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Fanfiction

Die Hogwartsrumtreiber - Kapitel 14 - Auf rätselhaften Wegen

von Vistin

Lily fand keinen Weg, Severus dazu zu bringen, die Nachhilfe auch nach Weihnachten fortzusetzen, doch sie fand in einem der Bücher, die Severus ihr zum Üben gab, einen Zauber, um eine lang aufgeschobene Frage zu beantworten, nämlich die nach der Geheimtür hinter ihrem Bett.

Es war nicht ganz einfach. Einerseits, weil die Beschreibung des Zaubers in einem sehr alten Englisch verfasst war, und zweitens, weil sie dafür Dinge brauchte, die sie nicht besaß.

Die erste Hürde nahm Lily mit zwei Nachmittagen eifrigen Übersetzens. Das machte sich auch gleich doppelt bezahlt und sie bekam ein Ohne Gleichen in Sprachen der Zauberkünste.

Das zweite Problem zu meistern, verlangte in erster Linie Überwindung und Selbstkontrolle: Sie musste unter vier Augen mit ihrem Lieblingslehrer Professor Eridanus reden.

„Kommen Sie nur herein, Miss Evans, ich habe sie schon erwartet“, erklang die melodische Stimme hinter einer Vitrine mit verschiedenfarbigen, leuchtenden Kugeln, die an winzige Sonnen erinnerten, als Lily die Tür zu Eridanus' kleinem Büro vorsichtig öffnete.

Der Raum war überwältigend schön, das Glas der schmalen, langen Fenster zeigte Sternbilder, so als ob draußen die klarste Nacht wäre und kein verregneter Dezembernachmittag. Unter der Decke schwebten langsam Planeten und Sterne in Miniaturausgabe in ihren Bahnen und an den Wänden standen Regale mit Goldschnittbüchern und verschiedenen Kristallen, die das warme Licht, das aus dem Nichts zu kommen schien, sanft reflektierten.

„Sie brauchen meine Hilfe, Miss Evans?“, fragte Eridanus und bot Lily mit einer eleganten Handbewegung einen Stuhl an. Lily trat wie in Trance heran, noch immer von dem flirrenden Licht überwältigt und hätte den Stuhl beim Hinsetzen fast verfehlt; der Schreck holte sie wieder in die Gegenwart.

„Ja, Professor, ich möchte mir ein Nachtlämpchen aus Mondlicht machen und dazu bräuchte ich drei Kristalllinsen, um das Mondlicht zu bündeln. Könnten Sie mir da helfen?“

Eridanus hatte sich Lily gegenüber hingesetzt und sah sie jetzt besorgt an.

„Es ist sehr lobenswert, dass Sie ihre Fähigkeiten in der Astronomie und ihrer Anwendung im Zaubereralltag schulen, doch Sie leiden nicht etwa an Albträumen, die ein Nachtlicht nötig machen würden, oder?“

Lily lief rot an und die ehrliche Sorge in den hellblauen Augen ihres Astronomielehrers rührte sie fast zu Tränen.

„Nein, nein“, begann sie eifrig zu erklären. „Ich habe keine Albträume, doch ich mag es einzuschlafen, wenn der Mond ins Zimmer scheint, und mit so einem Lämpchen könnte ich das jeden Abend haben, nicht nur zu Vollmond.“

Lilys Herz schlug schneller, als Eridanus sie warm anlächelte.

„Außerdem sind meine Mitschülerinnen recht unordentlich, wenn man nachts ins Bad will, muss man über reichlich Taschen und Bücher steigen, da ist das auch praktisch.“

Wenige Minuten später hatte Lily die nötigen Linsen und Stative, um den Zauber der Enthüllungen durchzuführen. Darüber hinaus hüpfte ihr Herz glücklich in ihrer Brust und sie grinste wie ein Honigkuchenpferd.

* * *

„Du hat eine Geheimtür in unserem Schlafsaal gefunden und mir nichts gesagt?“ Naomi starrte Lily schockiert an.

