
von lumos
Ich hoffe Ihr alle habt Ostern gut überstanden und seid nun putz munter bei diesem Part wieder mit dabei. Denn jetzt ist es endlich soweit. Die langersehnte Zaubertrankstunde steht an. Wobei Harry eher verzweifelt fragt:
„Wieso kann sie nicht noch ganz weit in der Ferne liegen?“
Zum Part:
-> Wie wird Severus auf Harrys Kleidungsstil reagieren? -> Schafft Harry es seinen Gryffindormut zu sammeln und das durchzuführen, was Lina ihm vorschlug? -> Was ist es eigentlich, was Harry machen soll? -> Wie geht die Geschichte weiter? -> Und was denkt Severus über die ganze Sache?
Wobei ich da schon eine Antwort drauf geben kann: Er sagt,
dass ich nicht mehr alle Zweige am Besen beisammen habe!
- Woher weiß er das bloß???? *lol*
Fragen über Fragen und nun sage ich: Lest selbst, nach der Kommibeantwortung, wie es weiter geht und lasst euch überraschen, denn die Geschichte ist nach diesem Part noch nicht zu Ende!
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@Cho17: Du hast mich nicht verlassen. Das ist schön. Ich bin auch eine absolute Slash verrückte aber Draco wollte unbedingt in dem Part mitspielen und hat mir mit einem „Nox“ gedroht, wenn ich ihn nicht hineinschreibe und da habe ich ihm eben ein Mädel aufs Auge gedrückt. Aber ich glaube nicht, dass er mit Lina als Kusspartnerin gestraft war. Zumindest kamen keine Beschwerden. *zwinker* Wehe ihm!
Lina hat noch keine Info von Draco erhalten und wieso sie mit der Kleidung kam, denke ich, wirst du in diesem Part erfahren. Nun hinsichtlich Draco und Severus sage ich so viel, dass die beiden sich eben sehr nahe stehen und deshalb Draco mehr aus ihm rauskitzeln kann, als jemand anderes, wie man seinen „Onkel“ für sich gewinnen kann. Danke für die Ostergrüße. Hoffe du hattest auch schöne Feiertage.
@ hp4eva: Willkommen bei meiner kleinen Geschichte. Mal sehen ob dir der Part auch gefällt.
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Ich mache nun verschwindibus damit niemand, aufgrund des Partinhalts, mein hübsches Köpfchen abreißen kann. Denn wenn mein Lichtlein ausgeknipst wird, gibt es keinen weiteren Part mehr! *zwinker* Vorher stelle ich aber noch schnell meine kleine Schlussfrage:
Lust und Zeit nach dem Part zum schreiben eines Kommis?
Auf bald lumos
Teil 2 - Es ist sehr heiß ~ * ~ Part 5 4158 Wörter
Lina
Puh, wir haben es noch geschafft. Seve... arg, Snape ist auch gerade erst angekommen und wie soll es auch anders sein? Er ist wieder absolut zugeknöpft und in schwarz. Ich glaube, er hat wirklich mehrere von ein und derselben Robe im Schrank hängen. Diese sieht in Schnitt und Form genau so wie die anderen aus, die er in den letzten drei Jahren, in denen ich in Hogwarts bin, getragen hat. Allerdings ist sie so geschnitten, dass er sich bequem setzen kann und in Höhe seiner Hüften fällt die Robe rechts und links am Stuhl vorbei. Das ist für später sehr passend, stelle ich noch mit einem fachmännischen Blick fest.
„Mister Potter. Was ist das?“, faucht Snape, wobei er kaum seine Lust auf Harry verbergen kann, zumindest deute ich es so, da seine Augen jeden Zentimeter von Harrys Körper förmlich entlang fahren. Länger als nötig verweilen sie an seinen Brustwarzen und in dessen Schritt. Die Fledermaus, so nehme ich an, versucht wohl krampfhaft bei diesem Anblick standhaft zu bleiben, um nicht jetzt auf der Stelle, über meinen Gryffindorkollegen herzufallen und ihn zu vernaschen. Ich sag's ja, Harry ist die Sünde pur.
