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Fanfiction

Horcruxe, Abenteuer und GefĂĽhle... - Avada Kedavra

von Dracodormiens

Oje, wir nähern uns mit großen Schritten dem Ende... :-(


37. Avada Kedavra

Draco starrte von seinem Vater zu seinem Zauberstab, der nur etwa einen Meter weiter auf einer Treppenstufe lag und doch unerreichbar schien. Lucius grinste hämisch. Dann hob er erneut seinen Zauberstab und richtete ihn auf seinen Sohn.

Draco zwang sich, nicht die Augen zu schlieĂźen. Er sah seinem Vater offen ins Gesicht. Er wĂĽrde ihm nicht den Gefallen tun, um Gnade zu betteln. Vor seinem inneren Auge zogen Bilder vorbei, seine Mutter, Dumbledore, und immer wieder Hermine.

„Avada Ke...”

Eine helle Stimme unterbrach Lucius. „Avada Kedavra!”

Draco fuhr herum, ohne auf den Körper seines Vaters zu achten, der von einem grünen Blitzstrahl getroffen zu Boden fiel. Hermine starrte auf Lucius Malfoy, dessen Augen mit erstauntem Ausdruck blicklos zur Decke sahen, als könne sie nicht glauben, was sie gerade getan hatte. Dann flog ihr Blick zu Draco. Er öffnete den Mund, um etwas zu sagen, doch ihm fehlten die Worte. Fluchtartig drehte Hermine sich um und rannte die Treppe hinunter.

Draco hob rasch seinen Zauberstab auf und wollte ihr hinterher, doch Parkinson trat ihm in den Weg. „Ach nee, der junge Malfoy...”, grinste er. „Das wird dich lehren, ein Schlammblut meiner Tochter vorzuziehen...”, und er begann, Draco mit Flüchen zu bombardieren.

Endlich begannen die Todesser sich zurückzuziehen. Draco sah sich immer wieder nach Hermine um, doch er fand sie erst nach der Schlacht im Wohnzimmer, wo sie Tonks bei der Versorgung der Verletzten half. Der Orden hatte den Angriff erfolgreich zurückgeschlagen, doch sie hatten Hestia Jones verloren. Mit ihrer Verletzung war sie chancenlos gewesen, als Rodolphus und Rabastan auf sie losgegangen waren. Lucius war tot, und Avery war gefangen. Neville war auf einem Auge erblindet, aber Tonks war zuversichtlich, das rückgängig machen zu können, sobald Snape wieder einsatzfähig war. Der Rest war mit weniger schweren Verletzungen davongekommen. Tonks trug den Arm in der Schlinge, und als Draco auf sie zukam, um ihr das Tablett mit den Heiltränken abzunehmen, wandte Hermine sich ab und eilte hastig ans andere Ende des Raumes, um Lunas Arm zu verbinden.

Als sie fertig war, starrte sie einen Moment ins Leere, dann sprang sie auf und verlieĂź rasch den Raum. Als Draco ihr folgen wollte, sah er, dass auch Ron diese Idee gehabt hatte. Leise ging er den beiden hinterher und schlĂĽpfte durch die nur angelehnte TĂĽr in die Bibliothek.

Hermine saß im Dunkeln in einem Sessel und hatte die Arme um die angewinkelten Beine geschlungen. Ron setzte sich neben sie und legte ihr den Arm um die Schultern. Sie schlang die Arme um seinen Hals und ließ ihren Tränen an seiner Brust freien Lauf. Ron streichelte beruhigend ihren Rücken, während Draco hinter einem Bücherregal stand und die Augen nicht von der Szene abwenden konnte.

Als Hermines Tränenstrom langsam versiegte, zog Ron ein riesiges braunes Stofftaschentuch hervor und wischte ihr behutsam das Gesicht ab.

