
von lumos
Sorry Leute, dass es wieder so lange gedauert hat!!!
Ich weiß nicht wie oft der Part oder Teile von ihm bei Jasada waren. Irgendwie haben meine Parts nun die Angewohnheit mehrmals bei ihr vorbei zu sehen, bis sie gänzlich in Ordnung sind. Nach der ersten Beta sind sie noch nicht wirklich gut und bei diesem hat sie einiges Anzumerken gehabt. Ich habe mehrmals versucht umzuschreiben, so dass die Schnitzer, die sie gefunden hat, ausgebessert sind aber das gelang mir nicht so gut. Jetzt hat der besagte Abschnitt (Dracos Sichtweise) eine verkürzte Fassung!!! Nach langer Diskussion mit Jasada habe ich schließlich in diesem Abschnitt eine komplette Rückblendenszene rausgestrichen!
Allerdings ist dieser Abschnitt momentan wieder und hoffentlich zum letzten Mal bei meiner Beta, die ihn sich noch mal vornimmt. Da ich euch allerdings nicht noch länger warten lassen möchte, unterteile ich Part II nun in zwei Teile und poste sie dann auch so. (Also kein langes Kapitel jetzt!)
In diesem Part wird zudem nun das Verhalten von Severus am Ende der Zaubertrankstunde erklärt!!!
Vielen lieben Dank für die Kommis, die Speicherung und das weitere Lesen und Interesse an unseren beiden Jungs. Wobei ich für Sev eher Mann schreiben sollte. ;-)
Über weitere Rückmeldungen von eurer Seite würde ich mich wieder freuen!!!
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@ Noé: Willkommen bei unseren verliebten Jungs!
Sollte ich das Rating doch wieder hoch setzten müssen, werde ich es dir zukommen lassen.
Liest du im Prinzip keine Snarry oder wieso fiel dir das so schwer???
Na dann will ich dich nicht länger auf die Folter spannen, wobei ich nicht weiß, wann der nächste Part kommt. Allerdings ist er schon geschrieben. Meine Beta ist absolut fleißig aber auch sie hat ein eigenes Leben was nicht zu kurz kommen soll und sie macht die Beta seh gewissenhaft. Deswegen kann es immer mal wieder länger dauern und aus da es nicht gesagt ist, dass ein Part nach einmal Beta lesen fertig ist. Zudem hat sie jetzt gerade zwei SGA Kapitel zur Beta. Danach ist der nächste HP Part wieder dran.
Es freut mich, dass dir inzwischen doch die Erzählweise zusagt. Es sollte etwas anders als die übliche Geschichtenschreibweise sein und ich habe festgestellt, dass einiges fehlen würde wenn ich nicht auch noch die Blickwinkel der anderen Charakter darlege. Doch bemühe ich mich so wenig wie möglich zu wiederholen, damit es nicht zu langweilig wird.
@ Diamon: Dich heiße ich auch bei meiner kleinen Geschichte Willkommen!
Es ist interessant, dass du Linas und Dracos Abschnitte mehr magst. Durch Kommis in einem anderem Forum weiß ich, dass meine Kleine ankommt aber dennoch wollen sie so viel wie möglich Harry und Sev Szenen drin haben. Es wird auch noch so sein, dass sie mehr Text als Lina haben werden aber nicht verzweifeln, sie ist und bleibt die Erzählerin und somit wirst du noch einige Parts mit ihr und Draco erleben. Weiter geschrieben ist die Geschichte schon und wird auch beendet aber es dauert manchmal etwas bis ich völlig mit einem Part zufrieden bin und deshalb, so wie dieser, kann es dann sein, dass meine Beta einen Part mehrmals nach meinen Überarbeitungen korrektur liest. Das ist dann alles Zeit, wodurch ihr so lange warten müsst. Sorry. So, genug geschrieben, nun lasse ich dich den nächsten Part lesen - viel Spaß dabei!
