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Fanfiction

Nicht alle Abwehrmaßnahmen taugen etwas - Verbotener Eindringling

von salatblatt

Der Wind zog leise über Hogwarts und seine Ländereien hinweg. Die Bäume des verbotenen Waldes bogen sich leicht in der Abendbrise. Ganz Hogwarts lag im Schlaf von der Stille der Nacht umhüllt. Fast alle. Ginny Weasley wollte einfach nicht zur Ruhe kommen und saß am offenem Fenster. Von dort aus konnte sie den See sehen, wie er leichte Wellen schlug und ans Ufer plätscherte. Durchs Fenster wehte ihr der Wind durch die feuerroten Haare und bliesen sie ihr ins Gesicht.

Sie schloß die Augen und genoss die frische Luft.
Sie wusste nicht wie lange sie schon so da gesessen, doch plötzlich störte ein Geräusch die nächtliche Ruhe. Es war so leise, dass man es nicht wahrgenommen hätte, wenn das allgemeine Treiben in Hogwarts und drum herum geherrscht hätte, doch nun hatte sie es klar und deutlich gehört. Es kam von draußen.
Ginny öffnete die Augen und blickte nach hinaus.
Eine schwarze Gestalt lief über den Rasen am See vorbei zum Schloss. Ginny presste die Nase an die Scheibe. Wer war das? Sicher kein Schüler, der wäre vorsichtiger, um ja nicht gesehen zu werden.

Leise ließ Ginny sich von der Fensterbank gleiten und schlüpfte in ihre Pantoffeln. Sie schlich aus dem Schlafsaal, ohne dass jemand sie bemerkte, über die Treppe, durch den leeren Gemeinschaftsraum. Dann tapste sie durch das Portrait der fetten Dame, die verschlafen die Augen öffnete und krächzte: „Wer da?“, doch das bekam Ginny nicht mehr mit, da sie schon ein Stockwerk tiefer war. Sie huschte über die Treppen wie ein nächtlicher Schatten und stand nach ein paar Minuten in der Eingangshalle. Nicht einmal Mrs Norris war sie begegnet.

So leise wie möglich öffnete sie die quietschende Eingangstür und ging ein paar Schritte in die frische Luft. Es war kalt, doch Ginny ging so weit, bis sie die Gestalt sehen konnte. Der Wind blies unter ihr Nachthemd und bauschte es auf.
Ginny fröstelte und drückte die Luft hinaus. Die Gestalt hatte sie noch nicht bemerkt. Ginny räusperte sich. Der Kopf der Person zuckte in ihre Richtung. „Darf ich fragen, was Sie da machen?“, rief Ginny zu ihr hinüber. Die Person, der Statur nach zu urteilen ein Mann, ließ etwas ins Gras fallen, machte auf dem Satz kehrt und begann zu flüchten!

„Halt!“, rief Ginny und rannte hinterher. Mit ihren Pantoffeln geriet sie im Schlamm ins Schlingern; der Boden war zu aufgeweicht und Ginny konnte sich nicht mehr auf den Beinen halten – sie stürzte zu Boden. „Mist!“, fauchte sie.
Die davonlaufende Person drehte sich kurz zu ihr um, blieb allerdings nicht stehen. Sie verschwand im dunklem Wald. Immer schleppe ich meinen Zauberstab mit mir herum, doch gerade jetzt nicht, dachte sie sauer. Ohne Zauberstab brachte ihr Petrificus Totalus auch nichts! Sie rappelte sich auf.

Dort wo die Person etwas hatte fallen lassen, lag eine Dose, wie man sie auch für Haarspray benutzte, doch sie war bunt bemalt und auf ihr stand „schwarz“.
Den Rest konnte sie nicht lesen, dazu war es zu dunkel.
Ohne der Wand, an der der vermutliche Mann gestanden hatte einen Blick zuzuwerfen, nahm sie die Dose und schlurfte zurück ins Schloss.
Ihr Nachthemd war nass und voll von Schlamm und klebte ihr am Körper. Ihre Pantoffeln waren auch völlig durchweicht und hinterließen Abdrücke auf dem Boden über die Filch sich am nächsten Tag sicher beschweren würde. Die Dose lag kalt ihn ihrer Hand.

Sie ließ sie in den nächstbesten Mülleimer fallen.
Ihr war egal, was der Mann hier gewollt hatte, sie zumindest wollte nur noch ins Bett. Sie ignorierte die Fragen der fetten Dame, die sie erst einließ nachdem sie „Mimbulos Mimbeltonia“ geschrien hatte.
Im Schlafsaal ließ sie ihr klatschnasses Nachthemd auf den Boden falle, zog sich ein neues an und säuberte das alte und ihre Pantoffeln mit Zauberei.
Dann schlüpfte sie ins warme Bett; sie wollte nur noch schlafen.
Als sie einen markerschütternden Schrei hörte, war sie kurz davor, wieder aus dem Bett zu steigen, um zu sehen was geschehen war, doch das sollten andere machen, sie fühlte sich dazu zu müde und wollte ihre, vom Aufenthalt an der kalten Luft steif gewordenen Glieder wärmen.


Am nächsten Morgen herrschte, noch bevor Ginny die Augen aufgeschlagen hatte, große Unruhe. Im Wald war ein verletzter Muggel gefunden worden. Ein Zentaur schien ihn für Wild gehalten zu haben und hatte ihn mit einem Pfeil abgeschossen. Er wurde im Krankenflügel von Madam Pomfrey behandelt und war auf dem Weg der Besserung.
Zum anderen hatte irgendwer die Mauer von Hogwarts als Leinwand genutzt und mit schmutzigen Parolen vollgeschmiert.

Jeder der etwas auffälliges bemerkt habe sollte sich bei Dumbledore melden. Das stand am schwarzen Brett. Ginny war sich sicher, dass der Mann von gestern Abend es gewesen war, wer sonst. Sicher kein Schüler! Sie ging mit den anderen Schülern zum Essen, das sie recht schweigsam aß. Hoffentlich glaubte Dumbledore ihre Geschichte. Mehr zeugen außer ihr gab es immerhin nicht, doch sie hatte dummerweise die Spraydose weggeworfen.

Gleich nach dem Frühstück fing sie den Direktor ab und berichtete, was sie gesehen und gehört hatte. Er glaubte ihre, Ginny kam sich dumm vor daran gezweifelt zu haben. Auf jeden Fall stand danach fest, dass der Muggel die Mauer von Hogwarts beschmiert hatte, da er es für eine alte Ruine gehalten hatte. Dieser Abwehrzauber hatte wohl nicht nur Vorteile!


Schon mal vielen Dank für eure Kommis! ;-)


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