
von Vistin
James stolperte ĂĽber eine Wurzel, und als er wieder aufsah, rannte er in etwas Bepelztes.
„Pscht!“, zischte eine tiefe Stimme, und ein Arm, dick wie ein Baumstamm, zog James zu Boden. Zwischen dem Haar des dichten Pelzes sah er Peter und Sirius, die sich der Riese unter den anderen Arm geklemmt hatte. Sie duckten sich hinter einem großen Felsen, und wenige Sekunden später hörte James den Donner von unzähligen Hufen, die an ihnen vorbeipreschten. Dann wurde das Getöse immer leiser und verschwand im Knarren der Bäume.
Der Griff um James Schultern lockerte sich, und der Riese richtete sich auf. Erst jetzt erkannte James ihn. Es war Hagrid, der WildhĂĽter, der sie an ihrem ersten Tag vom Bahnhof abgeholt hatte.
„Beim galoppierenden Wasserbüffel! Was macht ihr Knirpse hier im Wald?“, donnerte seine tiefe Stimme, doch sie klang nicht übermäßig ärgerlich, eher besorgt.
„Wir haben uns verlaufen“, erklärte Peter schnell und ließ die Karte im Ärmel seines Umhangs verschwinden.
„Wir wollten uns mit ein paar Hufflepuffs für die Hausaufgaben treffen, doch dann hat sich eine Treppe gedreht und wir waren in diesem fremden Flur, und dann meinte Sirius, wir könnten einen Geheimgang als Abkürzung nehmen, und dann waren wir plötzlich hier, Sir.“
James staunte nicht schlecht über Peters Geistesgegenwart. Die Lüge sprudelte so schnell und überzeugend aus ihm heraus, dass selbst James das Gefühl hatte, ihm zu glauben. Die Körperhaltung des Riesen änderte sich schlagartig: Seine Schultern sanken tiefer, sein Kopf kippte in die Schräge und in seinem Gesicht malte sich Mitgefühl. Sie mussten auch sehr mitleiderregend aussehen, so zitternd und schreckensblass, wie sie waren.
„Hier“, sagte der Riese und zog seinen Pelzmantel aus, „der sollte groß genug sein für euch alle drei.“ Der Mantel fiel schwer auf ihre Schultern, und die Wärme, die von ihm ausging, ließ James in Schweiß ausbrechen.
„Und jetzt kommt, ich mache euch Tee, und dann geht es zurück ins Schloss. Habt' euch den Geheimgang gemerkt? Damit' nicht noch einmal unter die Hufe der Zentauren geratet?“
Sie nickten eifrig und versuchten, mit dem viel zu langen Mantel den riesigen Schritten des Wildhüters zu folgen. Kaum zehn Minuten später saßen sie warm und trocken in der Hütte des Wildhüters und tranken Kamillentee aus gigantischen Tassen.
„Mr. Hagrid, Sir? Kann ich Sie was fragen?“, begann Sirius vorsichtig, doch der Riese lachte bärig und schüttelte seinen haarigen Kopf.
„Beim Zentauren, so förmlich hat mich ja noch kener angehauen!“ Er stellte einen Teller mit Keksen auf den Tisch und setzte sich zu ihnen. „Ken Mr. und auch ken Sir. Alles nicht nötig, einfach nur Hagrid.“
Er reichte Sirius eine gewaltige Pranke über den Tisch. Sirius grinste und schlug ein: „Ich bin Sirius, und das sind Peter und James“, stelle er sie vor.
„Weiß ich“, erklärte der Wildhüter und nickte ihnen zu, „war ja bei eurer Auswahlzeremonie. Sieht man nicht jeden Tag, dass ein Black nach Gryffindor geht.“
Sirius grinste breit, und James war ĂĽberrascht, so etwas wie Stolz in seinem Gesicht zu sehen.
„Aber Hagrid, was ich fragen wollte: Wieso waren die Zentauren so wütend?“
Hagrid biss in einen Keks, der so trocken war, dass die Hälfte als Krümel in seinem Bart hängen blieb.
