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Fanfiction

Horcruxe, Abenteuer und Gefühle... - Ein angenehmer Nachmittag im Krankenflügel

von Dracodormiens

3.Ein angenehmer Nachmittag im Krankenflügel

Draco schimpfte leise vor sich hin. „Und was soll ich hier noch? Ich bin nicht krank!“ Hermine sah ihn an. „Malfoy, nimm´s mir nicht übel, aber du siehst aus wie durchgekaut und ausgespuckt. Wann hast du das letzte Mal richtig geschlafen, mal abgesehen von heute nacht? Und hast du die letzten Wochen irgendetwas gegessen? Erhol dich doch einfach ein paar Tage!“

„Ich bin eben kein Typ, der faul herumliegen mag. Und was heißt hier überhaupt durchgekaut und ausgespuckt?! Normalerweise höre ich von Mädchen da ganz andere Adjektive über mein Aussehen...“

„Da siehst du mal, von was für Schleimern du umgeben bist.“ grinste Hermine. „He, Granger, damit willst du hoffentlich nicht sagen, ich würde etwas anderes als umwerfend gut aussehen!“ Draco richtete sich im Bett auf und warf Hermine einen empörten Bick zu. Sie kicherte. „Ehrlich, du bist ein hoffnungsloser Fall. Du bist eitler als Lavender und Parvati zusammen. Und außerdem heiße ich Hermine.“

„Nur weil du...“ Draco unterbrach sich selbst. „Ach, verdammt, es ist irgendwie schwierig, dich nicht bei jeder sich bietenden Gelegenheit zu beleidigen. Ich versuche mich daran zu gewöhnen, okay?“ „Übernimm dich nicht, Malfoy.“ „Draco.“ „Ach ja. Auch gewöhnungsbedürftig. Darf ich dich für den Übergang Frettchen nennen?“ „Nur wenn ich dich Biber nennen darf.“ „He, meine Zähne haben genau die richtige Größe! Danke übrigens dafür, auch wenn du das nicht beabsichtigt hast damals.“ „Nein, mit Sicherheit nicht. Steht dir aber gut.“ „Ist das dein Ernst?!“ „Ja, ich bin eben nicht so unhöflich wie gewisse Leute in diesem Raum, die anderen an den Kopf werfen, sie würden aussehen wie durchgekaut und ausgespuckt.“
Hermine fand immer mehr Gefallen an ihrem kleinen Wortwechsel mit Draco. Es war eine nette Abwechslung, mal nicht von ihm beleidigt zu werden. Er war schlagfertig, auch ohne dass es unter die Gürtellinie ging. Und er lächelte sie an. Es war das erste Mal, dass sie ein ehrliches Lächeln von ihm sah, kein überhebliches oder fieses Grinsen.

„Erzähl mir etwas über dich, Granger. Wir müssen ja irgendwie die Zeit totschlagen. Und schließlich sind wir ja jetzt Verbündete, oder?“

„Was willst du denn wissen?“ fragte Hermine überrascht. „Alles. Ich weiß so gut wie nichts über dich, außer dass deine Eltern Muggel sind und du deine Freizeit in der Bibliothek verbringst und überall Klassenbeste bist. Was machen deine Eltern beruflich, wo kommst du her, was hast du vor Hogwarts gemacht, was tust du außer lesen in deiner Freizeit?“

„Meine Eltern sind beide Zahnärzte - Heiler, die sich auf Zähne spezialisiert haben.“ erklärte Hermine. „Sie haben ein kleines Haus in einem Vorort von London. Da bin ich auch vorher zur Schule gegangen, bis die Eule von Hogwarts kam. Ich hatte keine Ahnung, dass es Zauberer wirklich gibt. Ich hatte zwar viele Bücher gelesen, die von Magie und Zauberern handeln, aber die sind alle nur erfunden. Denken die Muggel zumindest. Seit ich hier bin, habe ich natürlich herausgefunden, dass viele unserer Muggelschriftsteller in Wirklichkeit Hexen und Zauberer sind, Tolkien zum Beispiel. Er hat eine bei den Muggeln sehr bekannte und beliebte Geschichte über Gandalf geschrieben.“

„Über Gandalf?“ fragte Draco erstaunt. „Der Bezwinger des letzten Balrog? Den kennen die Muggel?“ „Sie kennen auch Nicolas Flamel, obwohl sie nicht wissen, dass er bis vor ein paar Jahren noch gelebt hat. Sie denken, er war einfach ein Alchimist.“ Draco schüttelte verwundert den Kopf. „Wie hast du es deinen Freuden und Verwandten erklärt, als du nach Hogwarts gekommen bist? Wissen außer deinen Eltern noch mehr Leute, dass du eine Hexe bist?“
„Viele Verwandte habe ich nicht, meine Eltern sind beide Einzelkinder. Die offizielle Variante lautet, dass ich in einem Internat bin. Das denken auch meine Freunde von früher. Es ist ganz schön schwierig, mit denen nicht über die Schule zu sprechen beziehungsweise Erlebnisse aus einer Muggelschule zu erfinden.“

