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Fanfiction

Wie erobere ich die Fledermaus?! ehemals Heiße Nächte - Teil 3 - Es wird noch heißer ~ * ~ Part 3

von lumos

Huhu, noch jemand da?!?!

Erst mal ein schönes neues Jahr, wünsche ich euch allen! Auch wenn es schon über 2 Monate alt ist.

Lang, lang ist´s her, ich weiß. *Seufz*, aber nun kann ich euch den nächsten Part präsentieren! Mein Vater konnte zu meiner Freude alle Daten retten!!!! Brauchte zwar neues Motherboard und Grafikkarte aber die Daten sind in mühseliger Kleinstarbeit wiederhergestellt worden. (Einige Bootsektoren hatten sich auch noch zerschossen, weswegen wir nicht auf die Festplatte zugreifen konnten.)

Es tut mir leid, dass ihr so lange warten musstet und ich kann auch noch nicht sagen, wann der nächste Part kommt. Jasada ist zwar schon dabei den Part beta zu lesen, wann er allerdings komplett fertig ist, weiß ich noch nicht. Wird aber bestimmt nicht so lange dauern, wie für diesen.

Ich weiß, dass es vielleicht schöner wäre den Tag am Stück zu lesen, doch gibt es mehrere Gründe, wieso ich das Kap in Parts unterteile. Auch wenn in einem Part auf den ersten Anschein nichts aufregendes geschieht, so hat jeder Part schon seinen Sinn und läuft auf das Ziel, das ich mir fest gesetzt habe, hinaus.




Teil 3 - Es wird noch heißer ~ * ~ Part 3 3214Wörter

Lina
Wie der Zufall so will, vertritt Severus Professor Lupin, unseren Werwolf, mal wieder im Unterricht! Die letzte Nacht war die erste nach Vollmond gewesen und er fühlte sich anscheinend noch zu schwach zum Unterrichten.

Wir kommen fast eine halbe Stunde zu spät, doch Severus zieht unseren beiden Häusern keine Punkte ab, nickt uns nur grimmig zu und deutet mit einer Handbewegung an, das wir zügig Platz nehmen sollen. So setzen wir uns schnell in die hinterste Bank, in der noch ein Tisch mit zwei Plätzen frei ist, wobei ich über seine dunklen Augenringe erschrocken bin. Außerdem ist seine Haut noch blasser als üblich. Der Vorfall nach der Stunde in Zaubertränke muss ihm, wie ich nach Dracos Geschichte befürchtet habe, ziemlich zugesetzt haben. Wie sollen wir das bloß wieder gerade biegen?

Auf dem Weg zu meinem Platz war ich auch bei Harry vorbeigekommen und hatte einmal kurz seinen Arm gedrückt, um ihm zu signalisieren, dass er sich um mich keine Sorgen zu machen brauchte, während ich mit meinem Mund ein stummes `Später´ geformt hatte. Er schien mich verstanden zu haben, da er daraufhin kurz genickt hatte, wobei er nicht wirklich begeistert ausgesehen hatte. Sein Blick, mit leicht verengten Augen, war unmissverständlich an meiner Wange hängengeblieben.


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Harry
Da ist Lina ja endlich. Inzwischen bin ich doch wieder unruhig geworden. Es war mir ziemlich schwer gefallen, sie gestern alleine mit diesem Mann mitgehen zu lassen, wobei er sie ja eher mitgeschleift hat. Nicht wirklich erfreut war ich darüber, dass sie im Laufe des Abends bis Mitternacht immer noch nicht in unserem Gemeinschaftsraum erschienen war. Da waren meine Sorgen noch mehr angestiegen und ich habe getan, was ich viel eher hätte erledigen sollen. Und das sehe ich nicht als Vertrauensbruch oder hinterher schnüffeln an, auch wenn sie mir mal gesagt hatte, dass ich das in ihrem Fall unterlassen sollte, wenn sie mal alleine unterwegs sei.

So habe ich auf der Karte der Rumtreiber nach ihrem Punkt gesucht und war schließlich, zu unserem Missfallen, in Malfoys Schulsprecherzimmer fündig geworden. Aber da beide Punkte sich nicht bewegt hatten und alles friedlich erschienen war, hatten wir uns auch schlafen gelegt. Da ich meine Sorgen trotzdem nicht völlig abstellen konnte, war mein Schlaf ziemlich unruhig verlaufen.