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Teil 3 - Es wird noch heißer ~ * ~ Part 2 2487 Wörter
Lina
Mit diesen Worten rollt Draco sich von mir runter und zieht mich sanft in eine Umarmung an seine Brust. Wir liegen so noch eine Weile still beisammen und ich denke intensiv über seine Worte nach. Er hat wegen mir, genauso wie ich, seine Familie verloren und macht mir keine Vorwürfe. Ganz im Gegenteil, er betrachtet das alles von einem Standpunkt aus, der es einem leichter machen könnte, mit der Gewissheit, keine Familie und kein Heim mehr zu haben, umgehen zu können. Und wie sagte er so schön: „Wenn wir zusammen sind ... !“ Ich wäre gerne mit ihm zusammen. Das ist genau das, was ich mir schon seit guten zweieinhalb Jahren über alles wünsche. Geht jetzt wirklich dieser eine Wunsch in Erfüllung? Schon merkwürdig, aber es stimmt, wenn die eine Tür sich schließt, öffnet sich die Nächste. Draco ist meine nächste Tür und ich werde mit ihm glücklich werden und den ersten Schritt dazu werde ich jetzt gehen und so drehe ich meinen Kopf so, dass ich ihn ansehen kann und gebe ihm eine klare Antwort auf seine Frage.
„Ja, Drache, ich will mit dir zusammen sein, denn auch ich liebe dich. Ich kann nicht behaupten, dich schon so lange zu lieben, wie du mich, doch versichere ich dir, dass meine Gefühle deinen in nichts nachstehen. Ich .... mpf“, weiter komme ich nicht mehr, da sich schon wieder diese absolut himmlischen Lippen auf meine legen und mich sehr sanft und zärtlich küssen.
Wir tauschen immer wieder Küsse aus und es fühlt sich einfach fantastisch an, denn sie zeugen von unserer Liebe und Zuneigung dem anderen gegenüber. Keine Begierde ist in ihnen enthalten, sondern das Versprechen auf mehr. Auf eine gemeinsame Zukunft, der wir positiv entgegenblicken können. Durch diese Geste breitet sich ein angenehm wohliges Gefühl in mir aus, dass jeden Schmerz zu lindern vermag, den ich in meinem Körper und Herzen trage. Die Trauer um meine Familie wird nicht ganz vergehen, doch kann mir Draco mit seiner Liebe helfen, sie zu überwinden und glücklich zu werden. Ganz bestimmt!
Ich weiß nicht, wie lange diese wunderschönen Küsse angehalten haben, ob Sekunden, Minuten oder gar Stunden. Doch langsam lösen wir unsere Lippen wieder voneinander und ich kuschele mich, soweit es meine Rippen gestatten, mit meinem Kopf auf seine Brust gebettet, noch näher an ihn. Ich schließe meine Augen und hänge meinen Gedanken nach, über alles was war, was ist und was eventuell noch kommen mag. So sinniere ich eine Weile vor mich hin bis Draco erneut das Wort ergreift. „Verrätst du mir nun, was du mit meinem Onkel zu schaffen hast?“
Aufgrund des Themenwechsels bin ich anfangs irritiert. Gerade habe ich mir noch Gedanken über unsere gemeinsame Zukunft gemacht und ob ich nun wirklich die Chance habe, meinen Traum einer erfolgreichen Designerin zu verwirklichen, da macht er so einen großen Gedankensprung und spricht seinen Onkel an. Und so frage ich ihn etwas überrumpelt: „Dein Onkel?“
„Ja, Professor Severus Snape, du scheinst ja noch richtig verschlafen zu sein, dass du dich nicht daran erinnerst wer mein Onkel ist.“ Draco drückt mir nach diesen Worten einen liebevollen Kuss auf den Kopf, in dem gerade der letzte Knut gefallen ist. „Du wolltest doch gestern etwas über ihn wissen“, setzt er noch hinterher.
