
von Vistin
Severus' Augen funkelten wütender als je zuvor, als Lily gleich am ersten Schultag nach den Weihnachtsferien den Hausaufgabenraum im dritten Stock betrat.
„Was willst du hier noch, Schlammblut?“, fuhr er sie kalt an, doch Lily störte sich nicht daran. Sie schloss die Tür mit dem Fuß und ließ die Bücher, die sie in den Armen hielt, auf den Tisch fallen.
„In den Ferien dürfen wir nicht zaubern, aber die Anwendung von Zaubertränken kann vom Ministerium nicht registriert werden“, erklärte sie sachlich. Dann sah sie Severus ins Gesicht und suchte nach einem Zeichen, das verraten würde, ob sie auf dem richtigen Weg war, doch seine Miene blieb steinhart. Trotzdem entschied sich Lily, an ihrem Plan festzuhalten.
„Ich habe mir angeschaut, mit welchen Zaubertränken du dich vor den Ferien beschäftigt hast: Tränke gegen Kälte; verkorkte Zauber, die Türen versiegeln; Salben, die Lärm ausschließen; Tränke, die Lebensmittel ersetzen; Schlafpulver ... Ich weiß nicht, was bei dir zuhause los ist, und ich werde auch nicht fragen, aber ich hätte einige dieser Dinge auch gut gebrauchen können.“ Lily sah ihm fest in die Augen und ergänzte: „Frag auch du nicht warum.“
Dann musste sie eine Pause machen, weil sie spürte, wie sich in ihrem Hals ein Kloß bildete, doch dann sie räusperte sich und fuhr fort, ohne sich anmerken zu lassen, wie schwer ihr das Reden fiel.
„Das ist das neue Angebot: Wenn du mir weiterhin Nachhilfe gibst, helfe ich dir, ein Arsenal an Zaubertränken aufzubauen, das für die acht Wochen Sommerferien problemlos reicht.“
Lilys Worten folgte Stille, schier minutenlang, dann schlug plötzlich die Turmuhr, laut und unvermittelt.
Lily schrie auf, stolperte zurück und fiel hin. Ihr Herz raste wie wild und im ersten Moment glaubte sie, keine Luft zu bekommen.
Durch das Rasseln der Ketten im Schacht hörte sie Severus' Lachen. Sie spürte, wie ihr das Blut in den Kopf stieg, und ihre Wangen wurden heiß.
„Du solltest dich vielleicht setzen, Evans, dann fällt man nicht so leicht um“, spottete er, doch es war nicht nur Spott, es war auch eine Einladung.
* * *
James hatte das schönste Weihnachtsfest seines Lebens verbracht. Sein Vater und er hatten sich stundenlang über Hogwarts unterhalten, James erzählte ihm alles noch einmal, denn es war doch was ganz anderes, vor dem Kamin mit heißer Schokolade zu sitzen und zu reden, als Briefe zu schreiben.
Sein Vater hatte alte Fotos herausgesucht, darunter auch einige von seiner Aurorenausbildung, auf denen Professor Flitwick als Gastausbilder in der Duellierkunst zu sehen war. Und eines aus seiner Schulzeit, das Professor McGonagall als junges Mädchen zeigte. James war überrascht, dass sie schon damals diesen strengen Blick gehabt hatte. Am ersten Feiertag kamen dann seine Großeltern und James berichtete seinem Großvater bei einem langen Spaziergang durch das verschneite London von all den Ereignissen, die er sich nicht traute, seinem Vater zu erzählen.
„Ihr müsst euch aber sehr ungeschickt angestellt haben, dass ihr nicht zu dritt unter den Mantel gepasst habt“, wunderte sich James' Großvater. „Im ersten Schuljahr waren wir zu viert darunter unterwegs. Aber das mit dem Black finde ich schon merkwürdig. Die Blackfamilie ist seit Jahrhunderten ein fester Bestandteil des Hauses Slytherin. Dass ein Blackjunge nach Gryffindor kommt, muss mit einem ganz besonderen Charakter zusammenhängen.“
„Peter meinte, dass der Hut nicht nach dem, was man ist, die Häuser auswählt, sondern, dass man das wird, wozu der Hut einen bestimmt hat“, hatte James neugierig eingeworfen, doch sein Großvater hatte energisch den Kopf geschüttelt.