„Alles Schuld des Ministeriums, machen nur Murks. Haben einen Wald in Wales evakuiert, weil die Muggel da ein Naturschutzgebiet eingerichtet haben. Alles dumme Ausreden, wenn ihr mich fragt. Die wollten den Wald sauber haben, um das neue Quidditchfeld einrichten zu können, das der Tornados, wisst ihr?“
James nickte. Er hatte von dem neuen Feld gehört. Der Tagesprophet hatte ein Interview des Ministers für Spiele und Sport abgedruckt. Darin hatte er dauernd wiederholt, wie muggelsicher das Gebiet wäre.
„Naturschutzgebiete sind für magische Wesen ideal. Kene Häuser, kaum Touristen, und die paar Muggel-Wildhüter kann man problemlos verhexen. Aber nein, sie haben die Waldschrate, eine Herde Zentauren und einen Stamm der Waldmenschen dort vertrieben und hier angesiedelt. Der Verbotene Wald ist voll von Wesen und Völkern, die irgendwo anders aus Muggelschutzgründen vertrieben wurden. Langsam wird es hier eng. Die Zentauren sind zwar intelligente Leute, aber sie mögen ihre Freiheit. Ist ja auch nicht schön, wenn man alle zwei Schritte jemandem auf die Hufe tritt.“
„Das waren also Revierkämpfe?“, fragte Peter erstaunt. „Ist so etwas nicht schrecklich gefährlich?“
Hagrid nickte ernst.
„Natürlich, zwei Waldmenschen sind schon getötet worden, aber mit Zentauren kann man schlecht reden. Professor Pericul versucht es immer wieder, und es geht selten unblutig aus. Ich rede mir auch den Mund fusselig, aber ich bin nur ein Wildhüter, auf mich hört niemand. Das Ministerium müsste jemanden schicken, der tatsächlich was sagen kann, aber die hohen Tiere aus London reden ja nicht mit Halbmenschen.“ Hagrid machte ein abfälliges Geräusch und bespuckte dabei den Tisch mit Kekskrümeln.
* * *
„Also haben die Zentauren Pericul so zugerichtet und nicht seine eigenen Monster“, stellte James am späten Abend fest, als sie wieder im Gemeinschaftsraum zusammensaßen. Sie waren mehr als eine Stunde bei Hagrid gewesen und hatten über die Umsiedelung und die anderen Wesen im Wald gesprochen. Dann war es dunkel geworden und Hagrid hatte sie zum Schloss gebracht, doch allen dreien war klar, dass das Thema noch nicht erschöpft war, vor allem nicht in den Bereichen, die sie vor Hagrid nicht angesprochen hatten.
„Ja, was wieder die Frage eröffnet: Was ist in der Heulenden Hütte?“, bestätigte Sirius.
„... und was hinter der Tür des Türklopfers“, ergänzte Peter. James hatte gerade die Lösung für eins der Rätsel bekommen, doch irgendwie war er enttäuscht. Dass einer seiner Lehrer diplomatische Gespräche mit Zentauren führte, war nicht so spektakulär wie eine Hütte voller illegaler Monster. Doch das Gespräch mit Hagrid hatte ihm trotzdem viel zum Nachdenken gegeben. Was dachte sich das Ministerium dabei, den Wald von Hogwarts mit Unmengen von gefährlichen Wesen vollzustopfen? Bisher war James der Meinung gewesen, dass Hogwarts ein gigantischer Spielplatz war, auf dem man sich nichts Schlimmeres als blaue Flecken holen konnte. Der Gedanke, dass es da draußen Kräfte gab, die nicht unter der Kontrolle des Schulleiters standen, weckte ein komisches Gefühl in ihm. Es war nicht nur Angst, eher eine Mischung aus Wagemut und Neugier, eine Herausforderung an ihn, es trotzdem zu riskieren, und der Respekt vor der Gefahr.