„Kleidung, Professor. Laut ... laut Professor Dumbeldore dürfen... dürfen wir diese Woche, solange es so heiß ist, alles tragen was wir wollen, solange wir unseren Umhang anziehen“, bringt Harry hervor, wobei er mir schon fast meine Hand zerquetscht. Okay, fliegendes Memo an mich selbst: Das nächste mal Harrys Hand rechtzeitig loslassen, bevor wir auf seinen Schwarm treffen. Sonst habe ich bald keine mehr. Au, tut das weh.
„So, so, Kleidung und wo ist ihr Umhang?“, hakt Snape in einem undefinierbaren Tonfall nach.
„Oh, entschuldigen Sie, Professor“, nuschelt Harry mit leicht roten Wangen, nimmt mir seinen Umhang ab und zieht ihn schnell über. Wobei dadurch, dass er ihn offen trägt, die Blicke von jedermann auf sein Outfit und die sichtbare nackte Haut gelenkt wird. Ich wiederum bin froh, meine Hand wieder zu haben und knete sie erst mal, um wieder Leben in sie zu bekommen und prüfe alle meine fünf Finger auf Funktionsfähigkeit durch. Ja, alles noch dran und funktioniert.
Endlich schafft es der Professor sich von Harrys Anblick loszureißen und schreitet, wie sollte es auch anders sein, Umhangaufbauschend mit schnellen Schritten ins Klassenzimmer. Ich denke noch, dass es eine Premiere ist, das Gryffindor ohne Punktabzug davonkommt, als auch schon seine schneidende Stimme erklingt.
„Fünf Punkte Abzug für Gryffindor, wegen unpassender Kleidung.“
Na, dann wollen wir mal. Die anderen haben natürlich durch den Auftritt der Fledermaus auch schon Harrys Outfit entdeckt, denn wie ich es mir gedacht habe, können ein paar gar nicht mehr aufhören, Harry förmlich mit ihren Blicken auszuziehen. Wobei Ron seinen besten Freund nur verdutzt anstarrt und Mine schmunzelt. Sie weiß natürlich, dass ich für Harrys neue Garderobe verantwortlich bin, da ich ihr auch schon mal geholfen hatte. Es hat schon seine Vorteile, ein Talent zu besitzen, dass andere zu schätzen wissen. Wenn ich diesen Schuppen hier verlasse, würde ich verdammt gerne die Modewelt der Zaubererwelt im Sturm erobern und der neue Stern am Himmel werden. Jeder der vom Fach ist, würde mit Ehrfurcht meinen Namen aussprechen und dann würde das zum ersten Mal mein Verdienst sein und nicht daran liegen, dass hinter dem Namen eine große einflussreiche Familie steht. Aber das würde wohl immer nur ein Traum bleiben, denn schließlich hat eine Maloy repräsentative Aufgaben in der Öffentlichkeit zu leisten und nicht Kleidung zu designen. Grrrr, wie ich das doch hasse. Aber das ist jetzt nebensächlich.
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Severus
*Oh, bei Salazar, wie kann er bloß so verdammt heiß aussehen. Das geht nicht ... nein, ich ... ich kann nicht! Es ist zum ..., argh ... Ablenkung, ich brauche dringend eine Ablenkung! Was wollten wir hier eigentlich? Unterricht! Ich sollte mit dem Unterricht anfangen, ja das ist gut und dann gleich Gryffindor für ihre Inkompetenz viele Punkte abziehen. Da kann ich bei Harry für diese ... diese Dreistigkeit gleich anfangen. Dann fällt niemandem meine Gefühle für ihn auf, wenn ich ihn bestrafe.* Und das mache ich auch, während ich in den Unterrichtsraum trete und darauf warte, dass alle ihre Plätze einnehmen.