Ich war besorgt gewesen, da es schließlich nicht irgendein Zimmer war in dem sie nächtigte. Kuss hin oder her, ich machte mir weiterhin Sorgen!

Ron hatte sich offensichtlich genauso viele Sorgen wie ich gemacht, so wie er im Raum rumgetigert war. Ständig hatte er „Wo sie bloß steckt?“ und „Was ist, wenn dieser Kerl ihr was angetan hat?“ vor sich hin gemurmelt. Wobei meine absolute Lieblingsfrage doch folgende war, „Wie konntest du sie bloß mit diesem Mann mitgehen lassen?“ Und dabei hatte er völlig außer Acht gelassen, dass er schließlich auch nichts unternommen hatte um dies zu verhindern. Aber dennoch beantwortete ich ihm jedes Mal diese Frage mit denselben Worten, die Lina mir signalisiert hatte: dass ich mich nicht einmischen und sitzen bleiben soll. Es fiel mir zwar schwer, aber ich respektierte ihren Wunsch. Von da ab waren meine Gedanken nur noch um Lina und diesen Mann gekreist und verdrängten völlig meine anderen Sorgen.

Bei Mine musste man sich schon bemühen, um hinter ihre Fassade eines ausdruckslosen Gesichtes blicken zu können. Für Außenstehende sah es so aus, als ob sie sich kaum Sorgen machen würde. Hermine verhielt sich eher nach dem Motto: „Lina ist ein großes Mädchen und eine gute Hexe. Die kann schon selbst auf sich aufpassen!"
Vermutlich versuchte sie der Ruhepol unter uns zu sein, der rational an die Situation ging und ruhig blieb. Schließlich hatte sie uns auch von unüberlegtem darauf los stürzen abgehalten. Hogwarts ist viel zu groß um Kopflos durch die Gänge zu streifen.
Doch in ihren haselnussbraunen Augen konnte ich dieselbe Sorge um unsere gemeinsame Freundin erkennen wie in Rons, da ich sie viel zu gut kenne. An die Karte der Rumtreiber hatte zu dem Zeitpunkt keiner von uns gedacht. Die war mir erst viel später eingefallen und ab da hatte ich ein Zwiegespräch mit meinem Gewissen geführt, welches ich schließlich gewonnen hatte, da ich die Karte aus den Tiefen meines Koffers hervorgekramt und zusammen mit Mine und Ron nachgesehen hatte.

Als Lina zum Frühstück und dann auch zur letzten Stunde nicht erschienen war, begann mein komisches Gefühl im Bauch sich wieder vermehrt bemerkbar zu machen. So beschlossen wir drei, wenn Lina nicht zum Mittagessen erscheinen würde, dem auch fehlenden Malfoy einen Besuch abzustatten. Selbst wenn er uns nicht freiwillig verraten würde, was mit unserer Freundin passiert ist, so hätte ich sehr gerne den einen oder anderen Zauber an ihm ausprobiert. Davon hatte ich durch mein Extratraining einige zur Verfügung stehen.

Die Sorgen um Lina hatten mich meine anderen Probleme die Nacht über ganz vergessen lassen und ich wurde erst wieder mit ihnen konfrontiert, als Severus durch die Tür ins Klassenzimmer rauschte und uns mit schneidender Stimme eine Aufgabe erteilte. Dabei würdigte er mich keines Blickes.

Sein Auftreten schockierte mich, denn er sah so aus, wie ich mich fühlte. Seine Augen waren, auch wenn er sich bemühte ihnen einen anderen Anschein zu geben, trübe und von dunklen Augenringen umgeben und seine sonst schon ziemlich blasse Gesichtsfarbe war um einiges fahler und wirkte sehr ungesund. Sie vermittelte das Gefühl, dass Severus über kein Tröpfchen Blut mehr in seinen Bahnen verfügen würde und jede Sekunde zusammenbrechen könnte. Auch seine Körperhaltung wirkte nicht wie sonst, auch wenn er sich stark bemühte, seine unnahbare Ausstrahlung eines dauerfiesen Professors aufrecht zu erhalten. Seine ganze Erscheinung wirkte auf mich zerbrechlich und zutiefst traurig. Die anderen schienen halbwegs eingeschüchtert zu sein, aber mich konnte sein grimmiger Gesichtsausdruck nicht darüber hinwegtäuschen, dass es ihm nicht gut ging und ich fragte mich, was gestern Abend nach Zaubertränke noch geschehen war? Denn nach einem Blow-Job, auch wenn er unterbrochen wurde, sah man nicht wie der wandelnde Tod aus! So gab es zwei Personen um die ich mich sorgte. Mein Leben wäre auch zu langweilig, wenn ich mir nicht immer Gedanken und Sorgen um jemanden oder etwas machen müsste. Nur gut, dass es diesmal nicht um Leben und Tod ging.

