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Fanfiction

Die Hogwartsrumtreiber - Kapitel 11 - Der Türklopfer

von Vistin

James wollte eigentlich vor dem Mittagessen zur geheimnisvollen Tür gehen, doch der Quidditchsamstag hatte ihn mehr erschöpft als erwartet und Peter gab es irgendwann auf, James aus dem Bett zerren zu wollen.

Daher staunten Peter und Remus nicht schlecht, als James nach dem Mittagessen mit Jaqueline pünktlich zum Spiel Slytherin gegen Hufflepuff auf der Tribüne erschien.

„Eine Dame lässt man eben nicht warten“, scherzte Jaqueline und strahlte dabei voller Stolz.

„Ich hätte mir das erste Spiel der Saison doch niemals entgehen lassen. Und wir können auch danach noch runtergehen.“ James hätte sich am liebsten auf die Zuge gebissen, doch jetzt war es zu spät.

„Wohin runtergehen?“, fragte Jaqueline und sah ihn mit großen, erwartungsvollen Augen an.

* * *

Als nach knapp einer Stunde Hufflepuff mit 210 Punkten zu Null geschlagen wurde, war jedem Zuschauer klar, dass der Quidditch-Pokal nach drei Jahren im Saal der Hufflepuffs nun den Besitzer wechseln würde.

„Eigentlich war es ein Kampf der Torhüter. Fenjala war gut, aber Marvin war geradezu unschlagbar.“

„Quark, genau andersherum. Fenjala war die bessere Hüterin, aber Slytherin hatte die besseren Jäger. Slytherin hat nur sechs Chancen von fast zwanzig verwandeln können, Hufflepuff ist insgesamt nur fünfmal in die Nähe der Pfosten gekommen“, widersprach James Sirius, ehe sie von Jaqueline unterbrochen wurden: „Wo wolltet ihr denn jetzt hin? Habt ihr Pericul irgendwelche Informationen entlocken können?“

James hielt Wort und erzählte Jaqueline von der geheimen Tür im Kerker, obwohl Sirius demonstrativ zwei Schritte voranging, um zu zeigen, dass er damit nicht einverstanden war. Aber James schätzte ihn diesmal richtig ein, als er vermutete, dass Sirius jetzt nicht mehr alleine losziehen würde.

„Ist das dritte Kerkerstockwerk für Schüler nicht gesperrt?“, fragte Jaqueline als sie die Treppe erreichten.

„Gesperrt nicht, aber da unten gibt es keine Klassenräume und keine Hausaufgabenzimmer mehr, man hat also eigentlich keinen Grund, da hinunter zu gehen“, erklärte ihr Peter.

Jaqueline blieb auf der zweiten Stufe der Steintreppe stehen und starrte hinunter in den Gang, der deutlich dunkler war als der, aus dem sie gerade gekommen waren.

„Aber wir tun doch nichts verbotenes, wenn wir da runtergehen, oder?“ Jaquelines Stimme klang verunsichert.

„Du willst zur Heulenden Hütte mit, was bedeutet, das Schulgelände nach Sperrstunde zu verlassen, das ist sowas von verboten! Aber du traust dich nicht in den Keller? Denkst du manchmal darüber nach, was du so redest, Mädchen?“, bluffte Sirius sie an. „Und jetzt kommt, eigentlich wollten wir den Teil schon längst hinter uns haben, wir müssen noch überlegen, wie wir den Türklopfer austricksen.“ Sirius drehte sich um und ging, während Jaqueline ihm noch ein „Ekel“ nachzischte und die Treppe wieder hinaufstürmte.

„Jackie! Warte!“, rief ihr James nach und lief hinterher. Jaqueline blieb mit verschränkten Armen stehen und drehte sich mit düsterem Blick zu James um.

„Du brauchst nicht mit, wenn du nicht magst. Ich erzähle dir, was passiert, und wenn wir wissen, wie wir zur Hütte kommen, ist das Risiko, erwischt zu werden, fast schon null.“

„Ich weiß nicht, ob ich mit dem da überhaupt irgendwohin gehen will, der lässt sich doch dauernd erwischen! Hast du schon mal daran gedacht, dass Black euch verpfiffen haben könnte, damit ihr nicht vor ihm zur Hütte kommt?“, zischte Jaqueline James zu. James sah Sirius verwirrt nach. Hätte er wissen können, dass sie in jener Nacht zur Hütte wollten? War Pericul nur eine zufällig aufgetauchte Ausrede gewesen, und Sirius wollte an dem Abend, als sie in der Eingangshalle zusammengestoßen sind, eigentlich selbst zur Hütte?