Natürlich muss Harry so nah an mir vorbei gehen, dass ich wieder einen hervorragenden Blick auf ihn habe. *Argh! Wie kann Harry bloß so gekleidet in meinen Unterricht kommen? Weiß der nicht, was er mir damit antut? Nein, natürlich nicht! Wie sollte er auch? Schließlich halte ich ihn, seitdem ich mir über meine Gefühle ihn bezüglich bewusst geworden bin, noch mehr auf Abstand als seine Mitschüler und meine Kollegen. Er darf nie erfahren, was ich für ihn empfinde. Ich ... ich kann nicht mit ihm zusammen sein. Ich schaffe das mit Niemandem mehr und eine Zurückweisung von ihm würde ich vermutlich genauso wenig verkraften. Es ist besser, es bleibt alles so, wie es im Moment ist. Damit habe ich bisher zu leben geschafft, wenn man das Leben nennen konnte.*
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Lina
Als mein Blick nach vorne zur Tafel schweift, entdecke ich, dass heute der Sprachentrank auf dem Stundenplan steht. Das gefällt mir. Mhh, der gehört zu denen, die zwar nicht mehrere Tage für den Brauvorgang benötigen, aber dennoch kompliziert sind. Na, dann habe ich mal lieber ein Auge auf Harry, denn so nervös wie er ist, kann so einiges schief gehen, wie ich nach einem Blick auf das Rezept feststellen muss.
„Wie Sie an der Tafel sehen können, werden wir heute den Sprachentrank brauen. Kann mir jemand sagen, was das für ein Trank ist?“ unterbricht Snapes kühle Stimme meine Gedanken. Er hat sich ja recht schnell wieder gefangen, denn wie soll es auch anders sein, beachtet er Hermines erhobene Hand nicht und richtet seine Aufmerksamkeit stattdessen auf Ron. Dieser sitzt, schon ziemlich klein geworden, neben ihr auf seinem Stuhl und Snape funkelt ihn unheilverkündend an.
„Mister Weasley vielleicht“, schnarrt er in diesem Moment los.
„Ähm, der Sprachentrank, ja der Trank, ähm ... ja, der hat mit Sprachen zu tun, Sir“, stottert Ron absolut nervös vor sich hin und da hilft auch nicht die beruhigende Hand von Mine, die sich auf seine gelegt hat.
„Sehr geistreich, Mister Weasley“, kommentiert Snape mit deutlicher Ironie in der Stimme Rons Antwort. „30 Punkte Abzug für Gryffindor und Sie schreiben mir bis zum morgigen Abendessen einen fünfseitigen Aufsatz über die Wirkung, Dauer und Intensität des Trankes. Schließlich müssen Sie Ihr Wissen erweitern“, fährt er fort und zieht, wie es typisch für ihn ist, zeitgleich die Augenbrauen hoch.
„Ja, Professor“, bringt Ron soeben noch durch seine zusammengebissenen Zähne hervor. Man sieht ihm richtig an, dass er vor Wut kocht.
„Mister Malfoy, was können Sie mir zu dem Trank sagen?“, wendet sich Snape seinem Lieblingsschüler zu.
„Der Sprachentrank, der lange mit sinkender Temperatur ziehen muss, ist ein Trank der gehobenen Kategorie. Richtig gebraut beherrscht man, für einen gewissen Zeitraum, eine ausgewählte Sprache. Diese legt man durch die Wahl einzelner Trankbestandteile und ihrer Dosierung fest. Diplomaten und Angestellte des Ministeriums benutzen ihn bei Auslandseinsätzen sehr häufig, da dadurch die Kommunikation erheblich erleichtert wird. Man darf den Trank nur nicht zu häufig in kurzen Abständen einnehmen.“, rezitiert er mit klarer Stimme.
„Perfekt wie immer, Mister Malfoy. 20 Punkte für Sie. Haben Sie auch gut zugehört, Mister Weasley? Das muss alles sehr ausführlich in Ihrem Aufsatz beschrieben werden und ich rate Ihnen nicht, auch nur eine Kleinigkeit zu vergessen. Die Zutaten und das Rezept stehen an der Tafel, also legen Sie los. Partnerarbeit. Heute so, wie Sie gerade sitzen. Am Ende der Stunde will ich von jedem eine abgefüllte Probe haben.“ Mit diesen Worten lässt er sich auf dem Stuhl hinter seinem Tisch nieder.
Ich gehe mit Harry, so wie die anderen auch, zum Vorratsschrank, wobei ich versuche, Dracos Blicke bestmöglichst auszuweichen. Ich darf mich jetzt nicht ablenken lassen und Draco ist absolut solch eine Ablenkung, auch wenn es weh tut. Aus dem Schrank schnappe ich mir als erstes drei Phiolen, wobei ich eine in meiner Umhangtasche verschwinden lasse. Ich will ja schließlich nicht, dass unnütze Fragen gestellt werden.
