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Fanfiction

Horcruxe, Abenteuer und Gefühle... - Die Insel

von Dracodormiens

Okay, dann spanne ich euch mal nicht länger auf die Folter...


24. Die Insel

Doch als der Eingang sich öffnete, fing sie erleichtert an zu lachen, bevor sie den Stupor beenden konnte. Eine große braune Eule flatterte ins Zelt und kreiste um ihren Kopf. Hermine schloss den Zelteingang wieder und streckte den Arm aus. Die Eule ließ sich darauf nieder, und sie befreite sie von dem Brief an ihrem Bein. Sie erkannte Tonks` unordentliche Handschrift und riss den Brief gespannt auf.

Lieber Ron, Blaise, und mein endlich zur Vernunft gekommener Cousin, liebe Hermine, Luna, und Sinead, die ich gern kennenlernen würde!
Severus hatte noch einen kleinen Vorrat Veritaserum, der leider nur noch für einen der beiden Todesser gereicht hat. Ihr wisst ja, dass es ein paar Tage dauert, bis der Trank neu angesetzt ist. Wir haben uns entschieden, zuerst Avery zu befragen, auch wenn dich, Draco, wahrscheinlich die Befragung deines Vaters mehr interessieren würde. Aber wir dachten, da Lucius bei Voldemort in Ungnade gefallen ist, weiß Avery vermutlich mehr über dessen Pläne.
Voldemort war in letzter Zeit hauptsächlich immer noch damit beschäftigt, neue Anhänger zu rekrutieren, da nach dem Vorfall im Ministerium letztes Jahr zum Glück viele in Azkaban gelandet sind. Avery sagt aber, dass er mittlerweile wieder eine ziemlich starke Gruppe zusammen hat und die Übernahme des Ministeriums plant. Er rechnet damit, dass es schon in einigen Wochen oder sogar noch weniger so weit sein könnte. Wir sind jetzt gewarnt, mit etwas Ähnlichem hatten wir ja sowieso gerechnet, und ich hoffe, es wird nicht dazu kommen.
Leider konnte Avery uns nicht sagen, woher Malfoy wusste, wo ihr seid. Ich weiß zwar nicht genau, was ihr dort macht, aber ich nehme nicht an, dass ihr im Zelturlaub seid... Hat vermutlich mal wieder etwas mit Dumbledores geheimen Plänen zu tun. Seid vorsichtig, was auch immer ihr vorhabt! Wenn Malfoy euch finden konnte, können das vielleicht auch andere.
Ich melde mich in einigen Tagen wieder, wenn wir auch Malfoy befragt haben. Passt auf euch auf!!

Tonks

Nachdenklich ließ Hermine den Brief sinken und überlegte. Nein, die Todesser wussten sicher nicht, warum sie hier waren. Malfoy hatte nur Draco gesucht. Aber wer wusste noch, dass Malfoy hierher wollte? Würde sich jemand fragen, was sie hier taten? Oder hatte Malfoy nur Avery eingeweiht? Würde es sich herumsprechen, dass Malfoy und Avery gefasst worden waren, und wo? Sie sollten besser hier verschwinden! Am besten auf die Insel übersiedeln, wenn sie sie denn endlich betreten konnten. Hermine stand auf und begann kurz entschlossen wieder einmal, ihren Rucksack zu packen. Als sie fertig war, zögerte sie kurz, dann begann sie, auch Dracos Sachen zusammenzusammeln. Schnuppernd vergrub sie kurz das Gesicht in einem seiner Hemden. Wie sie den Geruch seiner Haut liebte...

Ungeduldig setzte sie sich dann wieder ins Wohnzimmer und wartete auf die anderen.


