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Fanfiction

Hogwarts - Eine zauberhafte Welt - Stahlgraue Augen

von pagesturner

Sanft fielen einige weiĂźe Schneeflocken auf die KleingrĂĽppchen, die vereinzelt auf dem Bahnsteig standen.
Unter ihnen befanden sich auch zwei Mädchen, die erwartungsvoll auf die Gleise starrten. Die Eine, blass mit langen, welligen, braunen Haaren und funkelnden türkisfarbenden Augen, zog ungeduldig kleine Kreise mit der Schuhspitze in die dünne Schneeschicht auf dem Boden.
Das andere Mädchen war etwas kleiner und hatte dunkelblonde stufig geschnittene Haare, die ihr frech über die Schulter fielen. Ihre Augen schienen je nach Stimmung von blaugrau bis blassgrün zu variieren.
Die Braunhaarige hieĂź Sam Carter und wartete mit ihrer Freundin Kim Jenkins auf den Hogwartsexpress.

Der Bahnsteig füllte sich rasch. Immer mehr junge Menschen hasteten durch den breiten Torbogen, über dem ein großes, rostiges Schild mit der Aufschrift „Gleis 9 ¾“ baumelte.
„Erster Schnee im September…“, säuselte Sam.
Kim nickte abwesend. Sie war viel zu sehr damit beschäftigt das bunte Treiben um sie herum zu beobachten.

Plötzlich wurde die kalte Luft von einem schrillen Pfiff zerrissen - Der Hogwartsexpress.
„Endlich!“, meinte Sam erleichtert. Ein schöner roter Zug fuhr in den Bahnhof ein und kam mit einem erlösenden Zischen zum Stehen.
Aufgeregt nahmen die beiden ihre Koffer und eilten zu einer Tür. Schnell fanden auch sie ein leeres Abteil und hievten ihr Gepäck auf die Ablagen. Mit einem erleichterten Seufzen lies sich Kim in den Sitz fallen. Die angespannte Stimmung hatte sich verzogen und ein wohliges Gefühl machte sich breit.

„Sieh nur Sam, wie viele Schüler hier kommen. Ob sie alle nach Hogwarts gehen?“
Kim starrte gespannt aus dem Fenster. Draußen trafen nun massenweise junge Hexen und Zauberer ein, die hastig, stürmisch und völlig kopflos durch die Gegend eilten.
Überrumpelt von diesen neuen Eindrücken lies Sam sich in den Sitz sinken und schloss die Augen. Wie schwer es ihr doch gefallen war, all diese traute Umgebung, ihr Zuhause und ihre Freunde vor vier Jahren zurück zu lassen und mit ihren Eltern, ihrer Familie einfach in eine andere Gegend zu ziehen. Doch plötzlich stolperte sie zurück in ihr altes Leben und alles war mit einem Mal so fremd.

Die WaggontĂĽr wurde aufgeschoben und ein plumper Junge erschien.
„Hallo. Ähm, ich bin Neville. Ist bei euch noch ein Platz frei?“
„Kein Problem!“, meinte Kim.
Neville schob seinen Koffer unter den Sitz und schloss die AbteiltĂĽr wieder. Er setzt sich und blickte verlegen auf seine vom Schnee befeuchteten Schuhspitzen.

„In welchem Jahrgang bist du?“, begann Sam ein Gespräch, um der peinlichen Stille ein Ende zu bereiten.
„Im Dritten“, antwortet Neville und fügte nicht ohne Stolz hinzu: „Und in Griffindor!“
Kim nickt begeistert: „Klasse. Ich bin Kim und das ist Sam. Wir sind neu und auch im dritten Schuljahr! Bis vor zwei Monaten haben wir das Hexeninternat Stirling in Nordirland besucht. Dann wollte mein Vater sich selbstständig machen und hat ein Geschäft in der Winkelgasse eröffnet – und wir sind mitgezogen.“

Kim war ganz begeistert beim Plaudern.
Neville hingegen wirkt ein wenig eingeschüchtert. Nervös umklammert er eine große Kröte mit seinen Händen.
Plötzlich stockt Kim mitten in ihrem Redefluss: „Neville, erzähle doch mal etwas über die Häuser!“
„Nun, es gibt Griffindor, Slytherin, Hufflepuff und Ravenclaw. Nach Griffindor kommen die Mutigen, Slytherin ist gar nicht gut. Viele der bösen Zauberer, die sich später Ihr-wisst-schon-wem angeschlossen haben, kamen aus diesem Haus. In Hufflepuff da sind nur die Flaschen und nach Ravenclaw kommen die ganz Schlauen.“
Jetzt meldete sich Sam zu Wort: „Wie wird man einem Haus zugeteilt?“