„So einfach ist das nicht. Der Hut wählt das Haus nach den Wünschen, Hoffnungen und Werten der Schüler aus. Die Wahl treffen wir selbst in unserem Inneren, der Hut spricht sie nur aus.“
James wusste nicht, was die Erklärung seines Großvaters genau zu bedeuten hatte, doch wenn Black aus einer Slytherinfamilie kam und sich trotzdem für Gryffindor entschieden hatte, dann war sein Verhalten um so merkwürdiger.
Die Tage zwischen Weihnachten und Neujahr verbrachte James mit Peter und es war erstaunlich, was Peter in den letzten Wochen vor den Ferien alles über Hogwarts herausgefunden hatte. Da waren unendlich viele Notizen, auch wenn Peters Zauber nicht ganz so gut waren wie die auf dem mysteriösen Zettel.
Peter hatte die ersten drei Stockwerke des Schlosses fast vollständig kartiert und dabei eine Unmenge an Geheimgängen und merkwürdigen Artefakten entdeckt, die sie zu zweit sauber auf ein spezielles Pergament übertragen hatten, das nie abgegriffen werden konnte und nicht zerriss.
Kaum wieder in Hogwarts setzten sie die Kartierung fort. James hatte nach den ausführlichen Gesprächen mit seinem Vater und Großvater das Gefühl, dass er über die sprechenden Türklopfer und heulenden Hütten unendlich viele Abenteuer, die das Schloss selbst bot, übersehen hatte, daher achtete er auf jedes Detail und wurde nicht enttäuscht.
* * *
Die Nachhilfestunden bei Severus waren nicht gerade Lilys Lieblingsbeschäftigung. Sie lernte viel, das konnte man nicht leugnen, doch die Stimmung war mehr als drückend. Lily wusste nicht genau, was sie mehr störte, sein offensichtliches Verhalten ihr gegenüber, oder die Widersprüche in seinem gesamten Verhalten.
Lily gegenüber trat Severus gleichgültig auf, er stellte die Aufgaben und erklärte die Hilfsmittel nur nebenbei, während er eigentlich in einem seiner Bücher las oder Hausaufgaben machte, so als wäre das alles selbstverständlich und ihm persönlich ohnehin egal. Er war unfreundlich und beschimpfte sie immer wieder. Doch er ließ sich immer noch Lilys Hausaufgaben geben und saß dann mit Hunderten von Büchern über die Ursachen ihrer Fehler brütend in der Bibliothek. Er machte sich viel Arbeit, ihr zu helfen, tat aber so, als wäre sie ihm egal. Das verwirrte Lily, machte sie aber auch wütend, vor allem, weil er ein echtes Talent hatte, ein Ekel zu sein. Nach jeder Stunde hätte sie ihn am liebsten erwürgt, doch dann sah sie ihn wieder in Zaubertheorie Randnotizen mit ihren Initialen versehen und war ihm dankbar.
Dass sie die Nachhilfe ertrug, lag zum großen Teil daran, dass ihr die drei Stunden in der Woche so viel Arbeit abnahmen, dass sie sich ausführlich der Erforschung der Slytherinwerkstatt widmen konnte, ohne ihre Noten zu vernachlässigen.
