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Fanfiction

Im Liebeswahn - Im Liebeswahn

von salatblatt

Rose schaute Albus in die Augen. „Und, was gibt es für Neuigkeiten?“.
Rose schaute ihn glücklich an: „Ich- ich bin verliebt!“. Albus schaute sie entsetzt an. „Aber...“.
„Nicht in dich!“, sagte sie unwirsch und Albus war erleichtert.
„Wir sind eine Familie“, meinte Rose mit einem Dauergrinsen auf den Lippen.
„In wen?“, fragte Albus ernst. Er hasste es, wenn sie ihn auf die Folter spannte. Sie saßen auf Albus` Bett im Jungenschlafsaal. Beide hatte der sprechende Hut nach Gryffindor geschickt.
Plötzlich schaute Rose verträumt drein und seufzte: „In Scorpius!“.
„WAS?!“, rief Albus. „Schrei ruhig noch lauter!“, sagte Rose, jedoch ohne richtige Wut in der Stimme.

„Nein, im Ernst jetzt – Scorpius Malfoy?!“, stöhnte Albus.
„Ja, genau der!“, seufzte Rose hingerissen und fingerte geistesabwesend in einem Loch von Albus` Bettdecke herum.
Dieser fand, dass sie sich überaus komisch benahm. Das passte gar nicht zu ihr, denn eigentlich war sie ziemlich bodenständig und nie mit den Gedanken woanders.
„Und- was willst du jetzt unternehmen?“, wollte er genervt wissen.
„Es ihm sagen“, sprach Rose mit einem warmen Lächeln.
„Nein bist du verrückt?“, fragte Albus. Das ging doch nicht mit rechten Dingen zu!

„Was würdest du denn tun?“, sie schaute ihn in die Augen.
„Nichts“. „Aber wenn du so richtig verliebt bist?“, nörgelte Rose.
„Würde ich es ihr sagen“, antwortete Albus kleinlaut, da er genau wusste worauf sie hinaus wollte. „Also“, sagte Rose selbstgefällig.
„Ich würde mich aber nicht in eine Slytherin verlieben“.
„Ach“, zischte Rose und stand vom Bett auf. „Du bist zwar mein Freund, aber hiervon verstehst du nichts. Slytherins sind auch nur Menschen!“.
„Was hast du vor?“, fragte Albus sie. Rose zuckte mit den Schultern und verließ den Schlafsaal.

Albus saß einen Moment lang unbeweglich da. Mit Rose war etwas nicht in Ordnung, das war klar. Scorpius Malfoy, dachte Albus verblüfft.
Dann hörte er Rose „Wahrsagen“ rufen.
Albus schob sich genervt vom Bett und ging die Wendeltreppe hinunter in den Gemeinschaftsraum. Rose war schon gegangen. Wahrscheinlich war sie noch immer wütend auf ihn.

Er trat durch das Portraitloch der fetten Dame und ging den Weg in Richtung Nordturm, in dem Wahrsagen stattfand. In wenigen Minuten war er da.
Er kletterte die Trittleiter hinauf und fand sich im stickigen, parfümierten Unterrichtsraum wieder.

Albus steuerte auf Rose zu, die mit Molly und Roxane- ihre Rose und Albus` Cousinen, beide ebenfalls Gryffindor- an einem Tisch saß. Die beiden unterhielten sich angeregt. Albus setzte sich auf einen der Sitzkissen.
Gerade kam Scorpius die Leiter hoch. Rose stand auf, scheinbar um zu ihm zu gehen, doch Albus zog sie am Arm zurück auf ihr Sitzkissen.
„Als dein Cousin muss ich dir sagen, dass du die Finger von ihm lassen sollst“, flüsterte er ihr zu, „aber als dein Freund will ich, dass du glücklich wirst und sei es Scorpius!“.

Molly und Roxane schauten bei der Erwähnung von dem Namen Draco Malfoys Sohnes auf, sagte jedoch nichts.
Albus warf ihnen einen genervten Blick zu und sie unterhielten sich hastig weiter.
Dann schaute Albus wieder zu Rose und lächelte ihr versöhnlich zu, auch wenn sie mehr Augen für Scorpius hatte, der nur ein paar Tische von ihnen entfernt saß.
Das scheint ihr ja ziemlich ernst zu sein, dachte Albus.

Der Rest der Stunde verlief überaus langweilig. Sie nahmen Handlesen durch und Albus und Rose waren froh am Ende der Stunde den stickigen Raum verlassen zu können.