Die Antwort bekam sie nicht zu hören, denn abermals wurde die Waggontür aufgeschoben und schon wieder trat ein Junge ein. Er hatte unnatürlich hellblonde Haare, ein spitzes Gesicht und diese stahlgrauen Augen, die sich sofort in Sam's Kopf zu bohren schienen.
Gebannt starrte sie ihn an – bis er seinen Mund öffnete: „Ah, die Dumpfbacke traut sich auch ohne Potti und das Wiesel wohin?! Und nicht einmal das Schlammblut Granger ist hier, um dir hinter vorgehaltener Hand Tipps zu zuflüstern!"

Noch nie zuvor hatte Sam so viel Spott und Überheblichkeit in der Stimme von Jemandem gehört. Sie konnte kaum glauben, dass eine solch atemberaubende Gestalt diese unmöglichen Wörter in den Mund nahm. Dieser Junge war ihr anfangs so nah und jetzt weiter weg denn je.
Sie schämte sich für den Gedanken, ihn ohne Kenntniss seines Charakters überaus anziehend gefunden zu haben.

Kim hingegen zögerte nicht lange. Was glaubt dieser Typ eigentlich wer er ist?!
„Drückst du dich immer so unmännlich aus?“
Sein verdutzter Gesichtsausdruck lies erahnen, dass er mit dieser Antwort nicht gerechnet hatte. Die Augen des Schülers verengten sich zu gefährlichen Schlitzen und er wandte sich zu Kim.
„Du bist mir vorher noch nie aufgefallen.“
Dann huschte ein verächtliches Grinsen über seine Lippen.
„Kommt wahrscheinlich von meiner Abneigung gegen Leute, die dümmer aussehen als sie sind … äh, ich meine natürlich andersrum!“ Sein Gesicht nahm in etwa die Farbe einer überreifen Tomate an.

„Das nehme ich jetzt als Kompliment!“, zwinkerte Kim. Sam hatte kein einziges Wort gesagt. Doch plötzlich knallte die Abteiltür mit einem lauten Rums zu. So schnell wie er aufgetaucht war, war er auch wieder verschwunden.
„Idiot!“, knurrt Kim.
Neville schaut missmutig drein.
„Ist der immer so?“, fragt Sam vorsichtig.
Neville murmelt betroffen: "Das war Malfoy. Es ist seine Lebensaufgabe andere Menschen zu schikanieren. Die Malfoy Familie ist schon ĂĽber Generationen reinblĂĽtig. Er verachtet die Muggel und alle die ihnen nahe stehen. Stellt euch vor, er hat sogar schon einmal gesagt..."
Neville zeigte mit dem Finger zu Sam und Kim, holte sie beide näher heran und flüsterte: „Er sagte sogar schon: Schlammblüter bald seid ihr dran. Hogwarts sollte von allen Muggelstämmigen befreit werden.“
Kim schlug die Hand vor den Mund.
Sam ärgerte sich, dass sie ihre Gefühle nicht deuten konnte. Dieser Malfoy war arrogant und grausam, doch sie wollte es nicht wahrhaben.

Die restliche Fahrt verlief angenehm. Neville und die Mädchen freundeten sich rasch an und später kam noch eine Drittklässlerin mit buschigem, braunem Haar (sie hieß Hermine Granger, erklärte Neville) und verkündete die baldige Ankunft in Hogwarts.
Der Zug fuhr ein und zum ersten Mal erblickten Kim und Sam die Hogwartsschule fĂĽr Hexerei und Zauberei.
Es war ein beeindruckender Anblick. Viele unzählige Lichter schimmerten durch die tausend kleinen und großen Fenster des Schlosses. Die Baumspitzen des Verbotenen Waldes ragten hoch über den tiefschwarzen See, in dem sich der silbrig schimmernde Mond spiegelte.

Neville begleitete die beiden Mädchen zu Pferdelosen Kutschen, die sie über holprige Wege zum Schloss fuhren. Beeindruckt von dem großen Gebäude bekamen Kim und Sam den Mund nicht zu.
Ein großer, riesenhafter Mann namens Hagrid führte sie durch das mächtige Eingangsportal, welches in die Eingangshalle führte.


~Freu mich ĂĽber Kommis!~


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