Jedes Mal wenn Severus Blick in meine Richtung schwenken musste, da meine Sitznachbarn seine Aufmerksamkeit erregten, belegte er mich mit einem eisigen Blick, der Erstklässler hätte in Ohnmacht fallen lassen. Doch erstens bin ich kein Erstie mehr und zweitens war ich diese Blicke durchaus gewöhnt, wobei sie schon lange nicht mehr so eisig und abweisend gewesen waren. Das tat so verdammt weh und es kam mir jedes Mal so vor, als ob seine Blicke mein Herz aufspießen würden. Vor allem da ich wusste, wie freundlich und gütig diese wunderschönen Augen in die Welt sehen konnten, wenn ihr Besitzer sich nicht beobachtet fühlte.

*Was ist denn das? Oh, bei Godrics Kniestrümpfen! Wer hat es gewagt Lina zu schlagen? Das kann nur dieser verdammte Typ von gestern gewesen sein! Denn wenn Malfoy seine Hand erhoben hätte, würde sie nie im Leben friedlich mit ihm zusammen zum Unterricht erscheinen. Wir hätten ihr doch nachgehen sollen! Wieso habe ich nicht auf mein Bauchgefühl gehört?,* mache ich mir gerade selbst Vorwürfe, während ich wie gebannt auf dieses sonst recht zarte Gesicht blicke, dessen rechte Hälfte in sämtlichen erdenklichen Farben schimmert. Als Lina an meinem Platz vorbei geht, legt sie kurz beruhigend ihre Hand auf meinen Arm und ich muss feststellen, dass es hilft. Ich kann jetzt nichts an der Tatsache ändern, aber nach der Stunde will ich beim Essen genau wissen, was geschehen ist! Solange versuche ich mich zu beherrschen. Auch wenn es mir verdammt schwer fällt und ich meine Freundin am liebsten tröstend in den Arm nehmen möchte, um schließlich zu erfahren was genau passiert ist, um danach den Übeltäter zur Rechenschaft zu ziehen! Und wehe es war Malfoy, dann kann er sich schon mal ein hübsches Plätzchen auf seinem Manor zur ewigen Ruhe aussuchen!


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Lina
„Wieso hat er uns keine Punkte abgezogen?“, will ich ungläubig von meinem Slytherin wissen, denn es ist bestimmt noch nie einem Schüler gelungen, ohne Punktabzug und Strafarbeit zu spät in den Unterricht bei der Fledermaus zu kommen.

„Erstens zieht er seinem Haus selten Punkte ab und zweitens weiß er, in welcher Situation wir uns befinden. Außenstehende mögen es kaum glauben, aber Onkel Sev hat auch ein Herz und Mitleid kann ...“, doch weiter kommt Draco nicht, da der Mann mit seinem angeblichen Mitleid sich hinterrücks angeschlichen hat und nun grollend seine kalte Stimme verlauten lässt.

„Ja und das ist bald verbraucht, wenn Sie beide nicht schnell ihre Bücher auf Seite 428 aufschlagen und mit einer Zusammenfassung über das Kapitel anfangen, die Ihre Mitschüler fast beendet haben“, donnert er auch schon los. „Oder wollen Sie doch noch die Nacht mit dem polieren von Kesseln verbringen?“, fragt er uns zuckersüß und mit einem süffisanten Lächeln, das einen denken lassen könnte, dass er das durchaus ernst meint.

„Entschuldigen Sie, Professor“, nuschele ich schnell, wir holen unsere Federn, Pergamentrollen und Bücher aus unseren Taschen und schlagen letztere auf der gewünschten Seite auf, um uns mit dem Thema zu befassen.



Nach Verteidigung...

