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Fanfiction

Neue Seiten an der Fledermaus - Abschied?!

von Isabel Dumbledore

Vielen Dank an die fleißigen Kommischreiber und viel Spaß mit dem neuen Chap!
________________________________________________

Snape: „Ich danke Ihnen vielmals für Ihre Offenheit.“
Harry: „Gern geschehen. Aber ich würde auch gern noch etwas wissen.“

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„Fragen Sie.“ Potter soll erfahren, was er wissen will.
Harry zögerte. Er überlegte, wie er es am besten ausdrücken sollte. Es würde sicherlich kindisch klingen... Schließlich fragte er:
„Warum waren Sie immer so gemein zu mir? Nach dem, was ich vorhin erfahren habe, hätten wir gut miteinander auskommen können…denke ich.“
„Sie haben wahrscheinlich Recht. Ich war einfach zu stolz – wie Sie manchmal auch. Zu stolz, um mich zu überwinden, um nett zu James Potters Sohn zu sein. Außerdem wollte ich nicht, dass jemand Verdacht schöpfte. Die Leute, die mich kannten, wussten, dass ich Ihren Vater gehasst habe und umgekehrt. Wie hätte es da ausgesehen, wenn ich dann ausgerechnet zu seinem Sohn nett gewesen wäre? Zudem musste ich ja den Todesser spielen. Wenn ein Todesser oder gar Voldemort mitbekommen hätte, dass wir uns gut verstanden, wie ich es mit einigen Slytherins tue, wäre der Schwindel aufgeflogen. Aber ich musste meine Rolle ja überzeugend spielen – vor allem, um Sie zu schützen…“
„Ich hätte nie gedacht, dass ich das mal sagen würde, aber ich danke Ihnen von Ganzem Herzen dafür.“
„Sie wissen gar nicht, wie viel mir das bedeutet, Potter.“, er lächelte Harry wohl das erste Mal in seinem Leben aufrichtig an, „Um noch einmal auf Ihre Frage einzugehen. Ich habe in Ihnen immer nur Ihren Vater gesehen. OK, vielleicht war ich auch einfach so verblendet und oberflächlich, immer nur Ihren Vater in Ihnen sehen zu wollen. Zudem konnte ich es nicht ausstehen, dass die anderen Lehrer und überhaupt fast jeder Sie vergöttert hat und ich wollte Ihnen mal einen Dämpfer versetzen.“
„Ich wollte überhaupt nicht, dass mich alle Leute immer angestarrt, hinter meinem Rücken getuschelt und mir irgendwelche Geschenke gemacht haben!“, Harry musste an die Sommerferien vor seinem zweiten Schuljahr denken, als Lockhart ihm eine Ausgabe seiner gesammelten Werke vermacht hatte, und fing an zu grinsen.
Snape hatte das Grinsen nicht bemerkt. Er hätte es wahrscheinlich eh falsch gedeutet.
„Ja, inzwischen bin ich auch zu der Ansicht gekommen, aber es sah so aus, als ob Sie die ganze Aufmerksamkeit genießen würden. Wahrscheinlich dachte ich das, weil Ihr Vater sich immer sehr um Aufmerksamkeit bemüht hat.“
„Aber ich bin nicht wie mein Vater! Einige Dinge, die er getan hat, würde ich nie tun.“
„Nein, Sie sind wirklich nicht wie Ihr Vater, das habe ich unterdessen auch erkannt…auch wenn ziemlich spät.“
Es entstand eine Pause, während Harry überlegte, was er noch wissen wollte.
„Haben Sie meine Mutter eigentlich oft getroffen?“
Snapes Gesicht errötete.
„Ähm… Na ja, nach meiner ersten missglückten Kontaktaufnahme auf dem Spielplatz, war sie sehr interessiert, was ich ihr zu erzählen hätte. Sie hörte gern meine Geschichten über die magische Welt und natürlich über Hogwarts. Ich denke, man kann sagen, dass wir uns oft getroffen haben. Meistens jedoch bei ihr oder draußen. Bei mir herrschte nie gute Stimmung und Gäste waren nicht wirklich willkommen. Außerdem wollte ich nicht, dass wir dort waren, wenn meine Eltern sich stritten. Petunia gefiel überhaupt nicht, dass ich oft bei ihnen war, aber Deine Großeltern“, Snape hatte nicht bemerkt, dass er Harry geduzt hatte, ihm war das aber nicht entgangen, „waren froh, dass Lily auch andere Freunde außer denen aus ihrer Grundschule und später aus Gryffindor mitbrachte. Ich war so stolz, als sie mir sagte, dass ich ihr bester Freund sei.“, er lächelte glückselig, „Bis zu unserem fünften Schuljahr in Hogwarts haben wir viel Zeit miteinander verbracht, vor allem in den Ferien, aber dann wurde unser Verhältnis angespannter. Du hast es ja selbst gesehen… Als Lily im siebten Schuljahr dann mit Deinem Vater ging, sprachen wir nicht einmal mehr miteinander. Er war wohl nicht ganz unschuldig daran, denke ich, aber im Endeffekt war ich selber schuld – durch mein Verhalten.“