„Richtig, ich erinnere mich. Weißt du, es ist so, dass Snape und ein sehr guter Freund von mir ineinander verschossen sind und das so richtig. Mit Herzrasen, Schweißausbrüchen, den anderen in Gedanken nackt ausziehen und absolut nicht jugendfreier Tag- und Nachtträume. Und ich habe nun diesem Freund versprochen, ihm zu helfen mit Snape zusammen zukommen und da dachte ich, dass du mir vielleicht mit ein paar Informationen helfen könntest.“
„So, dann hat Onkel Sev endlich jemanden gefunden, der seine Gefühle wirklich erwidert. Lass mich raten, es ist Potter?!“
*So, das nennt mein Drache also raten. Na, für mich klingt das eher wie eine Feststellung, von der er nicht wirklich begeistert ist,* grinse ich in mich hinein.
„Woher weißt du das?“, will ich daraufhin von ihm wissen.
„Nun, Severus hat sich verändert. Das merkt man vor allem in seinem Umgang mit Potter. Auf der einen Seite kann er nicht mehr wie früher so gemein zu ihm sein. Denk nur mal an die lächerlichen fünf Punkte Abzug wegen unpassender Kleidung. Normalerweise wäre mindestens das Vierfache fällig gewesen und auf der anderen Seite flüchtet er geschickt vor jeder möglichen Berührung mit ihm. Er lässt zwar, bis auf mich, sonst auch niemanden in seine direkte Nähe, aber bei Potter ist das wirklich extrem geworden. Außerdem hast du hier nur drei Freunde, obwohl du recht beliebt bist, die dir ihre sexuelle Orientierung anvertrauen würden. So wie ich das sehe, kann es nur Sankt Potter sein. Aber woher weißt du denn so genau, dass Onkel Sev in unseren allzeit umjubelten Held der Zaubererwelt verknallt ist?“, fragt er mich mit einem leicht sarkastischen Ton, als er auf Harrys Berühmtheit und Status zu sprechen kommt.
„Draco, nenn ihn nicht so! Das kann Harry überhaupt nicht leiden. Im Gegenteil. Dieses Brimborium um seine Person nervt ihn total. Jedes Mal, wenn ein Artikel in einer Zeitung über ihn veröffentlicht wird, würde er dem Reporter am liebsten einen dauerhaften Crucio an den Hals hexen. Das sie ihn nicht endlich in Ruhe lassen können und immer so ein Gewäsch schreiben müssen?
Aber was deine Frage angeht, versprichst du mir, dich nicht aufzuregen und auch nicht eifersüchtig zu werden?“, frage ich Draco in einem möglichst unschuldigen Ton. Mein Freund zieht zwar á la Malfoy eine Augenbraue hoch, dennoch nickt er zustimmend. Es ist zwar riskant ihm die Wahrheit zu erzählen, doch will ich unsere Beziehung nicht mit einer Lüge beginnen und Offenheit ist mir sehr wichtig. Es fiel mir ja schon schwer Hermine und Ron anzuflunkern. Das Mine bis jetzt noch nicht hellhörig geworden ist wundert mich sowieso. Sie ist so eine Art Lügenradar. Wobei es auch an ihrer Beziehung mit Ron liegen kann, denn seitdem bekommt sie nicht mehr alles mit, was um sie herum geschieht. Was aber auch nicht verwunderlich ist, so oft wie Ron ihre völlige Aufmerksamkeit einfordert. Es kommt einen manchmal vor, als ob beide die verpasste Zeit aufholen wollten, die sie schon längst hätten zusammen sein können, wenn sie sich eher ihre Liebe zum jeweils anderen eingestanden hätten. Daran liegt es vermutlich auch, dass ihr Harrys Herzeleid entgangen ist. Und Ron? Na, der bekommt sowieso nichts mit.
So erzähle ich nun Draco, was in der vorletzten Nacht geschehen war. Ich erwähne meine Verfolgungstour und Harrys Nacktbaden, sowie meine Position in der Geschichte. Draco scheint die Vorstellung, dass ich Harry vollkommen ohne Kleidung betrachten konnte, nicht zu mögen, denn er festigt sogleich seine Umarmung und ich erleide Luftmangel und Schmerzen im Brustbereich. Irgendwie schon süß, das er eifersüchtig wird, aber am Leben sollte er mich schon dabei lassen.