Die restliche Zeit der Verteidigungsstunde ist schnell vergangen. Ich trete, noch bevor ich meine Tasche packe, kurz an Harry heran und wisper ihm zu, dass wir über alles beim Mittagessen sprechen werden, aber dass sie schon mal vorgehen sollen. Ich würde mit Draco nachkommen. Harry akzeptiert meine Bitte, auch wenn es ihm sichtbar schwer fällt ihr nachzukommen, geht dann zu Hermine und Ron, um nach einem kurzen Wortwechsel mit diesen den Raum zu verlassen, wobei Hermine mir noch einen besorgten Blick zuwirft, den ich mit einem sanften Lächeln erwidere.

So packe ich nun in aller Ruhe meine Tasche und genieße die letzten gemeinsamen Momente mit meinem Freund. Denn nach dem Essen würden sich unsere Wege bis zum Abendessen trennen. So schlendern wir Hand in Hand Richtung Große Halle, aus der schon ein Summen von Stimmen zu vernehmen ist. Es ist ein schönes Gefühl Draco neben mich zu wissen und zu spüren, da er mir hin und wieder einen sanften Kuss raubt und meine Bauchschmetterlinge anspornt ein kleines Fest zu veranstalten.

Als wir in die Halle treten ist es schlagartig still, da alle Gespräche verstummt sind und jedes vorhandene Augenpaar auf uns gerichtet ist. Draco ist typisch Malfoy, der sein Revier vor allen nochmals markieren muss! So zieht er mich demonstrativ für einen kurzen zärtlichen Kuss zu sich und schaut mich so verliebt an, dass meine Beine erneut zu versagen drohen. Ich höre noch ein paar geflüsterte Worte, deren Inhalt man darauf beschränken kann, dass er mich jetzt schon vermisst und wir uns beim Abendbrot wiedersehen. Dann wendet er sich mit erhobenem Haupt zu seinem Haustisch, um anschließend dahin zu stolzieren.

Harry und die anderen beiden warten an unserem Tisch auf mich. So beeile ich mich, auf meinen Platz zu kommen und sehe mich gleich drei fragenden Augenpaaren gegenüber. Kaum das meine vier Buchstaben die Bank berühren, will Mine sofort wissen, wer das gestern war und wieso ich so ´lädiert` aussehe? Oder ob Draco, nein, sie nennt ihn ja Malfoy, etwas damit zu schaffen hat? Da Mine sich offensichtlich Sorgen um mich gemacht hat, besonders da ich in der Nacht nicht aufgetaucht war, kläre ich die Drei kurz über das Geschehene auf, dass das mein Vater war und Draco mir nichts getan hat. Im Gegenteil!

Da Mine weiterhin ihren Ich-will-alles-wissen-Blick aufgesetzt hat, atme ich einmal tief durch und spreche einen Abhörzauber auf uns vier, so dass alle Umsitzenden nichts von unserem Gespräch verstehen oder belauschen können. Also gebe ich meinen Freunden, da ich um eine Erklärung sowieso nicht herum kommen würde, einen kurzen Bericht über den Verlauf des gestrigen Abends soweit ich bei Bewusstsein gewesen war und mich an ihn erinnern kann. Als ich zu meiner Familienverstoßung gelange, kann ich in drei ziemlich entsetzte Gesichter blicken.

Ich spüre sofort, dass Harry sich die Schuld dafür gibt, so wie sein Körper sich verspannt. Typisch Harry Potter! Fühlt sich auch für Alles und Jeden verantwortlich. So ein Leben muss wirklich ermüdend sein, wenn man sich für Alles, was schief läuft, die Schuld gibt. Aber mir ist schon klar, wieso er so empfindet. Darum lege ich ihm beruhigend meine Hand auf seine und lächle ihn an, wodurch ich ihn zu beruhigen versuche, denn ich gebe ihm durchaus nicht die Schuld. Wenn es nicht gestern wegen der Informationen zu einem Kuss gekommen wäre, dann eben an einem anderen Tag! Denn nachdem was Draco mir sagte, bin ich trotz seiner Verdrängungsversuche sicher, dass er es niemals bis zum Schuljahresende durchgehalten hätte mir fern zu bleiben. Und ich muss mir ehrlich eingestehen, dass es mir immer schwerer gefallen war einen großen Bogen um ihn zu schlagen.

