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Fanfiction

Im Liebeswahn - Freundschaft hält länger als die Liebe

von salatblatt

Albus hatte mit Rose seit drei Tagen nichts mehr unternommen und nun brach der vierte mit der gleichen Aussicht an. Albus schwang sich aus seinem Bett. Seine Mitschläfer waren bereits aufgestanden. Rose sicher auch. Und jetzt turtelt sie sicher irgendwo mit Timothy rum, dachte Albus eifersüchtig. Langsam ging ihm das wirklich zu weit. Es war ja schön für sie, dass sie einen Freund hatte und er fand Timothy auch noch immer besser als Scorpius, doch sie musste ja nicht ihre ganze Freizeit mit ihm verbringen!


Albus entledigte sich seinem Pyjama und schlüpfte in die Alltagskleidung. Er musste mit Rose reden. Hastig lief Albus die Treppe zum Jungenschlafsaal hinunter.
Mit der Turtelei hatte er nicht falsch gelegen. Rose stand mit Timothy in einer Ecke und sie küssten sich, ungestört von den anderen, die sie nicht beachteten. Albus steuerte auf sie zu. Als er neben ihnen stand, tippte er Rose auf die Schulter. Überrascht lösten sie sich von einander. Albus lächelte dem Jungen zu und deutete Rose, dass er sich mit ihr alleine unterhalten wollte.

Sie gab Timothy einen kurzen Kuss und folgte Albus aus der Hörweite von ihrem Freund. "Hör mal", begann Albus, doch seine Cousine unterbrach ihn: "Ich weiß, in letzter Zeit habe ich unsere Freundschaft etwas vernachlässigt, aber ich bin einfach verliebt! Da stehen Freunde nun einmal an zweiter Stelle!".
"Wie bitte?! Wer hat denn immer zu dir gehalten. Wer hat dich verteidigt, wenn James dich geärgert hat?!". Das wäre auch nicht nötig gewesen. Ich kann mich schon selber gegen James zur Wehr setzen!"

"Ja, und wer hat dich davon abgehalten, dass du Scorpius deine unendliche Liebe gestehst?! Ich kann mich nicht daran erinnern, dass das Timothy war!", langsam brachte Rose das Fass zum überlaufen.
Die reagierte überhaupt nicht, sondern winkte ihrem Freund verliebt zu. "Gut, dann sieh, wie du alleine zurecht kommst!", rief Albus und trampelte aus dem Gemeinschaftsraum. Er fegte den Gang entlang. In einer Kurve lief er gegen jemanden und fiel zurück.


Hagrid stand vor ihm. Er hielt sich den Bauch und fragte: "Na wen ham wir denn da? Albus! Was haste denn, dass du so grimmig drein schaust, he?". "Rose!", wütete Albus. "Sie strapaziert gewaltig meine Nerven! Seit sie mit Timothy angebändelt hat stehe ich, wie sie selbst sagt, an zweiter Stelle! Sie sollte mal überlegen, wie peinlich es ohne mich für sie geworden wäre!"
"Tja", Hagrid zuckte mit den Schultern, "so is das nu ma. Aber bald fällt erst ma die rosarote Brille ab un dann is alles wieder wie vorher, glaub mir! Freu dich doch so lang für sie!". "Ich denke nicht daran! Seit drei Tagen bin ich Geschichte für sie. Andauernd knutscht sie mit Timothy rum!". Langsam bekam er auch auf Timothy eine riesen Wut.

"Na, ich denk ma nich, dass du willst, dass sie dich abknutscht! Also is das so doch besser!". "Eben nicht! Ich wünschte sie hätte nie etwas mit ihm angefangen!", entgegnete Albus. Verstand ihn denn niemand?
"Nu sei ma nich so hart. Wir alle ham so unsre Macken wenns um die Liebe geht. Das wird schon! Ich muss dann ma. Professor Dumbledore hat mich zu sich bestellt. Bis dann Alb!". Und schon setzte er seinen Weg fort.

Das Gespräch hätte ich mir auch sparen können, dachte Albus und war am Ende mit seinen Nerven. Immer hatte er mit Rose über seine Probleme sprachen können, doch nun war sie selbst zu eines geworden. Albus seufzte. Er hatte sie verloren. Selbst die kleine Unterhaltung hatte nichts genützt.
Er fühlte sich elend und konnte mit niemanden darüber sprechen. Es war traurig, dass Verwandte auf Hogwarts waren, mit denen er nicht zu reden wagte, wie zum Beispiel Roxane, Molly, Victoire oder Teddy , der, wie sein Vater selber sagte, ohnehin schon fast zu Familie gehörte.
Seine Wut hatte sich eingedämmt, stattdessen verspürte er jetzt große Trauer. Trauer über den Verlust seiner besten Freundin. So ernst hatten sie sich bis heute noch nie gestritten.

Langsam schlenderte er hinunter in die Große Halle zum Frühstück. Heute konnte er sich damit so richtig Zeit lassen. Der morgendliche Unterricht viel durch ernsthaften Krankheitsfällen vieler Lehrer aus. Die Halle war beinahe leer. Ein paar Schüler hier und da. Am Lehrertisch saßen nur zwei Lehrer, der Rest schlief noch, war krank oder im Unterricht. Nur Professor Slughorn und Professor Longbottom waren anwesend. Letzterer hatte Albus erkannt und winkte ihm freundlich lächelnd zu. Albus winkte zurück, erwiderte das Lächeln jedoch nicht, dazu war er zu niedergeschlagen.

