
von Feenflügel
**Vorwort: Okay, okay ich geb es zu...ich bin in letzter Zeit zu einer treulosen Tomate geworden, aber ich komme immer wieder zurück. Es ist nur so, die Schule und das alles steigt mir viel zu sehr zu Kopf, doch wenn ich schreibe...dann wird alles besser, also leg ich gleich mal los ^^! Ach ja, bevor ich es vergesse: Die Widmung! Dieses Kapitel ist all jenen da draußen gewidmet die niemals aufhören für ihre Leidenschaft zu kämpfen und die noch an die Liebe glauben! So....genug geredet....Auf gehts!!**
Die Hand glitt so quälend langsam auf Lily zu, dass sie gar nicht wusste, ob es jetzt gefährlich wird oder nicht. Also streckte sie ihre Hand ein wenig aus und ihre Fingerspitzen berührten beinahe den Schatten. Sie meinte sogar schon die Kälte zu fühlen, die von ihm auszugehen schien, als plötzlich ein gellender Schrei durch die Nacht ertönte. "LILY NEIN!" Lisa sprang auf und zog sie vom Bett, die Schatten zogen sich zurück und lösten sich letztenendes ins nichts auf. Lily schwieg, doch Lisa brach in wüste Beschimpfungen aus. "Diese ekelhaften Dinger hätten dir sonst was antuen können! Das waren nicht mal wirklich Lebewesen! Die hatten keinen Körper...die...die..." Sie brach ab. Lily starrte sie fassungslos an. SCHATTEN HATTEN KEINEN KÖRPER!
Vor ein paar Wochen noch, da hätte Lily jetzt sofort Harry geschrieben, doch inzwischen war sie sich nicht mehr sicher, ob sie ihrem Vater erzählen sollte, dass sie beinahe mit diesen Schatten mitgegangen wäre. Doch was sollte er schon großartig tun? Eben, was sollte er schon großartig tun? WAS KONNTE MAN GEGEN SCHATTEN TUN? Nichts. Schatten hatten keinen Körper, denn man greifen und brechen konnte, sie hatten rein gar nichts was man bekämpfen konnte. Lily sah zu Boden und betrachtete ihre abgedunkelte Silhouette (<-- schreibt man das so? ), wie sie sich auf dem Boden schlängelte. Und irgendwie zu einer unnatürlichen Größe verzerrte. "Lily?" Lisa klang verängstigt. "Wir sagen es niemandem, hörst du? Niemandem!" Lily war froh, dass keines der anderen Mädchen wach wurde. Lisa nickte. "Aber was hast du jetzt vor?" Kurz überlegte Lily. "Ich warte." "Und worauf?" "Dass sie mich alleine erwischen und wenn es soweit ist, dann werde ich ihre Hand nehmen und sehen was passiert." "Bist du wahnsinnig?",zischte Lisa. "Das könnte tödlich enden!" "Ich will wissen was diese Schatten bedeuten und ich will wissen wer sie sind und was sie können", sagte Lily bestimmt.
"DU SPINNST", sagte Lisa am nächsten immer und immer wieder. Doch Lily blieb bei ihrem Entschluss. Hierbei konnte ihr keiner helfen, sie musste da alleine durch. Denn wer weiß? Vielleicht waren diese Schatten wirklich gefährlich und sie wollte auf keinen Fall, dass Lisa oder Hugo oder sonst wem etwas passierte.
Die Nacht kam und Lisas Zweifel gingen. Sie sagte vor dem Schlafen gehen: "Die kommen eh nicht mehr zurück." Lily lag einfach nur da und starrte an die Decke. Ein Schleier aus Stille und Dunkelheit umfasste sie und sie ließ sich darin versenken. Leider bewegte sich nichts und niemand sang. Die Schatten waren nicht da. Lisa hatte recht. Zumindest bis zu einem gewissen Zeitpunkt, denn als Lily spürte wie sehr ihre Augen vom dahin starren brannten und wieviel mehr ihre Augenlieder wogen, wollte sie sich endlich erbarmen und schlafen, als plötzlich eine flüchtige Bewegung statt fand. Etwas zischte an ihr vorbei und sie erstickte mit ihrer Hand einen Schreckensschrei.