„Wieso nimmst du das so ernst? Wir haben mit den Spannend-zu-sehen-Würmern Dutzende von Geheimgängen und Geheimtüren entdeckt, das ist nur eine mehr.“

„Hast du die Geschichte von Hogwarts nicht gelesen? Natürlich ist das Schloss voll von Geheimgängen und Geheimräumen, doch die vier Aufenthaltsräume und die dazugehörigen Schlafsäle sind von mächtigen Zauberern so erschaffen worden, dass sie immer nur einen Zugang haben und mit nichts außerhalb verbunden sind, damit die Schüler dort unter allen Umständen sicher sind. Eine Geheimtür innerhalb eines der vier Häuser ist mit den Gängen, die Klassenräume oder Hausaufgabenzimmer verbinden, nicht zu vergleichen!“

Naomis Worte verunsicherten Lily. Sie hatte die Tür mit den anderen Geheimnissen, die sie mit Sarina, Camille und Naomi zusammen enträtselt hatte, gleichgesetzt, sich nur vorgenommen, diese Tür alleine zu öffnen. Jetzt schwankte sie zwischen der Enttäuschung, dass der recht einfache Zauber, den sie rausgesucht hatte, die Tür wohl nicht öffnen würde und dem Stolz, etwas entdeckt zu haben, was es eigentlich gar nicht geben sollte.

„Wir machen es Montag Nacht, ok?“ Naomi riss Lily mit diesen Worten aus ihren Überlegungen.

„Wie, Montag?“, fragte Lily überrascht zurück.

„Wann denn sonst? Montag ist nach dieser Tabelle der erste Tag des zunehmenden Mondes, an dem das Licht hell genug ist, um gebündelt zu werden. Später können wir es nicht machen, weil am Dienstag das Abschiedsessen ist und am Mittwoch fahren wir schon nach Hause, oder willst du bis zum nächsten Jahr warten?“

Lily nickte langsam.

„Ja, Montag ist die letzte Chance, aber wie machen wir das überhaupt? Der Mond geht erst spät auf, da sind die anderen schon längst im Bett.“

Naomi grinste und holte einen kleinen Beutel aus ihrer Schultasche.

„Damit ist es kein Problem: Schlafpulver. Peeves' Idee, erinnerst du dich noch? Anfang des Schuljahres hat Peeves Schlafpulver im Jungenschlafsaal verteilt, Potter hätte fast die ganze Verteidigung gegen die dunklen Künste Stunde verschlafen.“

* * *

James war froh, dass die Weihnachtsferien endlich vor der Tür standen, im letzten Monat wäre ihm die Decke in Hogwarts fast auf den Kopf gefallen. Ohne Remus und Peter musste er die langweiligsten Hausaufgaben alleine machen, seine Romane gingen langsam zur Neige und wenn man sie hintereinander weglas, waren sie auch nicht mehr so spannend, weil sie sich doch sehr ähnelten. Und Brix war zwar ein gleichstarker Schachpartner, aber darüber hinaus hatten sie schon auf den zahlreichen Familienfesten nichts miteinander anfangen können. Es waren zwar noch drei Tage bis zur Abfahrt des Zuges, aber James hatte ja nichts Besseres zu tun, als zu packen.

Als er die Bücher, die er in den letzten Schultagen nicht mehr brauchen würde, aussortierte, fiel aus einem davon ein Zettel heraus, den James noch nie zuvor gesehen hatte.

Auch die Handschrift erkannte er nicht, aber auf dem Blatt waren Notizen zu dem Zauber, den James für Peters Karte rausgesucht hatte. Zuerst wollte James den Zettel als eine von Peters Notizen abtun und wegwerfen, doch dann fiel ihm auf, dass die Formel für die intelligente Tinte abgeändert worden war und noch einige weitere Notizen gemacht worden waren, die den Zauber um einiges vereinfachten.

