicht wirklich, sie hat gesagt das sie dich in New York getroffen hat, aber das war es eigentlich auch schon.“
„Das hab ich mir gedacht. Ich habe Hermine im Ministerium hier kennen gelernt, bei der Arbeit sozusagen.“
„Hermine arbeitet hier?“
„Nein, nicht mehr. Sie hat ihre Ausbildung hier angefangen. In der selben Abteilung wie ich. Nachdem ich sie längere Zeit beobachtet hatte, habe ich mich um sie gekümmert, sozusagen. Weil sie sich total abgeschottet hatte. Nachdem wir uns näher kennengelernt hatten, hat sie mir gesagt das sie in einer Pension lebt, die viel zu teuer war und habe sie dann hier aufgenommen. Dann kam eines Tages jemand aus England in unsere Abteilung und hat sie erkannt. Ich wusste nicht wer sie war, es wurde zwar von Lord Voldemort berichtet und auch das er besiegt wurde, aber Bilder hab ich nie gesehen, von denen die es getan hatten. Als ich sie darauf angesprochen habe, hat mir dann alles erzählt. Und auch davon wie sie einfach von zu Hause weg ist. Danach hat sie noch eine Weile gearbeitet, hat dann aber ihre Ausbildung unterbrochen und bis heute nicht weiter gemacht. Warum hat sie mir nie gesagt. Dann hat sie von mir die Geschichte mit Edward gehört und war plötzlich von einem auf den anderen Tag verschwunden, ich dachte sie ist zurück nach Hause um alles zu klären, weil ich ihr immer wieder gesagte hatte das das irgendwann unumgänglich ist, doch zwei Wochen später stand sie mit Edward in der Tür. Er hat in L.A. im Ministerium gearbeitet, was ich nicht wusste. Er hatte sich auch sehr zurück gezogen, nachdem wir uns getrennt hatten. Hermine hat ihn überredet hier her zu kommen und mich wieder zu sehen, im alles zu klären was uns im Weg stand. Dafür bin ich ihr ewig dankbar. Und wie du ja schon gehört hast, hatten Edward und ich dieselbe Idee für Hermine, nur das wir nicht wussten wie wir dich finden sollen, sie hat zwar viel von dir erzählt, aber nie wo genau du wohnst oder so. Naja, es war dann aber doch nicht so schwer, du bist ja Englandweit bekannt. Ich hatte in einem Pub ein Bild von euch dreien gesehen und mich hat fast der Schlag getroffen als ich gehört hatte, wer ihr eigentlich wart und wer da bei mir wohnte. Es war dann nur schwer dich zu erwischen, weil du weder Ministerium, noch im Laden deines Bruders oder zu Hause zu finden warst, dann hat es aber doch geklappt und den Rest kennst du ja.“
Ron nickte. Diese ganzen Informationen waren etwas viel auf einmal. Doch Ron interessierte auch noch etwas anders.
„Was hat Hermine denn von mir erzählt? Sie hat mir gesagt es sei nicht viel gewesen, aber ich glaube das nicht ganz. Dafür war sie heute morgen so komisch, als du...“ Ron kam nicht weiter, weil Grace ihn unterbrach.
„Ron, Hermine hat mir viel von dir erzählt, was kann ich dir nicht sagen, das wird sie wenn sie es will, selbst tun. Aber ich sage es mal so, sie hat mir genug erzählt damit ich wusste das sie dich liebt und dich vermisst, mehr als du dir vielleicht vorstellen kannst. Und ich wollte das sie wieder glücklich ist, das war sie nämlich nicht, ohne dich. Auch wenn sie immer wieder beschwor das es nicht so ist. Und ich bin froh das die Situation so ist, wie sie jetzt ist. Auch wenn ich sie vermissen werde, sie gehört nach England, zu dir und ich denke wir werden euch so oft besuchen, das ihr euch wünscht wir würden es nicht tun.“
„Ich denke dazu wird es nie kommen, also das wir euch los werden wollen. Grace ich will dir nochmals danken und Edward, das ihr das arrangiert habt, ich habe Hermine in jeder freien Minute gesucht und als ich dann von dir erfahren habe wo sie ist, hoffte ich das es keine falsche Information war und so habe ich sie dann ja auch endlich gefunden. Ohne dich würde ich jetzt nicht hier stehen und nachher mit Hermine heim gehen.“
Sie schwiegen kurze Zeit, bis Edward in die KĂĽche kam.
„Hallo Liebes, Ist das essen schon da? Oh, hallo Ron.“ Ron nickte im zu.
„Ja, Edward. Ron holst du Hermine, dann können wir essen.“ Damit war das Gespräch für Grace und Ron beendet.
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