* * *
„Ich hatte Recht!“, fiepte Camille fröhlich in Lilys Ohr, als sie sich im Hausaufgabensaal neben sie setzte.
„Auf der Innenseite des Kamins ist eine Tür. Sie ist getarnt, man muss eine der Schlangen antippen, dann wird sie sichtbar, aber das Passwort stimmte. Wir waren nur kurz drin. Das komische Bild hat uns gleich ausgelacht, dass wir so lange gebraucht haben, um den Zugang zu finden.“ Camille zog eine Grimasse.
„Am Wochenende, beim Spiel Gryffindor gegen Hufflepuff, wollen wir länger runter.“
Camille verstummte, als sich Kingsley zu ihr setzte und mit ihr die Hausaufgaben für Verwandlungen durchging. Sie hielten es aber nicht lange unter der Aufsicht von Professor Perlok aus und waren kaum eine halbe Stunde später wieder verschwunden, um ihre Hausaufgaben irgendwo zu machen, wo sie sich auch über ihren nächsten Angriff auf Sirius unterhalten konnten.
* * *
Lily und Naomi mussten fast eine Stunde warten, bis sich das Tor endlich öffnete und Sarina und Camille in die Werkstatt kamen.
„Das lahmste Spiel der Saison“, meckerte Camille. „Die Gryffindors sind so weit abgeschlagen, dass sie schon mit 500 Punkten gewinnen müssten, um wieder aufzuschließen, und die neue Hufflepuff-Mannschaft ist so schlecht, dass keiner das Spiel sehen wollte. Wir mussten ziemlich viel Aufwand treiben, um den Aufenthaltsraum leer zu bekommen. Langfristig brauchen wir da eine andere Lösung.“
„Langfristig?“, fragte Naomi verwirrt.
„Natürlich, Schokokeks, das hier hat Potenzial. Überleg doch mal, was wir hier alles machen können! Die vielen Bücher, Zutaten für Unmengen an Tränken.“ Camilles Augen funkelten, als sie an Lily vorbeitrat und mit einer Bewegung ihres Zauberstabs alle Lampen im Raum anzündete.
„Von hier aus können wir die ganze Schule beherrschen“, verkündete Camille. Naomi lachte hell auf.
„Nein, wir sind kein bisschen größenwahnsinnig, nicht die Bohne.“
Camille drehte sich mit einem breiten Grinsen zu ihr um.
„Und du bist kein Stück ehrgeizig, was?“
„Camille hat nicht ganz unrecht“, mischte sich Sarina ein, „dadurch, dass die Eingänge innerhalb der Häuser sind, können wir uns hier auch nach Sperrstunde treffen. Wir können hier Tränke zubereiten, die lange ziehen müssen, und Lily könnte hier wieder Nachhilfestunden bekommen, weil man sie hier nicht zufällig erwischen kann.“
Diesen Worten folgte eine Minute des Schweigens, und die Mädchen tauschten nachdenkliche Blicke. Dann ergriff Naomi das Wort: „Wieso glaubst du, dass Lily noch Nachhilfe braucht oder will? Ich war von Anfang an dagegen, diesen Mistkerl um Hilfe zu bitten, und ich hatte Recht. Außerdem ist Lily mit der Fokus-Formel richtig gut, sie braucht ihn nicht mehr.“
Sarina sah eingeschĂĽchtert aus und blickte hilfesuchend zu Lily herĂĽber.
„Das stimmt nicht, Naomi. Die Fokus-Formel ist ein sehr mächtiges Werkzeug, das ich zwar besser verstehe als die Zauberstabhexerei, das ich aber noch lange nicht beherrsche. Ich habe mir überlegt, Severus wieder um Hilfe zu bitten.“
Naomi starrte Lily entgeistert an.
„Das ist nicht dein Ernst, oder? Der Junge ist gefährlich und grässlich!“
„Und wenn man dich berührt, wird einen bis zum dreißigsten Lebensjahr keiner küssen“, sagte Camille in einem Tonfall, als würde sie sich wiederholen.