Albus setzte sich und tat sich etwas zu Essen auf, obwohl er nicht sonderlich Hunger hatte.
Er schlang sich ein Toast mit gegrillten Tomaten und dazu Bohnen hinunter. Nachdem er fertig gegessen hatte fragte er sich, was er nun tun könnte. Er hatte die Wahl zwischen einem Gespräch mit James, der ein Stück von ihm entfernt saß und bei dem er sich dumme Sprüche anhören musste und zwischen... Ja, welche Alternative hatte er denn? Er überlegte nur kurz, dann hatte er etwas: einen Brief schreiben! Seine Eltern hatte lange keinen mehr von ihm erhalten. Das war's! Er trank schnell ein Glas Kürbissaft und sprintete dann hoch in den Jungenschlafsaal wo er sich im Schneidersitz auf sein Bett setzte und begann zu schreiben.

Hallo Mum und Dad,
Ich habe lange versäumt euch zu schreiben, das hole ich nun nach.
Es gibt auch einiges zu berichten.


Er setzte ab. Und jetzt?

Alles fing an als Rose sich in S

Wer polterte denn da so die Treppe rauf. Kann man sich in diesem Schloss überhaupt irgendwo konzentrieren, fragte Albus sich erzürnt.
Plötzlich knallte sie Tür auf und Albus verschüttete vor Schreck die Hälfte seiner Tinte auf dem Brief. "Nein!", stöhnte er auf und versuchte die Tinte abzuwischen, wodurch er sie noch mehr verwischte. Gut, der Brief war sowieso schlecht, versucht Albus sich zu beruhigen.
Er schloss das Tintenglas und stellte es auf seinen Nachttisch. Mehr konnte er nicht beiseite stellen, denn auf einmal stürzte sich etwas auf ihn und schmiss sich weinend auf sein Bett.

„Er- er hat mich ver- verlassen!“, heulte Rose auf.
Sie sah Albus mit verweinten Augen an. Albus legte Pergament und Feder beiseite.
„Und jetzt kommst du wieder zu mir, was?“, fragte Albus und versuchte, nicht allzu freundlich zu sein, immerhin hatte sie ihn verletzt, doch er streichelte ihr trotzdem durch das rote Haar.
„Es tut mir schrecklich Leid“, schluchzte die Verlassene. „Ich habe nur gesehen, was ich sehen wollte, dabei habe ich genau mitbekommen, dass er immer mit Molly geflirtet hat, doch ich wollte es nicht wahrhaben und habe es verdrängt. Ich war so dumm!“

„Da sagst du mal was Wahres!“, murmelte Albus. Und er hatte Timothy immer für nett und fürsorglich gehalten. Rose redete weiter: „Ich ha- habe ihn dabei erwischt wie- wie er mit Molly geknutscht hat. Ich habe ich da- darauf... hin zur Rede gestellt, doch er meinte nu- nur kalt, dass er ohnehin mit mir Sch- Sch- Schluss machen wollte!“.
Das hätte Albus ihm nun wirklich nicht zugetraut! Gestern hatte er noch von seiner Freundin geschwärmt. Doch wenn er es sich recht überlegte, hatte er nie Roses Namen erwähnt.

„Lass mich ihm eine reinhauen!“, Albus wollte gerade aufstehen, doch Rose drückte ihn zurück auf das Bett. „Das habe ich schon erledigt“, ein Lächeln huschte über ihre Lippen. „Trotzdem danke!“.
Sie wischte mit ihrem Handrücken Tränen von der Wange, die sich darüber geschlichen hatten.
„Ähm“, Albus konnte nicht anders, als ihr zu verzeihen, „weißt du... wenn man verliebt ist, benimmt man sich manchmal komisch; du warst das perfekte Beispiel dafür!“. Ups, hoffentlich nimmt sie mir den letzten Satz jetzt nicht übel. Doch Rose lächelte. Es war ein freundliches, versöhnliches Lächeln.

„Ich war so dämlich zu dir und du verzeihst mir trotzdem?“.
„Was soll ich machen?“, fragte Albus mit gespielter Verwirrtheit. „Du bist meine Cousine. Aber an erster Stelle natürlich meine beste Freundin!“, lachte er dann.
„Weißt du“, wollte Rose wissen und tat als würde sie überlegen, „es gibt noch jemanden, den ich seit langer Zeit liebe.“.
„Wen?“, Albus Neugierde war geweckt.
„Dich!“. Albus starrte sie an.
„Freundschaftlich!“, Rose lachte und knuffte ihn in die Seite: „Wir bleiben immer Freunde! Egal was kommt?“. „Egal was kommt!“, entgegnete Albus und sie schlossen sich in die Arme.
Der Brief an seine Eltern konnte warten. Rose und er hatten verlorene Zeit aufzuholen, das hatte Vortritt.

Sie machten einen langen Spaziergang und redeten viel. So gefiel es Albus. Beste Freunde konnte so leicht eben nichts trennen!




Dieses Kapitel ist finde nicht so toll, allerdings finde ich das Ende jetzt besser, weil Rose und Timothys Liebe kein Happy End hat, halt wie im wahren Leben. Da geht es auch auf und ab. Und Albus und Rose wissen jetzt, wie wichtig der jeweilige andere ihnen ist. Wichtiger als jeder dahergelaufene Typ!


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