
von lumos
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Teil 3 - Es wird noch heißer ~ * ~ Part 7 2148 Wörter
Harry
*Das Lina die Nacht bei Malf ... Draco verbringen wird, hätte mir gleich klar sein sollen. Es ist irgendwie schön, dass sie nun jemanden gefunden hat. Ma ... Draco, bei Merlin ist das ungewohnt, ihn beim Vornamen zu nennen, war ziemlich offen heute Abend. Ich hätte nicht gedacht, dass Malfoys so sein können! Aber wenn man nach Linas Erzählung geht, ist er ja eigentlich ein Maloy wie Lina und die ist schließlich schwer in Ordnung. Hoffentlich ist das wirklich nicht alles gespielt! Sollte es das allerdings sein, kann er sich warm anziehen. Ich konnte es nicht verhindern, dass unser Sonnenschein von ihrer eigenen Familie verletzt wurde, aber auf ... Draco kann ich ein wachsames Auge werfen. Wobei, nein ... ich kann mir nicht vorstellen, dass er diese Gefühle, die ich in seinen Augen entdecken konnte, spielte. Das heute muss der wahre Draco Malfoy gewesen sein und nicht mehr diese arrogante, selbstgefällige, widerwärtige, schleimige, hinterhältige, eitle Erscheinung von einem Slytherin. Wobei, eitel ist er immer noch. Es ist kaum zu glauben, dass die auch anders können. Was denke ich hier eigentlich? Mein Severus ist doch das beste Beispiel für einen liebenswerten Slytherin. Man muss ihn nur näher kennenlernen, um die guten Seiten an ihm zu entdecken. Die zeigt er eben nicht jedem!
Hinter seiner Fassade verbirgt sich ein völlig anderer Mensch, der es in seinem Leben nie leicht hatte. Erst musste er sich mit den Rumtreibern in seiner Schulzeit rumärgern und dann auch noch die Jahre als Todesser und Doppelspion. Es graust mir davor, mir darüber Gedanken zu machen, was er alles als Todesser machen und erleben musste. Dinge, die ihn höchstwahrscheinlich zutiefst erschüttert und gedemütigt haben, wenn ich da an Voldies Lieblingsstrafe, den Crucio denke und noch an andere Taten. Es grenzt an ein Wunder, dass er ganz tief in seinem Innern noch ein liebenswerter Mann geblieben ist und nicht ein herzloses Monster ohne Reue und Gewissen geworden war, wie Voldemort selbst eins war. Hoffentlich schaffe ich es, dass er mir glaubt und nicht denkt, dass meine Gefühle geheuchelt sind um ihn reinzulegen. Aber so wie Draco das erklärte, ist es am Anfang wichtig, dass Severus mir nicht abgeneigt ist, sondern dazu bereit ist, sich auf das, was anschließend kommen wird, einzulassen. Wenn er sofort auf Kontra ist, sieht es für eine gemeinsame Zukunft schlecht aus. Also muss ich es schaffen, dass er mir eine Chance gibt, so dass ich ihn von meiner Liebe und einer glücklichen Zukunft überzeugen kann. Es wird alles von unserem nächsten Treffen abhängen! Also kein Grund zur Panik, nachdem Voldi endlich Geschichte ist sollte ich auch das schaffen oder nicht?!*
So in Gedanken über die Beiden vertieft, haben mich meine Füße, wie es scheint ganz von alleine, durch die Gänge bis in den 7. Stock zum Raum der Wünsche gelenkt. Denn ich stehe, als ich mich wieder auf meine Umgebung konzentriere, direkt gegenüber dem Wandteppich von Barnabas dem Bekloppten, wie einst, als Dobby mir den Weg beschrieb. Das ist inzwischen auch schon wieder drei Jahre her und jetzt kommt der Raum mir erneut gelegen. Was könnte ich mir wünschen? *Hmm, ja das ist gut*, so gehe ich dreimal vor der gegenüberliegenden Wand entlang, bis die verborgene Tür erscheint. Wie ich vermutete, haben meine beiden verliebten Zimmerkollegen inzwischen den Raum verlassen, sonst würde keine Tür erscheinen.