Aus Erzählungen seiner Eltern wusste Albus, dass Wahrsagen früher ein Wahlfach für die dritten Klassen gewesen war, doch nun war es ein Pflichtfach, selbst für die Erstklässler, die dieses Jahr von Professor Trelawney unterrichtet wurden.
Doch jetzt war endlich Wochenende und in einer halben Stunde gab es Abendessen.
So gingen Albus und Rose erst noch in den Gemeinschaftsraum, der erstaunlicherweise, bis auf vereinzelt lernenden Siebtklässlern, leer war.
Albus hatte Rose gleich nach Wahrsagen gerade noch davon abhalten können Scorpius ihre unsterbliche Liebe zu gestehen.

Nun saß Rose auf ihrem Lieblingssessel und Albus kniete vor dem Feuer.
Trotz der Wärme fröstelte Albus. Rose wurde ihm langsam unheimlich. Die Liebe zu Scorpius grenzte bei ihr schon fast an einem Wahn!
Einem Liebeswahn...
Albus überlegte angestrengt woran das liegen könnte.
„Seit wann... bist du denn in ihn verliebt?“, fragte Albus Rose vorsichtig.
„Uh“, machte Rose und dachte nach. „Letzte Zaubertrankstunde!“, entgegnete sie dann.
Albus überlegte wieder. Was war in dieser Unterrichtsstunde geschehen?
Er stellte sich das Geschehene noch einmal bildlich in seinem Geist dar.

Rose und er waren in den Unterrichtsraum gegangen und hatten sich an einen der Kessel gesetzt.
Professor Slughorn war noch nicht da gewesen und Rose hatte eine Kürbispastete, die sie von Timothy, einem Klassenkameraden, der riesig in Rose verliebt war, geschenkt bekommen hatte, aus ihrer Tasche geholt.
Rose hatte die Pastete gegessen und Scorpius, der sich mal wieder daneben benommen hatte, dabei wütend angefunkelt.

Plötzlich, nachdem sie einen Bissen geschluckt hatte, hatte sich ihr Gebaren verändert; sie hatte Scorpius freundlich angesehen und vor sich hingelächelt.
Nach der besagten Stunde hatte Rose Albus in dem Jungenschlafsaal aufgesucht und ihm erklärt, dass sie in Scorpius Malfoy verliebt wäre.


Seit sie die Pastete gegessen hatte...
Und die war von Timothy gewesen...
Es war als würde Albus ein Licht aufgehen.
Die Kürbispastete war der Schlüssel zum Ganzen. Sie musste mit einem Liebestrank gespickt gewesen sein.
Nun war Albus sich sicher, dass er wusste was mit Rose vorging.
Timothys Plan war wohl gewesen, dass Rose sich unsterblich in ihn verliebte. Und dieser Plan war schief gegangen.
Rose liebte nicht ihn, sondern Scorpius, der Trank war wohl irgendwie misslungen.

„Was ist los? Du guckst so komisch?“, holte Rose Albus aus seinen Gedanken zurück. Sie wartete nicht auf eine Antwort, sondern sagte: „Ich suche jetzt Scorpius. Ich kann einfach nicht mehr ohne ihn leben!“. Sie sprang vom Sessel auf.
Albus schaltete schnell, erhob sich ebenfalls und log: „Ich helfe dir... ich meine, ich weiß wo er ist!“.
„Wirklich? Wo?“, Rose war gleich Feuer und Flamme.
„Er- er ist bei Professor Slughorn wegen- wegen...“, weshalb denn, fragte Albus sich. Er dachte sich schnell etwas aus.
„Wegen den Hausaufgabe von heute!“, flunkerte er.

Rose wagte nicht einmal diese Aussage anzuzweifeln.
„Na dann mal los!“, freute sie sich, sicher bei dem Gedanken daran Scorpius zu begegnen.
Das läuft ja wie geschmiert, dachte Albus glücklich.
Er führte sie hastig zum Unterrichtsraum der Zaubertränke, wobei er Rose einmal die Sicht auf Scorpius verdecken musste, da der natürlich nicht bei Professor Slughorn war.

Albus hämmerte an der Tür, hörte wie eine andere Tür, wahrscheinlich die zu Professor Slughorns Büro, dann kam eben dieser und öffnete die Tür.
„Albus Severus? Was machen Sie denn hier?
Oh, und dann auch noch in Begleitung von Miss Weasley!“, fragte er ertsaunt und fuhr sich durch seinen buschigen Bart.
„Bitte, Professor, lassen Sie uns kurz hinein, wir haben ein Problem!“, flehte Albus und hielt Rose, die ihren Hals reckte um Scorpius zu finden, am Ärmel fest.