Naomi funkelte sie böse an: „Das ist Blödsinn!“
„Ich weiß“, erwiderte Camille und setzte sich auf die Armlehne des Sofas.
„Ich weiß es, weil ich dich kenne und weil ich mich nicht verarschen lasse. Es ist ein Gerücht, das entstanden ist, weil sich deine Familie nicht die Regeln hält. Mein Vater ist ein angesehener Heiler, meine Mutter ist Mitglied in so ungefähr jedem Hexenverein, und ich bin hübsch und lächle viel. Ich könnte die Schule in die Luft sprengen, und keiner würde mich als böse oder ein Ekel bezeichnen. Nur weil Severus sich anders verhält, als man es von ihm erwartet, ist er noch lange kein Monster.“
„Nein, außer er verhält sich wie ein Monster“, antwortete Naomi bissig.
„Es sind andere, die es so aussehen lassen wollen, damit sie neben ihm besser und nobler erscheinen. So funktioniert das eben in der Zaubererwelt: Der Schein ist alles. Du kennst Severus nicht, du weißt nur, was Leute wie Crystal über ihn sagen.“
„Das sagt genau die Richtige. Kennst du Sirius so gut, dass du ihn verurteilen darfst?“, zischte Naomi.
„Ja, das tue ich ...!“
„Es reicht!“, fuhr Lily dazwischen. „Wir müssen alle lernen, die Dinge so zu erkennen, wie sie wirklich sind, da hat Camille Recht. Aber bei Menschen ist mir das im Moment zu schwer. Lasst uns lieber herausfinden, was dieser Ort hier wirklich ist. Den wahren Kern einer Sache zu verstehen ist eine Grundregel der Zauberei, und da in dieser Welt nicht nur die Menschen, sondern vor allem die Dinge einen falschen Eindruck erwecken wollen, will ich diesen Raum nicht nutzen, bevor ich nicht weiß, wie er funktioniert.“
* * *
Tatsächlich waren die Räume mehr als geheimnisvoll. Die Mädchen hatten ein ganzes Arsenal an Zaubern und Tränken vorbereitet, die ihnen helfen sollten, Flüche, Geheimgänge und magische Dinge zu finden, die in den Räumen von Slytherin und Ravenclaw noch wirkten. Sie fanden heraus, dass die Schubladen und Gefäße in Slytherins Werkstatt sich selbst auffüllten, ihren Inhalt wieder aufsammelten, wenn er nicht gebraucht wurde, und sich selbst reparierten, wenn sie kaputt gingen. Ravenclaws Romane sortierten sich selbst nach Autoren und Themen um, der große Ohrensessel suchte einem das zur Laune passende Buch heraus, und der kleine Tisch servierte Tee und Kekse, wenn man danach verlangte.
Mit den GeheimtĂĽren kamen sie jedoch nicht weiter. Was auch immer sie versuchten, weder Lily noch Naomi konnten die TĂĽr zum Aufenthaltsraum der Slytherins durchqueren, und auch Sarina und Camille konnten den Schlafsaal der Gryffindors nicht betreten.
In Ravenclaws Raum fanden sie eine weitere Geheimtür, von der sie vermuteten, dass sie zu Hufflepuff führte, doch sie konnten sie nicht öffnen.
Es war schon spät am Abend, als sie sich erschöpft vor dem Kamin in Slytherins Werkstatt niederließen und begannen, die Ergebnisse des Tages zusammenzutragen.
„Ich glaube, dass die Wohnstätten der Gründer ursprünglich mit diesen Geheimgängen verbunden waren. Als ihre Wohnungen dann zu den Häusern ausgebaut wurden, wurden die verbundenen Räume unterschiedlich verwendet. Vielleicht hat man die Werkstatt nicht gefunden, weil sie so einen ungewöhnlichen Zugang hatte, vielleicht hat man sie auch nur vergessen, genauso den Raum von Ravanclaw. Gryffindors Raum hingegen wurde benutzt, der von Hufflepuff wahrscheinlich auch.