Schnell schlüpfe ich in den Raum hinein und finde mich in einem Märchen von Tausend und einer Nacht wieder. Ich habe direkte Sicht auf ein orientalisches Zelt, dessen Eingang sich mir präsentiert, so dass ich guten Einblick auf die vielen Kissen und Decken habe. Ein Pfad aus Tüchern, vom Zelteingang ausgehend, führt in den rechten Bereich des Raumes, in dem sich ein Becken befindet, das bis zum Rand mit sprudelndem Wasser gefüllt ist und in den unterschiedlichsten Farben leuchtet. Es verströmt eine faszinierende Atmosphäre, die zum wohlfühlen und entspannen einlädt. Um das Becken herum stehen Palmen, die dem Ganzen noch mehr den Touch einer Wüstenoase verleihen. Wie es scheint sind im Zelt kleine Schemel mit Tabletts verteilt, auf denen, wie ich beim näher herantreten sehen kann, die unterschiedlichsten Gaumenfreuden arrangiert sind. Da läuft einem doch gleich das Wasser im Munde zusammen und so probiere ich sofort eines der Leckereien. Es schmeckt nach Lamm mit einem Hauch von fremdländischen Gewürzen und Kräutern und die Sauce, in die ich es dippe, ist das Highlight. Sie schmeckt in Kombination mit dem Lamm fantastisch. Wieso bereiten die Elfen solche Speisen nicht mal zum Mittagessen zu? Allerdings hebe ich mir diese Leckerbissen für später auf, da ich erst ein entspannendes Bad nehmen werde.
So entkleide ich mich gleich im Zelt und begebe mich zum einladenden Nass. Das Becken hat eine schöne Größe und in dessen Wänden und Boden sind Düsen eingebaut aus denen das Wasser hervorsprudelt. Schnell lasse ich mich am Rand hineingleiten und muss feststellen, dass ich einer optischen Täuschung erlag, da es viel tiefer ist, als es von außen den Anschein hatte. Das Wasser steht mir bis zu meinen Achselhöhlen, so dass ich mich nach einer Sitzmöglichkeit umschaue und am hinteren Rand eine sich unter der Wasseroberfläche abzeichnende längliche Erhebung entdecke. Mit ein paar Brustzügen bin ich bei ihr angelangt und lege mich genüsslich auf diese Fläche, die sich, kaum dass ich mich ausgestreckt habe, meinen Körperkonturen anpasst und auch eine bequeme Halbschale für meinen Kopf formt. So bleibt dieser auf jeden Fall außerhalb des Wassers. Hier zu liegen ist ein angenehmes Gefühl, denn in der gesamten Liegefläche selbst haben sich kleine Düsen gebildet, die nun meine komplette Rückseite massieren. Angefangen von meinen Schulterblättern, über meinen Rücken zu meinem Gesäß und hinunter zu meinen Füßen. *Hm, tut das gut. Es macht einen so richtig schön schläfrig. Was würde ich darum geben, wenn Sev nun hier bei mir wäre und wir uns gegenseitig verwöhnen würden. Das wäre doch ein schöner Wunsch. Sev hier, der mich Sterne sehen lässt*, lächle ich selig in mich hinein, während ich mir das Bild vor meinem geistigen Auge vorstelle. Wenn ich Glück habe wird das bald schon zur Realität, solange Dracos Plan auch aufgeht.
Da ich schon ziemlich groggy bin, befinde ich mich, durchs warme Wasser eingelullt, kurz davor einzudösen. Meine Glieder sind ziemlich schwer und ich kämpfe mit geschlossenen Augen darum nicht wegzudämmern und schließlich einzuschlafen. Zu wohltuend ist das Wasser, doch bevor ich gänzlich der Müdigkeit erliege, spüre ich etwas fremdes, aber dennoch sehr angenehmes auf meinen Lippen.