„Sie haben sie als Schlammblut bezeichnet…“
„Ich weiß, ich hätte das auf keinen Fall tun dürfen. Aber Du musst verstehen, ich war unglaublich wütend auf Deinen Vater und die Schmach, die er mir in dem Moment zufügte. Ich habe einfach nicht nachgedacht. Außerdem war ich damals noch nicht so weit um zu erkennen, dass man Menschen nicht nach ihrer Herkunft bzw. ihrem Blut beurteilt und sie also auch nicht Schlammblut nennt… Ich habe einfach jeden Muggelgeborenen als Schlammblut bezeichnet, obwohl das ja eigentlich vor allem Reinblüter tun.“
„Aber schon zuvor, warum haben Sie nicht auf Lily gehört und sich von Leuten wie Mulciber und Avery, zukünftigen Todessern, ferngehalten.“
„Ach Gott, Harry…“
Harry?! Er hat mich Harry genannt?! Was ist denn jetzt kaputt?! Es ist ja nicht so, dass ich ein Problem damit hätte, aber das ist ja total komisch.
„Ich war jung und dachte es wäre cool. Außerdem ist es schwer, sich in Slytherin von schwarzer Magie fernzuhalten. Fast jeder kommt damit in Verbindung. Ich hatte ja keine Ahnung, wie sich die Zukunft entwickeln würde. Hinterher ist man immer schlauer…“
„Und dann wurden Sie wirklich von den Todessern aufgenommen und wurden mit der Zeit zu Voldemorts treuestem Diener…“
„Ja, und zwar aus einem einfachen Grund: Voldemort vermittelte mir den Eindruck, dass man es unter ihm zu etwas bringen könnte. Wenn man ein Ziel hatte, würde man es mit seiner Hilfe und der Hilfe der Todesser auch erreichen. Die Todesser würden einen schützen und eine neue Familie für einen sein. Eine Familie, die ich nie wirklich hatte. Und nachdem ich keinen Kontakt mehr zu Lily hatte, hoffte ich bei ihnen auf neue Freunde und Zuneigung.
Aber alles nur Illusion. Man fühlte sich eher wie ein Gefangener oder ein Soldat.
Nach Lilys Tod wurde ich dann von Dumbledore aufgenommen. Obgleich der Job als Doppelspion nicht leicht war, freute ich mich doch über die Unterstützung von Dumbledore.“
„Hm…Dumbledore… Es muss schwer für Sie gewesen sein, erst Dumbledore den letzten Stoß zu versetzen und dann auch noch von allen gehasst zu werden, weil die Leute denken, Sie hätten ihn getötet.“
„Einfach war es nicht. Aber ehrlich gesagt, habe ich mich an solche Situationen gewöhnt. Du wolltest mich ja auch am liebsten umbringen, oder?“
„Ja, stimmt schon.“, Harry blickt peinlich berührt zu Boden, „Es tut mir leid. Aber ich wusste ja nichts von Dumbledores Plan.“
„Ich verstehe Dich. Du hattest wohl eine gute Beziehung zu Dumbledore, was?“
„Ja, eigentlich schon, aber inzwischen bin ich mir da nicht mehr so sicher…“
„Das ist doch Quatsch. Dumbledore war vernarrt in Dich.“, Snape wollte Harry jetzt nicht auch noch ins Grübeln bringen. Er war zwar sicher, dass sich Dumbledore immer für Harry eingesetzt und ihn gemocht hatte – schließlich hatte er es selbst gesehen –, aber wie ihre wirkliche Beziehung gewesen war, war für ihn schwer einzuschätzen.
„Vielleicht.“
„Ohne ihn wäre ich jedenfalls nie auf die Idee gekommen, als Doppelspion zu arbeiten und so ein wenig für Deinen Schutz zu sorgen.“
„Ich danke Ihnen, ich danke Ihnen unheimlich für Ihre Unterstützung… aus dem Hintergrund.“, Harry musste Grinsen, Snape lächelte zurück, „Ich denke, ich sollte jetzt gehen. Sie wissen, was ich zu tun habe.“
Snape unterbrach ihn:
„Ich bin nicht mehr Dein Lehrer. Sag also bitte Severus. Natürlich nur, wenn Du willst.“
„Das ist sehr nett von Dir, Severus. Also, ich gehe dann mal. Es war wirklich schön, einmal so offen mit Dir zu reden.“
„Ganz meinerseits. Du bist sicher, dass ich hier bleiben soll?“
„Ja, es ist das Beste.“
„Dann drücke ich mal die Daumen, dass noch jemand diese verdammte Schlange umbringt.“
Severus Snape nahm Harry bei den Schultern und schaute ihm in die leuchtend grünen Augen:
„Du schaffst das. Und das weißt du, Harry.“
„Ich hoffe es doch. Danke noch mal.“
Harry ging Richtung Ausgang, blickte kurz noch einmal zurück und verließ dann das Büro des Schulleiters.


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Aber ich habe gelernt, auf allen möglichen Arten von Papieren zu schreiben. Die Namen der Hogwarts-Häuser sind auf einer Flugzeug-Kotztüte entstanden - ja, sie war leer.
Joanne K. Rowling