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Fanfiction

Nachhilfe in Zaubertränke - Streich Nummer 1

von salatblatt

Er war mit einem schlechten Gefühl im Magen aufgestanden und war sich sicher, dass heute etwas Schlimmes geschehen würde, doch er ignorierte es. Was sollte ihm schon passieren?
Er ging hoch zum Frühstück in die Große Halle. Während er Bohnen, sein Toast und Haferbrei aß, bemerkte er, dass er beobachtet wurde. Ginny, Hermine, Angelina und Katie schauten wütend zu ihm hinauf.
Das hatte sicher mit gestern Abend zu tun, doch es war ihm egal; sie hatten bekommen, was sie verdienten.

Er hatte sie nach dem Abendessen beiseite genommen. Er hatte mit Dumbledore geredet und den vier Mädchen, deren Rauswurf er leider nicht hatte bewirken können, ihre Strafen mitgeteilt. Das waren die schmutzigsten und anstrengendsten Arbeiten gewesen, die Hogwarts zu bieten hatte. Unter anderem alle Toiletten und Bäder von ganz Hogwarts säubern, alle Bücher der Bibliothek nach dem Alphabet ordnen (was mal wieder an der Zeit war und Madam Pince freute sich, es nicht machen zu müssen) und Karteien neu ordnen. Alles ohne Zauberkraft, versteht sich.
Die Mädchen hatten dies nicht sonderlich gut aufgenommen und fast in Tränen ausgebrochen wären sie, als Snape ihnen mitgeteilt hatte, dass jegliche weiteren Hogsmeade- Besuche für sie gestrichen worden waren.
Dazu hatte er ihnen, zusätzlich zu den hundert Angelinas am Vortag, jeweils fünfzig Punkte abgezogen.

Sie hatten ihn noch einmal mit blanken Hass angesehen und waren dann verschwunden.
Nun lag Gryffindor wegen ihnen weit weg vom Hauspokal, mit gerade mal hundertfünfzig Punkten insgesamt, und bei ihnen hatte sich schon rumgesprochen, dass dies vier einfältigen Mädchen verschiedener Klassenstufen zu verdanken war, die gemeint hatten sich an den Zaubertrankmeister ranmachen zu müssen und die waren nun in kürzester Zeit zu Außenseitern geworden.


Er wandte sich wieder seinem Essen zu.
Nun war das ganze Liebreizend- Gucken und Augengeklimpere endlich vorüber und die Gryffindors hassten ihn alle wieder, da er es gewesen war, der ihnen die ganzen Punkte abgezogen hatte.

Er genoss das Frühstück, um danach seinen Unterricht vorzubereiten.
Er rauschte mit wehendem Umhang in den Unterrichtsraum in den Kerkern, um seinen Unterricht vorzubereiten.
Heute sollten die Schüler der vierten Klasse aus Slytherin und Gryffindor ein Gegengift erstellen. Mit einem Zauberstabwedeln ließ er die Zutatenliste und die dazugehörigen Arbeitsanweisungen an der Tafel erscheinen.
Dann prüfte er, ob auch alle Zutaten vorhanden waren.
Nach und nach kamen die Schüler und Schülerinnen in die Klasse und setzten sich an einen Tisch. Sie unterhielten sich leise.
Ginny Weasley war die letzte der Gryffindors. „Fünf Punkte Abzug für Gryffindor, dank Ihr zu spät kommen, Miss Weasley!“, sagte Snape und grinste hämisch. Ginny öffnete entrüstet den Mund, doch eine Klassenkameradin zischte ihr wütend etwas zu, woraufhin Ginny den Mund wider schloss.

Snape genoss es, die Gryffindors zu triezen. Und wenn das so weiter ging hatten sie bald gar keine Hauspunkte mehr in ihrem Stundenglas, was ihn ungemein erfreute!
„Ruhe!“, bellte er in die Klasse und sofort herrschte Schweigen. „Heute sollt ihr ein Gegengift erstellen wie es an der Tafel steht. Am Ende der Stunde werden wir eines testen!“, sein Blick blieb Unheil verheißend an Ginny hängen, die ihn eisern erwiderte.
Niemand rührte sich oder sagte ein Wort.
„Worauf warten Sie denn noch?!“, blaffte Snape und wandte seinen Blick von Ginny ab.

Eilig schrieben die Schüler von der Tafel ab, entzündeten ein Feuer unter ihren Kesseln und holten die benötigten Zutaten aus dem Schrank.
Snape setzte sich an seinem Schreibtisch und korrigierte Aufsätze der siebten Klasse.
Manchmal schaute er auf , um ein Auge auf die Klasse zu haben
Dann sah er wie Ginny etwas aus der Klasse hervorkramte.
Leise, ohne ein Geräusch, stand er auf und huschte zu Ginny, die ein Buch hervorgeholt und eine Seite aufgeschlagen hatte.