Draco, Blaise, Ron, Sinead und Luna waren zu der Insel hinübergerudert, die sie im Mondlicht nun deutlich erkennen konnten. Es war wirklich nur eine kleine Insel. Sie bestand hauptsächlich aus Felsen und nur wenigen Bäumen, doch an der einen Seite war ein kleiner Strand, den sie entdeckt hatten, als sie einmal rundherum gerudert waren. Hier wollten sie versuchen, an Land zu gehen und nach dem Haus von Helga Hufflepuff und nach ihrem magischen Kessel zu suchen. „Freiwillige vor“, grinste Ron, nachdem sie versucht hatten, die Schutzzauber aufzuheben, die auf dem kleinen Eiland lagen. „Wer fällt heute ins Wasser?“ „Ich schwimme hin, dann bin ich sowieso schon nass...“ Sinead erhob sich und sprang aus dem Boot, das noch einige Meter vom Ufer entfernt lag. Langsam schwamm sie aufs Ufer zu. Besorgt und gespannt wurde sie von den anderen beobachtet.

Sinead zögerte einen Moment, als sie am Strand angekommen war. Dann richtete sie sich entschlossen auf und setzte vorsichtig einen Fuß auf den Sand. Einen Moment lang geschah gar nichts, und die Freunde wollten gerade in Jubel ausbrechen. Da erhob sich ein Sandsturm, und Sinead stürzte sich schnell ins Wasser zurück, bevor sie den Sand in Augen und Mund bekommen konnte. Frustriert kletterte sie wieder ins Boot und ließ sich von Blaise trocken zaubern und ihr T-Shirt reichen.


Als ihre Freunde den frühen Morgenstunden endlich auftauchten, musste Hermine sich ein Lachen verkneifen. Die fünf waren durchnässt und mit Sand bedeckt, sie sahen aus wie in Paniermehl gewälzt. Aber Lachen wäre angesichts ihres offensichtlichen Misserfolgs wohl nicht angebracht gewesen. „Was ist denn mit euch passiert?! Tergeo!“ Sie scheuchte ihre Freunde nacheinander ins Bad und entfernte den Sand aus dem Wohnzimmer. Erschöpft ließen die fünf sich dann in Sessel und aufs Sofa fallen. Draco legte seinen Kopf in Hermines Schoß und schloss die Augen. „Kein Erfolg.“ murmelte Blaise. Sinead berichtete kurz von ihren verschiedenen Versuchen. Irgendwann hatten sie keine Lust mehr gehabt, sich nach jedem Sturz ins Wasser und jeder Riesenwelle wieder zu trocknen, sie wurden ja sowieso gleich wieder nass.

„Aber wir schaffen das schon noch.“ Luna war wie immer optimistisch. Hermine seufzte. „Ja, und es wäre nicht schlecht, wenn wir es eher früher als später schaffen würden.“ Sie berichtete ihnen von Tonks` Brief. „Cousin?“ fragte Draco erstaunt. „Ach, ist das die Tochter von Andromeda?“ Hermine nickte. „Wir sollten uns wieder einen anderen Lagerplatz suchen, meint ihr nicht?“ Ron gähnte. „Aber nicht mehr jetzt. Wir sind hundemüde.“ Sein Gähnen steckte an, und sie beschlossen, bis mittags zu schlafen und dann weitere Pläne zu machen.

Hermine schob sanft Dracos Kopf von ihren Beinen und stand auf. Seines Kissens beraubt, folgte er ihr grummelnd. „Nanu? Hast du schon gepackt?“ Sie nickte. „Ich hatte gehofft, dass wir schon auf die Insel ziehen könnten.“ Draco seufzte. „Wenn du wüsstest, was wir alles ausprobiert haben...“ „Nun gib mal nicht gleich auf! Wir kriegen das schon noch hin.“ Sie ließ sich ins Bett fallen und blinzelte ihn an. „Wie wär´s mit ein bisschen Entspannung?“ „Entspannung? Schwebt dir da etwas Bestimmtes vor?“ grinste Draco und kam langsam auf sie zu. „Ach, da fällt mir schon was ein...“ Sie griff nach seinem Hemd und zog ihn mit einem Ruck zu sich hinab.