James las die Seite ganz durch und konnte sich nicht gegen die Neugier wehren, die in ihm aufstieg. Durch die Notizen rückte die Heulende Hütte plötzlich wieder ganz nah, auch ohne Remus und Sirius. Doch was James endgültig fesselte, waren Randbemerkungen in der Art:

Mauerverlauf prüfen: indicador
oder
bewegliche Abschnitte: rádkovac-Zeichen.

James verbrachte den ganzen Abend in der Bibliothek auf der Spur der verschiedenen Verweise, denen er sofort ansah, dass sie Peters Karte zu etwas ganz Besonderem machen konnten.

* * *

„So, die Linse ist jetzt nach rechts ausgerichtet. Kannst du mal den Teststrahl beschwören?”

Lily hob den Zauberstab und es erschien ein roter Lichtstrahl, der sich die Linsen entlangschlängelte und auf Lilys Kopfkissen fiel.

„Ich glaube, jetzt ist die Mittlere zu weit links.”

Naomi drehte die Linse und der Lichtstrahl wanderte auf die Wand hinter dem rechten Bettpfosten.

„Da ist gerade eine Wolke vor dem Mond, aber sie zieht recht schnell vorbei. Ich mach jetzt das Fenster auf, hast du den Zauberspruch?”, fragte Lily und zog sich eine Wolldecke über die Schultern.

Naomi nickte.

Kalte Nachtluft strömte ins Zimmer und Lily spürte, wie sich ihre Nackenhaare aufrichteten, sie war sich jedoch nicht sicher, ob es vor Kälte oder vor Aufregung geschah.

Zuerst passierte nichts, doch dann pfiff der Wind kräftig um den Turm, die Wolke gab den Mond frei und ein silberner Lichtstrahl ließ die erste Linse aufleuchten. Es dauerte etwas, dann wurde der Strahl heller und traf die zweite Linse und kurz darauf die dritte. Ein Lichtbündel wie von einem Suchscheinwerfer traf die Wand hinter Lilys Bett. Naomi richtete den Zauberstab auf die Wand und sprach den ersten der drei altenglischen Zaubersprüche, Lily trat näher und las den zweiten vor, wobei sie sich darum bemühte, an die Wand und an nichts anderes zu denken. Naomi sagte den letzten auf und das weiße Licht färbte sich rot, teilte sich in viele dünne Fäden und zeichnete eine Pforte auf die rote Backsteinmauer. In der Mitte der Lichtpforte erschien ein Schriftzug, der so flackerte, dass Lily ihn kaum entziffern konnte.

„Ich verstehe nicht. Was soll das? Was steht da?“, fragte auch Naomi und trat näher. Lily schüttelte verwirrt den Kopf, doch dann erkannte sie einzelne Buchstaben und verstand es.

„Gryffindor zu Slytherin”, las sie vor und Naomi legte den Kopf schief.

„Ich bin mir nicht sicher“, flüsterte sie, doch da war das Bild schon verschwunden.

„Ist das ein Passwort?“, fragte Lily unsicher und zündete das Licht ihres Zauberstabes an.

„Wir können es einfach versuchen.“

Naomi trat an die Wand, hob ihren Zauberstab und sagte mit gewichtiger Stimme: „Gryffindor zu Slytherin.“

Lily starrte gespannt auf die Wand, doch nichts geschah.

„Vielleicht habe ich es doch falsch gelesen?“, überlegte sie enttäuscht, doch Naomi sah sie nur erstaunt an.

„Wieso? Reicht dir eine Leiter in der Wand nicht?“

Die Mädchen sahen sich unsicher an. Lily trat an die Wand und berührte die Steine, es waren Steine, wie sie es seit drei Monaten waren.

„Da ist keine Leiter, oder zumindest kann ich weder eine sehen noch eine spüren.“

Naomi kniete sich auf das Bett und griff in die Wand, ihre Hand verschwand.