„Was lernt man denn in Muggelschulen?“

„Alles mögliche, Mathematik, Biologie, Chemie, Geschichte oder Geographie zum Beispiel. Oder Physik.“ „Was ist denn Physik?“ „Da lernt man zum Beispiel etwas über Technik, Elektriziät, Mechanik, und so. Wieso hast du eigentlich nicht Muggelkunde gewählt, wenn dich das so interessiert?“

„Ein Reinblüter in Muggelkunde?!“

„Wer denn sonst? Die anderen lernen da ja nicht viel Neues!“

„Stimmt auch wieder. Aber mein Vater hätte mich glatt enterbt!“

Nachdenklich sah Hermine ihn an. „Was werden deine Eltern zu deiner Entscheidung sagen? Ich meine, du wolltest sie retten, und sie sind ja sowieso schon bei Voldemort in Ungnade gefallen, aber dass du gleich mit Schlammblütern und Blutsverrätern gemeinsame Sache machen willst?!“

Draco seufzte. „Ehrlich gesagt, ich habe keine Ahnung. Ich hoffe, meine Mutter akzeptiert es. Sie wollte ja sowieso nicht, dass ich ein Todesser und ein Mörder werde. Sie ist zwar natürlich reinblütig, aber sie war nie so fanatisch wie mein Vater. Lucius wird allerdings vermutlich durchdrehen.“

Hermine streckte die Hand zum Nachbarbett aus und berührte leicht Dracos Arm. „Es war die richtige Entscheidung, Draco.“
Eine Weile herrschte Stille zwischen ihnen. Hermine brach sie schließlich, um Draco von seinen düsteren Gedanken abzulenken. „Wie ist denn so eine reinblütige-Zauberer-Kindheit? Bist du vor Hogwarts auf einer Schule gewesen? Gibt es Zauberer-Grundschulen?“

„Nein, Zaubererkinder, zumindest hier in England, werden von ihren Eltern oder von Hauselfen unterrichtet. Dobby hat mir lesen und schreiben beigebracht.“

„Und was spielen Zaubererkinder?“

„Ich nehme an, das ist nicht so unterschiedlich von Muggelkindern. Außer dass ich einen Spielzeugbesen hatte. Das war mein Lieblingsspielzeug. Eigentlich fliegen die Dinger nur einen halben Meter hoch und im Schritt-Tempo, aber ich habe Dobby überredet, ihn für mich ein bisschen zu tunen.“

„Und, wie hoch flog er dann?“

„Immer noch nur etwa einen Meter, aber Dobby hat dafür ordentlich am Tempo gedreht.“ grinste Draco. „Allerdings hat meine Mutter mir das Ding dann weggenommen, nachdem ich im Wohnzimmer etliche Blumentöpfe und die Büste von Hyperion Malfoy zerdeppert hatte.“ Hermine kicherte. „Sowas hab ich auch mal mit meinem Bobbycar geschafft.“
„Was ist ein Bobbycar?!“ „Ein kleines rotes Auto, auf dem Kinder draufsitzen können und sich mit den Füßen abstoßen. Meins fuhr allerdings auch ohne dass ich mich abstoßen musste. Kindermagie.“ schmunzelte Hermine.
Draco lachte. Hermine freute sich, dass sie ihn abgelenkt hatte.

„Hast du Lust auf eine Runde Exploding Snap?“ fragte Hermine dann. Sie hatte auf der Suche nach einem Taschentuch im Nachttisch ein Kartenspiel entdeckt. „Klar.“ Draco setzte sich in den Schneidersitz und warf die Bettdecke zur Seite, und Hermine krabbelte ebenfalls auf sein Bett. Nachdem sie sechs Runden in Folge gewonnen hatte, warf Draco die Karten auf den Boden, kreuzte die Arme vor der Brust und schmollte. Das sah so komisch aus, dass Hermine sich vor Lachen bog. Sie hätte nicht gedacht, dass sie mit Draco Malfoy einmal so viel Spaß haben könnte. Die Feindschaft zwischen den beiden schien wie weggeblasen zu sein.