Die fremden Lippen liebkosen ganz sanft die meinigen und als ich meine Augen öffne, blicke ich unverwandt in die schönsten Augen, die ich mir vorstellen kann. Denn sie gehören zu Severus und er ist es, der mich hier küsst und dessen Zunge gerade sanft um Einlass bittet, was ich kaum glauben kann. Doch es muss wahr sein, da ich ihn sehe und spüre. Mit vorfreudiger Erregung und rasantem Herzschlag öffne ich meine Lippen und lasse seine vorwärtsstrebende Zunge meinen Mund erkunden, wo sie auf ihr Pendant trifft. Es ist ein unglaubliches Gefühl von Severus Zunge erkundet zu werden, während seine Hände sich bemühen, jeden erreichbaren Zentimeter meiner Haut zu erspüren. Jede Stelle, die sie berühren steht unverzüglich in Flammen und lässt mich vergehen und nach mehr sehnen. Verlangend strecke ich mich ihnen entgegen, während ich meine Hände in seinen Nacken lege, um ihn noch näher an mich zu ziehen. Ich will eins mit ihm werden, ihn spüren, von ihm vereinnahmt werden, so sehr wie es nur möglich ist. Schauer der Erregung fegen über meinen Körper, die mich erzittern lassen, während wir uns in ein erregendes Zungenduell verwickeln, das unentschieden ausgeht, als wir uns voneinander lösen um zu Atem zu kommen. Kurz sehen wir uns tief in die Augen und ich stelle erneut fest, wie wunderschön seine sind, besonders mit diesem Glanz der Erregung in ihnen. Während ich noch gierig nach Sauerstoff schnappe nutzt Severus die Gelegenheit und wandert mit seinen Lippen und Zähnen bis zu meinen Brustwarzen, an denen er hingebungsvoll knabbert und mir den ein oder anderen Laut der Lust über die Lippen entlockt und mich vermehrt beben lässt. Es ist unglaublich, wie mein Körper auf diese zarten und äußerst sinnlichen Berührungen reagiert, mich erzittern und schließlich aufseufzen lässt.
Diese Verführung jagt mir immer schneller hintereinander wohlige Schauer der Erregung über meinen Körper. Das kontinuierliche Reizen meiner Brustwarzen lässt nicht nur sie sich verhärtet aufrichten, sondern auch die Mitte meines Körpers zum Leben erwachen, die nach Aufmerksamkeit seitens Severus verlangt. Genussvoll stöhne ich auf, als Severus schließlich weiter hinabwandert und strecke mich ihm entgegen. Sanft bearbeitet er meine Haut mit seinen Lippen, Zähnen und der Zunge. Hier und dort leckt er über sie oder beißt hinein, um direkt danach entschuldigend die Stelle zu küssen. Als er bei meinem Bauchnabel ankommt, der sich knapp über dem Wasserspiegel befindet, atmet er kurz tief ein, taucht sein Gesicht unter Wasser und stülpt zügig seinen Mund über mein Glied. Diese Aktion entlockt mir einen weiteren lustvollen Schrei, der von den Wänden, wie der andere zuvor auch, mehrfach zurückhallt. Mein Körper fühlt sich an, als ob er vor Leidenschaft innerlich verbrennt, fast vergehen möchte, so geschickt ist mein Liebster. Severus unterbricht immer wieder seine Verführung wegen Atemnot, um schließlich energischer als zuvor seine Tätigkeit wieder aufzunehmen. Vor kurzem fand auch schon sein erster Finger den Weg zu meinem verborgenen Eingang und ich könnte schwören, dass es inzwischen mehr als einer ist, die mich ausfüllen und hin und wieder meine Prostata reizen, so dass ich die ersten Sterne sehe und meine Lust noch mehr in Lauten, die über meine Lippen kommen, zum Ausdruck bringe. Doch bin ich auch frustriert, da die Liebe meines Lebens mich nicht über die Klippe springen lässt und so meine Erfüllung verhindert. Er entzieht sich mir gänzlich, nachdem er mir noch einen Kuss raubt, um mich dann sanft von der Liegefläche zu heben.
