
von salatblatt
Die schlechte Note
„Bitte Professor, nun seien Sie mal nicht so!“, flehte Pansy.
„Ich bin aber so! Würde ich es mit Ihnen machen, kämen gleich alle an!“, entgegnete Snape.
„Da wäre ich mir nicht so sicher!“.
„Was soll das heißen?“, fragte der andere scharf.
„Nichts“, wich Pansy aus.
„Ich bitte Sie!“, sie überlegte; dann: „Eigentlich bin ich gar nicht sooo schlecht!“.
„Dann beweisen Sie es mir!“, gab Snape nach.
„Schön!“, rief Pansy glücklich aus. „Und wann?“.
„Heute Abend! Neun Uhr!“, sagte Snape. Pansy bedankte sich und ging.
Nun konnte sie ihre Note aufbessern, indem sie das Gebräu noch einmal braute.
Umbridges Idee
Umbridge ging auf und ab. Sie musste etwas gegen diesen Potter- Jungen unternehmen. Dem Auserwählten, dass sie nicht lachte. An ihm war doch nichts Besonderes! Sie musste verhindern, dass er nach Hogwarts kam. Nur wie? Das konnte schwer werden.
Doch er erzählte überall Lügenmärchen über Voldemort, das war schädlich für das Ministerium und dem musste Einhalt geboten werden.
Sie würde ihn davon abhalten müssen, nach Hogwarts zurückzukehren. Er musste irgendetwas strafbares begehen!
Da hatte sie die Idee. Er lebte bei Muggeln und zaubern in deren Anwesenheit führte zum Schulverweis.
Sie würde einfach ein paar Dementoren nach Little Whinging hinbeordern!
So viel zu Theorie
Harry räusperte sich. „Du Ginny, wir kennen uns nun schon so lange!“.
Eine andere undefinierbare Stimme sagte: „Was möchtest du mir denn damit sagen, Harry?“.
„Diese lange Zeit waren wir gute Freunde, mehr nicht!“.
„Und weiter, Harry?“, säuselte die Stimme. Harry räusperte sich (erneut) etwas verlegen. Es war so weit! „Ich wollte nur... ähm... möchtest du mit mir gehen?“, das hört sich an, als wäre ich noch ein kleines Kind, dächte Harry ärgerlich, doch die Stimme sagte: „Oh ja, liebend gerne!“.
Gut, die Probe hatte er überstanden, nun zur Praxis. Er trat vom Spiegel zurück. Nun wollte er Ginny aufsuchen.
Was wird das?
„Oh Severus, jetzt mach schon!“.
„Ich kann nicht, Lily!“.
„Jetzt mach endlich! Ich kann langsam nicht mehr, das tut echt weh!“
„Ah, ah ich habs gleich, stell dich doch nicht so an!“.
„Oh, jetzt guck, ich blute hier doch alles voll!“.
„Uh, hmm, ich habs gleich! Ich bin doch gleich so weit, Lily!“.
„Geht das nicht auch schneller? Au!“.
„Jetzt hör doch auf rumzuschreien!“.
„Es schmerzt aber!“
„Oh, ja! Ein bisschen noch! Ich habs gleich! Ja, oj! JA!“.
Severus hielt eine schrumpelige Bohne hoch und Lily ließ den Snargaluff- Stumpf los. „Ich hasse Kräuterkunde“, murmelte sie leise mit blutenden Händen.
Kein Risiko
Wenn Harry kommen würde, würde Dumbledore ihn fragen, ob er bereit wäre, mit ihm in die Höhle zu kommen. Sicher würde er wollen; er war so neugierig wie James. Doch sollte Dumbledore ihm erzählen, weshalb er ihn mithaben wollte? Dass Dumbledore ohnehin bald sterben würde, da ein Fluch auf ihm lag? Konnte er ihm das zumuten? Er war mutiger und klüger als manch älterer Zauberer. Und doch... Nein, das konnte er nicht! Dumbledore war sich sicher, wenn er das Harry erzählen würde, würde dieser sich auf jeden Fall weigern, ihn zu begleiten und das konnte er auf keinen Fall riskieren! Nein...
Severus Freund
„Warum hängst du immer mit Malfoy rum, Severus?!“, fragte Lily genervt.
„Er ist eben mein Freund und das weißt du auch!“, entgegnete der andere gelassen.
„Dein Freund?“, fragte Lily ungläubig. „Wenn Nott oder einer von den anderen um Malfoy herum ist, bist du doch außen vor!“.
„Das siehst du so!“, entgegnete Severus trotzig.
„Wenn du weiterhinmit mir befreundet sein willst, dann lass ihn sein! Er ist bösartig und nutzt dich nur aus!“.
„Du magst ihn nur nicht, wegen den Vorurteilen, die du von James hast!“.
„Ich sehe ja wohl, wie Malfoy dich behandelt!“.
„Nenn ihn endlich beim Namen: Scorpius!“.
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