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Fanfiction

Die Hogwartsrumtreiber - Kapitel 18 - Hinterrücks

von Vistin

James hatte seine Entscheidung getroffen und es kam ihm daher sehr gelegen, dass Lily am nächsten Mittwoch allein zur Zaubertrank-AG unterwegs war. Das letzte bisschen Skrupel, das er gehabt hatte, wischte Lily mit einem trotzigen Blick weg, als er sie im Flur zur Kerkertreppe anhielt.

„Was willst du, Potter?“

„Du klingst schon wie dein schleimiger Freund“, spottete James und trat ihr wieder in den Weg, als sie genervt schnaubend an ihm vorbeigehen wollte.

„Nicht so schnell, Evans. Ich habe da eine kleine Bitte an dich.“

Lily stemmte die Arme in die Hüfte. Sie hatte sich damit abgefunden, dass sie jetzt eine Hexe war. Sie hatte hart gearbeitet, um zaubern zu lernen, sie hatte sich mit vielen unsinnigen Sitten und Gepflogenheiten der Zaubererwelt arrangiert, aber sie würde die Arroganz, mit der gewisse Zaubererkinder auftraten, wohl immer hassen.

„Was?“, zischte sie James an und zwischen ihren Augenbrauen bildete sich eine tiefe Kerbe.

„Ich brauche recht dringend eine magische Tinktur. Sie heißt 'intelligente Tinte', ich habe hier das Rezept. Du bist doch so talentiert in Zaubertränken, das schaffst du doch sicher, oder?“

Lily konnte es nicht fassen, sie atmete empört aus und starrte James mit großen Augen an.

„Was bin ich? Deine Köchin? Wie kommst du nur auf die Idee, dass ich dir helfen werde?“

James lächelte unschuldig und zuckte mit den Schultern.

„Vielleicht, weil ich so nett bin, niemandem von deiner Knutschhöhle mit Snape zu erzählen?“

Lilys Empörung steigerte sich zur Wut.

„Das ist völliger Blödsinn!“

James nickte, noch immer lächelnd.

„Ja, ich weiß. Ich halte nicht mal dich für so ekelresistent, den Typen anfassen zu wollen, aber ich bin mir sicher, dass Crystal das anders sehen wird. Und wir wollen eure komischen Treffen doch nicht ihrer Interpretation überlassen, oder?“

Lily zitterte bereits vor Wut. Sie wollte noch etwas erwidern, aber ihr fiel einfach nichts mehr ein. Sie riss James den Zettel aus der Hand und rannte an ihm vorbei.

Sie konnte einfach nicht glauben, was gerade passiert war. Sie hasste diese Welt, sie hasste dieses Schloss und sie verabscheute sich, weil sie jetzt ein Teil davon war.

* * *

„Interessante Interpretation von Hausgemeinschaft“, spottete eine Stimme hinter James, als Lily auf der Treppe zum Kerker verschwunden war. James wirbelte herum und sah Sirius aus dem Schatten einer Rüstung hervortreten.

„Spionierst du mir wieder nach?“, fuhr er ihn an, etwas lauter als es vielleicht angebracht gewesen wäre, doch er musste die Stimme in seinem Inneren übertönen, die sagte, dass Sirius Recht hatte.

„Ich habe es nicht nötig, dir nachzuspionieren. Ich war nur zufällig in der Nähe, als du ein kleines Mädchen, und auch noch eines aus deinem eigenen Haus, erpresst hast.“

James merkte, wie ihm das Blut in den Kopf stieg, und um es zu tarnen, ging er zum Angriff über.

„Oh, du standest zufällig hinter einer Rüstung versteckt. Warst du auch zufällig in der Nähe, als McGonagall erfuhr, dass wir zur Heulenden Hütte gehen wollten?“

„Ihr habt euch blöd angestellt und seid erwischt worden, das war nicht meine Schuld und ja, ich trat ganz zufällig aus diesem Geheimgang.“

Sirius hob den Arm der Rüstung und die Wand hinter ihr öffnete sich, was James den Wind aus den Segeln nahm. Jetzt fehlten James die Worte und er drehte sich nur kopfschüttelnd zum Gehen um.