Harry´s Nervosität ist fast mit den Händen greifbar und wenn er die für einen Moment überwunden hat, schmachtet er der Fledermaus hinterher. Tz Tz. Immer wieder muss ich ihm die Anweisungen zumurmeln und einmal konnte ich zum Glück noch verhindern, dass er die zerkleinerte Kruantus noch vor den Blattsagnungen in den Kessel gibt. Das wäre ein sehr unansehnliches und ziemlich stinkendes Ergebnis geworden, auf das ich gerne verzichten konnte. Doch eins will mir die ganze Zeit nicht in den Sinn kommen: Was findet Harry bloß an Severus? Okay, er hat einen echt heißen Körper, den er unter seinen Roben versteckt, aber sonst?
Seve, ... Snape schleicht die beiden Stunden nur durch die Gänge, wobei er strickt darauf achtet, dass er uns Gryffindors beleidigt und Punkte abzieht, während er seine Slytherins dagegen lobt und ihnen so viele Punkte wie möglich gibt. Das will mir nicht so richtig in den Kopf. Aber ich bin ja auch nicht wirklich besser. Mein Herz habe ich im Gegensatz zu Harry allerdings hoffnungslos verloren, da es für mich kein Happy End geben wird. Der Grund liegt sehr weit in der Vergangenheit zurück und ich würde wetten, dass keiner von beiden Parteien mehr so genau weiß, warum die Familien zerstritten sind. Aber dennoch gibt es diese bestimmte Familienregel, gegen die man unter keinen Umständen verstoßen darf und mein kleines Herzchen verzweifeln lässt. Ich sag's ja, der Kuss war wie an einer verbotenen Frucht zu naschen und nun sieht man sie, aber man kann sie nie wieder erreichen und schon gar nicht behalten. Oh, bloß weg mit diesem Gedanken, der zieht mich momentan nur unnötig runter. Jetzt zählt nur, wie ich Harry und Severus einen Schubs in die richtige Richtung geben kann.
Harry gibt gerade noch die letzte Zutat in den Topf und wir müssen dann nur noch alle acht Minuten das Feuer so reduzieren, dass die Topftemperatur jeweils um zehn Grad sinkt. Heute übernehme ich das lieber und Harry kann schon mal anfangen, unseren Platz zu säubern.
„Jetzt müssten alle mit dem Trank fertig sein. Füllen Sie ihn in ihre Phiolen ab und die Hausaufgabe bis zur nächsten Stunde ist ein vierseitiger Aufsatz über das Thema:
Was bewirken die einzelnen Bestandteile für den Trank und welche Kombinationen werden für welche Sprachen benötigt?“, erschallt keine 25 Minuten später die kalte Stimme unseres Profs durch den Kerker.
Ein erneuter Blick auf meine Uhr verdeutlicht mir, dass die Zeit ja tatsächlich schon um ist und die anderen haben auch schon angefangen aufzuräumen. Sehr schön, alle bemühen sich schnellstmöglichst ihre Plätze zu reinigen, die Phiolen abzugeben und fluchtartig den Raum zu verlassen. Na, dann wollen wir mal. Ich fülle drei Phiolen ab, von denen zwei mit L. S. Maloy und H. J. Potter beschriftet sind und die dritte drücke ich Harry mit einem aufmunternden Lächeln in die Hand, wobei ich ihm ein „Viel Glück“ zuflüstere. Ich schnappe meine Tasche, bringe die beschrifteten Phiolen nach vorne zum Lehrertisch und verschwinde als Vorletzte aus dem Raum. Als ich vor die Tür trete, erblicke ich Ron und Mine, die davor auf uns warten.
Shit, an die Beiden habe ich ja gar nicht mehr gedacht. Jetzt gilt es schnell zu handeln.
Ich bitte Mine mir ein Buch aus der Bibliothek zu besorgen, da ich dringend noch etwas für McGonagall erledigen müsste und Harry mich begleiten wollte und schon rauschen sie ab.
Bücher ziehen bei Mine immer. Hoffentlich habe ich nicht zu viel Zeit verloren. Also flott unter den Tarnumhang, den ich vorhin noch zusätzlich geholt hatte und zur Tür zurück.