Mittags wurden sie von prasselndem Regen geweckt. „Auch das noch!“ stöhnte Draco und zog sich die Decke über den Kopf. Hermine sprang tatendurstig aus dem Bett und zog ihm die Decke weg. „Heute lasse ich mich aber nicht noch einmal ausschließen! Ich bin wieder völlig gesund!“ „Ja, das hab ich heute morgen gemerkt...“, grinste Draco schlaftrunken. Er streckte die Arme aus und wollte Hermine zu sich herunterziehen, doch sie wich ihm lachend aus. „Wie war noch mal dieser Anti-Morgenmuffel-Spruch? Ach ja, Expergiscor!“ Jetzt räkelte sich auch Draco und sprang hellwach aus dem Bett.

Ron und Luna saßen schon mit Blaise und Sinead beim Frühstück, oder eher Mittagessen. Luna las wieder einmal den Quibbler kopfüber und rührte geistesabwesend in ihrer Kaffeetasse. Ron sah gespannt auf, als Hermine und Draco hereinkamen. „Geht es dir wieder gut?“ Sie nickte lächelnd. „Heute komme ich auch wieder mit. Bei diesem Wetter könnten wir eigentlich auch tagsüber los, da sind mit Sicherheit keine Muggel unterwegs, die uns beobachten könnten.“
„Also, ich bin nicht besonders scharf darauf, bei dem Regen rauszugehen...“ murmelte Ron. Hermine wurde ernst. „Aber uns läuft die Zeit weg. Wir müssen nicht nur die Insel betreten, sondern auch noch das Horcrux finden und zerstören... Und heute müssen wir als allererstes umziehen. Tonks hat recht, wenn Lucius Malfoy uns gefunden hat, können das auch andere. So lange wir nicht wissen, wie er das geschafft hat, und das dauert ja leider noch ein paar Tage, sollten wir extrem vorsichtig sein.“

„Ja, schade, dass sie Avery zuerst verhört haben...“, seufzte Draco und starrte finster in seinen Kaffee. „Naja, irgendwie logisch war es schon. Aber -“ Er stockte. Eigentlich hatte er sagen wollen: „Aber ich möchte schon gern wissen, ob er mein eigener Vater mich wirklich umbringen wollte“. Aber das brachte er dann doch nicht über die Lippen. Stattdessen wechselt er das Thema.

„Habt ihr schon gepackt? Wir suchen am besten gleich einen neuen Lagerplatz und rudern dann raus, Hermine hat recht.“ Sinead und Blaise holten ihre Rucksäcke aus ihrem Zimmer, und Luna steckte den Quibbler in die Tasche ihrer Shorts und stand auf. „Wir müssen noch packen, aber das dauert nicht lange.“ Sie verschwand mit Ron durch den Eingang. Blaise belegte die Rucksäcke mit einem Impervius und dem Levista und zerrte sie dann aus dem Zelt. Draco und die Mädchen folgten ihm. In Sekundenschnelle waren sie bis auf die Haut durchnässt, aber der Regen war warm. Blaise ließ das Zelt sich selbst zusammenfalten und befestigte es an seinem Rucksack. Auch Ron und Luna waren jetzt fertig, und sie machten sich auf den Weg. Hermine ging als Schlusslicht und verwischte ihre Spuren, was durch den Regen sehr erleichtert wurde. Schließlich hatten sie eine geschützte, einsame Stelle in Strandnähe gefunden. „Das sieht doch gut aus hier.“ Sie sahen sich prüfend um.

„Erecto!“ Die beiden Zelte entfalteten sich auf einen Wink von Blaises Zauberstab, und die Freunde krochen ins Trockene. Hermine schüttelte ihre Locken, die klatschnass herunterhingen und sich noch mehr ringelten als sonst. „He!“ protestierte Ron. „Stell dich nicht an, du bist doch sowieso schon nass!“ grinste Hermine. Ron zog rasch ein Handtuch aus seinem Rucksack, warf es ihr über den Kopf und rubbelte ihre Haare trocken, während sie sich lachend wehrte. Sineads Blick wanderte besorgt von Ron zu Draco und zurück. Dracos Augen waren dunkel geworden, und er beobachtete die beiden scharf. Dann ging er wortlos ins Schlafzimmer.