„Doch, da sind eindeutig Leitersprossen, vielleicht musst du das Passwort auch sagen.“

Lily hob den Zauberstab wie Naomi es getan hatte und sprach die merkwürdigen Worte. Die Wand, in der Naomis Hand steckte, flackerte und Lily sah Naomis Finger, die sich um eine gusseiserne Leitersprosse schlossen.

„Wenn wir das Bett etwas verschieben, können wir am Bettpfosten vorbei auf die Leiter steigen und sehen, wohin sie führt“, schlug Naomi voller Tatendrang vor und sprang vom Bett um es zu verschieben. In Lily keimte hingegen Angst.

„War das nicht zu einfach?“, fragte sie, während Naomi einen Transportzauber versuchte, der ihr selten gelang.

„Wieso einfach? Hätte es komplizierter sein sollen? Eigentlich ist ein Geheimgang in den Schlafsälen schon durch die Tatsache geschützt, dass er in den Schlafsälen ist, hier würde keiner suchen. Ich wäre nie auf die Idee gekommen, einen Wurm auf dieses Zimmer zu verschwenden, weil ich damit gerechnet hätte, dass er mir höchstens Crystals wild gemusterte Unterwäsche zeigt. Und das Passwort ... die Beziehungen zwischen Gryffindor und Slytherin sind seit Jahrhunderten so schlecht, dass keiner durch Zufall auf dieses Passwort gekommen wäre. Es ist sicher keine Falle, in ganz Hogwarts sind Customarys Überraschungstests das gefährlichste, das dir begegnen kann.“ Naomi grinste Lily an und in ihren Augen lag etwas Bittendes. Lily nickte und lächelte zurück, hob ihren Zauberstab und verschob das Bett mit einer eleganten Handbewegung.

„Spitze! Und du hast wirklich nur ein A von Flitwick bekommen?“

Lily musste lachen, obwohl ihr Herz immer noch vor Angst schneller schlug.

„Hält das Schlafpulver?“, fragte sie noch und als Naomi selbstsicher nickte, trat sie auf die unterste Sprosse der Leiter. Als auch ihr zweiter Fuß den Boden des Schlafzimmers verließ, wurde es um sie herum düster. Ein Windstoß aus staubiger, abgestandener Luft fuhr durch ihren Umhang und sie hatte ganz kurz das Gefühl zu fallen, dann rührte sich nichts mehr. Lily tastete vorsichtig mit dem Fuß um die Leitersprosse herum, da war wieder fester Stein. Sie zündete den Zauberstab an und ließ den Lichtstrahl durch einen großen staubigen Raum gleiten. Vorsichtig stieg sie von der Leiter, die jetzt in einer hölzernen Tür steckte, ähnlich der, die das Mondlicht auf die Wand gezeichnet hatte. Lily war wenige Schritte in den Raum getreten, da erschien Naomi hinter ihr auf der Leiter.

„Gewaltig“, murmelte Naomi und ließ auch ihren Zauberstab aufleuchten. Der Raum war hoch und länger als breit. Auf der Wand links von ihnen war ein mächtiger Kamin aus schwarzem Stein. Vor dem Kamin standen alte Polstermöbel und ein Couchtisch, dem ein Bein fehlte, wodurch seine schräge, spiegelnde Oberfläche das Licht der Zauberstäbe kurz zurückwarf. An den Wänden standen Regale mit Büchern und Gläsern und am gegenüberliegenden Ende des Raums waren Tische mit hohen Stühlen, wie in den Räumen für Zaubertrankunterricht. Alles sah alt und seit Jahren nicht mehr benutzt aus, Spinnweben überzogen die Wände und dicke Staubschichten lagen auf den Möbeln. Lily trat an einen der Apothekerschränke, die neben der Holztür standen und öffnete vorsichtig eine der Schubladen.

„Hier ist Vanille drin“, stellte sie überrascht fest, als ihr der süße Geruch der dunklen Stangen entgegenschlug.

„Und hier Schlangenhaut“, erklärte Naomi, als sie ein Glas aus dem nächstliegenden Regal nahm.