„Evans ist also mit dem Nasengolem zusammen?“, fragte Sirius und trat an James Seite.

„Sie hockten letzte Woche in einem Hausaufgabenraum zusammen, war eine komische Sache“, antwortete James, von Sirius Verhalten etwas irritiert.

„Und nur deshalb machst du sie so an?“ James betrachtete Sirius kritisch, seine Stimme hatte nichts Spottendes gehabt und auch sein Gesicht wirkte offen und interessiert.

„Evans ist auch so komisch. Sie weiß nicht, welches Ende des Zauberstabes das gefährliche ist, aber sie kann alles mögliche aus dem Kessel herausholen. Sie stellt andauernd komische Fragen und tut so, als ob sie immer noch in der Muggelwelt wäre.“

Sirius zuckte die Schultern. „Für sie hat sich viel verändert, vielleicht braucht sie einfach mehr Zeit? In Zauberkunst und Verwandlungen ist sie ja schon deutlich besser geworden.“

James war so viel Verständnis suspekt. Überhaupt, seit wann redete Sirius wieder mit ihm? Und wieso hatte er seine kameradschaftliche Seite gerade jetzt entdeckt?

„Was interessiert dich das überhaupt? Warst du es nicht, der gesagt hatte, man solle ihn in Ruhe lassen?“

Sirius sah zu Boden und seine Stimme wurde etwas leiser.

„Und warst du es nicht, der gemeint hatte, dass wir Gryffindors zusammenhalten sollten? Sagen wir es mal so: Ich habe mich geirrt und du hattest Recht. Ich muss jetzt zu Spanisch, bis bald.“

James verschluckte sich an der eigenen Spucke und hustete. Hatte er gerade richtig verstanden? Hatte Sirius ihm wirklich Recht gegeben? Hatte der Junge, der seit Monaten so tat, als ob ihm mit der Wahl des Hutes das größte Unrecht im Sonnensystem angetan worden wäre, sich gerade wirklich auf die Zusammengehörigkeit des Hauses berufen? James merkte, dass er die Tür anstarrte, die hinter Sirius zugefallen war und setzte seinen Weg zum Gemeinschaftsraum fort, einen Schritt schneller als normal, er musste dringend mit Peter reden.

* * *

„Und das genau in dem Moment, in dem ich beschlossen hatte, dass die Hauszugehörigkeit egal ist! Kannst du dir das vorstellen?“

„Vielleicht ist es ein Trick. Er hat gehört, was du zu Lily gesagt hast und versucht dir jetzt ein schlechtes Gewissen einzureden.“ Peter hatte im Gemeinschaftsraum auf James gewartet und es nicht lassen können, James' Hausaufgaben für Geschichte zu korrigieren.

„Du hast auch gesagt, dass es falsch wäre, Lily zu erpressen, weil sie zu unserem Haus gehört“, erwiderte James, dem irgendwie sehr daran gelegen war, Sirius' Verhalten nicht als Hinterhältigkeit zu sehen.

„Ich habe es auch so gemeint. Aber er ist ein Black, er hat sich in den letzten Monaten wie ein Ekel benommen. Ihm war das Haus und die Zusammengehörigkeit herzlich egal. Er war nicht mal daran interessiert, mit uns die Karte zu machen, obwohl er ja so hinter Periculs Geheimlabor her war. Was sollte passiert sein, dass er sich plötzlich so ändert?“

James zuckte mit den Schultern, er verstand es auch nicht, aber er glaubte nicht, dass Sirius einen Irrtum zugeben würde, nur um jemanden zu veräppeln.

* * *

An diesem Abend konnte James nur schwer einschlafen. Er dachte andauernd über Sirius und Lily nach. Am nächsten Morgen war er, was Sirius anging, immer noch zu keinem Entschluss gekommen, doch bei Lily machte er tatsächlich einen Rückzieher.