So erzähle ich den anderen, dass Draco und ich nun ein Paar sind. Die drei reagieren unterschiedlich wie Tag und Nacht darauf. Mine setzt ein wissendes Lächeln auf. Ron lässt ein entsetztes „Mit dem Frettchen!“ verlauten, wobei er sich an seinem Essen verschluckt, dass er sich in Rekordzeit hineinschaufelt und Harry mustert mich eindringlich. So als ob er mich zu röntgen beabsichtigt oder wie diese Muggelerfindung heißt.
Ich versichere ihnen, dass ich glücklich bin und bitte sie, sich wenigstens mit Draco zu arrangieren, wenn sie es schon nicht schaffen sich anzufreunden.

„Natürlich, Lina, wenn er dich glücklich macht, dann werden wir unsere Feindseligkeiten einstellen. Nicht wahr Jungs!“, versichert mir Mine, wobei sie sprichwörtlich den anderen beiden keine andere Meinung zugesteht.

Ron starrt sie allerdings völlig entgeistert an. Es scheint, dass er etwas Negatives darauf erwidern will, zumindest drückt das sein wandelnder Gesichtsausdruck aus. Doch lässt Mines Ellenbogen, gut platziert, ihn nicht seine unpassende Meinung verkünden und so entweicht seinen Lippen nur ein schmerzhaftes Keuchen. Daraufhin enthält er sich mit schmerzverzogenen Augen jeglichen Kommentars.

Ich bin Mine dankbar dafür, dass sie ohne Bedenken meinen Freund akzeptiert, solange er es ernst meint und das tut er. Mine wusste aber auch schon seit längerer Zeit, dass Draco sich in mein Herz geschlichen hat. Sie ist eine sehr gute Beobachterin, die die richtigen Schlüsse zieht. Deswegen war sie gestern über den Kuss auch nicht so überrascht, wie ihr Freund.
Wir hatten auch schon mal über Draco gesprochen und ich hatte ihr meine Gefühle gestanden, aber auch unsere Familienregeln erläutert. Daraufhin hatte sie mich traurig angesehen und mich in den Arm genommen. Das hatte richtig gut getan.

Mit Harry hatte ich bisher nicht wirklich über Draco gesprochen, da er für mich als unerreichbar galt. Da sah ich es nicht als relevant an, Harry mit seinem ´Lieblingsfeind` als meinen Herzensdieb zu konfrontieren. Es wäre, wenn er sich zusammengerissen hätte, sicherlich kein Problem gewesen, aber ich sah es nicht für nötig an, Harry überflüssigerweise zu schockieren. Schließlich stand außer Frage, dass wir jemals zusammen kommen würden.


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Harry
*Das gibt's nicht, das kann ich nicht glauben! Lina und Malfoy! Das ist doch ein schlechter Scherz. Bitte, lass es ein Scherz sein!*, flehe ich, aber so wie Linas Augen strahlen, scheint das Wunschdenken von mir zu sein. So wie es aussieht, muss ich in den sauren Apfel beißen und Malfoy von nun an, nun ja, ... weniger konträr begegnen. Es wird bestimmt nicht einfach, aber wenn es Lina glücklich macht, werde ich versuchen mich irgendwie mit diesem ´Frettchen` zu arrangieren. *Aber was wundert es mich eigentlich? Der Kuss gestern hat doch jedem überaus deutlich mitgeteilt, dass zwischen den beiden mehr als Funken fliegen. So wie die abgegangen waren, war da ein nicht einzudämmendes Buschfeuer entfacht. Was soll's, schließlich ist Sev auch eine Schlange und da sollte ich der letzte sein, der gegen Draco als Linas Freund wettert! Aber wehe, er behandelt sie nicht gut, dann wird er sehen, das wir Löwen keine süßen Kuschelkatzen sind, sondern auch unsere Krallen ausfahren können!*


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Lina
Weiterhin versichere ich ihnen, dass ich zwar nun kein Zuhause mehr habe, aber immer noch eine Familie besitzen würde. Schließlich habe ich doch jetzt Draco und weiterhin meine Freunde, sowie die anderen Weasleys. Meine Freunde sind mir überaus wichtig. Und mein Schatz hat neben mir noch seinen Onkel Sev, den er eh mehr als einen Vater betrachtet.

