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Fanfiction

Dystopia - Old Version - Kapitel 9

von Wolfschatten

Mikako und Lily saßen zu zweit beim Frühstück. Um sie herum plapperte jeder fröhlich, öffnete seine Post und schlang das Frühstück runter. Nur die beiden nicht. Auf den goldenen Tellern waren die Marmeladebrötchen kaum angerührt und auch der Kürbissaft schien ihnen heute nicht zu schmecken. Lily hörte Mikako schon zu, seit sie da waren.
„Ein merkwürdiger Traum“, sagte sie schließlich.
„Merkwürdig?“
„Ja, merkwürdig. Es wirkt fast schon wie eine mögliche Zukunft, oder?“
Lily nahm einen Schluck aus ihrem goldenen Becher. Mikako schwieg eine Weile. Sie starrte zum Lehrertisch. Professor Dumbledore flüsterte leise mit Professor McGonagall, der Hauslehrerin Gryffindors. Sie hatte Mikako noch nie wirklich leiden können, doch Mikako hatte nie gewusst, wieso. Dann schien Dumbledore sie zu bemerken. Er setzte sich auf und nickte ihr freundlich lächelnd zu. McGonagall wiederum beschloss sie zu ignorieren und aß ihr Frühstück auf. Nach kurzem Zögern nickte auch Mikako dem Schulleiter höflich zu.
„Eine mögliche Zukunft?“, fragte sie nun leise ihre beste Freundin. Sie wandte den Blick wieder zu ihr. „Todesser? Nein. Das scheint mir wie eine Horrorversion meines Lebens. Ich glaube nicht, dass die Zukunft so etwas für mich bereit hält. So tief, werde ich niemals sinken.“
„Ich wusste, dass du das sagen würdest“, erklärte Lily lächelnd. „Deshalb bist du auch eine wahre Gryffindor! Nicht so... wie... andere unter uns.“ Naara hatte sich soeben an den Tisch gesetzt. Seit sie Lily „Schlammblut“ genannt hatte, sprachen sie nicht mehr miteinander. Naara funkelte Lily nur an, aber ansonsten schien sie nichts machen zu wollen. Stattdessen nahm sie sich ein Toast und ein wenig Marmelade. Sie hatte wohl beschlossen jegliche Kommentare zu ignorieren. Mikako beobachtete sie eine Weile. Naara war gestern Abend wie früher gewesen. Sie war besorgt um Mikako. Sie schüttelte den Kopf. Selbst wenn Naara sich auf Dauer bessern würde, wüsste sie nicht, ob sie ihr so leicht vergeben würde. Es würde Zeit brauchen. Lange Zeit.
„Lily...“, meinte sie nach langem Zögern. „Lass uns schon mal zum Unterricht gehen, ja? Ich hab keinen Hunger.“ Sie stand auf. Lily sah fragend zu ihr hoch, dann zum Frühstück der beiden.
„Gut. In Ordnung“ Auch sie stand auf. Lily ging vor und Mikako wollte ihr gerade folgen. Sie ging ein paar Schritte, stoppte dann aber. Sie drehte sich noch mal zu Naara um.
„Danke.“
Verwirrt sah Naara zu ihr hoch. Sie musterte Mikako genaustens, als wolle sie genau wissen, ob sie sie nicht irgendwie verspotten wollte.
„Für was?“
„Du hast dir gestern Abend Sorgen gemacht.“
„Dafür braucht man sich nicht bedanken!“, keifte sie Mikako an. Die Schwarzhaarige seufzte. Es hatte sich wohl doch nichts geändert. Warum auch? Warum sollte sich Naara noch mal so plötzlich ändern?
„Ich wollte mich nur bedanken“, begann sie um dieses Gespräch vielleicht doch noch gut enden zu lassen.
„Das hast du ja jetzt.“ Sie wollte gerade wieder etwas erwidern als –
„Mika! Kommst du endlich?“, hörte sie Lily rufen. Sie drehte sich zu ihr um und nickte. Schnellen Schrittes ging sie zu Lily.
„Was wolltest du von der?“, fragte ihre Freundin nun abfällig.
„Nur etwas klären. Mehr nicht. Komm, gehen wir.“ Sie nickten beide und gingen los. Sie gingen langsam die Treppen hinab in die Kerker. Professor Slughorn bereitete sicher schon den Unterricht vor. Schon seit Jahren versuchte er Lily und Mikako dazu zu bringen in den so genannten „Slug-Klub“ beizutreten. Erst letzte Stunde hatten sie zugestimmt, aber beschlossen niemals zu einem dieser Treffen zu erscheinen. Sie waren keine Trophäen, deren Bilder der Professor eines Tages stolz in sein Regal stellen könnte und sie würden es auch niemals sein. Lily und Mikako diskutierten noch einmal über die Hausaufgaben.
„Ja, genau, fein gehackte Affodillwurzel, Wermut, der Saft einer Schlafbohne und noch eine Baldrianwurzel und rühren bis die Flüssigkeit ganz klar wird. Richtig?“, fragte Lily noch einmal nach.
„Ja, ja, richtig“, erwiderte eine Stimme neben den beiden. James Potter. Mikako war mit dem bekannten Quartett, bestehend aus Sirius, Peter, Remus und natürlich James, gut befreundet, aber Lily konnte James nicht ausstehen. Sie gab sich lieber mit Severus Snape, einem Slytherin ab. Mikako hatte das nie verstanden, aber sie wäre keine gute Freundin, würde sie Lily ihre Kindheitsfreunde verbieten. Sie sagte lediglich, dass sie diesen Slytherin nicht leiden konnte und Lily wissen müsse mit wem sie sich abgab.
„Was willst du denn so früh schon hier?“, fragte Lily murrend.
„Ich habe auch Unterricht?“
„Ja, aber sonst kommst du immer zu spät.“
„Ausnahmen bestätigen die Regeln.“