Plötzlich klopfte es an der Tür. Ein blonder Kopf schob sich durch den Türspalt, dann kam Narcissa Malfoy hereingestürzt und umarmte ihren Sohn. „Draco, Draco, du bist gesund!“ schluchzte sie. „Ich hatte das ganze Jahr solche Angst um dich.“ Hermine rappelte sich verlegen auf und kroch wieder in ihr eigenes Bett. Draco warf ihr über Narcissas Schulter einen komisch verzweifelten Blick zu. Vorsichtig befreite er sich aus der Umarmung seiner Mutter. „Mum, bitte.“ Aber er lächelte sie liebevoll an. Narcissa setzte sich auf sein Bett. Ihr Blick fiel auf Hermine. „Und du bist...?“ „Hermine Granger.“ Narcissa sah Draco fragend an. Den Namen hatte sie sicher schon einmal von ihrem Sohn gehört, und vermutlich im Zusammenhang mit ´dreckiges Schlammblut`, doch sie sagte nichts dazu. Draco seufzte. „Mum, was hat Dumbledore dir schon alles erzählt?“

„Ich war natürlich extrem überrascht, als er gestern auftauchte. Schließlich ist er nicht gerade ein Freund des Hauses, um es mal so auszudrücken. Er sagte mir, dass du eine sehr mutige Entscheidung getroffen hättest, dass wir aber deshalb in großer Gefahr wären. Und dann hat er mich nach London gebracht und heute hat mich ein Mitglied des Phönixordens hierherbegleitet. Ich soll eine Weile hier wohnen. Was ist denn geschehen?“

Draco berichtete seiner Mutter genau, was in der Nacht auf dem Astronomieturm passiert war und machte keinen Hehl daraus, dass er endgültig mit Voldemort abgeschlossen hatte und dem Orden helfen wollte. Narcissa sah ihn nachdenklich an. „Draco, du kannst dir denken, was Lucius dazu sagen wird, oder?“ Draco nickte düster. Doch Narcissa lächelte ihn an. „Ich bin sehr froh und stolz, dass du nicht zum Mörder geworden bist. Ich respektiere deine Entscheidung, Draco. Lass Lucius meine Sorge sein.“ Seine Mutter nahm ihn in den Arm. Hermine lächelte ihm aufmunternd zu.

„So, jetzt lasse ich euch mal wieder allein. Ihr seht immer noch sehr erschöpft aus, Dumbledore sagte, ich solle nicht zu lange bleiben.“ Narcissa erhob sich. Sie gab Draco einen Kuss. „Erhol dich ein bisschen, mein Schatz.“ Sie lächelte den beiden zu und verschwand.

Draco lehnte sich lächelnd in die Kissen zurück. „Deine Mutter ist sehr sympathisch! Und sie hat es ja super aufgenommen.“ meinte Hermine. Sie war darüber ziemlich erstaunt, das hätte sie nicht erwartet. Dies war wohl der Tag der Überraschungen. „Ja, Mum ist in Ordnung. Ein bisschen anhänglich, wie du vielleicht gemerkt hast.“ Er grinste etwas verlegen. Hermine lachte.

Plötzlich schoss ihr etwas durch den Kopf. „Wo übernachtet deine Mutter eigentlich? Hat Hogwarts so etwas wie Gästezimmer? Und komisch, dass ich darüber nie nachgedacht habe, aber wo schläft eigentlich Dumbledore? Sein Büro hat doch gar keine weitere Tür, die in irgendwelche Privaträume führen könnte, so wie zum Beispiel bei Snape, oder?“

„Ich weiß es auch nicht. Vielleicht hat er eine versteckte Tür oder so. Oder er schläft ganz woanders.“

Hermine gähnte. „Vielleicht sollten wir auch noch ein bisschen schlafen. Meine Schulter tut zwar überhaupt nicht mehr weh, aber ich fühl mich noch ziemlich matschig. Dumbledore hatte wohl doch recht damit, dass wir uns noch erholen sollten, zumindest was mich betrifft.“ Sie warf Draco einen Blick zu. „Besonders fit siehst du auch nicht aus, ehrlich. Besser als gestern abend allerdings.“

„Ein bisschen müde bin ich auch.“ gab Draco zu. „Aber Dumbledore wollte doch noch vorbeikommen. Ich bleibe wach.“ „Dann weck mich bitte, wenn er da ist.“ gähnte Hermine und rollte sich wie eine Katze zusammen. Wenig später war sie eingeschlafen.


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Ich war neulich bei Topshop und eine Frau, die dort arbeitete sagte zu mir: 'Witzig, du siehst genauso aus wie das Mädchen, das Hermine spielt!' - 'Äh ja, weil ich es bin.' - 'Bitte? Was? Wie bitte!?'
Emma Watson