„Lily?“ Naomis böser Blick zeigte James, dass Lily ihr von dem gestrigen Vorfall erzählt hatte. „Kann ich dich bitte kurz sprechen?“ Lily stieß ihren Löffel so energisch in die Cornflakes, dass die Milch auf den Tisch spritzte.

„Was willst du noch?“, fragte Lily mit verschränkten Armen, als sie einige Schritte vom Gryffindortisch entfernt waren.

„Ich wollte mich entschuldigen“, stotterte James und konnte Lily nicht ansehen, obwohl er es versuchte.

„Das gestern war dumm, es tut mir Leid, vergiss es einfach wieder. Ich werde Crystal natürlich nichts sagen.“

Lily griff in die Tasche ihres Umhangs und holte eine Phiole mit schwarzer Flüssigkeit hervor.

„Oh, nein, Potter. So einfach geht das nicht. Hier ist deine Tinte, damit habe ich meinen Teil erfüllt, halte dich an deinen, sonst kann es passieren, dass Professor McGonagall auf die komische Idee kommt, deinen Schlafsaal nach einer intelligenten Landkarte zu durchsuchen. Selbstdenkende Gegenstände sind nicht nur nach den Regeln Hogwarts' verboten, es gibt auch Zauberergesetze dagegen.“

Sie drückte ihm das Tintenfass in die Hand und als sie an ihm vorbeitrat, zischte sie ihm noch zu: „Magie ist nicht die einzige Kunst in Hogwarts.“

Lily zitterte, als sie sich wieder an den Tisch neben Naomi setzte. Sie wollte nicht so werden wie viele der Zaubererkinder, aber sie konnte nicht ewig ein Opfer sein, immerhin würde sie hier sieben Jahre lang überleben müssen.

* * *

Professor Flitwicks Worte schallten noch in Lilys Ohren, als sie wieder einmal einen Samstag nicht mit der Suche nach der Tür zu Slytherin verbringen konnte, sondern für Zauberkunst üben musste.

„Sie hatten sich doch schon so gebessert, meine Liebe!“

Ja, sie hatte sich gebessert. Sie hatte sich gebessert, weil Severus stundenlang auf sie eingeredet hatte, weil er sie wütend gemacht hatte und weil sie es ihm beweisen wollte. Jetzt wo sie ihm wieder völlig egal war, konnte sie nicht einmal mehr ein Blatt Papier schweben lassen.

„Du vermisst ihn?“, fragte Naomi erstaunt, als Lily sich den Frust von der Seele redete.

„Ich weiß nicht wieso, aber er hat mir immer das Gefühl gegeben, dass sich etwas ändern würde, wenn ich nur dieses oder jenes schaffen würde, das hat mich immer motiviert. Es waren kleine, überschaubare Schritte gewesen. Und wenn es mir zu viel wurde, schrie ich ihn an und ging weg. Das war dann keine Niederlage. Ergibt das überhaupt Sinn?“

„Wenig.“ Naomi zuckte mit den Schultern. „Aber ich glaube, ich verstehe schon, er hat aus einem großen Problem viele kleine gemacht.“

„Genau!“, stimmte Lily begeistert über Naomis Treffsicherheit zu. „Es ging nicht mehr darum, die große magische Welt zu begreifen, sondern darum, gegen ein kleines, gemeines Ekel anzukommen.“

„Was eine viel kleinere Herausforderung ist. Immerhin ist das kleine Ekel ja nur der oberste angehende Schwarzmagier unseres Jahrgangs“, kommentierte Naomi zynisch. Lily schmunzelte.

„Das ist ja das Komische, in den Nachhilfestunden hatte ich immer das Gefühl, ihn ... unter Kontrolle zu haben?“ Naomi sah Lily bei diesen Worten skeptisch an.

„Na ja, es war ein Geschäft. Die Regeln waren klar ausgesprochen worden, Haus, Blutstatus, das Wetter, es spielte alles keine Rolle. Wir tauschten Zauberspruch gegen Zaubertrank und jeder konnte jederzeit gehen. Da finde ich Potter schlimmer, der ist nicht berechenbar. Der ist mal so, mal anders, je nach Laune.“

„Potter ist komisch, stimmt. Erpressung hätte ich ihm wirklich nicht zugetraut. Aber eigentlich möchte ich mich nicht zwischen Snape und Potter entscheiden müssen, sie sollten beide weit weg sein“, erklärte Naomi.