„... urg aua ..., Drache nicht so fest, ... ich brauche Sauerstoff und meine Rippen schmerzen,“ mache ich ihn darauf aufmerksam.
„Was? Sorry, Engelchen. Tut mir leid wegen deiner Rippen. Ich könnte deinem Vater dafür und erst recht für die geschwollene blaue Wange und das Handgelenk einen Avada anhexen.“, erwidert mein Freund, wobei er seinen Griff lockert.
„Das wirst du nicht machen! Ich will dich nicht in Askaban besuchen müssen. Außerdem, Drache, Harry sah gut aus, das gebe ich zu, aber er war, ist und wird niemals du sein! Harrys und Snapes Anblick, so wie Gott sie schuf, hat mich in keinster Weise erregt, aber wenn ich an dich und deine Küsse denke…“ Ich beende meinen Satz nicht und beglücke ihn mit einem erneuten verführerischen Kuss, damit er meinen Worten eher Glauben schenkt. Doch leider vergisst er nicht alles, was ich von mir gegeben habe, denn er unterbricht abrupt den Kuss.
„Uf, ... Snape?“, schaut er mich ungläubig an.
Jetzt bleibt mir nichts anderes übrig, als Draco über den weiteren Verlauf der Nacht zu berichten. Zumindest bis zu dem Punkt, an dem sein Onkel größtenteils aus dem Wasser kam.
„Okay, beide haben eine Vorliebe für mitternächtliche ausgefallene Bademomente und wie kommst du nun darauf, dass beide etwas voneinander wollen?“, fragt er mich mit einem leichten Zweifel im Blick.
„Nun, bei Harry wusste ich es schon länger, aber Snape hatte mich doch überrascht, da ich mir vorher nicht die Mühe gemacht hatte, die kleinen Signale zu analysieren. Aber der restliche Ablauf des Abends ließ einfach keine anderen Rückschlüsse zu!“
Behutsam taste ich mich im Fortgang der Nacht vor, doch bei der Stelle, an der sich sein Onkel Erleichterung verschaffte, scheint mein Eisprinz nicht ganz so eisig zu sein, wie er allen immer vorzuspielen versucht. Ich schaffe es gerade noch ein „... uf ... Schatz, Schmerz und Luft, bitte ... danke“, herauszubringen, wodurch er wieder seine Umarmung lockert. Ich sollte mir merken, in bestimmten Situationen meine Gliedmaßen nicht so zu präsentieren, dass sie zerquetscht oder ich komplett zerdrückt werden kann. Besonders nicht, wenn sie schon lädiert sind.
„Das Snape, während seines Orgasmus, Harrys Namen auf seinen Lippen hatte, sagt doch alles. Aber wenn dir das nicht Indiz genug ist, so musst du doch gestern vor Tränke bemerkt haben, dass ein Teil von deinem Onkel liebend gerne seinen Schüler auf der Stelle vernascht hätte. Er hat ihn doch vom ersten Moment an mit den Augen förmlich ausgezogen. Und ich wette mit dir, das er mindestens ein klein wenig erregt war, das er allerdings gut unter diesen langen Roben verstecken kann. Jetzt müssen wir nur einen Weg finden, um es Snape auch begreiflich zu machen, dass Harry es ernst meint und ihn nicht verarschen will.“
„Ja und das könnte genau das Problem werden. Er ist in seinem Leben leider schon zu oft freiwillig und vor allem unfreiwillig an richtige Arschlöcher geraten. Er ist sogar ... sogar regelmäßig ... ver ... vergewaltigt und misshandelt worden. Und der ... der ihm dies nicht angetan hatte, der hatte ihn dennoch nur ausgenutzt, mies behandelt und verarscht. Obwohl Onkel Sev sich nur nach Liebe sehnt und jemanden, der für ihn da ist, ihn hält und Kraft gibt. Ihn vergessen lässt, was ihm über Jahre hinweg, während er in Voldemorts Diensten stand angetan wurde“, bringt mein Freund krampfhaft über seine Lippen.