Er stützte sich auf ihren Tisch und beugte sein Gesicht nah an sie heran. „Wollen Sie etwa nicht das befolgen, was an der Tafel steht, Miss Weasley, oder haben Sie Extrawünsche?“, fragte er sie, laut genug, dass alle es hören konnten. Ginny wurde rot, reagierte jedoch trotzig: „In diesem Buch habe ich etwas Besseres gefunden, das ich ausprobieren möchte!“.
„In Ordnung, wir werden ja sehen, wie gut Ihr Gegengift wirkt. Wir werden es testen!“, er schaute sich in der Klasse um. „Und zwar an Edwars!“.
Jonas Edwars, ein schmächtiger Gryffindor, schaute entsetzt drein. Ginny schaute erst mitfühlend, dann entschlossen. „Wie Sie wollen, Sir!“.

Und wie ich will, dachte Snape. Sie schien etwas vorzuhaben.
Er sah wie ein schüchterner Slytherin sich meldete. „Ja?!“, fragte er genervt und richtete sich auf.
„Sir, ich will mich ja nicht einmischen in Ihr ... ähm ... Experiment mit diesem Gryffindor, aber es könnte gewaltigen Ärger mit dessen Eltern geben!“, warnte der Junge Snape.
„Ich weiß sehr wohl was ich tue!“, fauchte dieser und wandte sich dann an alle: „Worauf wartet Sie denn noch?! Machen sie Ihre Zaubertränke weiter!“.
Die Schüler machten sich hastig über ihre Tränke her, so auch Jonas Edwars, der schrecklich zitterte.

Snape schlich durch die Reihen und schaute in die Kessel, um seine Kommentare zu den Tränken abzugeben.
Danach korrigierte er die Aufsätze weiter. Nachdem er damit fertig war, blickte er auf die Uhr.
„Jetzt müsstet Ihr fertig sein. Proben, wenn ich bitten darf!“, schnauzte er. „Und dann testen wir Miss Weasleys Gegengift!“.
Sein Blick blieb an Jonas Edwars haften, der ängstlich schluckte. Als alle Proben abgegeben worden waren, versammelten sich alle um Ginnys Kessel.
Snape zog den bibbernden Jonas am Kragen herbei. Er schöpfte eine Kelle und verabreichte sie dem Jungen, nachdem er ihm Gift zugeführt hatte.

Erst schien es, als würde nichts geschehen, doch dann röchelte Jonas und schien keine Luft mehr zu bekommen.
Dann, auf einmal blähten sich verschiedene Körperteile des armen Jungen auf, wie ein Luftballon, mal ganz abgesehen davon, dass er langsam blau anlief.
„Zurück!“, rief Snape und die Schüler wichen beiseite, Der Professor zog ein kleines Fläschchen aus seinem Umhang hervor und tröpfelte Jonas Edwars davon etwas in den Mund.
Der Blauton verschwand und der Schüler bekam wieder normal Luft, doch er schwoll immer mehr und mehr an.

„Sie! Bringen Sie Mister Edwars in den Krankenflügel!“, befahl Snape einen Schüler, der Jonas mit sich aus dem Kerker zog. Dieser röchelte dabei: „Das wird ein Nachspiel haben!“.
Kaum war die Tür zu, herrschte eisige Stille.
Diesmal hatte er sich übernommen, das wusste auch Snape. „Haben Sie dazu irgendetwas zu sagen, Miss Weasley?“. „Ähm- nein!“, entgegnete sie trotzig. „Ich denke ich habe mich bloß in den Zutaten vertan!“, meinte sie noch scheinheilig und der Hohn in ihrer Stimme schien zum Greifen.
Er konnte ihr nicht nachweisen, dass sie den Trank extra verpfuscht hatte, doch er war sich dessen sicher. Und sie hatte ihn geradewegs dazu getrieben, jemanden als Versuchskaninchen zu benutzen.
Er hatte das Gefühl, dass dies alles ein abgekartetes Spiel gewesen war, mit der Hoffnung es ginge so aus mit dem aufgeblasenen Jonas. Wahrscheinlich sollte es eine Art Streich gewesen sein, der aus Wut über ihre Bestrafung entstanden war, mit dem Ziel, dass er gewaltigen Ärger von den Eltern des Schülers bekam.

Das zumindest war gelungen. Die Eltern Jonas Edwars waren noch an dem selben Abend gekommen und es hatte Vorwürfe und Beschuldigungen gegen ihn gehagelt.
Und Rausreden hatte da auch nicht geholfen.
Erst Professor Dumbledore hatte die Eltern beruhigen können und hatte ihnen versprochen, dass so etwas nie wieder vorkommen würde.
Und Snape hatte er versprochen, dass er, wenn so etwas wieder vorkommen würde gefeuert werden würde und zwar ohne großes wenn und aber.

Das gibt ein Nachspiel, Miss Weasley, dachte er bei sich, als er Dumbledores Büro endlich verlassen durfte.

Da wusste er ja noch nicht, was noch alles auf ihn zukommen würde, immerhin hatten noch drei andere Mädchen eine Bestrafung bekommen, die gerächt werden musste...


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Endlich, chap drei ist fertig und da kommen hoffentlich wieder Kommis. Ich freu mich über alle, od nega- oder positive. Ich hoffe das chap hat euch gefallen, auch wenn ich denke, dass die anderen besser waren :)


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