Tatsächlich habe ich es noch geschafft, rechtzeitig in der Tür zu stehen, um die nächsten Bilder in meinem Gehirn aufzunehmen. Es kommt mir wie in Zeitlupentempo vor, als Harry gerade noch einen letzten Schritt zum Lehrerpult macht und zwar einen absolut tollpatschigen Schritt, der ihn halb auf dem Tisch landen lässt. Dabei blickt er Snape tief in die Augen und wie nebenbei lässt er die Phiole ganz zufällig in Snapes Schritt fallen.
Snape stößt sich mit den Händen vom Tisch ab und rollt mit dem Stuhl nach hinten. Er war wohl nicht schnell genug gewesen und auch der Verschluss der Phiole schien ausreichend locker gewesen zu sein, denn ein deftiger Fluch, zum Glück ohne Zauberstab gesprochen, zeigt mir, dass ihn die Flüssigkeit erwischt hat.
„Harr... Potter, können Sie nicht aufpassen? Sie sind ja noch ungeschickter als Longbottom“, entfährt es Snapes Mund. Tja, wenn der wüsste. Harry ist in der Zwischenzeit so geistesgegenwärtig gewesen und ist um den Tisch herumgehechtet. Sehr schön. Nun kommt Teil zwei des Plans.
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Severus
*Verdammt, wieso kann Harry denn nicht aufpassen. Meine gute Robe und Hose, ruiniert! Beinahe hätte ich ihn sogar beim Vornamen genannt.
Was soll das? Was hat er vor? Nein, bitte nicht! Komm nicht näher, arg, nein!*
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Lina
„Oh, Verzeihung, Professor“, flötet Harry mit hochrotem Kopf und einem unwiderstehlichen Augenaufschlag, während er sich elegant zwischen Snapes Beine kniet. Dabei achtet er darauf, diese auch ja mit seinen Händen zu streifen. Mir bleibt nichts anderes übrig als lautlos in mich hineinzulachen, nachdem mein Herz wieder angefangen hat zu schlagen, da ich leider keinen Laut von mir geben darf.
Harry zieht in einem Sekundenbruchteil das Taschentuch aus seinem Umhang hervor, welches ich ihm heute Morgen zugesteckt habe und beginnt mit absoluter Hingabe den Trank von Snapes Schritt abzutupfen.
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Severus
Nimm deine Hände da weg!* Flehe ich innerlich, doch er hört mich nicht. Wie sollte er auch. Schließlich schaffe ich es nicht, mich zu artikulieren. Ich bin zu gefangen in meinen Erinnerungen, gefangen in Bildern, die mich umklammert halten und zu erdrücken versuchen. Meine Erinnerungen, die sich vor meinem Inneren Auge durch seine Berührungen bilden, sind immer noch viel zu frisch und nicht komplett verarbeitet. So schmerzen Harrys Berührungen, obwohl ich sie eigentlich herbeigesehnt habe. Auch wenn er sehr geschickt vorgeht und es ihm dadurch gelingt, meinen Körper zu stimulieren, bin ich in einem Zwiespalt meiner Gefühle gefangen, die wollen, dass ich weglaufe.
*Bitte, Hand weg! Das kann Harry nicht machen. Ah, das ist, ... das geht ... Himmel! Lass mich, bitte!*, beschwöre ich gedanklich, den zwischen meinen Beinen, knienden jungen Mann.
*Wie kann ich nach allem, was geschehen ist, so reagieren? Wie kann mein Körper mich bloß so verraten? Diese sanften Berührungen, sie sind so anders, sie sind irgendwie schön und doch ... nein, ich kann nicht. Es geht nicht. Nie wieder! Ich will mich nicht noch mehr verlieren und zerstören lassen!* So versuche ich vor der fremden Hand wegzurutschen, ihr zu entkommen. Doch die inzwischen mit dem Stuhl erreichte Wand hindert mich daran. Denn Aufstehen könnte ich jetzt bestimmt nicht. Alles in mir ist blockiert, da die Erinnerungen an den Schmerz und die Scham mich erstarren lassen. Ich kann nicht mehr frei denken und mich bewegen, denn es gibt für mich kein Entkommen. Nie gab es das. Das Einzige, was mir immer wieder übrig blieb und bleibt ist aufgeben, es geschehen zu lassen. Einen anderen über mich und meinen Körper bestimmen zu lassen. Meinen Körper, der mich verrät und mich Erregung fühlen lässt. *Wie kann das sein?*
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Lina
Snape weiß im ersten Moment wohl nicht wie ihm geschieht und bevor er auch nur weiß, wie er auf Harrys Berührungen reagieren soll, erledigt sein Körper dies schon für ihn. Dies kann ich eindeutig aus meiner Position erkennen, so wie sich diese Beule immer mehr in seinem Schritt abzeichnet.