"Keine Angst. Wir sind da und beschützen dich." Diesesmal waren es bloß zwei Schatten. Einer davon reichte ihr wieder die Hand. Und diesesmal streckte sie die ihre gleich aus. Als sie die Finger des Schattens berührte, fühlte sie dass er eigentlich warm war und nicht kalt, wie sie erst dachte. Der Schatten zog sie hoch und dann war es dunkel. Dunkler als dunkel. Es war pechschwarz und kalt um sie herum, da war nichts, kein Boden, keine Wände und doch saß sie irgendwo drauf und lehnte irgendwo gegen. "Hallo?" Ihre Stimme zitterte und haltte in der unendlichen Weite des nichts nach. Ein Echo antwortete ihr. "´allo? ´llo?" Lily schluckte.
"LILY! NEIN! NEIN! BITTE NICHT!" Aus weiter Ferne hörte Lily Lisas Schreie und ( konnte das sein?) die von vielen anderen. Sie riefen alle ihren Namen. Manche riefen sogar einfach nur : "Potter!" Und doch waren sie alle da wo sie nicht war, sie hörte sie , sah aber nichts. Ein gespenstisches Lachen tauchte direkt neben ihr auf. "Sie rufen dich, vergebens, kleines Pottermädchen." "Wer bist du?" "Ich?Ich bin niemand." Diese Stimme war rau und bösartig. "Glaube ich dir aufs Wort." Trotzdem spürte Lily keine Angst. Wovor auch? Vor einem Schatten? "Du wirst gerade verschlungen und in mein reich gebracht", fuhr das Nichts ohne weiteres fort. Lily erschrack. "Wie bitte ich werde gerade gegessen?" "So kann man es natürlich auch aus drücken", sprach es ungerührt. "OH NEIN! NICHT MIT MIR!" Und Lily trat einfach so in die Dunkelheit, ein spitzer Schrei ertönte von alles Seiten. "Dein Vater war auch mutig weißt du? Doch er war älter als du, als er zum allerletzten mal seinen Mut bewies. Schade eigentlich, dass eure Siegestradition nicht weiter geführt wurde." "WAS?" Lily tobte und trat wieder udn wieder in die Dunkelheit und jedesmal folgte ein allgegenwärtiger Schrei.
"Du kannst nicht gewinnen.Es gibt für dich kein Entkommen." Dieses kaltherzige Zischen brahcte Lily nicht von ihrem Versuch ab. Wer sie haben wollte, musste vorerst mit Schmerzen rechnen. Sie legte sich auf die unsichtbare Oberfläche und trommelte mit geballten Fäusten dagegen. Die Schreie wurden lauter. "SCHLUCK SIE!" "Nein!" Dieser Schrei kam aus der Ferne und Lily zuckte zusammen, als sie ihren Vater rufen hörte. Doch es war zu spät. Ein seltsam lautes Schluckgeräusch ertönte um sie herum und ein teuflisches Lachen brauste auf, bevor die Fläche unter ihr weggerissen wurde und sie fiel und fiel. Blitzartig fiel ihr der Zauberstab in ihrer Pyjamahose ein. Sie holte ihn heraus und sprach laut und deutlich die Worte: "Wingardium Leviosa!" Sie hielt an und schwebte in der Luft, gehalten von ihrem eigenen Zauber. "Lily?" Die Ferne kam näher, je höher sie den Stab hob. Und plötzlich flammte übner ihr ein Licht auf und auch wenn etwas nach ihr greifen wollte, sie hielt sich an den Rändern der Dunkelheit fest und zog sich ins Licht. "NEIN!" Die Mauer aus Schatten, aus der sie sich hinauszog, brüllte wütend auf und löste sich auf. Der ganze Raum war voller Leute, doch Lily fiel trotzdem zu Boden. Harry beugte sich über sie. Dann übermannte sie die Müdigkeit.
"TU SOWAS NIE WIEDER!" Harry war fuchsteufelswild und lief im Krankenflügel hin und her. Lily lag bloß da und sah ihm dabei zu. Sie hatte das ungute Gefühl, dass es noch nicht vorbei war und deshalb versprach sie ihm auch nicht, das nie wieder zu tun.
Ob sie recht hat oder nicht verrate ich noch nicht. ^^
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