„Wer ... wer hat ihm das angetan?“, will ich mit leicht zitternder Stimme wissen. Ich bin total entsetzt und erschüttert über diese Offenbarung. Das Snape vergewaltigt wurde kann ich im ersten Moment nicht begreifen, aber dennoch könnte es wahr sein. Und bei mir setzen sich viele kleine Puzzleteile zu einem ganzen Bild der Situation zusammen. Dieser panisch-ängstliche Ausdruck taucht vor meinem inneren Auge auf, als Harry ihn an seiner intimsten Stelle berührte. Außerdem trägt Severus nicht nur im Winter, sondern, wie wir alle diesen Sommer feststellen konnten, auch bei der schlimmsten Hitze diese hochgeschlossene zugeknöpfte Robe. Es ist erstaunlich, wie weit ich mit meinen Vermutungen über Severus daneben lag. Ich hätte doch mal einen Blick in sein Seelenleben riskieren sollen, als ich diese Angst in seinen Augen wahrgenommen hatte. Doch das ist mir jetzt eine Lehre und ich werde keine voreiligen Rückschlüsse mehr ziehen. Hoffentlich habe ich durch meine Idee nicht alles schlimmer für ihn gemacht und alte Wunden aufgerissen, die noch nicht ganz verheilt waren. Wie sollten sie auch. So etwas vergisst man nie. Die Spitze des Stachels würde immer als seelischer Schmerz vorhanden sein. Es kommt nur darauf an, wie die betroffene Person es schafft, das Erlebte zu verarbeiten und ob ihr jemand dabei zur Seite steht. Severus hatte versucht, Harry auf etwas umständliche und nicht gerade effektive Art auszuweichen. Oh, bei Merlin, was haben wir getan?
Es fällt mir schwer, die Wahrheit zu verarbeiten und zu akzeptieren, aber ich bin der Überzeugung, dass Draco mich nicht anlügen würde.
Das Snape sich nicht traute einen Schritt auf Harry zuzugehen, lag wohl nicht nur daran, dass Harry James Potters Sohn ist, sondern auch an seinen schlimmen Erlebnissen. Er hat vermutlich Panik davor erneut an den Falschen zu geraten, auch wenn es Harry ist, in den er sich, trotz allem was ihm angetan wurde, verliebt hat.
„Es ... es war der Dunkle Lord, der ihn immer ... immer wieder vergewaltigt hatte. Die Zeit, in der dieser gelebt hatte, war die Hölle für Onkel Sev. Du weißt doch das ... Voldemort sich bei uns einquartiert hatte. Nun, ich sollte wohl genauer sagen, in Severus Zimmer, das er bei uns hat, obwohl er selbst zwei Häuser besaß.
Da ... Voldemort nichts vom Stillezauber hielt und wir keine sprechen durften, habe ich in den Ferien nur allzu deutlich mitbekommen, was sich in meinem Nachbarzimmer ereignete. Durch die Stöhngeräusche und Onkel Sevs Schmerzensschreie, die er oft nicht mehr unterdrücken konnte, war mir jede Nacht durchaus bewusst, was nebenan geschah und mir hatte sich regelmäßig der Magen umgedreht. Das waren seit Ende des vierten Schuljahres keine schönen Ferien mehr, in denen wir früher viel zusammen unternommen hatten.
Doch ich konnte nichts tun, denn wer war ich schon? Ich konnte meinem verletzten Onkel lediglich Heiltränke und Salben aus seinem Labor bringen und seine Schnittwunden, Prellungen, Blutergüsse und diversen Brüche versorgen. Er wollte zwar nicht, dass ich ihn so sehe, doch war er nicht in der Lage, mich wegzuschicken. Als er verstand, dass er mich nicht verscheuchen konnte, bemühte er sich, seine Blöße so gut wie möglich mit der Decke zu verbergen. Doch dies half ihm nicht viel und so sind wir schließlich, nachdem ich nicht nachgegeben und ihn verarztet hatte, stillschweigend überein gekommen, dass ich mich um ihn kümmern darf. Doch in den darauffolgenden Nächten fing der Horror dann immer wieder von vorne an.