Ron und Hermine hielten inne und sahen sich an. Hermine seufzte auf. „Nicht auch das noch...“ Sie warf Ron das Handtuch zu und folgte Draco ins Schlafzimmer. Er lag auf dem Bett und sah ihr finster entgegen. „Was ist los?“ fragte sie und stellte sich unwissend. „Ich dachte eigentlich, Weasley hätte kapiert, dass er seine Finger von dir lassen soll!“ Hermine rollte ein wenig mit den Augen und setzte sich neben ihm aufs Bett. „Nun mach mal keinen Hippogreifen aus ´nem Flubberwurm! Ich bin froh, dass mein Verhältnis zu Ron nicht mehr so verkrampft ist! Wir sind nur Freunde!!“ Doch Dracos finstere Miene änderte sich nicht. „Freunde? Du weißt doch genau, dass er in dich verliebt ist!“ „Na und? Er hat gesagt, er käme damit klar, dass ich mit dir glücklich bin, und als Freund ist er mir sehr wichtig.“ Sie zögerte ein wenig. „Draco, ich liebe dich. Aber du musst mir schon vertrauen. Ich lasse mir nicht vorschreiben, wie ich mich in meinen Freundschaften verhalten soll...“ Sie stand auf und ging zur Tür. Bevor sie die Türklinke hinunterdrückte, hielt sie einen Moment inne, doch Draco antwortete nicht. Schulterzuckend öffnete sie die Tür und ging wieder ins Wohnzimmer. Blaise und Sinead hatten sich an den Tisch gesetzt und die Köpfe in Büchern vergraben, und Ron und Luna waren in ihr eigenes Zelt gegangen, um sich trockene Sachen anzuziehen. Blaise hob den Kopf und sah Hermine aufmunternd an. „Der kriegt sich schon wieder ein. Manchmal spinnt er echt.“ Sinead stieß ihn in die Seite. „Du musst dich gerade melden, du hast doch schon Seamus schief angeguckt, nur weil wir uns unterhalten haben... Männer!“ meinte sie grinsend an Hermine gewandt.

Hermine setzte sich neben Sinead. „Lasst uns mal überlegen, was wir heute ausprobieren. Was habt ihr denn gestern alles versucht?“ Jetzt kamen auch Ron und Luna zurück. Luna hatte einen Regenschirm heraufbeschworen, der allerdings mit pink- und lilafarbenen Bildern von Schrumpfhornigen Schnarchkacklern bedruckt war. Ron hatte einen leidenden Gesichtsausdruck, aber er grinste schulterzuckend und sagte: „Hauptsache trocken...“

Als sie aufbrechen wollten, sah Hermine auf die Schlafzimmertür. Seufzend steckte sie den Kopf hindurch. „Kommst du? Wir wollen los.“ Draco sprang auf. „Warte mal kurz.“ Sie kam zögernd ganz ins Zimmer und schloss die Tür hinter sich. Draco kam auf sie zu und legte die Arme um ihren Hals. „Manchmal bin ich ein Idiot, oder?“ flüsterte er. Hermine grinste. „Da würde ich dir jetzt nicht widersprechen...“ Sie reckte sich hoch und gab ihm einen Kuss, dann nahm sie seine Hand und zog ihn mit sich.


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Manchmal ist es auch sehr schade, dass eine Figur verschwindet und im nächsten Band nicht mehr vorkommt. Dazu zählt beispielsweise Gilderoy Lockhart, den ich sehr mochte, weil er so furchtbar eitel war und ich mir einen Spaß daraus machte Leute aus dem Showbusiness mit seiner Charakterisierung zu veralbern.
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