Mikako verdrehte die Augen. Es waren immer dieselben, sinnlosen Diskussionen, wenn James und Lily sich begegneten. Warum konnten sie einander nicht einfach aus dem Weg gehen? Das wäre leichter für alle Beteiligten. Im Hintergrund erkannte Mikako allmählich auch Remus, Peter und Sirius. Remus schien Peter genervt etwas erklären zu wollen, was dieser partout nicht verstand. Sirius lehnte sich cool wie immer an die Wand. Sein rechter Arm hing locker hinab und mit der linken Hand spielte er mit einem Sickel. Dann sah er auf. Er erkannte Mikako in der Nähe, grinste sie kurz an, ließ die Münze in seiner Umhangtasche verschwinden, stieß sich von der Wand ab und ging zu ihr. Fragend beobachtete das Mikako.
„Ist was?“, fragte sie als Sirius vor ihr stehen blieb.
„Nun, ich hab mir gedacht, ich hab mich für die Nachhilfe noch nie so richtig revanchiert “, begann er. Er grinste sie lieb an wie jedes Mal, wenn er irgendetwas wollte.
„Das ist nicht der Rede wert“, erklärte Mikako sofort.
„Doch, doch. Also dachte ich – “
„Mikako!“ Das Mädchen drehte sich sofort um. Ein Mann lief auf sie zu. Er hatte kurzes, blondes Haar und eine riesige Brille auf der Nase, die ihm immer wieder herunter rutschte. Er lief so schnell er konnte auf sie zu, wobei er immer wieder über seine Füße stolperte. In seinen eisblauen Augen spiegelte sich das pure entsetzen.
„Ähm... und wer ist das?“, fragte Sirius nun genervt. Er wollte ihr wohl eben irgendetwas wichtiges sagen, aber das hatte das Mädchen schon vergessen.
„Rufus Groys?“, fragte sie nun. Sie kannte den Assistenten ihrer Eltern gut aber zum ersten Mal klang seine Stimme nicht so monoton und gelangweilt wie bisher. Viel eher panisch. „Was machen Sie denn hier?“
„Egal“, meinte er knapp. „Pack sofort deine Sachen, du... du musst mitkommen hörst du?“ Er schien nicht recht zu wissen, was er ihr sagen sollte. Schien nicht zu wissen, warum das Geschehene geschehen war. Schien nicht zu wissen, was nun noch kommen würde jetzt, wo...
„Warum? Ist etwas passiert?“
„Ja, nun, also... Wie soll ich dir das sagen?“ Er raufte sich die Haare. Mikako hob fragend eine Augenbraue.
„Ich höre?“, fragte sie in einem Ton, der Hitomis ähnlich war, wenn ihr die Reden des Assistenten zu langwierig waren. Er schluckte.
„Sie... waren auf einem Auftrag, was sehr einfaches eigentlich. Nur Überwachung. Aber da waren Todesser... Sie haben schon gewartet und... und deine Mutter...“ Er brach ab als er sein Gegenüber genauer betrachtete. Mikako war totenbleich. Ihre Lippen waren leicht geöffnet, der Blick starr. Alle starrten zu den beiden hinüber. Mikako hörte noch einmal Hitomis Worte in sich. „Mikako, du musst mir helfen. Es geht um Leben und Tod“. Das hatte sie ihr gesagt und ihr dann einen Ring anvertraut, dessen Bedeutung Mikako immer noch nicht kannte. Ging es etwa einmal wirklich darum? Hatte ihre Mutter einmal nicht übertrieben und Mikako hatte ihr nicht geglaubt, weil sie die Worte schon so oft gehört hatte? Ohne ein Wort zu verlieren lief sie los, rannte in den Mädchenschlafsaal des Gryffindorturms. Ohne viel darüber nachzudenken, schmiss sie alles in ihren Koffer, was sie besaß. Sie sperrte ihre Eule Anduriel in ihren Käfig. Schon nach einer Viertelstunde war alles gepackt und Mikako lief runter in den Aufenthaltsraum des Turms. Sie ging sofort zum Portraitloch.
„Mika?“, fragte eine Stimme neben ihr. Sie wandte sich zu ihr. Da stand Sirius. Wieso er? Wieso stand er da? Sah er nicht, dass sie jetzt anderes zu tun hatte als sich seine Dankesrede oder sonst etwas anzuhören? Sie musste sich ohnehin schon zurückhalten nicht loszuweinen, sie wollte nun niemanden sehen.
„Ich kann jetzt nicht Sirius!“, schrie sie ihn an. „Ich brauche jetzt weder einen aufmunternden Witz, noch einen Kommentar, dein Beileid oder sonst irgendetwas!“ Sie ging einen Schritt weiter. Sirius nahm ihre Hand und hielt sie fest. Verwirrt sah sie zu ihm.
„Es dauert eine Minute.“
„Was dauert eine Minute?!“
Er öffnete ihre Hand und legte ihr eine Steinschale in die Hände. Sie war groß wie ein Teller und flach. Sie war mit Runen verziert und ein komisches Leuchten ging von ihr aus.
„Sirius... so was kann ich doch nicht annehmen. Also wirklich... so etwas wertvolles“, stotterte sie nun. Ihr Gegenüber schüttelte den Kopf.
„Hey, dieses Denkarium hab ich bei uns auf dem Dachboden gefunden. Zugegeben, es ist nicht as größte, aber ich hab extra noch die Erinnerungen meines Dads daraus geleert. Er braucht es sowieso nicht und ich dachte, damit du nichts vergisst...“ Er grinste sie aufmunternd an und zwinkerte. Eine Weile sah Mikako ihn an. Sie umarmte ihn.
„Danke“, flüsterte sie.
„Meld dich einfach... wenn du was brauchst.“, entgegnete Sirius. Mikako nickte und ließ ihn los.
„Das werde ich... vielen Dank.“