Lily konnte ihr nicht unbeschwert zustimmen, auch wenn sie es gewollt hätte. Sie hatte in Gryffindor auch so schon einen schweren Stand, weil sie nicht so gut in der Zauberei war und nur in den Zaubertränken ab und zu ein paar Punkte für das Haus erwerben konnte. In Zeiten, in denen Gryffindor so weit abgeschlagen war wie gerade, achtete jeder darauf und einem James Potter wurden 10 Punkte Verlust einfacher vergeben, weil er in fast jeder Stunde Punkte scheffelte. Einem „Muggelkind“, das sich auch noch mit Slytherins angefreundet hatte, sah man die allgemeine Dummheit nicht so schnell nach.

Besonders hart getroffen hatte Lily ein Gespräch zwischen der immer noch ständig staunenden und kichernden Anna und Beekje, das Lily zufällig belauscht hatte. Anna meinte, dass sie ja nichts gegen Muggel hätte, man die Zulassung zu Hogwarts aber besser regeln müsste. Beekje hatte ihr zugestimmt und gemeint, dass latente Zauberkräfte eben nicht reichen würden, um ein richtiger Zauberer zu werden.

Lily hätte gerne auf Annas Kopf geklopft, um zu hören, ob er hohl war. Annas Eltern und ihre Geschwister konnten nicht zaubern, doch sie waren trotzdem ihre Familie und sie „hatte nichts gegen sie“? Sie hatte sich so sehr über diesen blöden Spruch geärgert, dass sie fast übersehen hätte, dass sich das Gespräch um sie gedreht hatte.

Wie schwer es Lily auch fallen würde, sie musste sich der Erkenntnis stellen: Sie konnte James nicht ignorieren und sie brauchte Severus.

„Ich habe hier was“, unterbrach Sarina Lilys Gedanken, als sie mit einem Buch in den fast leeren Hausaufgabensaal kam.

Professor Sprout, die Aufsicht hatte, sah Sarina verwirrt an, anscheinend hatte Sarina sie aus einem Nickerchen geweckt. An Samstagen machten nur die wenigsten Schüler im großen Hausaufgabensaal Hausaufgaben, die Anwesenheit eines Lehrers verhinderte zu sehr die am Samstag so erwünschten Ablenkungen.

Sarina lächelte Sprout gezwungen zu und setzte sich leise neben Lily.

„Die Fokus-Formel“, flüsterte Sarina und schob Lily ein abgegriffenes Buch vor die Nase.

„Sie wird nur noch selten benutzt, seit die Zauberstabtechnik verbessert wurde. Aber noch vor wenigen Jahrhunderten waren Zauberstäbe nicht intuitiv nutzbar. Daher gab es eine Formel, mit der man die Kraft in den Zauberstab und zum Objekt leiten konnte. Eigentlich ist es komisch, dass diese Formel fast vergessen ist, sie kann die meisten Zauber sehr verbessern.“

Lily las den Abschnitt über die Formel und hob den Zauberstab.

„Kraft, Wille, Gegenstand“, flüsterte sie nachdenklich und dann zischte eine große Vase durch den Raum. An einer Gruppe älterer Hufflepuffs vorbei, die sich gerade noch in Sicherheit bringen konnten, genau auf Professor Sprout zu.

Professor Sprout hatte auf dem Stuhl, halb dösend, geschaukelt und verlor jetzt das Gleichgewicht, als sie panisch nach ihrem Zauberstab suchte. Ein Schreckensschrei und Sprout kippte nach hinten. Die in geringelten Socken steckenden Beine zur Decke gestreckt und mit ihrem Umhang über dem Kopf, versuchte sie die Orientierung wiederzufinden. Die Mädchen waren inzwischen aufgesprungen und zum Lehrertisch gelaufen.