Und sie konnte jede freie Minute gebrauchen. Die Planung und Vorbereitung der nächsten Expedition nahm sie so in Anspruch, dass sie sogar die Zaubertrank-AG ausfallen ließ. Was den erstaunlichen Effekt hatte, dass Camille das ganze Wochenende über Sarina zu erklären versuchte, wieso sie, Sarina, beleidigt sein sollte, weil Lily sie versetzt hätte. Jedoch war das Prinzip, jemanden zu „versetzen“, für Sarina zu abstrakt und Camille hatte nicht genug Geduld, es ihr bis zum Schluss zu erklären. Doch Camille konnte es nicht lassen, immer wieder darauf hinzuweisen, wie gemein es von Lily gewesen war, nicht zu kommen. Lily musste darüber leise schmunzeln, weil sie es so interpretierte, dass Camille sie wohl sehr vermisst hatte.
„Haben wir alles?“, fragte Naomi leise, als drei Wochen nach den Weihnachtsferien endlich alles für die große Kerkerexpedition vorbereitet war. Es war ein Quidditch-Sonntag und da Gryffindor gegen Ravenclaw spielte, war der Gryffindorturm wie leergefegt. Außerdem fand nach dem Spiel eine Vorführung der Kunstflug-AG statt, an der James Potter teilnahm, also konnten Lily und Naomi sicher sein, dass keine ihrer Mitschülerinnen zu früh zurückkommen würde.
Lily warf noch einmal einen prüfenden Blick in ihre Tasche und nickte, dann öffneten sie den Geheimgang und betraten die Leiter.
Im warmen Licht der Öllampen, die Lily und Naomi mit Jahrhundertöl nachgefüllt hatten, wirkte der Raum viel gemütlicher als im kalten Schein der Zauberstäbe.
„So, mit welcher Wand fangen wir an?“, fragte Naomi und holte das Glas mit den Spannend-zu-sehen-Würmern heraus.
Lily drehte sich zu ihr um und stutzte. Die Szene, wie Naomi da mitten im Raum stand, kam Lily bekannt vor, doch etwas stimmte nicht.
„Wo ist der Sand?“, fragte Lily unsicher.
„Welcher Sand?“, fragte Naomi zurück und sah Lily verwirrt an.
„Als wir vor Weihnachten hier waren, hast du eine Vase mit rotem Sand umgeworfen, wo ist der hin?“
Jetzt schien sich auch Naomi zu erinnern und sah sich um.
„Die Vase steht hier“, stellte sie fest und trat an eine große Vase, die neben einem Regal mit Büchern stand.
„Vielleicht haben die Hauselfen den Sand weggefegt?“, versuchte Naomi zu erklären. Lily hatte noch nie einen Hauselfen gesehen, aber nach dem, was sie wusste, passte das nicht.
„Hast du mir nicht erzählt, dass Hauselfen die Räume von Hogwarts putzen? Dieser Raum hier ist seit Jahrzehnten nicht mehr betreten worden, geschweige denn geputzt. Wieso sollte ein Hauself den Sand auffegen, aber den Staub liegen lassen?“
Naomi stimmte zu und leuchtete vorsichtig in die Vase.
„Der Sand ist wieder drin. Kann es sein, dass es kein Sand ist, sondern etwas Intelligentes? - So dumm ist die Idee nicht! Kein Grund zu kichern“, fuhr Naomi Lily an, die abwehrend die Hände hob.
„Ich habe nicht gekichert, das kam vom Kamin.“
Die beiden Mädchen traten vor den großen Kamin und Naomi leuchtete in den Schornstein.
„Hier ist nichts“, stellte sie fest.
„Hier oben!“, erklang da eine fröhliche Stimme über ihren Köpfen. Lily hätte sich fast den Kopf am Kaminsims aufgeschlagen als sie zusammenzuckte.
Helga Hufflepuff lächelte breiter als noch vor einer Minute, aber ansonsten schien sie sich nicht bewegt zu haben.
„Die Vase ist mit einem Ordnungszauber versehen“, erklärte die helle Mädchenstimme weiter, ohne dass sich Helgas Lippen bewegten.
„Sal war ein Schussel, ihm fiel immer alles aus der Hand und er stolperte über die eigenen Füße. Wenn er arbeitete, sah es hier aus wie nach einer Schlacht, daher verzauberte er die Möbel und Gefäße, damit sie sich und ihre Inhalte selbst aufräumten.“
Lily blinzelte und plötzlich hatte Helga die Hand vor dem Mund und es sah aus, als ob sie kichern würde, doch sie bewegte sich immer noch nicht. Das Bild zeigte sie einfach nur in einer anderen Pose.