Alastor Moody saß mit Jeff zusammen in der Villa Rosenstein. Jeff hatte ein Glas Feuerwhiskey in der Hand, das er in einem Zug austrank. Seit Stunden starrte er nun auf den Boden. Ab und an sah er zur Tür, als ob er glaubte, dass Hitomi sogleich herein käme. Alastor wusste: Sie hatten Glück gehabt. Wären nicht sofort mehr Auroren gekommen, wäre nun wohl auch Jeff Tzukino tot, was wiederum den Verlust Hitomis noch schlimmer machte. Er hatte Jeff sofort nach Hause gebracht und Mr. Crouch gebeten, ihm sofort Urlaub zu geben. Er tat es ohne zu widersprechen. Danach hatte er sich sogleich um die Beerdigung gekümmert. So sehr ihn Hitomis Tod schmerzte, so wusste er auch, dass Jeff nun nicht fähig war sich darum zu kümmern. Und einer musste alles in die Gänge leiten. Wenn nicht ihr Mann, dann ihr bester Freund. Jeff war gebrochen. Das musste der dunkle Lord wissen. Ohne Hitomi war Jeff nur ein kleines Häufchen Elend. Das war genauso, als sie nach Kyokos Tod eine Beziehungskrise hatten. Jeff hatte es nicht verkraftet und erst als sie sich versöhnten wieder gefangen. Und dann war da noch Mikako. Wie sollte Alastor nun beiden erklären, dass Tom Riddle Hitomis Tod zu verantworten hatte? Wie sollte er es ihnen nur klar machen?


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