
von Lolachen
Albus saß in noch immer starr in seinem Thronartigen Stuhl hinter seinem Schreibtisch. Er konnte immer noch nicht begreifen was gerade passiert war. Das konnte doch einfach nicht wahr sein. Warum war er all die Jahre so blöd gewesen und hatte ihr seine Liebe nicht gestanden. Ja er liebte sie. Oft hatte er es vor den Spiegel geprobt wie er es ihr am besten sagen könnte und es war auch schon alles geplant gewesen doch dann hatte er sich wieder nicht getraut. Immer wen Sie ihn mit ihren wunderschönen Augen ansah wusste er einfach nicht mehr wo unten und oben ist. Er begann dann immer zu stottern und musste sich schnell abwenden um sich nicht allzu sehr zu blamieren. Nun saß er da auf seinem Stuhl, er spürte genau wie heiße Tränen ihm über die Wangen liefen als er mit zitternden Händen ihren Brief öffnete. Er hatte angst ihn zu lesen, angst davor ihre Enttäuschung und Wut lesen zu müssen.
Er öffnete den Brief, zog in heraus und klappte ihn auseinander. Es war eine vollgeschriebene Pergamentrolle. An manchen Stellen konnte man nicht mehr genau sehen was da geschrieben war. Den kleine Tropfen waren quer über das ganze Pergament verteilt. Albus schluckte, sie hatte geweint. Wegen ihm!! Minerva McGonagall wo so gut wie nie Gefühle zeigte hatte wegen ihm Albus Dumbledore geweint. Unsicher wandte er sich wieder dem Pergament zu und begann zu lesen.
Lieber Albus,
Ich bin mir nun endlich bewusst, das ich hier nicht mehr hingehöre. Ich liebe diese Schule, aber anscheinend bin ich hier nicht mehr erwünscht. Deswegen werde Ich freiwillig gehen.
Es hat mir so wehgetan, als du zu mir sagtest Ich währe keine gute Schulleiterin. Es tat einfach nur weh. Eigentlich wollte ich dir an diesem Tag sagen das ich dich Liebe. Ja ich liebe dich!! Vom ganzem Herzen. Ich liebe dein lachen, deine Schwäche für Brausebonbons, deine Reden, dein Körper, einfach alles an dir. Ich weiß das du nicht genauso fühlst. Es war mir schon immer klar. Wer will auch mit jemanden zusammen sein, die immer nur streng ist und meckert. Außerdem bin ich hässlich. Ich hab oft gemerkt wie du mich gemustert hast, es hat mir wehgetan aber ich konnte es verstehen. Ich weiß ja selber das ich hässlich bin. Niemand wollte je etwas mit mir zutun haben. Sogar mein eigenes Haus hat mich oft verspottet.
Ich bin dir nicht böse Albus, du hast mir nur zu sehr wehgetan, als das ich noch länger hier bleiben könnte. Es tut zu sehr weh in deine wunderschönen Augen zu sehen und dabei genau zu wissen das du mich verachtest. Ich dachte ich käme damit klar, doch ich schaffe es nicht. Es tut zu sehr weh!!
Leb wohl in ewiger Liebe
Minerva
Albus lies den Brief sinken. Er hatte das Gefühl man zog ihm den Boden unter den Füßen weg. Heiße Tränen liefen seine Wangen hinunter, als er seinen Kopf langsam auf dem Tisch vor ihm sinken lies. „Minerva!“, flüstere er immer wieder. „Komm zurück, ich brauche dich. Ich liebe dich!“ Er schluchzte laut.
Am nächsten morgen wachte Albus erst nach dem Frühstück auf. Aber es war ihm egal. Alles war ihm egal. Er musste zu Harry, vielleicht hatte Minerva ihm ja schon die versprochene Eule geschickt und gesagt wo sie war. Und tatsächlich hatte Harry eine Eule bekommen, doch das verriet er Dumbledore nicht. Minerva Mcgonagall hatte ihm ausdrücklich darum gebeten. Und wann bat ihn McGonagall schon einmal etwas?? Albus sah Harry mit diesen durchbohrenden Blick an, als wüsste er, das Harry log. Doch Harry blieb stark, auch wenn er Dumbledore noch zu gerne die Wahrheit erzählt hätte, konnte er es nicht. Nun musste er seiner Hauslehrerin mal etwas gutes tun, nach dem sie ihn immer wieder aus der Klemme befreit hatte. Albus drehte sich um und ging ohne ein weiteres Wort. Er hatte sehr gehofft das Harry es ihm sagen würde, wo Minerva war. Aber anscheinend wollte er es nicht, oder er wusste tatsächlich nicht wo sie war, wie Harry es gesagt hatte.
Es vergingen zwei lange Monate in denen Albus sich voll in die Arbeit stürzte, morgens erledigte er seine Aufgaben als Schulleiter, Mittags gab er Unterricht und Abends bereite er sich auf den morgigen Tag vor. Schlafen konnte er sowieso nicht mehr seitdem Minerva weg war. In seinem Kopf war ein heilloses Chaos ausgebrochen. Er konnte nur noch an Minerva denken. Er liebte sie so sehr und war so ein Voll***** gewesen. Es wunderte ihn das Minerva so offen über ihre Gefühle geredet hatte. So etwas machte sie sonst nie. Immer war sie schon sehr streng gewesen, doch Albus kannte sie besser. Er wusste das sie auch mal weinerliche Tage hatte, aber das sie über Ihre persönlichen Gefühle redet, das hatte er in all den Jahren noch nie erlebt. Die zwei langen Monate hatten Albus stark zugesetzt. Todesser sind vermehrt im Land aufgetaucht und haben einige Menschen gefangen genommen. Er hatte schreckliche Angst um Minerva, den bis jetzt hatte er kein Lebenszeichen von ihr erhalten. Auch niemand aus dem Ministerium hatte sie gesehen, selbst in der Winkelgasse hatte sie sich nicht blicken lassen. Albus bettete jeden Abend das alles gut war und es ihr den umständen entsprechend gut ging. Jeden Tag sahen Ihn die Lehrer mitleidsvoll an. Natürlich sah er nicht gut aus, dunkle Schatten lagen unter seinen Augen. Sein Gesicht war bleich und er war auch deutlich abgemagert. Aber was haben sie erwartet?? Das er nach dem „Verlust“ seiner Großen Liebe in Freudentänze ausbricht?! Nein, so dumm konnte nicht einmal Severus Snape sein.
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