Doch nach einem Augenblick rutscht er im Stuhl zurück und versucht mit verkrampfter Haltung Harrys Hand auszuweichen. Seine Augen haben zeitgleich einen panisch-ängstlichen Ausdruck angenommen, über den ich mir aber keine Gedanken mache. Vermutlich denkt Severus gerade nur an die Schüler-Lehrer Konstellation.
Da Harry dem Objekt seiner Begierde standhaft nachrutscht und weiterhin ans Werk geht, tritt auch schon bald der erhoffte Effekt bei Severus ein. Der verletzlich verzweifelte Ausdruck verschwindet und ein erregter Glanz spiegelt sich in dessen Augen wieder und dem Mann entfährt doch tatsächlich ein erregtes Keuchen und Stöhnen.
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Severus
„Ah“ Ich kann trotz meiner Anspannung ein unterdrücktes Stöhnen nicht verhindern. Zu sehr habe ich mir gewünscht, nicht mehr stark sein zu müssen. Mich in Harrys Arme fallen lassen zu können. Die speziellen Todesserdienste haben mich nicht gänzlich zerstört, obwohl nicht viel gefehlt hat. Doch ist es verdammt schwer, erneut genügend Vertrauen zu fassen. Und doch, ich würde so gerne, denn das hier, das ist ... er weckt Gefühle in mir und meinen Körper zum Leben. Ich hätte nie gedacht, so etwas jemals wieder zu erleben und auch zuzulassen. Mein Puls fängt an zu rasen und diesmal schlägt mein Herz schneller durch Erregung und nicht durch Angst und treibt mein Blut in gewisse Bahnen der unteren Leibesregion. Obwohl ich weglaufen möchte. Ganz weit weg und so schnell wie möglich! Doch es geht nicht. Ich kann mich nicht bewegen!
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Lina
Uih, also jetzt sollte ich wirklich die Eule machen, bevor Harry Snapes kleinen Freund befreit. Die letzte Nacht hat schon gereicht und noch mehr Bildmaterial brauche ich wirklich nicht.
Jetzt hat Harry schon den Knopf aufgemacht, den Reißverschluss heruntergezogen und gleitet mit seiner Hand in Severus Unterhose. Er holt dessen kleinen Freund, der eigentlich gar nicht so klein und schon recht prall ist, zum Spielen aus seiner zu eng gewordenen Unterbringung hervor. Bei dem Anblick, der sich mir nun bietet, entweicht meinem Gehirn die Info, das ich ja eigentlich verschwinden wollte, bevor es richtig losgeht.
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Severus
*Oh Himmel, ich kann ... er macht ...* Alles fängt an außer Kontrolle zu geraten. Mein Körper, der vor Erregung und gleichzeitig aber auch vor unterdrückter Panik leicht zittert. Meine Gedanken und Erinnerungen, die mich weiterhin erdrücken und erst recht diese Situation. Immer wieder diese Bilder, die sich vor meinem inneren Auge abspielen und mich quälen, mich zu verhöhnen versuchen. Ich will ihn ja, schließlich habe ich mein Herz an ihn verschenkt, aber ich kann ... ich schaffe das nicht durchzuziehen. Nicht aus eigenem freien Willen. Wieder ist es der Wille eines anderen und ich bin zu sehr gefangen, als das ich mich wehren könnte. Das hier geht nicht von mir aus, sondern von einem anderen. Von Harry, der mir keinen Ausweg lässt, der nicht erkennt, was er mir gerade durch seine Handlung antut.
