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Fanfiction

*Wenn die Liebe Herr der Worte wäre!* - *Wenn die Liebe Herr der Worte wäre!*

von Lyanna Snape

Wer hätte gedacht, dass ein junger Mann, der sich am liebsten mit den dunkeln Künsten abgibt, Außenseiter ist und dazu nicht immer gepflegt aussieht, sich einmal verlieben würde? Ja, sich so sehr lieben würde, dass er für seine große Liebe gestorben wäre. Es ist selten das so etwas passiert, aber genau das geschah mit einem jungen Mann, Severus Snape.

„Sev?!“ Severus schreckte aus seinen Gedanken hoch und sah seine beste Freundin fragend an. Lily lächelte ihn schief an. „Was hast du? Du starrst die ganze Zeit auf die andere Seite des Sees.“, sagte sie und kicherte. „Oder ist da-“, fügte sie hinzu, „etwa ein hübsches Mädchen? Deine Freundin?“
Severus schnaubte und schüttelte heftig den Kopf, so dass seine schwarzen Haare wirr herumschwirrten. „Lily! Was denkst du von mir?“, fragte er und sah sie von der Seite an. Es war später Abend und die zwei Freunde lagen am Rand des Sees im Gras und ließen die Seele baumeln. Lily grinste und stürzte sich auf dem Ellenbogen ab, damit sie ihn direkt ansehen konnte.
„Ich denke das du der beste Freund der Welt bist und mir immer zu hörst. –Das tatest du jedenfalls vor ein paar Wochen noch..“, antwortete Lily und durchbohrte ihn mit ihren Blicken. „Wie? Ich höre dir doch zu.“, verteidigte sich Severus und sah etwas verwirrt aus. Lily brummte und ließ sich wieder auf den Rücken fallen. „Du hörst mich zwar, aber ich hab das Gefühl das du mit den Gedanken ganz wo anders bist.“, sagte Lily und starrte in den Himmel, der voller Sterne war. Ich bin die ganze Zeit dabei daran zu denken, wie es ist deine Stimme mit einem Kuss zum Schweigen zu bringen. dachte Severus.
„Siehst du? Schon wieder denkst du an was anderes. Ich sehe dich zwar nicht an, aber ich merke es.“, sagte sie bedrückt und schloss die Augen.
Severus drehte sich auf die rechte Seite und sah Lily an. Beide lagen eng nebeneinander. Er strich ihr eine Strähne aus dem Gesicht. „Es tut mir leid, Lily! Ich höre dir wirklich zu.“, flüsterte er und wollte ihr über die Wange streicheln, doch er zögerte. Wenn er dies tat, wer weiß wie Lily reagieren würde. Schweren Herzens zog er seine Hand zurück und legte sie neben ihre. Lily lächelte glücklich.
„Du bist einfach unverbesserlich. Mit dir kann man echt Pferde stehlen.“, flüsterte sie und ergriff seine Hand, ließ aber die Augen geschlossen.
„Ich hoffe wir bleiben immer Freunde..“ Ich will aber so viel mehr sein!

Augenblicke haben zwei Seiten. Auf der einen sind sie wunderschön und man wünscht sich nichts anderes mehr zu erleben. Auf der anderen Seite hat ein Augenblick etwas trauriges, da er nur einen Moment dauert.
Severus machte die Bekanntschaft mit vielen solcher Augenblicke, doch meist sah er immer das negative darin, dass Lily seine Liebe nicht erwidern würde.
Es vergingen Tage, Wochen und Monate. Bald waren drei Jahre vergangen und er hatte es immer noch nicht gesagt. Noch immer hatte er nicht seine Liebe gestanden. Anstatt auf die Idee zu kommen, mal nach zu denken und sich zu fragen, ob sie darauf ebenfalls wartete. Nein, er tat nichts und gab sich immer nur als besten Freund hin.
Da geschah das, was er niemals wollte: Lily wollte James Potter heiraten.
Severus war ein erwachsener Mann geworden. Lily lud ihn zur Hochzeit ein, ob sie es nur aus Mitleid oder Hoffnung tat, dass wusste er nicht.
Er wollte hingehen um es ihr zu sagen, dann wusste er, dass sie ihn nicht haben wollte.

