
von Lolachen
Als auch der letzte Schüler das Klassenzimmer verlassen hatte stand Minerva etwas unschlüssig rum. Sie brauchte eine Weile um Mut zu fassen, aber dann hob sie ihren Kopf und blickte Albus an. Sie bemerkte das er sich mittlerweile hingesetzt hatte und noch blasser als zuvor wirkte. Wieder blieb sie eine Weile stehen und blickte ihn einfach nur an, er dagegen traute sich nicht sie anzusehen. Lansgam schöpfte Minerva neuen Mut und ging einen kleinen Schritt auf ihn zu. Albus bemerkte dieses natürlich und war sich nicht sicher ob er jemals in seinem Leben aufgeregter war als er es jetzt ist. Sein Herz raste und er dachte gleich vor Aufregung sterben zu müssen, als er merkte das Minerva einen weiteren kleinen Schritt auf ihn zu machte und noch einen und noch einen. Sie kam immer näher, bis sie kurz vor ihm stehen blieb. Langsam hob Albus seinen Kopf und erwiderte ihren Blick. Minerva war kurz vor ihm stehen geblieben und tat nichts anders als ihm in die Augen zu sehen. Als er ihr in die wunderschönen Augen sah stiegen Tränen in seine Augen, er begann leicht zu zittern und versuchte krampfhaft ihren Blick zu erwidern. Minerva bemerkte das er zitterte, zögernd legte sie ihm ihre Hand auf seinen Arm. Doch den blick wandte sie nicht von ihm ab. Albus stand vorsichtig auf. Minerva rührte sich nicht. Albus sah sie wieder an und plötzlich merkte er wie er sie umarmte. Er wusste nicht wie oder warum er es gemacht hatte aber er umarmte sie. Und es war wunder, wunderschön. Albus hielt sie fest, so fest als wollte er sie nie mehr wieder loslassen. Minerva löste sich nach einiger zeit aber von ihm und strich mit ihrer rechten Hand sanft über seine Wange. „Komm zurück, bitte“, flüsterte Albus. „Du bist die beste Lehrerin der Welt, ich hab das damals wirklich nicht böse gemeint. Du siehst doch wie die Schüler die vergöttern. Sie brauchen dich.....und ich.....,ich brauche dich auch!!“ Minerva lächelte. „Ach Albus, wenn alles nur so leicht wäre.“ Traurig wandte sie ihren Blick wieder von ihm ab. Albus strich ihr sanft über den Rücken. „Minerva ich liebe dich, ich hab es dir im St. Mungo schon gesagt. Ich habe dich schon immer geliebt, aber ich wollte es nie richtig wahrhaben. Erst als ich dich dann so liegen sah und mir bewusst wurde das du sterben könntest und ich dir nie die Wahrheit gesagt habe, wurde mir richtig bewusste das ich dich mehr als alles andere auf der Welt liebe und ich dazu stehen muss. Ich war ein alter Feigling der nie zu seinen Gefühlen stehen konnte. Anstatt dir schon früher zu sagen das ich die liebe habe ich dich verletzt. Ich wollte das nicht, glaub mir das bitte. Es ist einfach so in mich gefahren als ich das mit den Hauspunkten von Severus erfahren habe. Heute hasse ich mich selber dafür, dich damit so verletzt zu haben. Ich wünschte ich könnte es rückgängig machen.“ Albus verstummte, als Minerva den Kopf schüttelte. „Shhhsscch, sag nichts was du später einmal bereuen wirst!“, sagte sie leise. „ICH LIEBE DICH!!“, sagte er mit fester Stimme und zog sie einfach so zu sich herum um sie zu küssen. Gerade in diesem Moment ging die Türe auf und die Gryffindors kamen herein. Ganz außer sich vor Freude pfiffen diese und klatschen laut Beifall. Albus flüsterte Ihr leise ins Ohr: „Du bist das schönste was ich je in meinen Leben gesehen habe und ich wünsche mir nichts sehnlicher als mit dir für immer zusammen zu sein!“ Minerva lächelte glücklich und genau in diesem Moment wurde ihr bewusst, das man verzeihen musste, auch wenn sie es nie vergessen kann, sie würde es ihm verzeihen können den sie liebte ihn und wünschte sich nichts sehnlicher als mit ihm zusammenzusein. Sie blickte zu den immer noch jubelden Gryffindors und lächelte erneut, bevor sie sich wieder Albus zuwandte um ihn erneut zu küssen. Nach einer schier endlos langen Kuss flüsterte sie ihm leise ins Ohr: „Ich liebe dich Albus, du hast mir heute gezeigt das man auch verzeihen muss und nicht nur egoistisch an sich denken kann.“ Albus lächelte, die ganze Last der letzten Monate fiel von ihm ab als er sie erneut unter dem lauten Beifall seiner Schüler küsste, und zog ihn wieder zu sich um ihn zu küssen.
Harry freute sich unendlich für seine beiden Lehrer und wandte sich an Hermine die sich gerade mit einem Taschentuch die Tränen wegwischte zu. „Ich liebe dich mein Schatz“, flüsterte Harry. Hermine lächelte: „Ich liebe dich auch mein Held!!“ Harry gluckste bevor er sich zu ihr hinunterbeugte und sie zärtlich küsste. Ron und Luna taten es ihnen gleich.
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