James nahm sich vor, genauer darüber nachzudenken, doch im Moment war dafür keine Zeit. Remus war Sirius bereits gefolgt und Peter stand unschlüssig am unteren Ende der Treppe. Er musste das hier schnell klären.

„Vielleicht, und wenn, dann wird Black das bitter bereuen, aber jetzt will ich diese Tür sehen und vielleicht brauchen wir ihn noch. Du musst nicht mit, ist vielleicht sogar besser, wenn wir jemanden mit einer weißen Weste haben, falls wir noch mal einen Informanten brauchen. Aber du darfst uns nicht verpetzen, sonst ist der ganze Plan hin. Ich verspreche dir auch, dass Black dich in Ruhe lässt.“

Jaqueline lächelte, doch sie war immer noch eingeschnappt.

„Ich verpetze euch schon nicht, aber ich will meine Zeit nicht mit diesem Idioten verbringen. Seid vorsichtig.“

Sie winkte Peter zu und ging zurück in Richtung Eingangshalle. James war unendlich erleichtert, doch der Gedanke, dass Sirius sie verarschen könnte, verursachte ein flaues Gefühl in seinem Magen.

Die Tür sah tatsächlich nicht sehr geheim aus. Der Türrahmen war aus kunstvoll verzierten Steinen, die Tür selbst aus dunkelrotem Holz, das von schweren Metallschellen zusammengehalten wurde. Eine Klinke oder ein Schloss hatte sie nicht, nur einen gusseisernen Türklopfer, der in der Mitte der Tür befestigt war und wie die Schnauze eines Löwen aussah. In seinem Maul hing hinter vier langen Reißzähnen ein großer Ring mit einer Art Klaue, die bereits tiefe Löcher im Holz der Tür hinterlassen hatte.

„Wow, die ist ja genial! Wir müssen herausfinden, was dahinter ist“, kommentierte James, kaum dass er die Tür sah. Der Türklopfer blickte ihn aus Katzenaugen an und lachte gedämpft.

„A kast u age walen“, sagte der Türklopfer, von dem Ring in seinem Maul an einer deutlichen Aussprache gehindert.

„Warte mal, ich nehme dir den wieder ab“, bot Peter an und manövrierte den Ring an den Zähnen vorbei aus dem Löwenmaul.

„Beffer“, lispelte der Türklopfer, weil ihm immer noch die Vorderzähne fehlten, aber als er weitersprach, konnte man ihn zumindest verstehen.

„Du kleiner Pimpf kommft hier garantiert nicht rein. Ich bin speziell dafür hier angebracht worden, damit Kinderchen wie ihr NICHT erfahren, waf hinter meiner Tür ift. Daf habe ich euch doch schon geftern gefagt. Glaubt ihr wirklich, daff ihr mich zu viert beffer überfeugen könnt?“

James wollte gerade zu einer Erwiderung ansetzen, da huschte ein Lichtstrahl über die dunkle Mauer und eine krächzende Stimme erklang: „Wer ist da? Hier hat niemand was zu suchen!“

„Filch“, zischte Sirius und zog die anderen in den Schatten der nächsten Kurve.

„SCHURKEN, DIEBE!“, krähte da der Türklopfer los und James bemerkte, dass Peter noch immer den Ring in der Hand hielt. Filchs schlürfende Schritte kamen schnell näher und der Lichtkegel seiner Laterne schwankte immer wieder durch den Gang.

James griff nach dem Ring, sprang vor und stopfte dem Türklopfer das zum erneuten Losbrüllen aufgerissene Maul damit. In der Eile rannte er dabei jedoch Sirius um, der taumelte rückwärts gegen einen Wandteppich und war verschwunden. James starrte ihm verwirrt nach, während Filchs schweres Schnaufen immer näher kam. Da schoss aus dem Wandteppich ein Arm hervor, griff nach Remus und zog ihn ebenfalls in die düsteren Muster von Schlangen und Ranken.