Die vier Räume gehören den alten Zaubern nach zu den vier Häusern. Die Zauber, die die Häuser mit Passwörtern schützen, sind jedoch neuer, sie umfassen nur die Räume, die von den Häusern auch benutzt werden. Daher können wir alle die Werkstatt und den Leseraum betreten, weil sie von den alten Zaubern nur gegen „Nicht–Hogwartsbewohner“ geschützt sind. Um durch die Pforte in den Gemeinschaftsraum zu kommen, muss man ein Mitglied des Hauses Slytherin sein, weil der Gemeinschaftsraum durch die neuen Zauber bereits gegen „alles was nicht Slytherin ist“ geschützt ist“, erklärte Sarina und strahlte, als ihr die anderen nickend zustimmten.
„Das erklärt die Sache. Es bedeutet aber auch, dass wir hier sehr wohl von anderen Schülern erwischt werden können, weil es in jedem Haus einen Zugang gibt und wir nicht wissen, wie dieser bei Hufflepuff und Ravenclaw aussieht“, warf Naomi ein.
„Helga hat erzählt, dass hier schon lange niemand mehr gewesen ist. Und ich habe es auch nur durch Zufall rausgefunden. Hätte ich den Wurm nicht fallengelassen, wären wir nicht hier.“
„Wir sollten versuchen herauszufinden, ob Hufflepuffs Raum wirklich Teil des Hauses Hufflepuff ist. Ich habe gelesen, dass man den Aufenthaltsraum dort vor etwa 100 Jahren umgebaut hat, vielleicht ist dadurch der Zugang versperrt worden. Und wir müssen den Zugang zu Ravenclaw finden. Wir werden ihn vielleicht nicht öffnen können, aber wir können ihn vielleicht zusätzlich verschließen. Ich habe ein Buch gefunden, in dem neue Anwendungen der Spannend-zu-sehen-Würmer drin sind. Ich werde mich ab morgen auf die Suche machen, und ihr müsstet Möglichkeiten finden, damit wir die Geheimtüren jederzeit benutzen können, ohne immer alle aus dem Gemeinschaftsraum scheuchen zu müssen.“
Camilles Plan fand allseitige Zustimmung, doch die Umsetzung war recht mühsam. Eine Woche suchten sie die Gegend, ab in der sie das Haus Hufflepuff vermuteten. Doch auch mit den Zaubern, die die Würmer zurückkommen ließen, um Bilder von den Räumen hinter den Wänden zu zeigen, fanden sie den Zugang nicht.
* * *
„Was machst du da, Lockenkopf?“, rief James Camille zu, die gerade vor einer Wand hockte. Etwas grünes in ihrer Hand verpuffte, als James und Peter näherkamen.
„Das geht dich nichts an, Potter“, antwortete sie, ohne ihn anzusehen, und schraubte ein Glas zu.
„Accio Glas“, rief James und das Gefäß flog aus Camilles Händen.
„Hey! Gib das wieder her!“, rief sie und zog ebenfalls den Zauberstab.
„Du hast doch sicher wieder etwas gemeines damit vor, vergiss es besser. Das hier behalte ich.“
Ein silberner Lichtstrahl schoss in ihre Richtung, doch Peter wehrte den Zauber geistesgegenwärtig ab. James holte mit dem Zauberstab aus und verklebte Camilles Hände mit einer rosa Paste, die an durchgekauten Kaugummi erinnerte.
„Lass das!“, ermahnte James sie herablassend, doch Camille funkelte ihn wütend an, konzentrierte sich und ihre Hände kamen wieder frei. Sie hob erneut ihren Zauberstab und diesmal konnte James nicht verhindern, dass sich der Fluch wie ein Seil um seine Beine legte und ihn zu Boden riss.
„Gib mir die Würmer zurück!“, rief Camille und kam auf ihn zu, doch Peter war schneller.
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