Langsam und vorsichtig, ohne unnötig Lärm zu machen, schlich er die Treppe zu Lilys Zimmer hinauf. Er hatte erfahren, dass sie sich in Godric’s Hollow fertig für die Hochzeit machen würde und James bis zur Hochzeit bei seinen Eltern blieb. Zögernd öffnete er die Tür einen Spalt breit und sah Lily in einem weißen Kleid vor dem Spiegel stehen. Sie war anscheinend schon fertig und versuchte nun sich den Schleier in die Haare zu stecken, die sie offen trug. Severus fasste sich ein Herz und trat in ihr Zimmer und schloss die Tür hinter sich. Lily starrte in den Spiegel in dem sie ihr ehemaligen Freund ansah. Sie drehte sich ruckartig um und riss die Augen auf. Severus Augen erkundeten ihren Körper. Sie hatte sich etwas verändert. Größer war sie geworden und ihre Haare schienen noch mehr zu glänzen, doch ihre Augen funkelten in ihrem üblichen grün. Er war überwältigt von ihrer Schönheit. „Du- du siehst wunderschön aus.“, sagte Severus stockend. Lily biss sich auf die Lippe. In ihren Augen funkelten Tränen. „Du bist gekommen..“, flüsterte sie. Severus war unfähig sich zu bewegen und blieb stocksteif stehen. „Du bist wirklich gekommen..“, flüsterte Lily wieder. Plötzlich fiel sie ihm um den Hals und erdrückte ihn fast.
Severus war verwundert. „Ich bin so glücklich, dass du zu meiner Hochzeit kommst! Ohne meinen besten Freund zu heiraten ist ja wie Spagetti ohne Sauce.“, sagte Lily und ließ ihn los. Er atmete tief durch und fasste sie an den Armen. „Ich.. werde nicht auf deiner Hochzeit erscheinen Lily.“, fing er an und achtete nicht auf ihr verwirrtes Gesicht. „Ich bin gekommen weil ich dir etwas sagen wollte..“ „Was willst du mir sagen? Das du nicht kommst? Wow.. Klasse Severus!“, rief Lily entrüstet. Er schüttelte den Kopf und rang nach Fassung.
„Ich bin gekommen weil ich dir sagen wollte das ich dich, dass ich- das ich dich liebe und immer lieben werde!“ Er hatte es gesagt, jetzt würde sie ihn aus den Raum werfen. Hochkantig aus dem Raum werfen! Doch nichts der Gleichen geschah. Lily sah ihn geschockt an und atmete schwer. „Du- was?“, fragte sie ungläubig. „Ich liebe dich seit ich dich kennen gelernt habe. Irgendwo tief in mir drin habe ich es gewusst, doch ich habe mich nie getraut etwas zu sagen.“, sagte Severus schweren Herzens.
„Warum, warum hast du mir das nie gesagt? Warum hast du mir das nie gesagt?!“, flüsterte Lily tonlos und es hörte sich an, als wäre das eine Anklage. „Warum? Warum nicht Severus? WARUM?“ Stumme Tränen rannen durch ihr Gesicht und sie schaute ihm in die Augen. Severus sagte nichts und schien nach Worten zu suchen. „Verdammt Severus!“, schrie Lily ihn an, „Warum um Merlins Bart hast du mir nie etwas gesagt?“ Sie wand sich aus seinem Griff und schaute ihm im Spiegel an. „Warum??“ Lily war wütend und traurig zu gleich. „Ich- ich habe mich nie getraut..“, sagte Severus benommen.
„Warum?“ flüsterte Lily und schüttelte gedankenverloren den Kopf.
„Ich hatte Angst Lily! Ich hatte Angst verdammt noch mal. Angst das du mir einen Korb gibst.“, antwortete Severus wahrheitsgemäß.
Lily drehte sich wieder um. „Du hast dir alles verstört.. alles. Mit deiner Scheu, hättest du etwas gesagt! Vielleicht würde ich dann noch nicht einmal hier stehen.“, sagte Lily und drehte sich um. Ihre Tränen waren getrocknet, doch sie sah mitgenommen aus. „Was- was meinst du damit?“
„Vielleicht hab ich dich auch geliebt du Trottel?! Aber auf so eine Idee bist du ja nicht gekommen.“, rief sie.
Severus riss die Augen auf. „Du hast mich geliebt?“, fragte er unsicher.
„Ja.. Aber jetzt ist es zu spät. Ich heirate heute James und du wirst mich nicht daran hindern.“, entgegnete sie. Severus ging auf sie zu und drehte sie zu sich um. „Ich bin ein Idiot. Ein vollkommener Idiot. Ich- werde deine Endscheidung respektieren.. Nur noch eins.“ Er strich ihr diese widerspenstige Strähne aus dem Gesicht, die schon vor drei Jahren so verführerisch wirkte. Er drückte ihr Kinn hoch und küsste sie vorsichtig. Es war der Anfang vom Ende. Das Erste und letzte Mal, dass er sie küsste. Dieser Gedanke machte ihn traurig. Tränen sammelten sich in seinen Augen, doch er versuchte sie zurückzuhalten.
Er vergrub ihre Hand in ihren Haaren und zog sie etwas näher und aus dem zögernden Kuss, wurde ein leidenschaftlicher Kuss. Er sog den Duft ihrer Haare ein und genoss diesen Augenblick.
Doch schon war er vorbei. Er ließ sie los und sah ihr noch ein letztes Mal in die Augen, die er so sehr vermissen würde. Severus strich ihr zärtlich über die Wange. „Ich werde dich immer lieben..“, flüsterte er betrübt.
Im Nächsten Moment ging er langsam zurück und betrachtete sie noch ein letztes Mal. „Wie sehr ich mir gewünscht hätte, dass ich dich in diesem Kleid zum Altar gehen sehe.“, sagte er heiser und schluckte. Lily fing an zu weinen.
„Severus..“
Es wurde ihm zu viel und er stürzte aus dem Zimmer, doch vorher erhaschte Lily einen letzten Blick in sein Gesicht. Tränen liefen übr seine Wangen, sie wurden immer mehr und mehr und wollten anscheinend nicht mehr aufhören. Schnell ging er die Treppen hinunter. Als er auf der unteren Stufe angekommen war, hörte er wie sich eine Tür öffnete und Lily zum Treppengeländer rannte. „Severus, warte!“, brachte sie schluchzend hervor.
„SEVERUS!!“ Ihm entglitt ein leises schluchzen und so schnell er konnte lief er zur Haustür, öffnete sie und diese fiel wieder in ihr Schloss. Es wurde still und nun war es eindeutig, Severus Snape war aus Lilys Leben verschwunden.
Für immer.


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Am schwierigsten fand ich, das Tauchen technisch zu bewältigen und dabei auch noch zu spielen. Ich durfte nie vergessen, dass Harry Kiemen hat, also gar nicht atmet. Also hatte ich sorgsam darauf zu achten, dass ich keine Luftblasen ausatmete. Um mich herum konnte ich überhaupt nichts erkennen, ich hörte nur Jamies völlig unwirkliche Stimme. Ein absolut bizarres Erlebnis, aber ich fand es echt toll.
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