„Das Buch hier ist auf Russisch und die Schrift auf dem Buchrücken daneben könnte auch einfach nur Gekritzel sein. Wo sind wir hier?“

Naomi ließ den Lichtstrahl ihres Zauberstabes über die Wände gleiten und dann auf einem Gemälde ruhen, das über dem Kamin hing.

Das Bild zeigte eine junge Frau mit rotem Haar in einem orangenen Kleid. Die Farben waren schon stark verblasst und das Holz, auf dem es gemalt war, war spröde und an einigen Stellen gesprungen, doch man konnte noch gut erkennen, dass sich die Farben des Kleides und des Haares schrecklich bissen, das Haar der Frau war sehr unordentlich und das Kleid saß schrecklich schief. Sie wäre wohl eine sehr lächerliche Erscheinung gewesen wenn der Gesichtsausdruck und ihre Augen nicht von all dem abgelenkt hätten.

Ihre Augen leuchteten trotz der verblassten Farben voller Lebensfreude und Neugierde, ihr Gesicht zeigte so viel Güte und Liebe, dass Lily das Gefühl hatte, die Frau müsse gleich aus dem Bild springen und sie umarmen. Doch im Gegensatz zu allen anderen Bildern im Schloss rührte sich die junge Frau auf diesem nicht.

„Wer das wohl ist?“, fragte Lily, während sie das Bild verträumt betrachtete.

„Da ist ein Schild im Rahmen“, stellte Naomi fest und trat näher an den Kamin. Der Kaminsims wurde von zwei Pythonschlangen gehalten, die ihre mächtigen Körper so bogen, dass es aussah, als würden sie den Sims auf ihren Schultern tragen. Die schwarzen Schlangenköpfe waren sehr lebensecht modelliert, doch ihre grünen Edelsteinaugen blickten mild zum Bild der rothaarigen Frau hoch.

„Helga Hufflepuff“, las Naomi vor, nachdem sie auf eine Windung der rechten Schlange gestiegen war und das Schildchen im Rahmen erkennen konnte.

„Wir sind eindeutig in den Kerkern, nur die sind aus diesem groben Stein gemauert und es gibt keine Fenster. Auch die Schlangen sprechen dafür, dass wir hier in einem Raum des Hauses Slytherin sind, aber wieso hängt hier dann ein Bild von Helga Hufflepuff?“, überlegte Lily laut.

Naomi wurde plötzlich im schwachen Licht der Zauberstäbe blass und deutete zur Tür. Lily wirbelte herum und verstand Naomis Schrecken sofort: Die Leiter war verschwunden.

„Das dürfte kein Problem sein, wir kennen das Passwort ja.“

Lily trat schnell an die Tür, berührte das Holz mit dem Zauberstab und sagte:„Gryffindor zu Slytherin.“

Nicht geschah.

„Vielleicht musst du es anderherum sagen, immerhin sind wir ja jetzt bei Slytherin.“

Lily hob ihren Zauberstab wieder und merkte, dass ihre Hand zitterte.

„Slytherin zu Gryffindor“, versuchte sie es erneut, doch die Leiter erschien nicht.

„Du hattest recht, in Hogwarts gibt es nichts wirklich Gefährliches, aber auch ungefährliche Dinge wie zum Beispiel leere, geheime Zimmer können gefährlich werden, wenn man nicht wieder hinauskommt!“

Lilys Herz schlug wie wild, während sie die Klinke der Tür herunterdrückte; die Tür war verschlossen.

„Lass es mich mal versuchen.“ Naomis Stimme klang plötzlich ganz dünn.

„Alohomora.“ Es war fast nur ein Flüstern - nichts geschah.

„Was machen wir denn nun?“, fragte Lily, ohne ihre Angst länger zu überspielen, „wie kommen wir hier nur wieder raus?“

Naomi schüttelte hilflos den Kopf. „Ich weiß es nicht“, hauchte sie leise und ihre Augen waren vor Angst geweitet.


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