„Was bist du?“, fragte Naomi und trat näher an das Bild.
„Wie sehe ich denn aus? Ich bin ein Bild“, antwortete das Bild und zeigte Helga mit einem frechen Lächeln.
„Wieso kannst du dich dann nicht richtig bewegen?“, fragte Naomi weiter und Lily kam die Frage unhöflich vor.
Helgas Bild stellte sie empört dar.
„Ich kann reden, ist das nicht schon verdammt viel für ein Bild?“
„Wie lange hängst du schon in diesem Raum?“, mischte sich Lily ein, bevor Naomi dem Bild eine herablassende Erwiderung geben konnte.
„Ich wurde hier gemalt und habe den Raum auch nie verlassen“, antwortete das Bild stolz.
„Wer hat dich gemalt?“, fragte Lily weiter.
„Godri, er wollte eigentlich Sal malen, aber der meinte, er solle sich ein hübscheres Motiv suchen und hat ihm Helga vor die Staffelei gesetzt.“
„Du ...“, Naomi starrte das Bild mit weit aufgerissenen Augen an, „du hängst seit der Zeit der Gründer hier? Du hast sie gekannt?“
Helgas Augenbrauen waren plötzlich verwirrt zusammengezogen.
„Was sind Gründer?“
Lily sah sich in dem großen Raum um und das Gefühl von Bedeutung, das sie schon bei ihrem ersten Besuch gespürt hatte, kam wieder hoch.
„Was ist das für ein Raum?“, fragte sie nach einer Weile erstaunter Stille.
„Salazars Werkstatt, aber inzwischen haben viele Generationen den Raum auch anders genutzt.“
„Generationen?“
Das Bild kicherte.
„Ja, gewisse Generationen nahmen hier sogar ihren Anfang. Doch zugegebenermaßen ist es lange her, dass der Raum benutzt worden war.“
„Gibt es noch mehr Eingänge?“, fragte Naomi schnell.
„Ja, da drüben.“ Das Bild zeigte Helga mit nach links ausgestrecktem Arm. „Hinter dem Bücherregal ist eine Tür zu Ravenclaw.“
Lily und Naomi traten vor den schweren Schrank mit Büchern und hoben ihre Zauberstäbe: „Gryffindor nach Ravenclaw“, sagten sie fast gleichzeitig und die Glastüren des Regals schwangen auf und die Bücherreihen teilten sich in der Mitte, um weitere Regale von Büchern an den Wänden eines Ganges zu komplettieren.
Die Mädchen grinsten sich an und betraten den Tunnel, der an Tausenden von Büchern entlang geradeaus führte. Er war nicht sehr lang, vielleicht hundert Meter, dann endete er an einer Tür ohne Klinke.
Lily streckte die Hand aus und drückte gegen das Holz, die Tür bewegte sich quietschend.
„Wollen wir da wirklich rein? Die Tür hat keine Klinke, wer weiß, ob wir da wieder rauskommen“, warnte Lily.
„Ich vertraue da ganz auf dich, Lily. Aus der Slytherinwerkstatt hast du uns doch auch rausgeholt.“
Naomi trat an Lily vorbei und öffnete die Tür ganz. Dahinter lag ein gemütliches rundes Zimmer, das genauso verstaubt war wie die Werkstatt. Der Raum war kleiner, aber mit viel mehr Möbeln vollgestellt. Da waren Divane, Sofas und Sessel, Sitzkissen und Liegen. Und an den Wänden waren überall Bücher, bis auf einen kleinen Kamin, dessen Sims wie die Flügel eines Vogels geformt war.
„Ein Lesezimmer, irgendwie habe ich von Ravenclaw nichts anderes erwartet“, murmelte Naomi vor sich hin und begann, die verstaubten Buchrücken zu inspizieren.