„Hier lang“, flüsterte Sirius und steckte den Kopf durch den Teppich, „hier ist ein Gang.“

James und Peter sprangen in den Teppich, gerade noch rechtzeitig, ehe Filch die Gangbiegung erreicht hatte.

James hielt den Atem an und stolperte so leise und schnell es ging, hinter dem trüben Licht von Sirius' Zauberstab den Gang entlang. Erst als sie Filchs Atem und sein leises Fluchen nicht mehr hören konnten, trauten sich auch die drei anderen, ihre Zauberstäbe zu entzünden. Der Gang war recht breit und hoch, bequem zu gehen, doch die bröckelnden Steine der Wände und die dicke Staubschicht auf dem Boden zeigten deutlich, dass er nicht oft benutzt wurde.

„Wo sind wir hier?“, flüsterte James zu Peter, doch dieser zuckte nur die Schultern.

„Ich habe keine Ahnung, wir bewegen uns wieder ins Innere des Schlosses, aber was da auf der Höhe ist, weiß ich nicht.“

„Zurück können wir auf jedenfalls nicht. Wer weiß, ob Filch diesen Gang nicht kennt, also weiter“, wies Sirius sie an und ging voran. Sie stiegen drei kurze Treppen hinunter, ohne eine Abzweigung oder eine Tür zu finden, als der Gang plötzlich endete.

„Eine Sackgasse?“ Peter starrte die Wand vor ihnen erstaunt an. „Dieser Gang hat ja überhaupt keinen Sinn.“

„Das könnte erklären, wieso der Gang an seinem Anfang verhängt ist, man hat ihn aus irgendwelchen Gründen hier zugemauert und er wurde oben auch nicht mehr gebraucht“, versuchte Sirius zu erklären.

„Wieso wurde dann der Eingang nicht auch zugemauert?“, fragte Remus skeptisch und trat an die Wand, die dem Gang sein jähes Ende gab.

„Vielleicht wollte man den Gang als Abstellkammer nutzen und hat es nur nicht getan.“ Sirius zuckte desinteressiert mit den Schultern. „Anscheinend wurden wir doch nicht verfolgt, wir können also zurückgehen und es noch einmal mit dem Türklopfer versuchen.“

„Alohomora“, erklang Remus' Stimme und die Wand öffnete sich knarzend.

„Wie bist du den da drauf gekommen?“, fragte James und musste die Augen gegen das grelle Licht auf der anderen Seite der Wand abschirmen.

„Die Wand war warm, also muss auf der anderen Seite ein Kamin sein, und dann ist das hier ein alter Beschleunigungsgang“, erklärte Remus und trat durch den Spalt in der Mauer.

„Beschleunigungsgang?“, fragte Sirius verwirrt, doch James und Peter konnten nur unwissend die Köpfe schütteln.

Remus hatte richtig geschlussfolgert, hinter der Wand war ein riesiger Kamin, dessen heiße Glut durch die sich öffnende Wand zur Seite geschoben wurde. James blinzelte, von dem hellen Licht des Raumes noch immer geblendet, den Boden an, doch dieser blinzelte zurück. James zuckte zusammen, doch seine Augen fokussierten wieder und er erkannte die Schar kleiner, verschrumpelter Wesen mit gigantischen Ohren sofort als Hauselfen.

„Wir sind in der Küche gelandet. Wow, ist die riesig.“ Peter sah sich begeistert um, während seine Hände schon seine Taschen nach Papier und Bleistift absuchten.

Ein Tablett mit Saft und Keksen wankte durch die Menge staunender Hauselfen und eine piepsende Stimme bat sie, sich zu bedienen und dann bitte wieder zu gehen.

„Ich weiß, wie wir die Tür des Türklopfers aufmachen können“, sagte Remus nachdenklich und betrachtete einen großen Keks in seiner Hand.

„Wie?“, fragte Sirius mit vollem Mund.

„Das werdet ihr schon sehen, ihr müsst nur dafür sorgen, dass wir gewarnt werden, wenn jemand sich der Tür nähert, vor allem von Filch und Pericul will ich nicht erwischt werden, aber auch McGonagall sollte uns bei der Aktion nicht über den Weg laufen.“


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