„Ich habe getötet, Ron!” sagte Hermine heiser. „Ich habe Lucius Malfoy getötet!” Ron streichelte weiterhin ihren Rücken. „Es war Notwehr, Hermine! Er hätte sonst Draco getötet, du hast ihm das Leben gerettet!”
„Ich hätte ihn auch schocken oder versteinern können! Ich wollte ihn töten, nach allem was er getan hat... Das ist es, was mir Angst macht!”

„Es ging doch alles so schnell...”

Hermine schniefte und wischte sich ĂĽber die Augen.

„Du solltest mit Draco reden, nicht mit mir”, stellte Ron fest. Sie begann wieder zu weinen. „Ich habe seinen Vater getötet, wie soll ich ihm jemals wieder ins Gesicht sehen?!”

„Hermine, du hast ihm das Leben gerettet! Es war Notwehr! Er wird es verstehen, er... er liebt dich!”

Ron umarmte sie noch einmal fest, dann zog er sie mit sanfter Gewalt aus dem Sessel. „Geh zu Draco!”

Draco wollte sich hastig unauffällig zurückziehen, doch dabei stieß er an ein Regal, und ein dickes Buch fiel mit einem lauten Knall zu Boden.

Synchron zogen Hermine und Ron ihre Zauberstäbe und ließen sie wieder sinken, als Draco verlegen zwischen den Regalen hervortrat.

„Hast du die ganze Zeit zugehört?” fragte Ron stirnrunzelnd. Draco nickte. Sein Blick ruhte auf Hermines ängstlichem Gesicht. Sie wagte nicht, ihm in die Augen zu sehen. Langsam trat er auf sie zu und schloss sie fest in die Arme. Ron verließ leise die Bibliothek.

Draco spürte, wie Hermine sich erst verkrampfte, und dann, nach scheinbar endlosen Sekunden, in seinen Armen entspannte. Wieder begannen ihre Tränen zu fließen, und er streichelte ihre Haare, während sie in sein Hemd schluchzte. „Schsch... Süße, nicht mehr weinen...”, flüsterte er. Als ihr Schluchzen langsam weniger wurde, befreite er sich vorsichtig aus ihrer Umklammerung und zog sie aus der dunklen Bibliothek.

Im zur Krankenstation umfunktionierten Wohnzimmer bat er Tonks um einen Beruhigungstrank, dann führte er Hermine die Treppe hinauf in ihr Zimmer. Hermine ließ sich kraftlos aufs Bett fallen und vergrub das Gesicht in den Händen.

Draco hockte sich vor sie auf den Boden und zog ihr die Hände vom Gesicht. „Süße...”, flüsterte er. „Mach dir keine Vorwürfe! Du hast mir das Leben gerettet, es war Notwehr, Ron hatte recht...”

„Er war dein Vater...”, sagte sie leise und vermied es immer noch, ihm in die Augen zu sehen. Draco seufzte, richtete sich auf und setzte sich neben sie aufs Bett. „Du weißt genau, dass er nicht wirklich ein Vater für mich war! Merlin, wie oft hat er versucht, mich umzubringen? Er war ein Todesser durch und durch! Und du hast mir das Leben gerettet, wie oft soll ich das noch sagen?!”

Er drückte sie sanft in die Kissen zurück. Hermine ließ es geschehen, und mit einem Stöhnen, als merke sie erst jetzt, wie müde und zerschlagen sie war, streckte sie die Beine aus. Liebevoll sah Draco auf sie herab und streichelte ihre Wange. „Schlaf ein bisschen...”

Zögernd schloss Hermine die Augen. Doch sofort erschien ihr Lucius´ Gesichtsausdruck, als er fiel, und erschrocken riss sie die Augen wieder auf. Wie von weither hörte sie Professor Moodys Stimme: „Man muss es wirklich wollen...”

Erst in der Morgendämmerung fiel sie in Dracos Armen in einen unruhigen Schlaf.