Er lässt mich nahe dem Beckenrand von seinen starken Armen ins Wasser gleiten, so dass ich mit dem Rücken zu ihm stehe. Als ich mich auf meinen eigenen Beinen wieder finde, entfährt mir doch tatsächlich ein überraschtes Quicken, denn ich stehe mit meiner Leibesmitte direkt vor einer Düse, was nach dem ersten Schreckmoment eine sehr erregende Wirkung auf mich hat und mich in arge Bedrängnis bringt, nicht gleich diesen Gefühlen zu erliegen und zu kommen. So werde ich von zwei Seiten gleichzeitig stimuliert, denn Severus stößt gerade vorsichtig sein hartes Glied in mich hinein und knabbert dabei an meinem Nacken, den ich ihm nur zu gerne präsentiere. Nach dem ersten stechenden Schmerz, während ich ein paar tiefe Atemzüge ausführe, ist es ein unglaubliches Gefühl von ihm so ausgefüllt zu werden. Ich halte seine Zurückhaltung, da er gänzlich in mir versunken nur reglos verharrt, nicht mehr länger aus und so schiebe ich mein Becken kurz nach vorne, wobei er wieder fast aus mir herausgleitet und dränge mich ihm schließlich energisch entgegen, um zu signalisieren, dass ich durchaus für ihn bereit und willig bin. Er versteht diesen Wink und beginnt erst einen quälend langsamen Rhythmus, der sich allmählich steigert, bis er sich in einem Wahnsinnstempo in mich versenkt und das Wasser durch seine ungestümen Bewegungen über den Rand schwappen lässt, an dem ich mich abstütze. Dabei streift er jedes Mal den magischen Punkt in meinem Innern, der mich erneut erregt schreien, sowie stöhnen lässt und ich ihn anbettle mir schneller und fester zu zeigen, wie sehr er mich liebt. Durch diese stetige Reizung und der liebevollen neckenden Bearbeitung meiner Brustwarzen durch seine Finger, schaffe ich es nicht mehr länger, meinen schon geraume Zeit angekündigten Orgasmus hinauszuzögern und verströme mein Sperma mit dem Namen meines Liebsten auf den Lippen ins Wasser. Dieser ist allerdings noch nicht so weit, da er sich noch ein paar Mal kräftig in mich versengt, bevor auch er seinem Orgasmus erliegt. Doch Sev unterdrückt seinen erlösenden Schrei, indem er mir in die Schulter beißt, woraufhin er entschuldigend über die Stelle leckt und anschließend auf diese einen kleinen Kuss setzt.
Durch die späte Uhrzeit und diesen unglaublichen Gefühlen, die über mich hereingebrochen sind, geben meine Knie nach und auch meine schweren Augenlider versuchen mich vom Schlaf zu überzeugen, dem ich noch nicht erliegen möchte. Zu schön ist dieses Gefühl, dass sich durch meinen Körper zieht und auch mein Herz vereinnahmt.
Während die letzten Wellen meiner Lust durch meinen Körper fegen, habe ich das Gefühl, als ob ich schweben würde, als ob ich das Wasser gänzlich verlassen und von wohliger Wärme empfangen würde. Zeitgleich, noch während des Abklingens von Severus Lust und meinem schwerelosen Gefühl, gleitet dieser gänzlich aus mir heraus und nimmt mich erneut auf seine starken Arme. Er trägt mich aus dem Wasser hinaus zum Zelt, wo er mich auf die vielen Kissen bettet. Es ist ein schönes und erfüllendes Gefühl an seine Brust geschmiegt zu liegen, bevor er mich ablegt. Zärtlich streichelt er mir mit einem Finger über die Wange und stiehlt mir einen letzten zarten, schon fast keuschen Kuss, ehe ich nichts mehr um mich herum wahrnehme und in tiefe Dunkelheit versinke.
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So, das war es dann auch mal wieder!
lumos
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