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Lina
Wie auf Automatik gestellt, greift Professor Snape jetzt auch noch in die verstrubbelte Haarpracht vor sich und schiebt den Kopf immer näher in eine bestimmte Region seines Körpers und ich kann von meinem Logenplatz aus sehr gut erkennen, wie Harrys Zunge erst nur die Spitze des Glieds umkreist und dann die ganze Länge so weit wie möglich in den Mund nimmt.
Mit absoluter Hingabe und den unterstützenden Händen des Professors an seinem Hinterkopf widmet er sich dessen Penis und verpasst Snape, nach den Stöhngeräuschen zu urteilen, den besten Blowjob seines Lebens.
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Severus
*„Ich bin, hier, ich bin in Hogwarts, meinem Zuhause und das vor mir ist Harry, niemand anderes!“* Das ist mein Mantra, das ich immer wieder in Gedanken wiederhole.
Kontrolle! Wenn ich doch nur minimal die Kontrolle bekommen könnte. Nie hatte ich die Kontrolle und schon gar nicht etwas so erregendes erlebt.
Harry ist anders! Harry wird mich nicht verletzen und so wage ich es und lasse soweit ich es zustandebringe, meinen Gefühlen freien lauf und dirigiere Harry sanft, indem ich seinen Kopf mit meiner Hand führe. Bemühe mich, meinen Verstand auszuschalten und meine Blockaden einzureißen und gebe mein bestes, um mich fallen zu lassen. Das kann ich nur, da das hier anders ist, als ich es jemals erlebt habe: zärtlicher, liebevoller.
Und ich hoffe, nein ich bete dafür, dass Harry hier keine Spielchen mit mir treibt! Das würde ich nicht überstehen.
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Lina
Harry setzt seine Lippen und Zähne recht geschickt ein. Das Saugen und Lutschen wechselt sich immer wieder mit leichten Küssen ab, die er auf Snapes Spitze haucht, wenn er das Glied hin und wieder ganz aus seinem Mund gleiten lässt. Ganz zu schweigen von den Momenten, in denen er seine vorwitzige Zunge in die leichte Vertiefung der Eichel stößt und diese Handlung jedes Mal mit einem besonderen Stöhngeräusch quittiert wird, das Harry noch mehr anzustacheln scheint.
Je mehr er sich dem Penis widmet, umso verzückter und erregter wird der Gesichtsausdruck vom Objekt seiner Begierde, auch wenn sich merkwürdigerweise immer wieder ein Hauch von Panik und Angst in seine Augen schleicht. Doch als Harry mit den ersten Schluckbewegungen anfängt, werden die Stöhngeräusche intensiver und der erregte Glanz hat wieder die Vorherschafft gewonnen. So wie es aussieht, scheint unser Professor sich nicht mehr lange zurückhalten zu können.
In dem Moment, als ich die beiden alleine lassen will, fällt unweit von mir eine Rüstung mit lautem Scheppern zu Boden und erschreckt nicht nur mich. Peeves, der über dem Metallhaufen schwebt, muss wohl seine Freude dabei haben, soviel Krach zu veranstalten, denn sein Gesicht ist zu einer verzückten Grimasse verzogen.
Als ich mich wieder dem „Pärchen“ zuwende, stelle ich fest, dass Snape das wohl nicht so lustig findet, denn durch das Scheppern aufgeschreckt, scheint er sich langsam seiner Situation bewusst zu werden.
Er stößt Harrys Kopf nach hinten und greift dann nach dessen Hand, die um sein bestes Stück geschlungen ist. Snape entfernt diese schon fast panisch, mit vor Angst aufgerissenen Augen und blafft ihn mit einem Hauch von Röte in dem sonst so weißen Gesicht an. Angst? Immer wieder dieser ängstliche Ausdruck. Ich verstehe das nicht! Das Wort Angst kennt Snape doch nur in der Hinsicht, dass er seinen Schülern welche einjagt. Dieses Geheimnis muss ich zu einem späteren Zeitpunkt ergründen, denn hierfür habe ich derzeit keine Zeit und Ruhe. Im Moment zählt nur Harry, der meine Hilfe braucht!