Ich hoffe allerdings auch, dass die beiden Streithähne, Harry und Draco, sich irgendwann aneinander gewöhnen und wir dadurch noch mehr zu einer Familie zusammen wachsen werden. Das wird bestimmt noch leichter fallen, wenn ich nicht nur mit Draco zusammen bin, sondern Harry auch mit seinem Severus. Das hoffe ich zumindest.
Ich habe zwar noch keine Vorstellung davon, wie das umsetzbar ist, aber das wird schon. Harry bekommt seine große Liebe und dann wird er sich irgendwann in naher und nicht erst in ferner Zukunft mit meinem Drachen anfreunden. Hach, das klingt doch irgendwie schön: Mein Drache!

Nachdem ich ihren Wissensdurst gestillt habe und Mine davon überzeugt zu sein scheint, dass es mir gut geht, konzentriert sie sich wieder auf ihr Buch und Ron macht sich über sein kurzfristig vergessenes Essen her. So haben Harry und ich die Gelegenheit über seine Sorgen zu sprechen, da die anderen beiden genügend abgelenkt sind. Vorsichtshalber spreche ich aber noch, von den beiden unbemerkt, einen Verschleierungszauber, so dass sie etwas anderes Uninteressantes verstehen, während wir uns Harrys Herzensangelegenheiten widmen.

Denn es interessiert mich brennend, wie sein Abend hinsichtlich Severus weiterverlaufen war. Leider habe ich über meine Familienprobleme zwischenzeitlich Harrys Sorgen ganz vergessen gehabt. Und mein Vater kam schließlich recht früh, da hätte Severus noch auftauchen können und es ist interessant zu wissen, wie dieser sich dann verhalten hat, wenn man sich mal seine Erscheinung vom heutigen Unterricht betrachtet. Zumindest hat Severus meinen Löwen heute nicht großartig anders, als sonst auch, im Vertretungsunterricht behandelt. Wobei ich schon bemerkt habe, dass er ihn etwas mehr als üblich missachtet und nicht getriezt hat. Auch kein heimlicher Blick war zu bemerken gewesen, wie sonst in letzter Zeit.

So berichtet mir Harry, dass Severus gestern nicht mehr zum Essen erschienen war, sondern erst heute morgen noch bleicher als sonst und mit Augenringen, die von einer schlaflosen Nacht zeugten, wovon ich mich während des Unterrichts selbst überzeugen konnte. Außerdem hat wohl das Auftreten meines Vaters zu einigem Tumult geführt, dem Dumbeldore erst mal Einhalt gebieten musste. Er, Mine und Ron seien spät schlafen gegangen, da sie sich Sorgen um mich gemacht hatten und darauf gewartet hatten, dass ich zurückkommen würde. Bisschen rumdrückend gesteht er mir dann, dass er irgendwann noch in der Nacht seine Karte des Rumtreibers über meinen Verbleib zu Rate gezogen hat. Über dieses Geständnis bin ich nicht böse. Ich hatte ihm zwar mal gesagt, dass er nie auf den Gedanken kommen sollte mich irgendwann damit ausfindig zu machen, aber ich meinte dies eher auf eine andere Situation bezogen, als die letzte Nacht. Es zeigt mir, wie viel ich ihnen bedeute.

Meine Freunde waren zwar nicht wirklich begeistert darüber gewesen, mich in Dracos Räumen zu entdecken, wie Harry mir berichtet, aber da wir friedlich nebeneinander gelegen hatten, hatten sie ihre Bedenken erst mal wieder in den Hintergrund geschoben. Denn wenn Draco mir etwas hätte antun wollen, hätte er es schon längst getan und der Kuss sprach seiner Meinung nach auch Bände, so dass er etwas beruhigt war. Auch wenn er mit meiner Partnerwahl nicht gerade glücklich ist, aber er würde sich damit arrangieren. Schließlich hatte ich noch kein einziges abfälliges Wort über seine Wahl von mir gegeben. Als ich das höre, kann ich nur schmunzeln. Doch da bleibt noch etwas, was ich Harry gestehen muss, auch wenn er mir vermutlich anfangs dafür den Kopf abreißen möchte.


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Ich weiß, in diesem Kap wiederholt es sich etwas. Ich hoffe es gefällt euch dennoch.


Habt ihr ein kleines Kommi für mich übrig???


Lieben Gruß und noch ein schönes Wochenende

lumos


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