Draco erwachte von einem leisen Klopfen an der Tür. Ron steckte den Kopf hindurch, und Draco legte sofort den Finger auf die Lippen. „Sie ist erst vor ein paar Stunden eingeschlafen”, flüsterte er. Ron nickte und kam leise ins Zimmer. Mitleidig ruhte sein Blick auf Hermines verweintem Gesicht. „Mum hat Frühstück gemacht”, flüsterte er dann, „wenn du willst, kann ich dir einen Kaffee bringen.” Draco nickte dankbar, und Ron verschwand wieder.

Wenige Augenblicke später erschien er mit zwei dampfenden Tassen und setzte sich mit ausgestreckten Beinen in den Sessel neben dem Bett. Draco richtete sich ein wenig auf, und schweigend tranken die beiden Jungen ihren Kaffee.

„Unten ist ein furchtbarer Trubel”, flüsterte Ron schließlich leise. „Ginny streitet sich schon wieder wegen Harry mit Mum, und Avery und Pettigrew werden schon wieder verhört. Und wir wissen immer noch nicht, wo Harry und Du-weißt-schon-wer stecken...”

Draco nickte nachdenklich. „Wir haben eine Schlacht gewonnen, aber nicht den Krieg. Und heute ist Harrys Geburtstag...”

In Gedanken versunken starrte Ron in seine leere Kaffeetasse. Die Jungen verharrten in freundschaftlichem Schweigen und lauschten auf die Geräusche, die dumpf aus dem Erdgeschoss heraufklangen.

„Du bist echt in Ordnung, Malfoy”, brach Ron schließlich wieder die Stille. Draco grinste. „Irgendwann kann ich mich vielleicht auch an deinen Rotschopf gewöhnen, Weasley.” Ron grinste zurück. „Friss Schnecken, Malfoy.”

Dann schwiegen sie wieder, bis Hermine begann, sich zu bewegen. Zärtlich strich Draco ihr über die Wange, als sie die Augen öffnete. „Guten Morgen, Süße. Du hättest noch ein bisschen schlafen sollen...”

Hermine rieb sich die Augen und richtete sich auf. Erstaunt entdeckte sie Ron. „Morgen, Ron. Was machst du denn hier?” Ron zuckte die Schultern. „Dean und Seamus sind im Krankenzimmer, Ginny und die Zwillinge streiten mit Mum, Luna kümmert sich um Neville, und bei Blaise und Sinead würde ich wohl auch eher stören... Soll ich dir auch einen Kaffee holen?” Dankbar nickte Hermine und lehnte sich, noch ein wenig verschlafen, an Draco, der den Arm um sie legte.

Als Hermine ihren Kaffee getrunken hatte, fragte Ron: „Kannst du aufstehen?” Hermine verdrehte ein bisschen die Augen. „Ron, ich bin nicht krank!” Sie schlug die Decke zur Seite und schwang die Beine aus dem Bett.
„Wir müssen Harry finden”, stellte sie fest. „Heute ist sein Geburtstag...”

„Dann lasst uns verschwinden, nur wir drei”, sagte Draco. „Die meisten anderen sind sowieso verletzt, und so ist es unauffälliger...”

„Und Ginny? Er ist ihr Freund!” wandte Hermine ein.

„Aber sie kann nicht selbst apparieren, das ist zu riskant, falls wir schnell verschwinden müssen”, meinte Draco. „Und mir ist es auch lieber, wenn meine kleine Schwester hier in Sicherheit bleibt”, fügte Ron hinzu.

Hermine seufzte. „Das verzeiht sie uns nie, aber meinetwegen. Verschwinden wir...”

Die drei schlichen die Treppe hinab und an der zum Glück geschlossenen Küchentür vorbei, hinter der sie Ginny schimpfen hörten. Hermine warf einen schuldbewussten Blick auf die Tür, dann folgte sie den beiden Jungen durch die Eingangshalle. Sie schafften es, die Tür zu erreichen, ohne das Porträt von Mrs. Black aufzuwecken, und aufatmend zog Hermine die Tür hinter sich zu und trat hinaus in die Sonne. Dann apparierten die drei nach Godric´s Hollow.


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