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Severus
*Was ... was war das?*, frage ich mich und schaffe es, meinen Geist in die Gegenwart zurückzuholen und alle Erinnerungen zu verdrängen. Ich sammle meinen verbleibenden Stolz und den zurückkehrenden Mut zusammen. Überwinde endlich die Dämonen, die mich mit ihren kalten Fingern gefangen halten und hindere Harry am fortsetzen seiner Tätigkeit.
*NEIN! Nein, nein, nein! Wieso bin ich bloß so schwach? Wieso konnte ich es nicht verhindern, dass mich meine Vergangenheit wieder einholt und erstarren lässt? Ausgerechnet Harry musste an meinem Schutzpanzer zerren und ihn konsequent einreißen! Und wofür? Aus Spaß! Er macht ein Spiel daraus und hat draußen, wie es scheint, seine Freunde stehen, die zu dumm sind, still und unbemerkt an einer Stelle zu verweilen und irgendetwas umwerfen. Vermutlich hat er diesen Gören auch noch seinen Tarnumhang geliehen und sie lachen sich nun tot über ihn. Und spätestens heute Abend weiß es die ganze Schule und ich fliege raus!
Und das alles nur weil H... Potter seine Spielchen nicht lassen konnte und ich.. ? Es ist zum verzweifeln, denn ich konnte nicht gegen meine Gefühle ankommen. Vermutlich hat Potter so eine bescheuerte Gryffindorwette verloren und musste nun seinen Mut unter Beweis stellen! Ja, das wird es gewesen sein! Ich dachte, er wäre wirklich anders als sein Vater. Vermutlich hat er sich aber jedes Mal, wenn ich ihm auf Bitten von Albus Privatunterricht geben musste, nur verstellt,* denke ich verbittert und zeitgleich scheint mein Herz auseinander zubrechen. Was mein Todesserdasein mit seinen Konsequenzen über Jahre hinweg nicht ganz geschafft hat, vermag Har ... Potter in diesen paar Minuten gelingen. So fühle ich mich erneut beschmutzt und ausgenutzt.
Und jetzt kommt noch die Angst vor den Konsequenzen dieser Aktion hinzu. Hogwarts ist mein zu Hause. Der einzige Ort, an dem ich mich sicher fühle und den ich noch habe. Price Hill, wo ich noch nie war, kann man nicht als diesen ansehen und Spinners End ist den Flammen zum Opfer gefallen. *Wenn ich wirklich entlassen werde, dann ... dann weiß ich nicht, was ich machen soll!* Aus diesem Gefühlschaos heraus steigt heiße Wut in mir auf und ich bin nur noch in der Lage auf Konfrontationskurs zu gehen.
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Lina
„Har... äh, Potter, was fällt Ihnen eigentlich ein. Wie können Sie es wagen, mich anzufassen. Hinaus mit Ihnen und wagen Sie es ja nicht, sich heute noch einmal blicken zu lassen“, faucht Snape den armen Harry an. Das der Kerl seine Gefühle aber auch nicht zugeben kann. Nein, lieber setzen wir wieder die gefühlskalte Maske des meistgehassten Lehrers von Hogwarts auf. Blödmann! Ja, genau das ist er. Wie kann er Harry so von sich wegstoßen? Dem ist wirklich nicht zu helfen.
Harry, der die Gefahr in der Stimme erkennt, reißt seine Hand los, die Snape immer noch in seinem festen Griff hat, schnappt sich seine Tasche und spurtet die paar Schritte in meine Richtung los. Ich wiederum mache so schnell es geht einen Schritt beiseite, damit Harry nicht in mich hineinläuft. Als er auf gleicher Höhe von mir ist, packe ich ihn am Arm, wobei er vor Schreck ein Quieken verlauten lässt, da er ja nichts über meine Anwesenheit weiß. Auf die Idee, den Umhang hierfür zu verwenden, war ich erst gekommen, als er mir in die Hände gefallen war, als ich die Kleidung für Harry geholt hatte und so zerre ich meinen Freund unter meinen Umhang und deute ihm an, still zu sein. Was auch ganz gut ist, denn kurz darauf rauscht ein immer noch sehr erregter, durchaus wütender und irgendwie panisch wirkender Professor an uns vorbei. Dieser verschwindet hinter dem nächsten Gemälde, welches wohl vor seinen Privaträumen hängt. Es würde mich nicht wundern, wenn er sofort eine kalte Dusche nimmt.
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