Ich weiß, das viele Angst und keinen Respekt oder Achtung vor Severus haben, doch das sollten sie. Um den Dunklen Lord zu stürzen, ist er auf Dumbledores Bitte hin, wieder zu ihm zurückgekehrt, obwohl er genau wusste, was dann wieder geschehen würde. Die Zeit vor seinem ersten Sturz habe ich nicht live miterlebt, denn ich war noch nicht geboren worden und später dann zu klein. Wobei, wenn man einen heimlichen Ausflug in das Denkarium von Onkel Sev als real ansieht, so habe ich eine ganze Nacht miterlebt, in der Voldemort ihn ans Bett gefesselt und sich immer wieder brutal an ihm vergangen und mit Flüchen gefoltert hat. Dieser Scheißkerl hatte Onkel Sev in der Nacht die Schulter ausgekugelt und diesen Arm dann besonders fest ans Bett gebunden, damit die Schulter permanent unter Spannung stand.
Er war schon durch die verflucht schmerzhaften Folterungen zuvor angeschlagen gewesen, doch als ... Voldemort ihm diesen Schmerz zugefügt hatte, entwich ein markerschütternder Schrei der Kehle meines Onkels, der von seiner Pein zeugte. Es war ein Wunder, dass er diesen Arm nach einiger Zeit wieder unbeschwert bewegen und benutzen konnte. Als ich aus dieser Erinnerung schließlich draußen war, konnte man mich eine Weile nicht mehr aus dem Bad bekommen, denn dort war die Toilette mein bester Freund“, berichtet Draco.
Er schafft es nicht mehr, seine eiskalte Maske zur Schau zu tragen, denn in seinen Augen schwimmen Tränen. Ich möchte ihn beruhigen und ihm Sicherheit geben und so drehe ich mich vorsichtig und schließe ihn in meine Arme.
ENDE des ersten Teils von Teil 3 Part II
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Ich hoffe ihr seid nicht allzu enttäuscht, dass ich erst im nächsten regulären Part, also Part III, Harry und Sev wieder mitspielen lasse aber die beiden hätten nicht auch noch mit ins Bett gepasst. Dafür ist es dann doch etwas zu klein!!!
Da verfrachte ich sie doch lieber zu zweit in ein eigenes, schließe sie ein und schmeiße den Schlüssel weg. *fg* Sollte mein Skript sich nicht noch mal ändern, wird es noch Parts geben, in denen Sev und Harry die Oberhand haben, sprich mehr Text als Lina. ;-) Ich bitte euch nur nochmals um Geduld. Die Geschichte ist eben etwas anders aufgebaut (besonders nach unzählbaren umschreiben des Skripts) als andere (Schließlich ein Experiment!), in denen sonst die beiden Hauptakteure kontinuierlich agieren. In dieser Geschichte ist Lina diejenige, die alle Fäden in ihren Händen hält aber dennoch hin und wieder diese abgibt.
Was Dracos Geständnis hinsichtlich Severus Vergangenheit angeht so killt mich nicht, denn ihr würdet die falsche Person lynchen. So ein blonder, reicher, eingebildeter Schnösel *neck* (Ich will keine Namen nennen, nicht wahr, Draco!), der eigentlich nur kurz in meiner Geschichte mitspielen sollte (Nix da mit Partner an Linas Seite!), hat sich in diese geschlichen (oder eher zu mir und mich mit einem Nox bedroht, bis ich ihn etabliert habe) und dann auch noch dieses Thema mitgebracht und ich war, zum wievielten Male auch immer gezwungen das Skript erneut umzuschreiben. Was mir jetzt schließlich gelungen ist. (Hoffe ich zumindest!)
Übrigens, falls es euch interessiert. Wir haben nun 12 Parts hinter uns und so wie es aussieht ist diese Anzahl voraussichtlich die Hälfte. Also haben wir noch reichlich Parts vor uns.
Na dann, spornt mich mal kräftig an,
damit ich sie auch alle ausschreibe und on stelle! ;-)
Ganz lieben Gruß lumos
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