„Haben Sie sich etwas getan, Professor? Es tut mir so Leid, das wollte ich nicht!“, erklärte Lily und half der rundlichen Lehrerin wieder auf die Füße. Professor Sprout sah zu Lily und dann auf die Vase, die unbeschädigt auf dem Lehrertisch stand und nicht einmal wackelte. Dann sah sie wieder zu Lily und strahlte über das ganze Gesicht.

„Gut gemacht, Mädchen!“ Sie klopfte Lily mit einer harten und schwieligen Hand auf die Schulter.

„Ich wusste schon immer, dass Sie es packen. Gratuliere! Fünf Punkte für Gryffindor!“ Sie strich sich die Röcke und den Umhang glatt.

„Und für den Rest: Mit dem Stuhl kippeln ist verboten! Man kann sich dabei ernsthaft verletzen!“

Lily hatte einen Muskelkrampf in den Wangen, als sie sich wieder an ihren Platz setzte, doch sie konnte einfach nicht aufhören zu grinsen. Sie zog das Buch begeistert heran und blätterte, um einigen Verweisen zu folgen, da fiel ihr eine Notiz am Rand auf. Ihr Inhalt war belanglos, es ging um eine Zutat, die es wohl nicht mehr gab - was Lily stutzen ließ, war die Handschrift. Ganz kleine Buchstaben, kantig und spitz, die sich mal nach links, mal nach rechts neigten.

„Woher hast du das Buch?“, fragte Lily leise und sah Sarina durchdringend an.

Sarina wurde blass und riss das Buch wieder an sich.

„Ich ... habe ... ich habe es in der Bibliothek gefunden?“

Sarina konnte nicht lügen, obwohl sie sich gerade sehr bemühte, klang es eindeutig nach einer Frage.

„Du hast es von Severus, richtig?“

Sarina nickte schuldbewusst und drückte sich das Buch an die Brust.

„Er hat so lange nach dieser Formel gesucht. Er wollte, dass du sie bekommst.“

Lily wusste mal wieder nicht, was sie denken sollte. Etwas sagte ihr, dass es falsch war, böse zu werden, aber gerade das lag ihr im Moment näher: Sie war böse auf Severus, weil er nicht mehr mit ihr redete, sich aber immer noch einmischte. Sie war böse, weil er Sarina dafür benutzte und aus irgendeinem Grund war sie böse, dass er sich dabei auch noch so dumm anstellte.

„Gib ihm das Buch zurück und sag ihm, dass ich seine Hilfe nicht mehr brauche!“, fauchte Lily Sarina an und stürmte aus dem Hausaufgabensaal. Die Freude über Professor Sprouts Lob war wie weggewischt.

* * *

James hatte endlich herausgefunden, wem die Handschrift auf dem merkwürdigen Zettel gehörte:

Sirius hatte sich bei den Hausaufgaben neben ihn gesetzt und als James nichts mehr zu dem Unterschied zwischen Verteidigungs- und Abwehrzaubern einfiel, hatte er auf Sirius' Blatt gespickt und die langen Gs und hohen Fs sofort erkannt.

Peter hielt es für unklug, doch James hatte es nicht lassen können und Sirius auf den Zettel angesprochen. Es stellte sich heraus, dass Sirius den Zettel verloren hatte, ohne zu wissen, wo es gewesen sein könnte.

Peters Zweifel an der Richtigkeit dieses Gesprächs war erloschen, als Sirius seine Karte von Hogwarts vorlegte. Sie enthielt viele Orte, die James und Peter noch nicht aufgezeichnet hatten und in ihr waren auch mehr Geheimgänge mit ihren Passwörtern und Öffnungsmechanismen eingezeichnet. Peters Karte hatte jedoch auch ihre Stärken: Sie war viel vollständiger und der Zugehörigkeitszauber, den Peter gefunden hatte, machte die Übergänge zwischen den Stockwerken viel klarer. Außerdem liefen dank der intelligenten Tinte auch schon die ersten Lehrer durch ihre Flure.


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