„Also, eigentlich wollte ich gerade... ich, na gut, na gut, kommen Sie rein!“, widerstrebend ließ Professor Slughorn sie ein.
„Danke!“, flüsterte Albus, als er an ihn vorbeiging und zog Rose hinter sich her.
Er ließ sie neben einem Kessel los. „Wo ist er denn?“, wollte sie wissen. „Er kommt bald“, nuschelte Albus abwesend, dann wandte er sich an Professor Slughorn: „Professor, Rose erliegt gerade einem Liebestrank und bekommt sich nicht mehr ein vor lauter Liebe zu“, Albus machte ein Würgegeräusch, „zu- Scorpius Malfoy!“. Er schüttelte sich.

„Nun ja, und Sie verlangen von mir, dass ich das behebe? Was springt dabei für mich raus?“, verlangte Professor Slughorn zu wissen. Albus wusste, dass er an seine über alles geliebten, kandierten Ananas dachte und sagte flehend: „Bitte Professor!“
Rose reckte den Hals noch immer und fragte Albus: „Wo ist er denn jetzt?“. „Einen Moment“, antwortete der andere.

„In Ordnung, in Ordnung!“, gab Professor Slughorn nach, zog seinen Zauberstab und entzündete mit einem Schwung ein Feuer unter dem Kessel neben dem Rose stand.
Dann holte er aus dem Zutatenschrank verschiedene Dinge, zupfte und rupfte, bis schließlich ein Trank leise vor sich hinblubberte.
Professor Slughorn schöpfte etwas davon in einen Becher und reichte ihn Rose.
„Hier, trink, das ist zur Beruhigung!“, lächelte er dabei.
Rose trank gehorsam und machte dann einen etwas verwirrten Eindruck.
Professor Slughorn bugsierte sie zu einem Stuhl.

„Nun dauert es ein bisschen, bis sie wieder ganz beisammen ist!“, erklärte er Albus, setzte sich und deutete Albus es ebenfalls zu tun.
„Wissen Sie“, begann der Professor, „das, was Ihrer Freundin hier passiert ist, erinnert mich daran, was ihrem Vater einmal geschehen ist...“. Er erzählte Albus die Geschichte mit Roses Vater, der in Romilda Vane verliebt gewesen war, was einem Liebestrank zuzuschreiben war.
Zwar schmückte Professor Slughorn die Geschichte mit einigen unglaubwürdigen Dingen aus, die sicher nicht so geschehen waren, doch Albus blendete sie einfach aus.

Als Professor Slughorn geendet hatte, hatte Rose sich auch schon wieder einigermaßen gefangen und fragte: „Was mache ich hier?“.
Albus jedoch stellte eine Gegenfrage: „Liebst du Scorpius?“.
„Sag mal spinnst du?!“, regte Rose sich auf und sprang hoch.
Albus grinste und bedankte sich herzlich bei Professor Slughorn, der dies mit einer Handbewegung abtat.
Albus und Rose gingen hoch in den Gemeinschaftsraum und Albus erklärte ihr was geschehen war.
Dafür ließen sie das Abendessen aus.
Als Albus mit der Erklärung fertig war, lächelte Rose, verabschiedete sich und machte sich auf die Suche nach Timothy.

Albus war doch ziemlich neugierig, was nun geschah und folgte ihr unauffällig. In der Bibliothek fand Rose Timothy und Albus hörte wie sie sich anschrien. Er lauschte hinter einem Regal. Plötzlich wurde es still. Leise schaute Albus um das Regal, um herauszufinden was da vor sich ging.
Ein paar Meter von ihm entfernt standen die beiden Arm in Arm und- küssten sich. Albus unterdrückte ein Lachen und schlich in den Gemeinschaftsraum zurück. Timothy war auf jeden Fall besser als Scorpius, da war Albus sich sicher.


Ich freue mich schon auf eure Kommis. :-)


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Im Buch wird sie als hässliche Kröte beschrieben. Als man mir dann sagte: ,Du wärst toll in der Rolle‘, antwortete ich: ,Herzlichen Dank!‘ Aber natürlich habe ich mich gefreut, als man mich darum bat, denn die Rolle ist ein echtes Juwel, es ist einfach traumhaft, in dieser Welt mitmischen zu dürfen … ganz abgesehen davon, dass ich in der Achtung meiner zwölfjährigen Tochter deutlich gestiegen bin.
Imelda Staunton