„Hast du auch erwartet, dass Slytherin schusselig war und Hufflepuff orange Kleider trug?“
„Das sind Liebesromane!“ Naomi zog ein in rotes Leder gebundenes Buch aus dem Regal und las den Titel: „Das Himmelbett unter den Sternen.“
Lily kicherte.
„Stand das auch in der Geschichte von Hogwarts? Tolle Gründer haben wir, ein pinsel- und nicht schwertschwingender Gryffindor, ein über die eigenen Füße stolpernder Slytherin, eine Hufflepuff ohne den geringsten Geschmack und eine Ravenclaw, die in Liebesromane vernarrt war.“
„Zumindest erklärt das, wieso Crystal nach Gryffindor gekommen ist, sie ist auch so eine zarte Künstlerseele.“ Naomi ließ sich lachend in einen Sessel fallen und wirbelte eine Staubwolke auf.
* * *
„Ihr habt keinen Zugang gefunden?“
Camille schüttelte den Kopf.
„Wir haben Liebesbriefe eines Jack an eine Primilla aus dem letzten Jahrhundert gefunden und ein Privatklo hinter einer falschen Wand, aber keine Geheimtür.“
„Kann es sein, dass die anderen Zugänge im Laufe der Zeit ... zugemauert wurden?“, fragte Lily. Sie saß mit den beiden Slytherins und Naomi am Abend in einem gemütlichen Hausauf gabenraum unter dem Gryffindorturm. Dicke Regen tropfen prasselten auf das Fensterbrett vor den hohen Fenstern und gaben dem Raum zusammen mit dem prasselnden Feuer im Kamin eine wohlige Behaglichkeit.
„Klar kann das sein, aber vielleicht ist der Raum nur nicht in der selben Ecke wie der Slytheringemeinschaftsraum, oder die Tür führt wirklich nur in den Gryffindorschlafsaal“, überlegte Camille.
„Stimmt, vielleicht wurde der Geheimgang nur deswegen nicht entdeckt, weil er keinen anderen Ausgang hat. So würde er einfach zum Gemeinschaftsraum der Gryffindor gehören, auch das würde die Bedingung erfüllen, das jeder Gemeinschaftsraum nur einen Zugang haben darf“, erklärte Naomi.
„Das glaube ich einfach nicht, wir müssen Sarina und Camille in den Gryffindorturm bringen, vielleicht können sie die Tür von innen öffnen. Ich bin mir sicher, dass diese Tür für Mitglieder des Hauses Slytherin nach Slytherin führt“, bestand Lily auf ihrer Theorie.
„Nur geht das nicht, weil wir ohne das Passwort nicht in den Gemeinschaftsraum reinkommen.“
„Das ist einfach, das Passwort ist 'Minzblatt'.“ Sarina schüttelte den Kopf.
„Du kannst uns das Passwort nicht verraten, Lily.“ Lily sah sie verwirrt an.
„Ich habe es doch gerade getan.“
„Hast du nicht“, erklärte Camille, „oder sollte euer Passwort wirklich 'Plumskol' heißen?“
Naomi schlug sich mit der Hand gegen die Stirn.
„Natürlich! Das habe ich ganz vergessen. Die Passwörter können nur an die Mitglieder des eigenen Hauses weitergegeben werden, sonst wären sie ja auch sinnlos. Ein Haus hat achtzig bis hundert Schüler die mehrmals täglich den Gemeinschaftsraum verlassen und betreten. Wenn man das Passwort einfach so hören könnten, würden innerhalb von wenigen Tagen fast alle Schüler die Passwörter der anderen Häuser kennen, weil sie zufällig in der Nähe waren, als die Türen geöffnet wurden.“
„Eigentlich richtig clever. Aber für unsere Zwecke eine große Pleite.“ Lily sah aus dem Fenster und versank in Gedanken, während Naomi den Slytherinmädchen von Ravenclaws Lesesaal erzählte.
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